Tag Archiv: Personal

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Stiftung: Zu wenig Personal in bayerischen Kitas

In den bayerischen Kindertagesstätten (Kitas) fehlt es weiterhin deutlich an Personal. Zu diesem Ergebnis kommt die Bertelsmann-Stiftung mit Sitz in Gütersloh in ihrem am Dienstag vorgestellten neuen Ländermonitoring zur frühkindlichen Bildung. Gemessen an den Empfehlungen der Stiftung müssten zusätzlich knapp 8000 Vollzeitkräfte angestellt und weitere 344 Millionen Euro jährlich dafür bereitgestellt werden.

 

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KVR  Bürgerbüro Warteschlangen, © Schon bevor das Bürgerbüro öffnet bilden sich lange Schlangen. Fotos: Flo Sebald

60 neue Stellen fürs KVR

Der Stadtrat hat 60 neue Stellen im Kreisverwaltungsreferat geschaffen. So soll vor allem die besonders betroffene Kfz-Stelle mit mehr Personal entlastet werden. 2017 soll übrigens nochmal neues Personal hinzu kommen.

 

Der Kreisverwaltungsausschuss hat am heutigen Dienstag, 23. Februar, 60 neue Stellen für das KVR genehmigt. Auch weitere Entlastungsschritte wurden zugunsten der Behörde geplant, denn für die Haushaltsberatungen 2017 sollen noch einmal 59 Stellen angemeldet werden.

 

Besonders die Kfz-Zulassungsstelle kann aufatmen. Hier entstehen die meisten Jobs. Der Grund ist, dass es sich um den am häufigsten frequentierten Bereich der Stadtverwaltung handelt. Und auch Münchens Bürgerinnen und Bürger können sich freuen: Schritt für Schritt sollen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt und eingearbeitet werden, sodass die langen Wartezeiten reduziert werden können.

 

Darüberhinaus soll auch in der Geschäftsleitung des Kreisverwaltungsreferats das Personal aufgestockt werden: unter anderem für die Abwicklung von Wahlen und Abstimmungen sowie für die IT.

 

Nach Angaben der AZ hat die Münchner SPD sich in mehreren Anträgen mit den langen Wartezeiten im KVR beschäftigt. Sie möchte die Wartedauer der Münchner auf maximal 30 Minuten begrenzen.

Entschuldigung eines Schwarzfahrers aus München rührt die Bundespolizei

Ausreden und Entschuldigungen von Schwarzfahrern kennt das Bahnpersonal und die Bundespolizei zuhauf. Doch die Geschichte eines 50-jährigen Münchers, der ohne Fahrschein im ICE Richtung Würzburg unterwegs war, sorgte dann doch für Rührung unter den Beamten.

 

Schon im Juli war der Mann gegen 07:30 Uhr im ICE von München nach Würzburg beim Schwarzfahren erwischt worden. Um der Kontrolle zu entgehen, hatte er sich sogar auf dem Klo des Zuges versteckt – erfolglos. Nachdem er vom Zugbegleitpersonal in Ingolstadt entdeckt worden war, erstattete die Deutsche Bahn AG Anzeige wegen des Erschleichens von Leistungen und Betruges. Ihm wurde von der Bundespolizei in München ein Anhörbogen zur Stellungnahme zugesandt. Nun erreichte die Bundespolizei die überraschend ehrliche und daher rührende Antwort des Mannes:
„Ich hatte am Vortag mit meiner Freundin einen Streit und wir trennten uns, da sie zu einem Vortrag nach Würzburg musste. Ich wollte mich mit der Trennung nicht abfinden und wollte sie dringend wiedersehen. Deswegen nahm ich am nächsten Morgen den Zug nach Würzburg. Ich vergaß, eine Fahrkarte zu kaufen, weil ich den Kopf woanders hatte. Das war ein großer Fahler. Ich stehe zu meinem Verhalten und bitte um Nachsicht.“ Das Geständnis endet mit den Worten: „Ich hoffe, meine Freundin verzeiht mir, denn eine gute Frau findet man heutzutage nicht mehr so oft.“

 

Der Strafanzeige konnte der Münchner trotz seiner ehrlichen Worte nicht entgehen – und ob es in der Liebesgeschichte ein Happy End gegeben hat, ist den mitfühlenden Polizeibeamten leider auch nicht bekannt.

 

mt / Bundespolizei