Tag Archiv: Polizei

Wegen Drohung: Zwei Gymnasien in München geräumt

Am Dienstagmorgen, den 21.05., wurden das Dante-Gymnasium und das Klenze-Gymnasium von der Polizei geräumt. Der Grund war eine Bedrohungslage, die nun von den Beamten weiter untersucht wird.

 

Die beiden direkt nebeneinander liegenden Schulgebäude im Stadtteil Sendling wurden am frühen Dienstagmorgen geräumt, am Dante-Gymnasium wird der heutige Unterricht ausfallen. Vor allem die Oberstufe ist durch den Ausfall der Kolloquiumsprüfungen stark betroffen. Zu den Einzelheiten der Drohung hat sich die Polizei bislang noch nicht geäußert.

Ein Zug der Deutschen Bahn auf der Strecke, © Symbolbild

Wieder stirbt Jugendlicher durch Stromschlag auf Zug – Nach München-Haar nun ein weiterer Todesfall in Niederbayern.

Zwei Tote in zwei Tagen. In Osterhofen in Niederbayern ist ein 16-Jähriger getötet worden, nachdem er auf einen Zug gestiegen ist und von einem Stromschlag getroffen wurde. Erst in der Nacht zu Dienstag war in Haar bei München ein 17-Jähriger auf ähnliche Weise ums Leben gekommen.

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© Symbolbild

Razzien gegen Islamisten-Netzwerk – 19 Objekte in Bayern durchsucht

Bei bundesweiten Razzien gegen ein islamistisches Netzwerk haben Beamte in Bayern 19 Objekte durchsucht. Zwar seien am Mittwochmorgen Technik und Schriftgut sichergestellt worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in München, es wurde demnach aber niemand im Freistaat festgenommen.

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Autofahrer missachtet Polizeisignale und rammt stehende Fahrzeuge in Sendling

Ein 34-jähriger Autofahrer aus München hat weder auf die Anhaltesignale einer Polizeistreife reagiert und später bei einer Kontrolle parkende Fahrzeuge gerammt. Eine Polizeibeamtin musste zur Seite springen, ihr Kollege zerschlug die Beifahrerscheibe und zwang den rabiaten Autofahrer zum austeigen. Der Münchner wurde aus seinem Auto gezogen und gefesselt. Der Schaden beträgt 15. 000 Euro.

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© Foto fotolia.com, :  © Mirko

21 Straftaten und 20 Verhaftungen rund um Kracher FC Bayern München : Borussia Dortmund

Das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund war für die Münchner Polizei ein arbeitsreicher Termin. Die Liste der Straftaten durch sogenannte Fußballfans beinhaltet Körperverletzung, Waffengebrauch, Bedrohung, Beleidigung, Gefangenenbefreiung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Insgesamt gab es 21 Straftaten und 20 Verhaftungen.

 

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19-Jährige hat Kopfverletzung: Sturz oder Körperverletzung?

Bewusstloser 83-jähriger Pkw-Fahrer kracht in Neuperlach in parkende Autos

Wegen eines internistischen Problems hat am Mittag ein 83-Jähriger am Steuer seines Pkw das Bewusstsein verloren und ist in zwei am Straßenrand abgestellte Fahrzeuge gekracht.

 

Am Mittwoch, den 27. März, verlor gegen 12.00 Uhr, ein Mann in seinem Pkw das Bewusstsein. In der Heinrich-Wieland-Straße, in Neuperlach, rammte er daraufhin zwei Autos am Straßenrand.

 

Die Besatzung eines vorbeifahrenden Krankentransportwagens hatte den Unfall bemerkt und den Patienten aus seinem Volvo befreit. Ebenso begannen sie mit der Reanimation des Rentners. Nach einer Intensivierung der Maßnahmen durch ein Notarztteam konnte der Patient zwar mit einem vorhandenen Herzrhythmus in eine Klinik transportiert werden, sein Zustand ist jedoch kritisch.

© Symbolfoto

Schüsse bei Juwelier in München-Trudering – Polizei verhaftet einen Täter, ein anderer ist auf der Flucht

Am östlichen Stadtrand Münchens sind Schüsse gefallen, abgefeuert von der Polizei. Ein Betrug in einem Juwelierladen war der Auslöser. Kurz darauf starten die Ermittler eine Fahndung. Bei dieser wird ein Täter verhaftet, ein zweiter ist mit einem Auto geflüchtet.

 

 

Es ging um Altgold und endete mit Schüssen und einer Autoflucht. Bei einem Einsatz der Polizei in München haben Beamte am Mittwoch, gegen 13 Uhr,  von der Schusswaffe Gebrauch gemacht. Ort der Schüsse war die Kreuzung Truderinger Straße/Schmuckerweg. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

 

Polizei: Schüsse in München

 

Dabei sei nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Ein Mann sei festgenommen worden, ein weiterer sei mit einem Auto geflohen. Nach ihm werde gefahndet.

 

 

Tatverdächtiger auf der Flucht

 

Das Fluchtauto fanden die Ermittler mit beschädigter Scheibe einige Zeit später in der Nähe des Tatortes. Nach dem mutmaßlichen Täter wurde weiter gefahndet.

 

Die Kriminalpolizei sei vor Ort und ermittle, sagte ein Polizeisprecher.

Exhibitionist belästigt Frau am Flaucher in München

Mit blankem Penis in der Hand hat ein Mann auf einer Isarinsel in München eine Frau belästigt. Eine 53-jährige Münchnerin hatte den Mann in der Nähe des Flaucherstegs gesehen, als dieser an seinem Geschlechtsteil herumspielte und ständigen Blickkontakt zu der Frau hielt. Der Exhibitionist verschwand daraufhin und konnte trotz einer Fahndung der Polizei nicht gefunden werden.

Einen Exhibitionisten hat am Dienstag, den 26. März, eine Münchnerin nahe des Flaucherstegs an der Isar entdeckt. Gegen 17:50 Uhr, ging eine 53-jährige Münchnerin über den Flauchersteg und erkannte dort einen bislang unbekannten Mann, der auf einer nahen Insel in der Isar stand und dabei an seinem entblößten Geschlechtsteil manipulierte. Dabei hielt er den Blickkontakt zu der 53-Jährigen.

Das Isarufer am Flaucher ist stark besucht

 

Exhibitionist entkommt der Polizei

Eine zufällig vorbeikommende Radfahrerin wählte den Notruf 110 und informierte die Polizei über den Vorfall. Der unbekannte Exhibitionist entfernte sich vom Tatort und eine sofort eingeleitete Fahndung, bei welcher mehrere Streifen beteiligt waren, verlief erfolglos.

 

Täterbeschreibung:

Der Mann ist zirka 1,80 m groß und etwa 45 Jahre alt.
Bekleidet war er mit einer grauen Jogginghose und einem grünen T-Shirt.

 

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

Versuchter Totschlag – 31-Jähriger prügelt auf 69-Jährigen an der Isar ein

Ein 69-jähriger Münchner ist Opfer eines Gewaltausbruchs eines 31 Jahre alten Mannes geworden. Zuvor hatte der 69 Jahre alte Münchner dem jüngeren Mann geholfen, als dieser reglos am Boden lag. Wenig später eskaliert die Situation und der 31-Jährige schlägt und tritt gezielt gegen den Kopf des Älteren. Der 69-Jährige muss ins Krankenhaus.

An der Reichenbachbrücke, nahe der Isar, ist am Freitag, den 22. März, ein 69-jähriger Münchner unterwegs, als er einen jüngeren Mann am Boden liegen sieht. Gegen 20.10 Uhr
leistet der 69-Jährige Erste Hilfe, während eine andere Person den Notarzt verständigt. Bei dem zunächst hilflosen Mann handelt es sich um einen 31-jährigen Obdachlosen Bulgaren.  Nachdem der Notarzt außer einer Alkoholisierung keinerlei Erkrankungen feststellte, waren keine weiteren ärztlichen Maßnahmen notwendig.


Helfer wird zusammengeschlagen

Der 69-Jährige begleitete den 31-Jährigen zu einer Parkbank, um ihn nicht hilflos alleine zu lassen. Dort kam es zu einem Streit zwischen den beiden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand schlug der 31-Jährige daraufhin auf den 69-Jährigen mit den Fäusten ein und brachte ihn zu Boden. Dort trat er mehrmals mit den Füßen gegen den Körper und gezielt gegen den Kopf des 69-Jährigen. Der 31-Jährige hörte erst auf, als er von anderen Personen weggezogen wurde. Bei der Tatausführung trug er Arbeitsschuhe mit Stahlkappen.


Täter flüchtet, Opfer muss ins Krankenhaus

Der Täter flieht und wird kurze Zeit später durch eine Sofortfahndung von der zwischenzeitlich alarmierten Polizei festgenommen. Der 69-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort wurden diverse Verletzungen am Kopf und mehrere Prellungen diagnostiziert. Eine konkrete Lebensgefahr lag nicht vor, ein stationärer Aufenthalt war jedoch erforderlich.

 

Haftbefehl gegen 31-Jährigen

Gegen den 31-Jährigen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I am 25.März durch den zuständigen Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Die weiteren Ermittlungen werden durch das für Tötungsdelikte zuständige Kommissariat 11 geführt.

 

© Symbolfoto

Münchnerin von Exhibitionisten belästigt – Festnahme durch Polizei  

Ein 50 Jahre alter Mann ist von der Polizei verhaftet worden nachdem er vor einer Frau an der Münchner Freiheit onaniert hatte. Bei dem Mann wurde zudem Rauschgift gefunden.

 

Es geschah am Sonntag, den 24. März, gegen 4.20 Uhr. An der Münchner Freiheit im Stadtteil Schwabing, beobachteten zivile Polizeibeamte einen Mann der scheinbar suchend und ziellos umherlief. Kurz darauf entdeckte der Mann eine 32-jährige Frau. Er lief ihr hinterher, entblößte sich vor ihr und befriedigte sich selbst.

Als die Polizisten den Exhibitionisten verhaften wollen, flieht dieser.

 

Drogenfund nach Festnahme

Nach kurzer Flucht nehmen die Beamten der Polizeiinspektion 13 den Mann fest. Es handelt sich um einen 50-Jährigen. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte eine geringe Menge Marihuana aufgefunden werden.

Der 50-Jährige wurde wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt und nach erkennungsdienstlicher Behandlung sowie DNA-Entnahme entlassen.

Paketboten klauen Waren aus Paketen, © Symbolbild

Postdieb von München-Neuperlach auf frischer Tat gefasst und überführt

Der Täter der unheimlichen Serie von Diebstählen im Postzustellungsstützpunkt 83 in München-Neuperlach ist gefasst. Ein 26 Jahre alter ehemaliger Angestellter der Deutschen Post hatte über Monate Briefe und Einschreiben gestohlen. In seiner Wohnung wurde ein Teil seiner Beute gefunden, darunter Postsendungen, Reisepässe, Sozialversicherungsausweise, diverse Zahlungskarten und ein Smartphone.

 

 

Erwischt auf frischer Tat. Ein 26-jähriger ehemaliger Angestellter der Deutschen Post ist bei einem Diebstahl im Zustellstützpunktes 83, in München-Neuperlach, verhaftet worden. Immer wieder wurden in den vergangenen Monaten wieder Briefe aus Ablagekästen der Post im Bereich Neuperlach und aus derselben Box des Zustellstützpunktes 83 entwendet. Gestohlen wurden gezielt Einschreiben mit oft wertvollem Inhalt. Mehrere der Geschädigten hatten Anzeige erstattet. Der Zustellstützpunkt wurde daraufhin durch einen Sicherheitsdient überwacht. Claudia Künzel von der Pressestelle der Polizei München erklärt wie es zur verhaftung kam und was mit dem gefundenen Diebesgut passiert.

Beim Raub erwischt und verhaftet

 

Wie die Polizei erst jetzt bekannt gab, wurde bereits am Donnerstag, den 21. März, ein Mann auf frischer Tat erwischt und verhaftet. Dabei handelt es sich um eine 26-jährigen Bosnier. Der Räuber verschaffte sich unberechtigt Zugang zum Zustellstützpunkt 83 in der Fitz-Erler-Straße in Neuperlach. Als er 21 Briefe, einschließlich Einschreiben, stehlen wollte, wurde er von zwei Mitarbeitern der Post Security angesprochen. Sie hatten den Bosnier dabei beobachtet wie er gezielt die Einschreiben aus einer Box entnahm und sich einzelne Briefe heraussuchte.

 

Täter ist ehemaliger Postmitarbeiter

 

Der 26-Jährige wurde von den Security-Mitarbeitern angesprochen, die seinen Ausweis forderten. Hierbei konnte er als ehemaliger Postmitarbeiter identifiziert werden. Ihm war Ende letzten Jahres wegen eines Verstoßes gegen das Post- und Fernmeldegeheimnis seine Anstellung gekündigt worden. Der 26 Jahre alte Mann wurde von der zwischenzeitlich eingetroffenen Polizei vorläufig festgenommen und zur Polizeiinspektion 24 – Perlach – gebracht.

 

Gestohlene Sachen bei Wohnungsdurchsuchung gefunden

 

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet. Der 26-Jährige wohnt in einem Zimmer in der Wohnung seiner Schwester. In seinem Zimmer sowie im Kellerabteil wurden mehrere Tüten mit Postsendungen, Reisepässen, Sozialversicherungsausweisen, diversen Zahlungskarten und einem Smartphone aufgefunden und sichergestellt.

Der 26-Jährige räumte die Taten ein. Er wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Am Freitag, 22. März erließ der Ermittlungsrichter Haftbefehl. Jetzt gibt es weitere umfangreiche Ermittlungen.

Schmuck

Schmuckgegenstände in Augsburg gefunden – Besitzer werden bayernweit gesucht  

Schmuck aus Gold und Silber wurde in Augsburg gefunden, bei dem es sich vermutlich um Diebesgut handelt. Die Polizei sucht nach den Geschädigten und nach zeugen.

 

Einen blauen Kinderhandschuh, der mit etlichen Schmuckstücken wie Ketten und Ringen aus Gold und Silber gefüllt war, ist in Augsburg gefunden worden. Am Montag, den 11. März, fand eine Seniorin am Ende des Stoygäßchens in der Augsburger Altstadt in einem kleinen Grünstreifen Schmuck. Der Gold – und Silberschmuck war in einem blauen Kinder-Strickhandschuh deponiert.

 

Anhand der Auffindesituation und des Ablageortes wird davon ausgegangen, dass es sich bei dem Fund um Diebesgut handelt. Die Kripo Augsburg hat die Ermittlungen übernommen, aber hierzu noch keinen passenden Tatort bzw. Geschädigten ermitteln können.

 

Hier sind die Schmuckstücke im Detail abgebildet.

Die Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten.

Wem wurde der abgebildete Schmuck vor dem 11.03.2019 entwendet bzw. wer vermisst derartige Schmuckstücke?

Wer kann Hinweise auf den Eigentümer / Besitzer der Schmuckstücke geben?

Wer kann Hinweise auf den blauen Kinderhandschuh geben bzw. wer vermisst diesen Handschuh?

Sachdienliche Hinweise bitte an die Kripo Augsburg unter 0821/323 3810.

Spritzen, © Symbolfoto

9. Rauschgifttoter in München im Jahr 2019

Es ist bereits der neunte Drogentote in diesem Jahr. Ein 30-Jähriger ist im Stadtteil Ramersdorf tot aufgefunden worden.

 

 

Der Tote wurde am Mittwoch, den 20. März 2019, gegen 13:00 Uhr, in einer Wohnung, in der Rupertigaustraße, gefunden. Eine Bekannte hatte den 30 Jahre alten Mann in ihrer Wohnung leblos vorgefunden.

 

 

Ein herbeigerufener Arzt attestierte eine nicht natürliche Todesursache. Nach ersten Erkenntnissen verstarb der 30-Jährige aufgrund einer Rauschgiftintoxikation.

 

 

Bei dem 30-Jährigen handelt es sich um den 9. Drogentoten im Jahr 2019 im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München.

Im selben Zeitraum 2018 starben 6 Personen an Rauschgift.

© pixabay.com © Alexas_Fotos (CC0 Public Domain)

München sicherste Großstadt Deutschlands – neue Kriminalitätsstatistik

Mehr Tötungen, mehr Sexualstraftaten und mehr Diebstähle, die Zahl der Straftaten ist auf 112 224 gestiegen. Und dennoch ist München mit 6469 Straftaten pro 100 000 Einwohner die sicherste Großstadt in Deutschland. Die Aufklärungsquote im Bereich des Polizeipräsidiums München beträgt 62,3 %.


 

 

Der Münchner Polizeipräsident Hubertus Andrä hat am Donnerstag, den 21. März, die Kriminalitätsentwicklung für das Jahr 2018 vorgestellt. Die Zahl der Gesamtstraftaten, ohne ausländerrechtliche Verstöße, nahm um – 3,0 % bzw. – 3.297 Delikte ab. Insgesamt gab es 112.224 Delikten und damit 2.960 Fälle mehr als im Vorjahr 2017.

 

Der Bereich München Stadt und Landkreis, ist in den vergangenen zehn Jahren durch einen Bevölkerungsanstieg um 159.067 Einwohner, die am dichtesten besiedelte Gemeinde Deutschlands. Im Bundesvergleich liegt die sehr niedrige Häufigkeitszahl, ohne ausländerrechtliche Verstöße, der Gesamtstraftaten pro 100.000 Einwohner mit 5.867 leicht über dem Vorjahreswert 2017. Im Zehnjahresvergleich liegt die Häufigkeitszahl um – 11,5 % unter dem Wert von 2009.

 

Imponierend ist die Gesamtaufklärungsquote, auch hier ohne ausländerrechtliche Verstöße, konnte um 0,2 %-Prozentpunkte auf einen Höchststand von 62,3 % gesteigert werden.


Sexualstraftaten auf 1472 Fälle gestiegen

 

Erneuter Anstieg bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: Anstieg bei der sexuellen Belästigung um 119 auf 371 Fälle und damit auch ein Gesamtanstieg dieses Deliktsbereichs um 23,6 % auf 1.472 Fälle.

Die Fallzahlen der sonstigen sexuellen Nötigungen/Übergriffe erhöhte sich um 146 auf insgesamt 177 Delikte. Bei den Vergewaltigungen, sexuellen Nötigungen, sexuellen Übergriffen in besonders schwerem Fall war ein Rückgang um 21 auf 277 Fälle feststellbar.

 


Weniger Diebstähle, aber mehr Wohnungseinbrüche

 

Eine positiv rückläufige Entwicklung ergibt sich bei den Diebstählen. Insgesamt gehen diese um 0,9 % oder 309 Fälle leicht zurück. Hauptsächlich durch einen Rückgang von 11,5 % bei den Taschendiebstählen.

Demgegenüber steht ein leichter Anstieg bei den Wohnungseinbruchdiebstählen auf 1.369 Fälle. Im Vergleich zu den vergangenen fünf Jahren bewegen sich die Zahlen des Wohnungseinbruchsdiebstahls weiterhin deutlich unter dem Durchschnittsniveau:

2016: 1.540
2015: 1.413
2014: 1.827


33 Festnahmen bei Trickbetrug und Trickdiebstahl

 

Auf Grund der konstant hohen Deliktszahlen im Phänomenbereich Trickbetrug/-diebstahl wurde beim Polizeipräsidium München eine auf die Bekämpfung des Modus Operandi „Callcenterbetrug“ spezialisierte Ermittlungsgruppe „Phänomene“ eingerichtet. Obwohl diese beim Tatmodus „Falsche Polizeibeamte/Amtsträger“ im Jahr 2018 insgesamt 33 Tatverdächtige ermitteln und festnehmen sowie die Vollendung von über 1000 Fällen im gesamten Bundesgebiet verhindern konnten, mussten dennoch 2.465 registriert werden.

Die Trickdiebstähle aus Wohnung mit betrügerischem Einsatz der Handwerker-Legende stiegen gegenüber 2017 auf insgesamt 166 zur Anzeige gebrachte Taten an.

polizeipräsident hubertus andrä, © Polizeipräsident Hubertus Andrä

Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä zu Gast bei münchen.tv

Der Münchner Polizeipräsident Hubertus Andrä ist Talkgast in der Nachrichtensendung „münchen heute“ um 18 Uhr.

 

Polizeipräsident Hubertus Andrä

 

Mit Moderatorin Monika Eckert spricht der Polizeipräsident über die heute veröffentlichte Münchner Kriminalstatistik 2018 und die aktuelle Kriminalitätsentwicklung im Bereich des Polizeipräsidiums München.

 

 

„münchen heute“, um 18, 19, 21 und 23 Uhr.

Polizist wegen Sexualdelikten in Haft – Bayerisches Landeskriminalamt ermittelt

Ein weiterer Polizeiskandal in München ist bekannt geworden. Ein Polizist aus dem Münchner Umland sitzt wegen sexuellen Missbrauchs in Untersuchungshaft. Von mindestens zwei Missbrauchsfällen gehen die Ermittler aus. Des Weiteren geht es um einen Fall von Verbreitung von pornografischen Schriften, wie das bayerische Landeskriminalamt am Dienstag mitteilte. Die Ermittlungen begannen Mitte Februar, durch die Anzeige eines Missbrauchsfalls vor wahrscheinlich mehr als 15 Jahren. Fast zeitgleich wandte sich ein Vater an die Polizei: Dessen Sohn habe nach einem Schülerpraktikum von einem Polizeibeamten pornografische Fotos und Filme zugeschickt bekommen.

 

 


Es geht um pornografische Schriften, Filme und Fotos, die ein Polizist einem Minderjährigen Praktikanten geschickt hat. Die Anwältin des heute Volljährigen hatte am 21. Februar 2019 Anzeige gegen einen Polizeibeamten wegen sexueller Handlungen mit einem Jugendlichen erstattet. Der Tatverdächtige hat die Straftat wohl vor über 15 Jahren begangen. Das zuständige Polizeipräsidium Oberbayern Nord begann daraufhin mit den Ermittlungen gegen den Beamten, der im ehemaligen Schutzbereich Fürstenfeldbruck Dienst verrichtete.

 

 

Im März 2019 teilte zeitgleich ein Vater der Polizei mit, dass sein Sohn während eines Schülerpraktikums bei der Polizei einen Beamten kennengelernt habe, der ihm nach dem Praktikum pornografische Fotos und Filme geschickt haben soll. Dabei handelt es sich um denselben Mann.

 

 

Aufgrund des dienstlichen Bezuges der Straftat hat sofort das Dezernat für Interne Ermittlungen des Bayerischen Landeskriminalamtes unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II den Fall übernommen.

 

 

Polizist aus Bereich Fürstenfeldbruck verhaftet

 

 

Weitere Ermittlungen bestätigten den Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen. Am 14.03.2019 wurde der Mann festgenommen und seine Wohnung durchsucht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II erging am 15.03.2019 Haftbefehl. Zeitgleich hat das Polizeipräsidium Oberbayern Nord den Tatverdächtigen vom aktiven Polizeidienst suspendiert.

 

 

Zahl der jugendlichen Opfer erhöht sich

 

 

Aufgrund der aktuellen Ermittlungen sind weitere jugendliche Geschädigte bekanntgeworden. Es ist nicht auszuschließen, dass sich die Zahl der Opfer noch erhöhen wird. Die Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen sowie des Verbreitens von pornografischen Schriften werden fortgeführt.

 

 

Zweite Polizeiskandal-Veröffentlichung innerhalb einer Woche

 

Erst am Freitag war in einem anderen Fall bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft München I gegen mehrere Polizeibeamte wegen eventuell strafbarer Inhalte in einer internen Chat-Gruppe ermittelt. Unter anderem geht es um zwei möglicherweise antisemitische Videos. Außerdem wurde ein Foto von einer Hakenkreuzschmiererei gefunden. Entdeckt wurde dies auf dem privaten Handy eines Polizisten. Nach Angaben der Polizei gibt es zwischen den beiden Fälle keine Verbindung.

Pillen Tabletten Drogen Doping, © Symbolfoto.

Bereits 8. Rauschgifttoter in München im Jahr 2019

Eine Serie von Drogentoten erschüttert München. Innerhalb einer Woche starben vier Menschen an einer Rauschgiftüberdosis. Der bereits achte Drogentote wurde in München Schwabing gefunden.

 

Die Polizei München wurde am Samstag, 16. März, gegen 20:40 Uhr, über die Rettungsleitstelle in den Stadtteil Schwabing gerufen. In einer Wohnung in der Georgenstraße ist ein 32-jähriger Münchner nach versuchter Reanimation verstorben.

Da die Todesursache durch den Notarzt und einen hinzugezogenen Leichenschauarzt als nicht natürlich attestiert wurde, wurde die Polizei hinzugezogen.

Der 32-Jährige war polizeilich als Betäubungsmittelkonsument bekannt. Nach ersten Erkenntnissen verstarb der Mann aufgrund einer Rauchgiftintoxikation.

Bei dem 32-Jährigen handelt es sich um den 8. Drogentoten im Jahr 2019 im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München. Im Vergleichszeitraum 2018 gab es sechs Rauschgifttote.

Symbolfoto: Polizei bei Demonstration, © Symbolfoto

Ermittlungen gegen Polizeibeamte wegen möglichen Sexualdelikts, Hakenkreuzfoto und Antisemitismus

Sechs Polizisten suspendiert – Foto von Hakenkreuzschmiererei auf Polizisten-Handy – Ermittlungen wegen eines möglichen Sexualdelikts. Die Münchner Staatsanwaltschaft II ermittelt gegen mehrere Polizeibeamte wegen möglicherweise strafrechtlich relevanter Inhalte in einer Chat-Gruppe. Entdeckt wurde dies auf dem privaten Handy eines Polizisten. Auch intern werde deswegen gegen die Männer ermittelt, teilte die Münchner Polizei am Freitag mit.

 

Die Staatsanwaltschaft München II führt zusammen mit dem Polizeipräsidium München seit Ende November Ermittlungen wegen eines möglichen Sexualdelikts. Dieses steht im Zusammenhang mit einem privaten Lokalbesuch von Polizeibeamten im Landkreis Miesbach. Die polizeilichen Ermittlungen in diesem Fall sind vorerst abgeschlossen, der Ermittlungsbericht der Staatsanwaltschaft vorgelegt. In diesem Rahmen ist seit Mitte Dezember ein Beamter des BLKA suspendiert.

 

 

Im Rahmen dieses Verfahrens wurde das private Handy eines Polizeibeamten der 3. Einsatzhundertschaft (Unterstützungskommando – USK) der Münchner Polizei, bis in den Februar dieses Jahres ausgewertet. Dabei wurden im überwiegend privaten sowie unkritischen Kommunikationsverlauf einer App mit anderen aktiven und ehemaligen Angehörigen seines Zuges vereinzelte Medieninhalte festgestellt, die eine straf- bzw. dienstrechtliche Bewertung erfordern.

 

 

Hierbei wird konkret u.a. das Teilen von zwei auf Youtube zugänglichen Videos in der App hinsichtlich möglicher antisemitischer Aspekte überprüft. Auch die Benutzung eines Distanz-Elektro-Impuls-Geräts, sogenannte „Taser“, gegenüber anderen Kollegen des USK im Rahmen der Ausbildung an diesem Gerät. Alles entgegen der klaren dienstlichen Weisung, keine Selbstversuche durchzuführen.

 

 

Außerdem wurde im Fotoarchiv des Handys ein Foto von einer Hakenkreuzschmiererei auf einem Betonsockel in einem Münchner Park gefunden.

 

 

In diesem Kontext wurden sofort mit Bekanntwerden der ersten Verdachtslage insgesamt vier Beamte des USK München, gegen die strafrechtlich ermittelt wird, und ein Beamter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd vom Dienst suspendiert. Weitere acht Beamte des gleichen Einsatzzuges und ein Beamter des SEK wurden wegen ihrer Äußerungen im Kommunikationsverlauf der App, die jedoch unterhalb einer Strafbarkeit liegen, aus ihren Einheiten genommen.

 

 

Unter den Beamten seien vier Mitglieder des Unterstützungskommandos (USK), ein Beamter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und ein Beamter des Bayerischen Landeskriminalamts, auf dessen Handy die Inhalte gefunden wurden. Anlass dafür waren Ermittlungen wegen eines möglichen Sexualdelikts. Auch hier ermittelt die Staatsanwaltschaft.

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