Tag Archiv: Passagier

München – Flughafen: Vorsicht, Osterhase auf dem Rollfeld

Am Ostermontag, dem 21. April, landet der Osterhase persönlich auf dem Munich Airport.

Das Osterprogramm am Flughafen München ist bei Familien mit Kindern in den letzten Jahren bestens angekommen, heißt es von der Flughafen-Gesellschaft.

Ein Osterhase, groß wie ein erwachsener Mann, bespaßt die Kinder und die Kleinen können sich außerdem in ein überdimensional großes Osternest setzen fotografieren lassen.

Außerdem:

Während der ganzen Osterferien gibt es für die Kleinen eine eigens für Kinder gestaltete Rundfahrt auf dem Münchner Flughafen. Die dauert rund fünfzig Minuten und die Kleinen bekommen kindgerecht erklärt, wie so ein riesiger internationaler Flughafen eigentlich funktioniert.

Und wenn es die Kinder dann verstanden haben, dann können sie ihr neu erworbenes Flughafen-Wissen auch gleich beim Flughafen-Quiz testen.

Wer dann noch nicht genug vom Fliegen und allem drum herum hat, kann dann auch noch beim Oster-Workshop im Kinderland am Airport Center vorbeischauen, der jeden Tag in den Osterferien von 14 Uhr bis 17 Uhr stattfindet.

Das Ganze kostet 5 Euro und dauert rund 50 Minuten.

Die Version für die Großen gibt es zu Ostern auch: Die Spezialtour Airbus A 309 dauert 90 Minuten, startet jeden Tag in den Ferien um 13 Uhr 30 und da dürfen die Erwachsenen mal wieder zum Kind werden:

Bei der Tour dürfen die Besucher nämlich den fliegenden Riesen aus nächster Nähe anschauen.

Tickets und weiter Infos gibt es unter:

Telefon 089/975 413 33 oder per Mail

besucherservice@munich-airport.de

adc / fmg

Entschuldigung eines Schwarzfahrers aus München rührt die Bundespolizei

Ausreden und Entschuldigungen von Schwarzfahrern kennt das Bahnpersonal und die Bundespolizei zuhauf. Doch die Geschichte eines 50-jährigen Münchers, der ohne Fahrschein im ICE Richtung Würzburg unterwegs war, sorgte dann doch für Rührung unter den Beamten.

 

Schon im Juli war der Mann gegen 07:30 Uhr im ICE von München nach Würzburg beim Schwarzfahren erwischt worden. Um der Kontrolle zu entgehen, hatte er sich sogar auf dem Klo des Zuges versteckt – erfolglos. Nachdem er vom Zugbegleitpersonal in Ingolstadt entdeckt worden war, erstattete die Deutsche Bahn AG Anzeige wegen des Erschleichens von Leistungen und Betruges. Ihm wurde von der Bundespolizei in München ein Anhörbogen zur Stellungnahme zugesandt. Nun erreichte die Bundespolizei die überraschend ehrliche und daher rührende Antwort des Mannes:
„Ich hatte am Vortag mit meiner Freundin einen Streit und wir trennten uns, da sie zu einem Vortrag nach Würzburg musste. Ich wollte mich mit der Trennung nicht abfinden und wollte sie dringend wiedersehen. Deswegen nahm ich am nächsten Morgen den Zug nach Würzburg. Ich vergaß, eine Fahrkarte zu kaufen, weil ich den Kopf woanders hatte. Das war ein großer Fahler. Ich stehe zu meinem Verhalten und bitte um Nachsicht.“ Das Geständnis endet mit den Worten: „Ich hoffe, meine Freundin verzeiht mir, denn eine gute Frau findet man heutzutage nicht mehr so oft.“

 

Der Strafanzeige konnte der Münchner trotz seiner ehrlichen Worte nicht entgehen – und ob es in der Liebesgeschichte ein Happy End gegeben hat, ist den mitfühlenden Polizeibeamten leider auch nicht bekannt.

 

mt / Bundespolizei