Tag Archiv: Polizei

Tierische Einsätze 2017

Tierisch gute Arbeit: Polizei hatte 2017 nicht nur mit Menschen zu tun

Den Notruf 110 wählen wir, wenn es brenzlich wird. Doch in die Arbeit der Polizei sind nicht immer nur Menschen verwickelt. Wir zeigen, dass auch Tiere in diesem Jahr wieder einen nicht zu verachtenden Teil der Polizeiarbeit ausmachten. Eine Katze rettete einem Mann sogar das Leben. Eine Chronik der tierischen Einsätze 2017.

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Eskalation auf Sexparty: 29-Jähriger muss reanimiert werden

Die Münchner Polizei hatte am Mittwochabend einen etwas außergewöhnlichen Einsatz vor sich. Sie wurden zu einer Party wegen Ruhestörung gerufen und mussten vor Ort einen 29-Jährigen wegen Herzstillstand reanimieren. Die Beamten fanden den jungen Mann offenbar splitterfasernackt vor.
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Der Cannabis-Patient Christoph N. mit einer Dose medizinischem Hanf, © Sein Joint wurde unrechtmäßig zerstört. Das Geld bekam er nun zurück.

Zerstörter Joint: Polizei muss dafür zahlen

Ein junger Mann saß an einem Tag im Mai am Isarufer und rauchte einen Joint. Als ein Zivilpolizist vorbeikam und den Konsumenten daran hindern wollte, zückte dieser ein Rezept. Der Beamte vernichtete dennoch das medizinische Präparat. Jetzt musste der Freistaat dafür aufkommen.

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Ziviles Polizeiauto mit Haltekelle, © Symbolfoto

Zwölfjähriger auf nächtlicher Spritztour mit Papas nagelneuem Auto

Mitten in der Nacht hat ein Zwölfjähriger im oberbayerischen Bad Reichenhall eine Spitztour mit Papas nagelneuem Elektroauto unternommen.

 

Mit an Bord waren zwei gleichaltrige Freunde. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, war einer Streife am Dienstag gegen 1.00 Uhr nachts das Auto aufgefallen, weil der Fahrer kaum zu sehen war. Die Beamten stoppten den Nachwuchsfahrer und seine Übungen auf dem Parkplatz eines Supermarktes.

 

Wie sich später herausstellte, hatte der junge Autofan den Wagenschlüssel des Vaters unbemerkt an sich genommen und war durch ein Fenster aus dem Haus gestiegen. Die rund acht Kilometer zu dem Supermarkt legte er unfallfrei zurück. Noch während der Kontrolle auf dem Parkplatz rief der besorgte Vater und Autobesitzer bei der Polizeiinspektion an und meldete, dass sein Sohn, die zwei Freunde aus der Nachbarschaft und auch das neue Auto mit Automatikgetriebe verschwunden seien.

 

Der Papa konnte aber sogleich wieder aufatmen: Die Beamten von der Inspektion sagten ihm, dass die Buben bereits im Auto der Kollegen säßen und nun nach Hause gebracht würden. Der erst eine Woche alte Pkw stehe unversehrt auf dem Parkplatz. Die Polizei fand die Aktion gar nicht lustig und belehrte die Buben eindringlich, die – weil sie noch nicht 14 Jahre alt sind – strafrechtlich nicht belangt werden können. Auch an der Fahrt im Streifenwagen hätten die drei sichtlich ihre Freude gehabt, berichteten die Beamten.

 

Der begabte Nachwuchsfahrer war im Übrigen alles andere als kleinlaut. Als sein Vater mit einem Aufenthalt in einer Polizeizelle drohte, willigte der Sohn sofort ein – aber nur unter der Bedingung, dass es dort einen Internetanschluss gebe. Man werde noch klären müssen, warum der Zwölfjährige das Auto schon so perfekt handhaben konnte, hieß es weiter im Polizeibericht.

 

dpa

Betonsperren und Lastwagen schützen Weihnachtsmärkte

Sperren aus Beton schützen in diesem Jahr erstmals Weihnachtsmärkte in München. Am Dienstag wurden erste Pflanztröge und andere Sperren an offenen Zufahrten am Marienplatz aufgestellt.

 

Auch Weihnachtsmärkte in anderen Stadtteilen sollen so geschützt werden. Mit der Aktion reagiert die Stadt auf den Lkw-Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im vergangenen Dezember. Die Pflanzkübel waren vor wenigen Monaten noch beim Oktoberfest im Einsatz.

 

In Augsburg hat sich die Stadt gegen Betonbarrieren zum Schutz des Weihnachtsmarktes entschieden. Der Christkindlesmarkt auf dem Rathausplatz soll aber durch vier an den Zufahrtswegen geparkte Transporter geschützt werden. Es handele sich um Kleinlaster mit mindestens eineinhalb Tonnen Gewicht von Händlern, die daneben ihre Stände haben, erklärte eine Sprecherin der Stadt. Damit die Fahrzeuge zum Ambiente passen, würden sie weihnachtlich dekoriert.

 

 

Nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden gibt es nach wie vor keine konkrete Gefährdungslage. München befinde sich in ständigem Kontakt mit dem Polizeipräsidium, hieß es. Die Polizei will in der Landeshauptstadt mit starken Kräften im Einsatz sein und für Sicherheit sorgen.

 

dpa

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