Tag Archiv: Pass

Wahl, Kreuz, Politik, wählen, © Symbolbild

Nach Türkeireferendum: CSU-Politiker für Ende des Doppelpasses

Eine Mehrheit der in Bayern lebenden Türken hat für das Präsidialsystem von Staatschef Recep Tayyip Erdogan gestimmt. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hält das für einen «Irrwitz» und bekräftigt seine Forderung nach einem Ende des Doppelpasses.

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Gefälschter Preußischer Heimatschein, © Fantasiedokumente eigenen sich nicht zum Reisen und beenden diese noch bevor sie angefangen hat

„Heimatschein des Freistaates Preußen“ – Dokumentfälschung mal anders

Gestern, am 30.03.2017, versuchten drei Reisende am Münchner Flughafen ihr Glück mit gefälschten Ausweisdokumenten. Sie wollten von Deutschland ins Ausland reisen – ihre Versuche scheiterten teils nicht nur an den schlechten Fälschungen an sich, sondern bereits an der Idee: Weiterlesen

Ein Bundespolizist übergibt Lindsey Vonn am Münchner Flughafen einen Notreiseausweis, © Ein Bundespolizist übergibt Lindsey Vonn am Münchner Flughafen einen Notreiseausweis. Bild: Bundespolizei

Lindsey Vonn darf nicht ohne Pass auf die Piste: Bundespolizei rettet Weltcup-Teilnahme

Weil sie ihren Pass vergessen hatte, wäre der Ski-Weltcup für Lindsey Vonn beinahe gelaufen gewesen. Doch die Münchner Bundespolizei stattete die Skirennläuferin mit einem Notreiseausweis aus und ließ sie weiter reisen.

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München: Strafanzeige statt Arbeit in Österreich

Außerplanmäßig endete am Freitag (4. Juli) bereits in München die Österreichreise einer Dominikanerin. Die 26-Jährige hatte bei der Einreisekontrolle am Münchner Airport versucht, die Bundespolizisten mit einem gefälschten belgischen Aufenthaltstitel zu täuschen. Die Beamten nahmen die Frau vorläufig fest.

 

Die dominikanische Staatsangehörige hatte den Bundespolizisten bei ihrer Einreise aus Punta Cana ihren dominikanischen Reisepass und eine belgische Aufenthaltskarte vorgelegt, die sie als Familienmitglied eines EU-Staatbürgers auswies. Zu den Reiseumständen befragt, verstrickte sich die junge Frau zunehmend in Widersprüche. Außerdem stellten die Beamten mit geschultem Auge fest, dass der Reisepass zwar echt, die Aufenthaltskarte aber gefälscht war.

 

Bei der Vernehmung gab die Frau schließlich zu, noch nie in Europa gewesen zu sein und auch keine europäischen Verwandten zu haben. Den belgischen Aufenthaltstitel habe sie vor einem Jahr von einem in Belgien lebenden Landsmann für umgerechnet etwa 1.300 Euro gekauft. Nachdem sie das Geld überwiesen hatte, habe der Unbekannte ihr die Karte per Post zugeschickt. Jetzt sei sie auf dem Weg nach Österreich, wo sie in Zukunft leben und im Reinigungsgewerbe arbeiten wolle.

 

Daraus wurde nichts. Stattdessen musste die Dominikanerin am Sonntagvormittag (6. Juli) mit einer Anzeige wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise im Gepäck nach Punta Cana zurückfliegen.

 

RG / Polizei

Ferienzeit: Bundespolizei gibt Tipps für den sicheren Start

Mit den Osterferien steht die erste große Reisewelle des Jahres vor der Tür. Die folgenden Tipps der Bundespolizei können helfen, entspannt in den Urlaub zu starten.

Bei Auslandsreisen, auch innerhalb des europäischen Schengenraumes, muss ein gültiges Ausweispapier mitgeführt werden. Daher sollte rechtzeitig die Gültigkeit des Personalausweises bzw. Reisepasses überprüft werden. Auch Kinder müssen mittlerweile ein eigenes Ausweisdokument mitführen. Der Eintrag in den Reisepass der Eltern genügt nicht! Außerdem empfiehlt es sich bei Kindern, die ohne oder nur mit einem Erziehungsberechtigten ins Ausland reisen, eine unterschriebene Vollmacht aller Erziehungsberechtigten mitzugeben.

 


Teilautomatisierte Grenzkontrollgates


Um das Reisen noch einfacher und schneller zu gestalten, bieten die Bundespolizei und der Flughafen München eine Neuerung. Seit dem 24. Februar 2014 sind an der Zentralen Ausreise im Terminal 2 teilautomatisierte Grenzkontrollgates installiert. Volljährige Bürgerinnen und Bürger der EU, der EWR-Staaten und der Schweiz, die im Besitz eines elektronischen Reisedokumentes, dem sogenannten ePass, sind, profitieren an diesen EasyPASS-Gates von einer beschleunigten Kontrolle und einer damit verbundenen Verringerung der Wartezeiten. Deutsche Staatsangehörige können auch den neuen deutschen Personalausweis im Scheckkartenformat nutzen.

 

Schutz vor Dieben

Ferienzeit bedeutet auch Hochkonjunktur für Diebe. Die Bundespolizei rät deshalb, das Gepäck besonders auf Flughäfen oder Bahnhöfen nie aus den Augen zu lassen und Wertgegenstände sicher aufzubewahren. Zur eigenen Sicherheit sollte man nie Gepäck von Fremden mitnehmen oder auf eigenen Namen einchecken.

 

Hilfeleistung der Bundespolizei

Die Bundespolizei am Flughafen München hilft bei allen Fragen zu Reise- und Visabestimmungen telefonisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 089 97307-9888 zum Ortstarif oder persönlich im Service-Point im Terminal 2 von 5:30 Uhr bis 20:00 Uhr.

 

rr/Bundespolizei

Foto: Bundespolizei

Lufthansa Flugzeuge stehen am Rollfeld, © Flughafen München

Flughafen München: Dank Laptop nicht ins Gefängnis

Ein Amerikaner konnte am Sonntag Vormittag einer Festnahme entgehen – dank mobiler Internetverbindung.

Der Soldat schuldete dem deutschen Staat 3200 Euro Strafe wegen Fahrens ohne Führerschein – oder aber 45 Tage Haft.

Vor beidem hatte sich der Mann bisher gedrückt. Am Flughafen hat ihn die Bundespolizei aber erwischt und wollte ihn eigentlich festnehmen.

Sein Laptop rettete den Amerikaner aber. Online überwieß er die fällige Summe plus 78 Euro Verfahrensgebühren.

Er bleibt ein freier Mann.

adc / pol

Bundespolizei nimmt Staatenlosen fest

Mit dem  Pass eines anderen Mannes auf dem Weg nach Kanada

Mit spanischen Dokumenten hat am Samstag ein staatenloser Mann versucht, die Bundespolizisten bei der Ausreisekontrolle nach Toronto zu überlisten. Nach knapp vier Jahren als Asylbewerber in Spanien versprach sich der Mann jetzt Arbeit und ein besseres Leben in Kanada.

Als der junge Mann bei der Passkontrolle einen spanischen Reisepass vorlegte, überprüften die Bundespolizisten das Dokument und fanden heraus, dass der Pass zwar echt war, das Lichtbild aber nicht den 21-Jährigen zeigte. Als die Bundesbeamten ein weiteres Dokument forderten, zückte der in Marokko geborene Mann eine spanische Identitätskarte. Dem geschulten Blick der Bundespolizisten entging aber nicht, dass der Personalausweis eine Fälschung war. Die Beamten nahmen den Afrikaner wegen des Verdachts des Ausweismissbrauchs und der Urkundenfälschung vorläufig fest.

In der Vernehmung erklärte der Beschuldigte den Beamten, er sei vor knapp vier Jahren von Marokko nach Spanien gereist und habe dort Asyl beantragt, weil er als in Marokko geborener Sohn eines Kameruners in seinem Geburtsland keine Staatsbürgerschaft bekommen habe. Sein Asylantrag sei aber abgelehnt worden. In Spanien habe er schwarz in einer Diskothek gearbeitet. Dort habe er auch den Unbekannten kennengelernt, der ihm gegen ein Entgelt von 1.000 Euro die Papiere beschafft habe. Da er in Spanien legal keine Arbeit bekommen habe, habe er sich entschlossen, in Kanada sein Glück zu suchen. Nachdem er am Sonntag vor einer Woche die Papiere bekam, machte er sich dieses Wochenende auf den Weg über München nach Toronto.

Bei der Ausreisekontrolle am Flughafen München nahmen ihn die Bundespolizisten nun vorläufig fest und zeigten den Staatenlosen wegen unerlaubten Aufenthalts, unerlaubter Einreise, Ausweismissbrauchs und Urkundenfälschung an.

Nachdem der junge Mann 600 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens hinterlegt hatte, übergaben die Beamten den 21-Jährigen an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Dort wird nun über seine Rückreise nach Spanien entschieden.

rr/Bundespolizei

Passkontrolle, Einreise, Flughafen, München, Bundespolizei, © Die Passkontrolle der Bundespolizei

Entscheidung am Flughafen München: Syrer mit gefälschtem Visum beantragt Asyl

Die Bundespolizei am Münchner Flughafen hat am Mittwoch einen syrischen Staatsangehörigen festgenommen. Der Mann hatte versucht, mit einem gefälschten Visum einzureisen, war jedoch bei der Passkontrolle aufgeflogen. Bei der anschließenden Vernehmung erklärte er, er wolle in Deutschland Asyl beantragen.

 

Er erzählte den Beamten, wie er Anfang September mit einem Bekannten von Syrien in den Libanon geflohen war, wo ihm dieser angeblich gegen eine „Vermittlergebühr“ von 500 Euro das Visum besorgt hatte. Anfang November habe er sich dann mit der Absicht, in Europa Asyl zu beantragen, ein Flugticket von Gaziantep im Südosten der Türkei über Istanbul nach München gekauft. Dass das Visum gefälscht war, habe er nicht gewusst.

 

Als die Polizeibeamten ihn jedoch nun zu seinem Asylantrag befragten, wiederrief er plötzlich und erklärte, er wolle nun doch wieder in sein Heimatland zu seiner Familie zurückkehren. Die Bundespolizisten halfen dem Mann, ein Rückflugticket zu kaufen und brachten ihn in den Abflugbereich. Am nächsten Tag sollte er über Istanbul zurückfliegen. In der Nacht überlegte es sich der 35-Jährige dann aber doch wieder anders und beantragte am Donnerstagmorgen endgültig Asyl in Deutschland.

 

mt / Bundespolizei

Afghane mit gefälschtem Pass – Bundespolizei deckt Schleusung auf

Bei einer Einreisekontrolle am Münchner Flughafen haben die Bundespolizisten im Terminal 2 einen afghanischen Staatsangehörigen vorläufig festgenommen, weil er sich mit einem gefälschten spanischen Reisepass ausgewiesen hat.

Die Beamten nahmen den Mann mit zur Wache und zeigten ihn wegen Urkundenfälschung, unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts an.

Bei der Vernehmung erzählte der Mann, er habe schon mal für sechs Jahre als Asylbewerber in Norwegen gelebt, bevor er dann im November 2009 nach Afghanistan zurückkehren habe müssen. Weil er von den Taliban bedroht worden sei, habe er sich an einen Schleuser gewandt, der ihn nach Europa – genauer gesagt nach Hamburg zu seiner Tante – bringen sollte.

Der Mann kam aus Dubai und wollte über München nach Barcelona fliegen.

Er habe sich mit dem namenlosen Afghanen in einem Einkaufszentrum getroffen, wo er gegen Bezahlung von 20.000 US-Dollar den gefälschten spanischen Pass und „Reisetipps“ erhalten habe.

Zur Sicherung des Strafverfahrens musste er bei den Bundesbeamten 560 Euro hinterlegen.

Der Afghane bat um Asyl. Deshalb übergab die Bundespolizei den 41-Jährigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das über seinen Asylantrag zu entscheiden hat.

 

cb