Tag Archiv: Opfer

München: Großteil der Hochwasserhilfe noch nicht ausgezahlt

Ein Jahr nach der Flut im Sommer 2013 ist ein Großteil der insgesamt 6,5 Milliarden Euro Hilfe noch nicht an die Betroffenen ausgezahlt worden. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den betroffenen Ländern. In Bayern, wo 1,3 Milliarden bereitstehen, wurden erst 300 Millionen an die Geschädigten überwiesen. In Sachsen erhielten die vom Hochwasser Betroffenen bislang knapp ein Viertel der Hilfsgelder von insgesamt 235 Millionen Euro.

 

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) zeigte sich mit dem Stand dennoch zufrieden: „Die Unterstützung des Freistaates für die Flutopfer zeigt Wirkung: Ein Jahr nach dem großen Hochwasser 2013 sind gut 300 Millionen Euro ausbezahlt. Dazu kommen steuerliche Unterstützungsmaßnahmen“, erklärte er. Bundespräsident Joachim Gauck besucht am Montag den damals besonders betroffenen bayerischen Landkreis Deggendorf.

 

Mehr Geld ist bereits in Thüringen und Sachsen-Anhalt geflossen. Thüringen stehen insgesamt 72,5 Millionen Euro zur Verfügung, davon sind bislang 42 Millionen abgerufen worden. In Sachsen-Anhalt wurde schon mehr als die Hälfte der Hochwasserhilfe ausgezahlt: 186 Millionen Euro von insgesamt 327,5 Millionen.

 

RG / dpa

SpVgg Feldmoching hilft Hochwasseropfern aus Serbien

Die SpVgg Feldmoching trägt ein Jugendturnier am Samstag und Sonntag zu Gunsten der Hochwasseropfer im Balkan aus. Alle Münchner sind herzlich eingeladen!

 

Das Hochwasser auf dem Balkan hat mehr als 60 Menschen das Leben gekostet. Nach den katastrophalen Überschwemmungen der letzten Wochen warten tausende von Menschen auf Trinkwasser, Strom und Lebensmittel. Der Sachschaden in Serbien, Bosnien und Kroatien dürfte bei circa 3 Milliarden Euro liegen, besonders schwer hat es die Landwirtschaft getroffen.

 

Landminen aus dem Balkankrieg werden an die Oberfläche gespült , Tierkadaver treiben in den Flüssen Richtung Schwarzes Meer – die Seuchengefahr wächst. Experten warnen vor dem Ausbruch von Typhus und Hepatitis. Erdrutsche folgen auf das Hochwasser.

 

Ein Münchner Sportverein, die SpVgg Feldmoching, hat sich zum Helfen entschlossen.
„Das Hochwasser vom Balkan hat nicht nur die Häuser in Teilen des ehemaligen Jugoslawiens zerstört, sondern auch die Fußballvereine.“ Der Bezirksligist lädt zwei Jugendmannschaften (FK Kolubara aus Serbien) samt Eltern zu einem Pfingstturnier nach München ein.

 

Das Jugendturnier findet am 07.06.2014 und 08.06.2014 auf der Sportanlage der SpVgg Feldmoching statt. Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren laufen für Ihre Teams auf. Das Teilnehmerfeld ist bunt gemischt, so treten neben der SpVgg Feldmoching und dem Team FK Kolubara zum Beispiel auch die Jugendauswahl vom TSV 1860 München, dem FC Wacker München und dem TSV Großhadern an. Insgesamt kommt das Turnier auf ein stolzes Teilnehmerfeld von 58 Mannschaften.

 

Beim Turnier wird es eine Spendenaktion, sowie eine Tombola geben, um den Verein aus Serbien zu unterstützen.
Neben Getränken und Verpflegung bietet die SpVgg Feldmoching auch den kleinsten Gästen Unterhaltung. Austoben auf einer Hüpfburg und einer Riesenrutsche ist angesagt, aber auch der Kickball wird den Kindern zur Verfügung stehen.

 

Gespielt wird am Samstag und Sonntag bei bestem Fußballwetter in der Zeit von 09:00 – 16:00 Uhr.

 

Den Startschuss gibt es bereits am Samstag um 9:00 Uhr. Ein Konsulatsmitarbeiter des serbischen General-Konsulats München wird die Besucher empfangen und diverse Geschenke, sowie humanitäre Hilfe an die Gäste aus Serbien überreichen.

 

Fußballbegeisterte sind herzlich eingeladen diesen Tag zu einem Fußballfest werden zu lassen.

 

Adresse:

SpVgg Feldmoching e.V.
Lerchenauer Straße 270
80995 München

 

RG

NSU-Prozess: Familie sagt über Sprengstoffanschlag aus

Im NSU-Prozess werden am Donnerstag weitere Opfer des Sprengstoffanschlags in Köln im Jahre 2001 angehört. Es handelt sich um die Familienangehörigen der jungen Deutsch-Iranerin, die bei dem Anschlag schwer verletzt worden war.

 

Einer der beiden Komplizen der Hauptangeklagten Beate Zschäpe soll den Sprengsatz in einer Christstollen-Dose in dem Lebensmittelgeschäft deponiert haben, das der Familie gehörte. Nach dem Anschlag gab die Familie das Geschäft auf.

 

Die Bundesanwaltschaft wirft dem «Nationalsozialistischen Untergrund» zehn Morde und zwei Sprengstoffanschläge vor. Das Motiv fast aller Taten soll Fremdenhass gewesen sein.

 

Alle Neuigkeiten zum NSU-Prozess finden Sie wie gewohnt auf unserer Homepage

 

RG / dpa

Wohngebäudeprogramm für Opfer der Hochwasserkatastrophe

Hochwasserkatastrophe vom Frühsommer 2013 jährt sich zum ersten Mal – Innenminister Joachim Herrmann: „80 Millionen Euro aus Hochwasserprogramm für Wohngebäude und Hausrat bewilligt“

 

Vor einem Jahr ereignete sich im Freistaat Bayern das schlimmste Hochwasser der Nachkriegszeit. „Der Wiederaufbau der bei der Hochwasserkatastrophe 2013 zerstörten oder beschädigten Häuser und Wohnungen kommt voran. Bis zum Ende des ersten Quartals dieses Jahres wurden bereits rund 80 Millionen Euro aus dem Förderprogramm für Wohngebäude und Hausrat bewilligt. Damit konnten Maßnahmen an mehr als 2.000 Gebäuden gefördert werden“, teilte Innenminister Joachim Herrmann mit. Der Minister dankte den Mitarbeitern der Bewilligungsstellen an den Landratsämtern und kreisfreien Städten für ihr großes Engagement bei der Abwicklung des Programms. Förderanträge können noch bis zum 30. Juni 2015 bei den Kreisverwaltungsbehörden gestellt werden.

 

Bund und Länder haben zur Behebung der Schäden den Aufbauhilfefonds ins Leben gerufen. Auf dieser Grundlage hat der Freistaat Bayern ein großzügiges Förderprogramm aufgelegt. Die Aufbauhilfen zur Schadensbeseitigung an den Wohngebäuden umfassen in der Regel 80 Prozent der förderfähigen Instandsetzungskosten. In Härtefällen kann die Förderung sogar erhöht werden.

 

Von dem Hochwasser waren vor allem Städte und Gemeinden an Donau, Inn und Mangfall waren betroffen. In Passau wurden sogar die höchsten Pegelstände seit mehr als 500 Jahren gemessen. „Das Hochwasser hat katastrophale Schäden hinterlassen, aber auch eine große Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Ich möchte noch einmal den vielen Helfern danken, die sich in den Hochwassergebieten ehrenamtlich engagiert oder für die Betroffenen gespendet haben“, so Herrmann weiter.

 

Weiterführende Informationen zum Programm stehen im Internet zur Verfügung.

 

RG / STMI Bayern

München – Steinhausen: 18-Jährige fast vergewaltigt

Die Polizei sucht Zeugen einer gerade noch vereitelten Vergewaltigung einer 18 Jahre alten Frau.

 

In den Morgenstunden auf dem Nachhauseweg

Das ganze hat sich am Sonntag Morgen gegen 5 Uhr 50 zugetragen.

Die 18-jährige Münchnerin war nachdem sie die Nacht aus war auf dem Nachhauseweg.

An der Münchner Freiheit fiel ihr zum ersten Mal ein Mann auf, den sie später als arabisch aussehend bezeichnete.

Etwa gegen halb sechs stieg die junge Frau dann in einen Bus in Richtung Einsteinstraße, der Mann tat es ihr gleich.

An der Haltestelle Einsteinstraße setzte sie ihren Nachhause-Weg zu Fuß fort, verfolgt von dem Mann, der bereits den richtigen Moment abwartete, zuzuschlagen.

Zuhause angekommen öffnete sie die Tür zum Hausgang – der Täter sah seine Gelegenheit:

Er stellte den Fuß in den Türspalt, bevor die Türe ins Schloss fiel und stellte der 18-Jährigen nach.

Die wollte flüchten, der Vergewaltiger war aber schneller, holte sie ein und warf sie auf den Boden.

Die junge Frau konnte dabei aber noch an einer Türklingel läuten, woraufhin ein Nachbar die Szene mitbekam und ihr zur Hilfe eilte.

Der Täter ergriff daraufhin die Flucht.

Die Polizei bittet um Mithilfe, um den Vergewaltiger zu finden:

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 170 cm groß, ca. 25 Jahre, schlank, kurze, schwarze, glatte Haare, orientalisches Aussehen, sprach gebrochen deutsch; bekleidet mit schwarzer Kappe, schwarzem T-Shirt mit Aufdruck, dunkler Hose, dunkler Sneaker

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum am U-Bahnhof Münchner Freiheit oder in der Einsteinstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

adc / PP

Polizei München sucht Vergewaltiger – 2000 Euro Belohnung!

Die Münchner Polizei bittet bei der Suche nach einem Vergewaltiger um Mithilfe aus der Bevölkerung. Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen hat die Polizei eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgesetzt.
Der gesuchte Mann hat bereits am 02.05.2013 in einem Waldstück in Obergiesing eine 30-jährige Frau vergewaltigt. Die Münchnerin ging gegen 17.15 Uhr den General-Kalb-Weg, der durch ein Waldstück verläuft und sich in der Nähe zur S-Bahnhaltestelle „Fasanengarten“ befindet, entlang. Auf Höhe der dortigen Tennisplätze ging sie etwa zehn Meter von dem Weg entfernt in den Wald, um ihre Notdurft zu verrichten. Als sie ihre Hose wieder hochgezogen hatte, näherte sich der unbekannte Täter unbemerkt von hinten, packte die 30-Jährige und stieß sie zu Boden. Der Täter hielt ihr den Mund zu, zog ihr die Hose herunter und vergewaltigte sie. Nach der Tat konnte er unerkannt entkommen.

Täterbeschreibung:

Männlich, ca. 40 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftige Statur, südländischer Typ, buschige Augenbrauen, Goldzahn im vorderen, oberen Bereich. Bekleidet war der Täter mit einer schwarzen, glänzenden Jogginghose, einer blauen Nylonregenjacke mit Reißverschluss und auffälligen bronzefarbenen/goldenen Knöpfen und weißen Turnschuhen.

Zeugenaufruf:

Wer kennt eine Person, auf welche das Phantombild des Unbekannten passt?

Wer hat zur Tatzeit oder zu anderen Zeiten Beobachtungen gemacht, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Auslobung:

Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgesetzt, deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtsweges erfolgt.
me / Polizei

Trauerbeflaggung: Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus

Zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus werden am Montag, den 27. Januar, alle staatlichen Dienstgebäude in Bayern auf Halbmast beflaggt.
Auch den Gemeinden, Städten, Landkreisen und Bezirken sowie den sonstigen Körperschaften des öffentlichen Rechts wird empfohlen, entsprechend zu verfahren.
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit. Im Jahr 1996 hat der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt.

rr/Regierung Oberbayern

Münchner Malteser helfen den Taifun-Opfern auf den Philippinen – hier können Sie spenden!

Hilfe für die Opfer des Taifuns „Haiyan“ kommt auch aus München: Die Malteser der Erzdiözese München und Freising setzen sich für die Hilfsbedürftigen auf den Philippinen ein. „Die Malteser auf den Philippinen sind gut organisiert. Erste 500 Familien auf der Insel Samar wurden mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln bereits versorgt“, berichtet Stephanie Freifrau von Freyberg, Diözesanleiterin der Malteser in der Erzdiözese München und Freising.

 

Über das internationale Hilfswerk Malteser International, dass seinen Sitz in Köln hat, werde die Unterstützung aus Deutschland sichergestellt. „Eine deutsche Mitarbeiterin ist nach Manila geflogen, um die Nothilfe-Maßnahmen mit zu koordinieren. Jetzt brauchen wir dringend Spenden, um die medizinische Versorgung der Verletzten und Kranken sicherzustellen.“ Die Krankenhäuser der Provinz Leyte seien fast alle geschlossen. Die Malteser vor Ort planen mit mobilen Kliniken die Behandlung der Patienten zu verbessern.

 

Die Malteser rufen zu Spenden für die Überlebenden des Taifuns auf:

Malteser Hilfsdienst e. V.
Konto 120 120 001 2
Bankleitzahl 370 601 20, Pax-Bank
Stichwort: „Taifun“
Oder online: www.malteser-spenden.de

Raubüberfall: Rentnerin wurde mit Elektroschocker attackiert

Am Montagnachmittag wurde eine Rentnerin in Solln brutal überfallen und mit einem Elektroschocker verletzt. Die Seniorin hatte dem Angreifer die Wohnungstür geöffenet, weil sie eigentlich einen Handwerker erwartet hatte. Der unbekannte Mann jedoch griff die 68-Jährige sofort mit einem Elektroschocker im Halsbereich an.

 

Während des anschließenden Gerangels schrie die Rentnerin laut um Hilfe, woraufhin er 58-jährige Lebensgefährte herbeigeeilt kam. Der Täter jedoch schlug ihn mit der Faust zweimal ins Gesicht – erst nachdem die beiden weiter laut um Hilfe riefen, flüchtete er. Im Hausflur traf er auf einen Maler, der zur Zeit in der Nachbarwohnung arbeitet und aufgrund der Hilferufe nachschauen wollte, was passiert ist. Der Unbekannte murmelte Unverständliches und verließ das Anwesen.

 

Die 68-jährige Rentnerin, die Kratzspuren am Hals und einen Schock erlitt, musste in ein Krankenhaus gefahren werden. Der 58-jährige Lebensgefährte benötigte keine ärztliche Versorgung, er erlitt eine leichte Prellung im Gesicht.

 

Zeugenaufruf

 

Die Polizei fahndet nun nach dem Täter. Er ist etwa 28-35 Jahre alt, 1,90 Meter Groß und schlank. Er hat kurze, mittelblonde,
nach hinten gegelte Haare und ist ein eher europäischer Typ. Er sprach hochdeutsch, er trug ein graues Sakko, eine beige Hose und schwarze Schuhe. Den Elektroschocker führte er vermutlich in einer schwarzen Stofftasche mit sich. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

mt / Polizei

Foto: Kurt / pixelio.de

Tödliche Prügel-Attacke in Rosenheim: Polizei nimmt Verdächtigen fest

In der Nacht zum Sonntag wurde in Rosenheim ein 21-jähriger Mann vor einer Kneipe zu Tode geprügelt – der unbekannte Täter konnte fliehen. Nun hat die KripoRosenheim einen 25-jährigen Tatverdächtigen festgenommen.

 

Die Beamten der eigens eingerichteten Arbeitsgruppe führten umfangreiche Ermittlungen durch. Dabei legten sie ihren Fokus besonders auf das Rosenheimer Nachtleben und sammelten bei den Nachforschungen der im Umfeld des Tatortes ansässigen Gaststätten und Bars über den Sonntag hinweg viele Informationen. Letztendlich gelang es den Beamten, die Identität des mutmaßlichen Angreifers zu klären. Bei diesem handelt es sich um einen 25-jährigen Mann mit Wohnsitz in Rosenheim. Der Tatverdächtige konnte am Sonntagabend, nach einer Observation mit zivilen Polizeikräften, in Rosenheim festgenommen werden. Nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen gilt der 25-Jährige als dringend tatverdächtig.

 

Mittlerweile konnten weitere Details zum Ablauf des Tatabends durch die Rosenheimer Kripo-Beamten ermittelt werden. So hatte sich das Opfer zunächst mit Bekannten auf dem Herbstfest befunden und war anschließend (Wiesnschluss 23.30 Uhr) in die Rosenheimer Innenstadt gegangen. Zur Tatzeit, gegen 03.00 Uhr,  stand der junge Mann zusammen mit einem Bekannten vor dem Eingang einer Diskothek und rauchte.

 

Nach den nun vorliegenden Erkenntnissen scheint es so, dass der Täter ohne einen vorhergehenden Streit und aus heiterem Himmel auf sein Opfer massiv eingeschlagen hat.  Schwer getroffen stürzte der junge Mann zu Boden und schlug mit dem Kopf auf. Wenig später verstarb er im Krankenhaus. Eine Obduktion hat ergeben, dass schwerste Schädelverletzungen todesursächlich gewesen sind.

 

Der 25-jährige Tatverdächtige, der ersten Erkenntnissen nach zur Tatzeit nicht alkoholisiert gewesen sein soll,  hat bisher keine Angaben zur Sache gemacht. Das Motiv ist somit noch völlig unklar. Ermittelt werden konnte, dass er sich während dem Angriff in Begleitung zweier Männer befand, die jedoch offenbar nicht unmittelbar an der Tat beteiligt waren.

 

mt / Polizei Oberbayern

Merk fordert besseren Schutz vor sexuellem Missbrauch

Bayerns Justizministerin Beate Merk  will einen besseren strafrechtlichen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch.

Die Verjährungsfrist von derzeit 10 oder 20 Jahren – je nach Grad der Straftat – müsse auf 30 Jahre verlängert werden, forderte Merk am Montag in München.

Sie sprach sich auch dafür aus, dass sich ein Erwachsener künftig bereits dann strafbar macht, wenn er mit sexueller Absicht im Internet Kontakt zu einem Kind aufnimmt.

Merk reagierte damit auf eine am Wochenende bekanntgewordene Umfrage für die bundesweite Missbrauchsstudie «mikado».

Demnach sind im Freistaat 3,9 Prozent der 14- bis 16-Jährigen bereits Opfer von sexuellem Missbrauch geworden.

Bayern liegt damit im Vergleich der Bundesländer leicht über dem Durchschnitt.

me / dpa

Versuchte Vergewaltigung: Frau wird im Münchner Ostpark überfallen

Eine 26-jährige Studentin war am Dienstagabend kurz vor 21.00 Uhr beim Joggen im Ostpark. Plötzlich kam ein 19-jähriger Afghane auf die junge Frau zu, griff sie an und versuchte, sie zu Boden zu reißen.
Auf diesen Vorfall wurden Zeugen aufmerksam, die den Beschuldigten bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei am Boden festhalten konnten. Der 19-Jährige stand deutlich unter Drogeneinfluss, reagierte nicht auf Ansprache und musste mit Handfesseln fixiert werden. Nachdem er sich weiter heftigst wehrte und immer wieder versuchte, sich aus den Fesseln zu lösen, mussten ihm auch Fußfesseln angelegt werden.

 

Bei dem 19-Jährigen wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt, danach wurde er in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht.

 

mt / Polizei München

Neue Spur: Im Isar-Mord geht die Münchner Polizei neuen Erkenntnissen nach

Im Fall des Isar-Mordes geht die Münchner Polizei bei ihren Ermittlungen einer neuen Spur nach. Die Beamten haben einen 33-jährigen festgenommen, der vergangenes Wochenende versucht hatte, einen Mann zu erdrosseln. Offenbar gibt es Parallelen zum Mord an Domenico L.

 

Eine Speichelprobe soll Aufschluss geben, doch der 33-Jährige verweigert dies. Nun soll ein Beschluss des Verwaltungsgerichts den Verdächtigen zum DNA-Test zwingen. Bei der Ermordung von Domenico L. konnte ein Fingerabdruck gesichert werden, den es zu identifizieren gilt.

 

34-Jährige am Birkensee vergewaltigt

Die 34-jährige Frau war am Freitagabend allein im FKK-Bereich des Birkensees (nahe Langwieder See) beim Baden, als sie gegen 21.00 Uhr von einem unbekannten Mann angesprochen wurde. Weil er immer lästiger wurde, zog sich die Frau an und entfernte sich einige Meter – in ihrem Unbehagen schrieb sie von einer Parkbank aus ihrem Freund eine SMS.

 

Der Täter setzte sich zu ihr und belästigte sie weiterhin, woraufhin die 34-Jährige zu ihrem Auto flüchten wollte.  An einem Gebüsch packte sie der Unbekannte von hinten und hielt ihr den Mund zu. Die Frau ging zu Boden und der Mann führte sexuelle Handlungen an ihr durch. Das Opfer wehrte sich durch Schläge in seinen Genitalbereich – der Täter ließ von ihr ab und flüchtete. Die Frau blieb schockiert noch kurze Zeit am Tatort, doch wenig später kam der Unbekannte noch einmal zurück und schlug ihr ins Gesicht.

 

Die Frau verständigte die Polizei, die sofort die Fahnung aufnahm. Bislang konnte der Täter jedoch nicht ausfindig gemacht werden. Darum bittet die Polizei um Mithilfe: Der gesuchte Mann ist etwa 30 bis 35 Jahre alt, 1,75 Meter groß, hat eine schlanke, zierliche Figur, längere, braune Haare, sprach Hochdeutsch und trug ein rotes Unterhemd und Shorts. Außerdem führte einen Rucksack und ein modernes Klapprad mit sich.

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