Tag Archiv: Pesic

FC Bayern verpflichtet den Serben Micic

Der Deutsche Basketballmeister FC Bayern München hat einen Nachfolger für den zu Lokomotive Kuban nach Russland gewechselten MVP Malcolm Delaney gefunden und verstärken sich mit dem serbischen Nationalspieler Vasilije Micic.

München – Der 20 Jahre alte Spielmacher wechselt vom serbischen Erstligisten KK Mega Vizura an die Isar und unterschreibt einen Zweijahresvertrag mit Option auf eine weitere Spielzeit. In der NBA wurde er in diesem Jahr von 52. Stelle von denPhiladelphia 76ers gedraftet, will sich aber erst mal in München weiterentwickeln.

„Ich freue mich, dass ich in den nächsten Jahren bei diesem besonderen Verein den nächsten Schritt meiner Karriere machen kann“, sagte der 1,95 Meter große Micic. „Coach Svetislav Pesic kennt mich gut, er zählt zu den besten Trainern in Europa, für junge Spieler ist er vielleicht sogar der beste überhaupt.“

Pesic voll des Lobes für den Neuen

 

„Vasilije verfügt trotz seines jungen Alters bereits über eine hohe Spielintelligenz und große Führungsqualitäten. Und er ist ein Spieler, der sich mit der Zeit noch verbessern und steigern wird“, sagte Geschäftsführer Marko Pesic. Micic befindet sich momentan bei der serbischen Nationalmannschaft, die sich auf die Weltmeisterschaft in Spanien vorbereitet.

Im Vorjahr wurde Milic als jüngster Spieler des Kaders von Nationalcoach Dusan Ivkovic für die EM 2013 nominiert und trug mit durchschnittlich 4,4 Punkten in 14 Minuten pro Spiel zum siebten Platz bei, der die WM-Qualifikation bedeutete. In der Adria-Liga lieferte er in der vorigen Saison für KK Mega Vizura 11,8 Punkten und 5,8 Assists pro Partie ab.

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Bayern-Trainer Pesic: Zoff mit ALBA „von meiner Seite aus“ beendet

Bayern Münchens Meistertrainer Svetislav Pesic hat den in den Playoff-Finals eskalierten Streit mit seinem Ex-Club ALBA Berlin nach eigener Auskunft abgehakt.

 

„Die Geschichte mit ALBA ist jetzt von meiner Seite aus offiziell beendet“, sagte der Basketball-Coach in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“. Während der Endspielserie hatten sich Berliner und Münchner gegenseitig verbal hart attackiert – was Pesic bedauert. „Ich habe so gute Erinnerungen an Berlin, an ALBA, ich sehe ALBA wie mein Baby. Ich habe viele Titel gewonnen, aber mein richtiger Job als Trainer, das war ALBA: von Anfang bis Ende, ein Paket, mit einmaliger Jugendarbeit“, sagte er.

 

ALBA Berlins Erfolgsgeschichte unter Pesic

Von 1993 bis 2000 hatte der Serbe ALBA zu vier Meistertiteln, zwei Pokalsiegen und dem Erfolg im Korac Cup geführt. 2012 heuerte er bei den Bayern an. Dass die Münchner in der Bundesliga wenig Sympathien haben, spornt ihn an. „Ich war immer für Bayern München. Ich bin für diejenigen, die gehasst werden ohne Grund“, sagte der 64-Jährige.

In München kann sich Pesic sein Karriereende vorstellen. Davor aber will er die Sportart weiter voranbringen. Als „größten Erfolg“ bezeichnete er eine ausverkaufte Halle, wenn zugleich ein Heimspiel der Fußballer in der Champions League stattfinde. „Dann könnte man sagen, Basketball hat sich in dieser Region definitiv durchgesetzt.“

 

RG / Dpa

 

Bayern-Basketballer erreichen Finale

Der FC Bayern München hat das Playoff-Finale der Basketball-Bundesliga erreicht. Der Vorrundenprimus setzte sich am Donnerstag im entscheidenden fünften Halbfinal-Match gegen die EWE Baskets Oldenburg deutlich mit 88:63 (41:33) durch und entschieden damit die Best-of-Five-Serie mit 3:2 für sich. Im Endspiel trifft das Team von Trainer Svetislav Pesic nun auf ALBA Berlin. Die erste von maximal fünf Partien steigt am Sonntag (16.15 Uhr) in München.

 

Nach zwei verschenkten Siegen haben die Basketballer des FC Bayern München ihre Souveränität wiedergefunden und sich erstmals nach ihrer Rückkehr in die Bundesliga ins Playoff-Finale gekämpft. Das Team von Trainer Svetislav Pesic gewann am Donnerstag das entscheidende fünfte Halbfinal-Match gegen die EWE Baskets Oldenburg vor allem nach einem furiosen dritten Vierteln souverän mit 88:63 (41:33) und entschied damit die Best-of-Five-Serie mit 3:2 für sich. Im Endspiel trifft der Vorrundenprimus nun auf ALBA Berlin. Die erste von maximal fünf Partien steigt am Sonntag (16.15 Uhr) in München.

 

Im Münchner Audi Dome überzeugten die Hausherren vor den Augen von Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer und dem früheren bayerischen Ministerpräsident Edmund Stoiber in erster Linie in Durchgang drei, der mit einem 26:11 zur Machtdemonstration wurde – zwei Tage zuvor hatten die Münchner in jenem Viertel noch das Spiel verloren. Bester Werfer des FCB war Malcom Delaney mit 17 Zählern. Bei den Oldenburger war Julius Jenkins mit 20 Punkten am erfolgreichsten.

 

Dass es überhaupt zu diesem Alles-oder-Nichts-Match kam, lag am Nervenflattern der besten Hauptrundenmannschaft in den Halbfinals drei und vier. Da wurde der vorzeitigen Finaleinzug leichtfertig verspielt. Im dritten Heimspiel der Serie blieben die Bayern aber nach einer anfangs umkämpften Partie konzentriert und nutzten einige Fehler der Gäste konsequent aus. Vor allem dank der körperlichen Stärke von John Bryant und Deon Thompson führten die Bayern schon zur Pause.

 

«Ich rechne damit, dass die Baskets zurückkommen», meinte Bayerns Sportdirektor Marko Pesic nach zwei Vierteln bei Sport1, «die Frage ist, wie wir darauf reagieren». Doch die Sorgen des ehemaligen Nationalspieler verflogen schnell: Mit einem famosen 21:3-Lauf machten die Gastgeber schon früh alles klar. Das war für die Comeback-Spezialisten um Trainer Sebastian Machowski zu viel.

 

Nach Seriensieger und Titelverteidiger Bamberg im Viertelfinale hat es damit auch der zweite Vorjahresfinalist nicht ins Endspiel geschafft. Die Bayern können nun ihren dritten Meistertitel nach 1954 und 1955 einfahren. ALBA, das in der Vorschlussrunde Bamberg-Bezwinger Artland Dragons mit 3:1-Siegen eliminiert hatte, kämpft um den neunten Pokal in der Bundesliga.

 

RG / dpa

FC Bayern: desolat in Oldenburg

Mit einer unterirdisch schlechten Leistung im dritten Viertel verlieren die Basketballer des FC Bayern in Oldenburg. Nun müssen sie am Donnerstag in einem fünften Spiel um den Einzug ins Finale gegen ALBA Berlin kämpfen.

Die Münchner kamen eigentlich recht gut ins Spiel, das allerdings von beiden Seiten nicht auf höchstem Niveau geführt wurde. Nichts zu sehen von einem möglichen Knacks nach der knappen Niederlage nach zweimaliger Verlängerung am Samstag vor heimischer Kulisse im Audi Dome. Vor allem Bryce Taylor traf gleich zu Beginn zwei Dreier, so dass die Bayern mit 16:6 vorne lagen. Gegen Ende des Viertels ließ die Konzentration etwas nach, nur noch 16:10 nach den ersten zehn Minuten für die Münchner.

Oldenburg immer besser

Im zweiten Viertel ist es den Bayern nicht gelungen, Kontrolle ins Spiel zu bringen. Stattdessen wurden die Gastgeber immer besser. Trotz desolater Wurfquoten auf beiden Seiten, holte Oldenburg immer mehr auf. Jenkins war es schließlich, der zur erstmaligen EWE-Führung traf (17:16). Deon Thompson war es, der in dieser Phase dagegenhalten konnte und sicher in den Korb traf, und somit die Münchner wieder in Front brachte. Problem für die Bayern allerdings: sie hatten eine hohe Foulbelastung. Bereits früh waren einige Spieler mit zwei oder gar drei Fouls belastet. Mit einem knappen 29:31 für die Bayern ging es schließlich in die Pause.

Gastgeber überrollen desolate Bayern

Was in der Halbzeitpause bei den Münchnern geschehen ist, kann sich wohl keiner erklären. Denn nach dem Wechsel spielten und vor allem trafen nur noch die Oldenburger. Ein unfassbarer 21:0-Lauf sorgte quasi schon im dritten Viertel für die Vorentscheidung in dieser Partei. 50:31 für die EWE Baskets. 54:38 stand es dann am Ende des dritten Viertels.

Kurzes, vergebliches Comeback

Im letzten Viertel zeigten die Münchner, dass sie das Spiel noch nicht abgehakt haben. Punkt für Punkt kämpften sich die Bayern heran. Auch weil die Konzentration auf Seiten der Oldenburger etwas nachließ. Drei Minuten vor Spielende betrug der Vorsprung nur noch fünf Punkte (60:55). Ein Dreierversuch von Heiko Schaffartzik 90 Sekunden vor Schluss landete aber nur auf dem Ring, während auf der Gegenseite Nemanja Aleksandrov mehr Glück hatte, und die letzten Hoffnungen der Bayern somit zerstörte. Am Ende hieß es 70:60 für Oldenburg, die in der Halbfinalserie somit zum 2:2 ausgleichen konnten.
Nun kommt es am Donnerstag im Audi Dome zum alles entscheidenden fünften Spiel. Der Sieger darf dann in der Finalserie gegen ALBA Berlin antreten, die ebenfalls am Dienstagabend bei den Artland Dragons gewannen und die Serie mit 3:1 für sich entscheiden konnten.
mh

FC Bayern München: Traumstart im Halbfinale

Mit einem souveränen 86:67-Sieg ist der FC Bayern Basketball in das Halbfinale der BBL gestartet. Vor rund 5.600 Zuschauern im heimischen Audi Dome konnten die Gäste aus Oldenburg nur in der Anfangsphase noch mithalten.

Das erste Halbfinale war in der Anfangsphase relativ ausgeglichen. Während die Bayern mit einer starken Defensivleistung den Gästen das Leben schwer machten, vergaben die Münchnern ihrerseits in der Offensive so manch sichere Punkte. Entsprechend knapp ging das erste Viertel zu Ende, 18:16 für die Hausherren. Im zweiten Viertel legten die Münchner dann einen Zwischenspurt hin und zogen bis auf 27:19 davon. Sehr zu Freude der anwesenden Führungsriege des FC Bayern um Präsident Karl Hopfner, Vize-Präsident Rudolf Schels, Sportvorstand Matthias Sammer und Finanzvorstand Jan-Christain Dreesen. Doch die EWE Baskets Oldenburg kämpften sich noch ein Mal zurück. Beim Stand von 29:27 entschied sich FCBB-Trainer Pesic eine Auszeit zu nehmen. Die Münchner konnten sich wieder etwas absetzen, 43:35 stand es 1,6 Sekunden vor der Halbzeitsirene. Zeit genug aber für Heiko Schaffartzik, einen umjubelten Buzzerbeater von der Mittellinie zu versenken. Die Halle tobte, 46:35 der Halbzeitstand.

Oldenburg niedergeschlagen

Ob es das intensive Spiel in der ersten Hälfte war, der Buzzerbeater kurz vor der Halbzeit oder einfach die Dominanz der Bayern – in der zweiten Hälfte konnten die Oldenburger nicht mehr mithalten. Mitte des dritten Viertels wuchs der Vorsprung auf 59:43 an. Vor allem MVP Malcolm Delaney zeigte sich treffsicher aus nahezu jeder Position. Nach 30 Minuten hieß es schließlich 68: 53 für die Münchner.
Das Schlussviertel eröffnete Lucca Staiger mit einem Dreier nach zehn Sekunden. Im weiteren Verlauf pendelte der Vorsprung der Bayern zwischen 15 und 20 Punkten und niemand im Audi Dome zweifelte daran, dass die Münchner in der Serie mit 1:0 in Führung gehen würden. Am Ende hieß es schließlich 86:67.
Für die FCBB-Korbjäger waren erfolgreich:
Malcolm Delaney (22 Punkte/2 Dreier), Heiko Schaffartzik (17/4/6 Rebounds), Bryce Taylor (14), John Bryant (11/1/12), Deon Thompson (6), Lucca Staiger (6/2), Boris Savovic (5/8 Reb), Robin Benzing (2), Yassin Idbihi (2)
mh

FC Bayern: Spielwiederholung!

Zu früh gefreut! Das vierte Spiel im Viertelfinale der Basketball Playoff-Runde zwischen den MHP Riesen Ludwigsburg und dem FC bayern Basketball muss wiederholt werden.

Statt Vorbereitung auf das Halbfinale am Sonntag in heimischer Halle müssen sich die Basketballer des FC Bayern doch noch mindestens ein Mal mit den Ludwigsburgern auseinandersetzen. Direkt nach dem vierten Spiel, das die Bayern mit 82:75 in fremder Halle gewonnen hatten und damit mit 3:1-Siegen in das Halbfinale eingezogen sind, haben die Gastgeber Protest bei der BBL eingelegt. Grund: beim Stand von 71:73 für die Bayern wird der Ludwigsburger Stockton von Bryce Taylor gefoult. Die Schiedsrichter entscheiden auf zwei Freiwürfe. Nachdem Stockton den ersten verwandelt hatte, soll Bayerns Heiko Schaffartzik den Schiedsrichtern gesagt haben, dass der falsche Spieler an der Freiwurflinie steht. Auch FCBB-Trainer Pesic mischte sich nun in die Diskussion ein. Die Schiedsrichter waren sich wohl nicht mehr sicher und entschieden: Regelverstoß, der falsche Spieler an der Freiwurflinie. Ergo wird der bereits verwandelte Freiwurf nicht gezählt und die Bayern bekamen auch noch Ballbesitz. Möglicherweise die entscheidende Wende im Spiel pro Bayern.

BBL begründet Entscheidung pro Ludwigsburg

Von Seiten des  FC Bayern Basketball wurde der Vorwurf der „unrechtmäßigen Einflussnahme auf die Schiedsrichter“ zurückgewiesen. Unterdessen erläuterte BBL-Spielleiter Dirk Horstmann den Ludwigsburger Protest als begründet, weil den Schiedsrichtern eineinhalb Minuten vor dem Spielende ein Fehler unterlaufen sei, der Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf gehabt habe. „Die Aberkennung des ersten verwandelten Freiwurfs von Michael Stockton sowie die Nicht-Gewährung des zweiten Freiwurfs durch denselben Spieler war ein Regelverstoß“, so der Beko BBL-Spielleiter, deshalb müsse das Spiel wiederholt werden.
Ob die Bayern gegen diese Entscheidung wiederum Protest einlegen werden, ist noch nicht sicher. Das Wiederholungsspiel würde am Mittwoch über die Bühne gehen.
mh

FC Bayern: Ludwigsburg aus der Halle gefegt

Der FC Bayern hat im dritten Play-Off Spiel den zweiten Sieg eingefahren. Deutlich wurde Ludwigsburg aus dem heimischen Audi Dome gefegt. Nun steht es 2:1 in der Serie.

Mit 104:82 siegten die Basketballer des FC Bayern am Ende deutlich gegen Ludwigsburg. Doch in der ersten Hälfte sah es gar nicht nach so einem klaren Erfolg aus. Im ersten Viertel versuchten die Gäste mit schnellem Spiel und vielen Wurfversuchen die Abwehr der Hausherren durcheinander zu bringen.Bis zum Stand von 12:12 gelang das aus, dann legten die Bayern erstmals richtig los. Ein 11:0-Lauf brachte eine deutliche Führung, doch die Gäste kämpften sich auf 23:18 wieder heran.

Gäste-Führung zur Halbzeit

Im zweiten Viertel konnte sich keine der beiden Mannschaften so richtig absetzen. Viel mehr noch: nach hitzigem Kampf führten die Ludwigsburger zru Pause schließlich mit 47:45. Die 6.190 Gäste im Audi Dome rieben sich etwas verwundert die Augen. Sollten die Bayern als klarer Favorit in dieser Play-Off-Serie vielleicht doch überraschend gegen den Tabellen-Achten der Vorrunde den Kürzeren ziehen?

Mega-Lauf nach der Pause

Wie verwandelt kamen die Münchner zum dritten Viertel auf das Parkett. Ein unglaublicher 22:0-Lauf stellte praktisch die Weichen für den am Ende deutlichen Sieg. Erst beim Stand von 67:47 gelang den Gästen der erste Korberfolg im dritten Abschnitt. Scheinbar hatten sich die Ludwigsburger in den ersten beiden Vierteln zu sehr verausgabt, dem Bayern-Express hatten sie nichts mehr entgegen zu setzen. 81:58 stand es nach dem dritten Viertel. Der Schlussabschnitt war nur noch Schaulaufen und die Frage: welcher Bayern-Spieler knackt die 100-Punkte-Marke? Am Ende war es dann Steffen Hamann, der per Freiwurf den Audi Dome zum Kochen brachte. Beim 104:82-Sieg war Malcolm Delaney mit 22 Punkten Top-Scorer auf Seiten der Bayern, die nun mit 2:1 in der Serie führen. Das vierte Spiel ist am Sonntag um 17:30 Uhr in Ludwigsburg.
mh

FC Bayern: Basketballer verlieren Krimi gegen Tel Aviv

Der Traum vom Einzug in das Viertelfinale der Basketball Euroleague ist für die Basketballer des FC Bayern vorbei. In einem spannenden Spiel im heimischen Audi Dome unterlagen die Roten Riesen gegen das favorisierte Maccabi Tel Aviv mit 92:94.
Unter den 6.700 Fans waren auch die Fußballer Bastian Schweinsteiger, Franck Ribery, Toni Kross und Mario Götze, wie Karl-Heinz-Rummenigge und Matthias Sammer.
Das Spiel begann mit einer wahren Punktejagd auf beiden Seiten. Beinahe jeder Wurf war im ersten Viertel ein Treffer. Die Münchner konnten eine kleiner 18.9-Führung erspielen, doch die Gäste kamen zurück. So stand es nach den ersten zehn Minuten 32:32.

Schlagabtausch vom Feinsten

Auch das zweite Viertel war ein Schlagabtausch auf hohem Niveau. Kein Team konnte sich signifikant absetzen, entsprechend der Halbzeitstand 50:50.
Im dritten Viertel erspielten sich die Bayern zunächst einen kleinen 7-Punkte-Vorsprung, doch ein 20:3-Lauf für Maccabi kurz vor Viertelende brachte die Wende zu Gunsten der Gäste. Mit einem 71:74-Rückstand gingen die Münchner ins Schlussviertel.

Maccabi mit Restreserven

Maccabi legte noch ein Mal eine Schippe zu und baute den Vorsprung auf 86:77 aus. Doch die Bayern kämpften sich zurück. Sieben Sekunden vor Ende stand es 91:92. 2,5 Sekunden vor Ende dann die letzte Hoffnung: Delaney setzt einen zweiten Freiwurf absichtlich ans Brett in der Hoffnung, dass die Münchner den Rebound bekommen. Doch diesen schnappte sich ein Spieler aus Tel Aviv. Endstand 92:94. Top-Scorer bei den Münchner war mal wieder Bryce Taylor mit 22 Punkten. Vor dem letzten Spieltag haben die Bayern nun keine Chance mehr, unter die ersten vier der Gruppe zu kommen.
mh

FC Bayern besiegt Real Madrid

Geht das jetzt auch im Basketball so los wie im Fußball“ werden sich viele Fans von Real Madrid seit Donnerstagabend fragen. In einem packenden Spiel haben die Basketballer des FC Bayern gegen den haushohen Favoriten aus der spanischen Hauptstadt mit 85:83 (34:42) gewonnen. Top-Scorer der Münchner war Nihad Djedovic mit 21 Punkten. Der Überraschungserfolg erhöht die Chancen der Bayern, in der Euroleague ins Viertelfinale einzuziehen.
Von Beginn an zeigten die roten Riesen keinen Respekt vor den Madrilenen. Gute Defensivarbeit und vorne wenige leichte Ballverluste sowie eine gute Wurfquote sorgten für eine 20:19-Führung nach dem ersten Viertel.

Real zur Pause vorne – keiner weiß warum

Anfang des zweiten Viertels konnten die Münchner Korbjäger den Vorsprung teilweise auf bis zu vier Punkte ausbauen. Doch kurz vor der Pause dann eine merkwürdige Entscheidung der Schiedrichter die ein klares Goaltending zu Gunsten der Bayern nicht pfiffen und plötzlich zogen die Madrilenen bis auf 34:42 zur Halbzeit davon. In der Halle fragten sich fast alle der 6.700 Zuschauer (außer die etwa 100 Fans von Real Madrid), wie es in so kurzer Zeit zu diesem Rückstand kommen konnte. Unter den Zuschauern auch FCB-Fußball-Star Javi Martinez und ein Großteil der Mannschaft von Bayer Leverkusen, am Samstag zu Gast in der Allianz Arena.
Wild entschlossen, das Spiel noch zu drehen, kamen die Bayern aus der Kabine. Yassin Idbihi und Robin Benzing verkürzten den Rückstand bis auf einen Punkt, ehe Djedovic einen Dreier zur 51:49-Führung versenkte. Dennoch schlug Real zurück und führte nach dem 3. Viertel wieder mit 56:60.

Fußball-Stimmung im Audi Dome

Im Schlussabschnitt kochte der Audi Dome endgültig über. Nach einem Zusammenstoß von John Bryant mit Madrids Rudy Fernandez musste der Spanier verletzt vom Feld, Bryant bekam zum Unmut der Bayern-Fans ein unsportliches Foul. Es folgte ein gellendes Pfeifkonzert gegen die Spanier und die Schiedsrichter. Kurz darauf sorgten Djedovic und Bryce Taylor für die nächsten wichtigen Punkte – 81:79-Führung für den FCB. Als die Uhr auf null stand hieß es 83:82 für die Bayern – doch die Feierlichkeiten wurden jäh unterbrochen. Die Zeitmessung hatte nicht richtig funktioniert – die Schiedsrichter pfiffen 3,5 Sekunden vor Ende doch noch ein mal ein Foul gegen Real, die Uhr lief jedoch fälschlicherweise weiter. So musste weiter gezittert werden. Taylor behielt aber die Nerven bei seinen Freiwürfen und am Ende war der Sensationssieg perfekt.
mh

FC Bayern: Pleite bei Partizan Belgrad

Niederlage für die Basketballer des FC Bayern. Im Hexenkessel von Partizan Belgrad setzte es in der Euroleague mit 55:70 (28:44) eine deutliche Niederlage. Ob es am frenetischen serbischen Publikum lag – jedenfalls kamen die Münchner von Beginn an überhaupt nicht ins Spiel. Einfach Würfe gingen daneben, leichtsinnige Ballverluste spielten den Hausherren ideal in die Karten. 19:9 stand es nach dem ersten Vertel für Partizan.

Kurzes Aufbäumen der Bayern

Im zweiten Viertel schien es kurzzeitig, als würden die Bayern besser werden, der Rückstand konnte auf sechs Punkte verkürzt werden. Aber Partizan ließ sich davon nicht beeindrucken und baute seinerseits die Führung zur Halbzeit auf 44:28 aus.

Minutenlange Spielunterbrechung

Gleiches Bild nach der Pause: Bayern desolat in der Wurfquote und auch defensiv nicht so überragend wie sonst. Der Punkteabstand blieb rerlativ konstant. Eine minutenlange Unterbrechung wegen einer ausgefallenen 24-Sekunden-Uhr konnte Svetislav Pesic auch nicht nutzen, um seine Mannschaft doch noch auf die Siegerstraße zu bringen.  60:45 stand es nach 30 Minuten.
Das letzte Viertel begann mit endlosen fünfeinhalb Minuten in denen die Bayern keinen einzigen Punkt erzielen konnten. Entsprechend war das Spiel gelaufen, am Ende stand es völlig verdient 70:55 für Partizan Belgrad.

Noch alle Chancen auf’s Viertelfinale

In der Euroleague bleiben die Münchner vorerst auf dem wichtigen vierten Tabellenplatz, der zum Einzug ins Viertelfinale berechtigen würde. Doch mit Real Madrid, ZSKA Moskau und Maccabi Tel Aviv warten stehen noch die Spiele gegen die Top-Teams der Gruppe aus. Es könnte also am Ende knapp werden mit dem Einzug ins Viertelfinale.
mh

FC Bayern: Basketballer ringen Kaunas nieder

Die Basketballer des FC Bayern bleiben wieder im Rennen um den Einzug in das Viertelfinale der Euroleague.  In einem engen Spiel vor 6.100 Zuschauern besiegte die Mannschaft von Trainer Svetislav Pesic den litauischen Meister Zalgiris Kaunas mit 79:73 (38:40).
Die Bayern kamen sehr schwer ins Spiel. Fast drei Minuten brauchten die Münchner, um überhaupt erstmals zu Punkten (Nihad Djedovic mit einem 3er). Von Beginn an liefen die Gastgeber der Führung der Gäste hinterher. Deren litauische Spielerlegende Sarunas Jasikevicius traf traumwandlerisch sicher, führte sehr gut Regie – entsprechend führte Kaunas nach dem ersten Viertel 20:24.

Chevi Troutman bringt Audi Dome zum Beben

Im zweiten Viertel das gleiche Bild: die Bayern kommen wieder nur schwer ins Spiel, Kaunas spielt nüchtern und effektiv weiter. Als Trainer Pesic dann Chevon Troutman einwechselte, ging nicht nur ein Ruck durch den ganzen Audi Dome sondern auch durch die Bayern-Mannschaft. Der Publikumsliebling, gefeiert mit Sprechchören wie beim Fußball, versenkte seine ersten drei Würfe jeweils sicher. Dennoch schlug Kaunas eiskalt mit 3ern zurück und enteilte auf 32:40. Ein erneuter Kraftakt verkürzte den FCB-Rückstand zur Pause auf 38:40.

Nach 24 Minuten die erste Führung

3. Viertel, gleiches Spiel: Bayern unglücklich, Kaunas nüchtern. Eine weitere Energieleistung sorgte dann aber doch endlich für die erste kurze Führung. Robin Benzing mit einem Korbleger zum 46:45. Nach 24 Minuten waren die Münchner erstmals vorne im Spiel, allerdings nur kurze Zeit. Kurz vor Viertelende zogen die Gäste mit einem 11:0-Lauf auf 52:59 davon.

Bryce Taylor Top-Scorer

Auch im Schlussviertel benötigten die Münchner eineinhalb Minuten bis zu den ersten Punkten.  Bryce Taylor mit einem 3er gab das Signal zur Aufholjagd. Kaunas blieb drei Minuten lang ohne Punkte und Malcolm Delaney sorgte für die 60:59-Führung. Und diesmal hielt die Führung, auch dank eines überragenden Bryce Taylor, der am Ende auf 22 Punkte kam.
In der Euroleague haben die Bayern nun Platz vier, der für den Einzug ins Viertelfinale berechtigt, gefestigt.
mh

Unglaublich: FC Bayern Basketballer kassieren BBL-Pleite

Fast unglaublich, aber wahr: die Basketballer des FC Bayern haben in der Beko BBL mal wieder ein Spiel verloren. Und das dann auch noch zu Hause. Im Audi Dome unterlagen die Hausherren den Artland Dragons mit 86:91 (51:42). Nach Verlustpunkten hat somit Meister Brose Baskets Bamberg auf den Spitzenreiter aus München aufschließen können, hat aber zwei Spiele weniger absolviert.

Zur Pause noch in Führung

Dabei sah es bis zur Halbzeit überhaupt nicht danach aus, dass der FC Bayern seiner ersten Heimniederlage in der BBL entgegensteuert. Zwar konnten die Gäste die Anfangsphase ausgeglichen gestalten, doch je näher die Pause rückte, umso weiter konnten die Münchner ihre Führung ausbauen. Das dritte Spiel innerhalb von fünf Tagen schien den roten Riesen vor den Augen von FCB-Star Bastian Schweinsteiger und Ski-Star Felix Neureuther nichts auszumachen. Doch je länger das Spiel dauerte, umso unkonzentrierter wurden die Bayern beim Abschluss und ließen in der Abwehr die nötige Aggressivität fehlen. Artland dagegen spielte konstant weiter und konnte den Halbzeit-Rückstand schließlich in eine Führung umwandeln, die bis zur Schlusssirene anhielt. Bester Werfer auf Seiten der Bayern war Nihad Djedovic mit 18 Punkten.
mh

FC Bayern: doppelter Auswärtssieg

Erfolgreicher Sonntagabend für den FC Bayern. Die Fußballer siegten relativ problemlos bei Hannover 96 mit 4:0. Zwei Mal Müller (25., 59.), Thiago (34.) und Mandzukic (65.) trafen für den amtierenden Triple-Gewinner und Club-Weltmeister. 19 Punkte beträgt nun schon der Vorsprung in der Tabelle auf den Zweiten Leverkusen. Im Idealfall können die Münchner bereits im März die deutsche Meisterschaft perfekt machen.
Die Basketballer hatten dagegen beim Tabellenletzten Walter Tigers Tübingen deutlich mehr Probleme. 78:70 (43:31) hieß es am Ende für den Spitzenreiter der Beko BBL. Nicht mal 48 Stunden nach dem Euroleague-Krimi gegen Kuban hatten die Bayern-Basketballer deutlich mehr zu kämpfen als erwartet. Am Ende setzte sich aber die Klasse der Pesic-Truppe durch.
mh

FC Bayern: Basketballer gewinnen Krimi gegen Kuban

Die Basketballer des FC Bayern München haben in der Euroleague nach vier Pleiten in Folge wieder ein Sieg feiern können. Im heimischen Audi Dome konnte Lokomotive Kuban aus Russland mit 82:79 (40:50) geschlagen werden. Vor 6.700 Zuschauern lagen die Münchner lange Zeit im Rückstand. Teilweise führten die Gäste sogar mit 19 Punkten. Nach dem ersten Viertel stand es 14:30 für die Russen, viele befürchteten da schon ein Debakel. Mitte des zweiten Viertels konnte die Pesic-Truppe bis auf 31:39 herankommen, nachdem die Gäste etwas unkonzentrierter spielten. Zur Halbzeit führte der amtierende Eurocup-Sieger dann mit zehn Punkten (40:50).

Delaney Top-Scorer

In der Halbzeit scheint Trainer Svetislav Pesic die richtigen Worte gefunden zu haben. Lucca Steiger konnte mit einem Dreier zum 57:57 ausgleichen, Heiko Schaffartzik legte einen weiteren Dreier zur erstmaligen Führung der Bayern nach. Kuban kam zurück und ging erneut in Führung (64:67). Doch im finalen Krimi hatten die Bayern dann die besseren Nerven. Bryce Taylor mit der erneuten Führung zum 76:73. Die schließlich mehrmals von der Freiwurflinie durch Malcolm Delaney weiterhin bestand hatte. Am Ende war der Mann mit der Nummer 23 der Top-Scorer mit 18 Punkten.

Durch diesen Erfolg bewahren sich die Münchner die Chance, als Gruppenvierter ins Viertelfinale der Euroleague einzuziehen.
mh

FC Bayern Basketball schlägt Bonn

Die Basketballer des FC Bayern München haben am Sonntagabend gegen die Telekom Baskets Bonn mit 96:84 (48:41) gewonnen. Beste Werfer auf Seiten der Hausherren waren Robin Benzing und Heiko Schaffartzik mit jeweils 14 Punkten. Vor 6.700 Zuschauern im Audi Dome, darunter auch FCB-Präsident Uli Hoeneß, Vizepräsident Rudolf Schels, FCB-Sportvorstand Matthias Sammer und Stabhochspringer Raphael Holzdeppe, war das Spiel lange Zeit relativ ausgeglichen.

Bonn dreht Spiel nach der Pause

Die Halbzeitführung der Bayern konnten die Gäste kurz nach der Pause mit einem 8:0-Lauf in eine Führung verwandeln. 2:49 Minuten nach der Pause blieben die Münchner ohne Punkt, ehe Delaney mit einem Freiwurf den Bann brechen konnte. Danach konnte die Pexis-Truppe den Vorsprung wieder kontinuierlich ausbauen.
mh

FC Bayern Basketballer verlieren knapp in Tel Aviv

Im Euroleague-Spiel bei Maccabi Tel Aviv haben die Basketballer des FC Bayern eine Überraschung verpasst. Beim Favoriten (immerhin 50 mal israelischer Meister, 41 mal Pokalsieger und zwei mal Euroleague-Sieger) verloren die Münchner knapp mit 64:66 (39:39). Die Bayern kamen von anfang an gut ins Spiel, konnten sich aber nie wirklich deutlich absetzen. Das Halbzeitergebnis von 39:39 zeigt, wie knapp das Spiel war.

Djedovic vergibt Buzzerbeater

Erst im letzten Viertel konnten sich die Favorisierten Hausherren etwas absetzen (60:50), doch kurz vor Ende konnten die Bayern bis auf zwei Punkte noch mal heranrücken. 1,6 Sekunden vor Schluss dann Einwurf für die Bayern, Nihad Djedovic setzt zum Wurf an, doch er trifft nur den Ring.  Statt Verlängerung, Schlusspfiff. Endstand 64:66.
Bester Werfer auf Seiten der Bayern war Nihad Djedovic, der nach seiner Bänderverltzung erstmals wieder auf dem Platz stand.
mh

FC Bayern Basketball zieht in „Top Four“-Turnier ein

Die Basketballer des FC Bayern München haben sich für das Top Four Turnier in Ulm qualifiziert. Mit 76-61 (33:27) besiegten die Münchner die Artland Dragons im heimischen Audi Dome.  Unter den 4866 Zuschauern waren auch auch FCB-Vizepräsident Rudolf Schels und Fußball-Star Bastian Schweinsteiger. Die ersten beiden Viertel verliefen sehr ausgeglichen. Zwar konnten die Münchner zwischenzeitlich mit elf Punkten führen, doch zur Halbzeit stand es dann nur 33:27 für die Bayern.

Dragons kurz in Führung

Im dritten Viertel konnten die Gäste aus Quakenbrück dann sogar mit 44:43 in Führung gehen. Doch dann war das Starensemble von Trainer Svetislav Pesic nicht zu halten und startete einen 12:0-Lauf. Das letzte Viertel verlief dann relativ einseitig zu Gunsten der Gastgeber.
Beste Werfer auf Seiten der Münchner waren John Bryant und Deon Thompson mit jeweils 18 Punkten.
Im Top Four-Turnier in Ulm stehen ebenfall Meister Brose Baskets Bamberg, ALBA Berlin und Gastgeber ratiopharm Ulm.
mh