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Vermisstenfall Ramersdorf – Öffentlichkeitsfahndung nach Mordverdacht

Nach aktuellem Stand geht die Polizei im Vermisstenfall der Münchnerin (41) mit ihrer Tochter (16) nun von einem Tötungsdelikt aus. Der Ehemann der vermissten Frau wurde bereits unter dem Tatvorwurf des Mordes festgenommen.

 

Wie bereits berichtet, wollte die 41-Jährige mit ihrer 16-jährigen Tochter am Samstag (13.07.) einkaufen gehen. Seit sie jedoch die gemeinsame Wohnung in der Ottobrunner Straße verlassen haben, fehlt von den beiden Frauen jede Spur.

 

Mittlerweile wird von einem Tötungsdelikt ausgegangen. Sonntags (21.07.) gegen 18:45 Uhr wurde nun der dringend tatverdächtige Ehemann (44) unter dem Vorwurf des Mordes festgenommen. Im Laufe des Tages wird der mutmaßliche Täter dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der 44-Jährige schwieg bislang zu den Vorwürfen.

 

Die Polizei ersucht nun im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung um Hilfe aus der Bevölkerung:

"Wir bitten Personen, die hinsichtlich des Tatverdächtigen sowie der beiden Pkw, insbesondere am Freitag, 12.07., Samstag, 13.07. oder Sonntag, 14.07.2019, Beobachtungen im Bereich der Ottobrunner Straße 31 oder auch an jeder anderen Örtlichkeit gemacht haben, sich umgehend mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen."
© Öffentlichkeitsfahndung Polizei München© Öffentlichkeitsfahndung Polizei München
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Fliegerbombe in München entschärft

Um 19:45 Uhr hat die Polizei Entwarnung gegeben. Die Fliegerbombe ist erfolgreich entschärft worden. Autobahn, Bahnverkehr und die umliegenden Straßen wurden wieder freigegeben. Am Vormittag wurde die Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg in der Hochäckerstraße in München gefunden. Die Bombe war 5 Zentner schwer und musste vor Ort entschärft werden. Im Radius von 1.000 Metern wurden rund 1.000 Menschen evakuiert. In der Balanstraße 153, in einer Schule, stand ein Schutzraum zur Verfügung. Der Evakuierungsbereich umfasste den Dellauerweg – Sandgrubenweg – Peralohstraße – Schreivogelstraße – Lehenweg – Fasanjägerstraße – Schloßbauerstraße – Teile der Hockäckerstraße – Stümpflingstraße – Bodenschneidstraße – Görzer Straße – Mitterweg – Puechbergerstraße – Am Jagdweg. rr
Bundespolizei nimmt Mann fest - Symbolbild

Dieb bedroht Polizeibeamte

Erst stahl er diverse Gegenstände aus einem geparkten Auto, verweigerte dem Besitzer die Rückgabe, versuchte zu fliehen, bedrohte sein Gegenüber mit einem Kassettenrekorder und stieß später massive Drohungen gegen die Polizeibeamten aus.   Ein 50-jähriger wohnsitzloser Münchner beging am am Montag, 06.01.2014, gleich mehrere Gesetzesbrüche. Nachdem er aus einem in der Neumarkter Straße geparkten und nicht verschlossenen Pkw mehrere Gegenstände entwendet hatte, flüchtete er vor dem erbosten Fahrzeugbesitzer. Auf seiner Flucht stürzte er über einen Bordstein und verletzte sich dabei am Knie. Als der Bestohlene den Dieb abermals daran hindern wollte zu flüchten, erhob dieser einen Kassettenrekorder und wollte damit gegen den Kopf des Geschädigten schlagen.     Kurze Zeit später trafen inzwischen verständigte Polizeibeamte ein. Die Polizisten konnten den Beschuldigten vorläufig festnehmen und brachten ihn anschließend zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus.   Wieder auf der Polizeiinspektion angelangt, verweigerte der Festgenommene jegliche Mitarbeit, machte keinerlei Angaben zu seiner Person und leistete beim Verbringen in die Haftzelle Widerstand. Dabei zog er sich eine kleine Schürfwunde am Kopf zu. Während der gesamten Maßnahmen wurden die anwesenden Polizeibeamten von dem 50-Jährigen massiv beleidigt und bedroht. Der Beschuldigte wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht und schließlich dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl gegen den Mann erließ.     jn / Pressestelle Polizeipräsidium München