Tag Archiv: Preis

München: Sex-Shop am Viktualienmarkt? Marktkaufleute wollen sich wehren

In einem leerstehenden Laden an Münchens traditionsreichem Viktualienmarkt soll ein Sex-Shop eröffnet werden – sehr zum Missfallen der Marktkaufleute.

 

Der Mietvertrag sei bereits unterschrieben, sagte Dirk Bauer, Geschäftsführer der Bremer Firma Fun Factory, dem «Focus». Dem Magazin zufolge soll der Sex-Shop in die Räume eines ehemaligen Gartencenters einziehen. Die Sprecherin der Marktleute, Elke Fett, sagte am Sonntag auf Anfrage: «So ein Laden würde nicht in dieses Viertel passen.» Sollte der Sex-Shop tatsächlich kommen, würden sich die Marktkaufleute an den Bezirksausschuss wenden.

 

RG / dpa

Deutscher Schulpreis für Mädchen-Realschule in München

Der mit 100 000 Euro dotierte Deutsche Schulpreis geht in diesem Jahr an eine Mädchen-Realschule in München.

 

Die städtische Anne-Frank-Realschule leiste mit ihrem naturwissenschaftlichen Profil einen wichtigen Beitrag dazu, Mädchen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und dem Fachkräftemangel in diesen Berufen entgegenzuwirken, heißt es in der Begründung der Jury. Der Preis wurde am Freitag in Berlin von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) übergeben.

 

Die Robert-Bosch-Stiftung zeichnet seit 2006 gute Schulen mit dem Deutschen Schulpreis aus.

 

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich gratuliert Schulgemeinschaften: „Hervorragende Konzepte erfolgreich umgesetzt“

 

„Ich freue mich außerordentlich, dass in diesem Jahr erstmals eine bayerische Realschule den Hauptpreis des Deutschen Schulpreises erhalten hat. Die Anne-Frank-Realschule in München begeistert Mädchen für die MINT-Fächer und bereitet ihre Schülerinnen sehr gut auf einen weiteren schulischen Weg an der FOS oder eine Ausbildung gerade im technischen Bereich vor“, betonte Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich anlässlich der Verleihung des Deutschen Schulpreises 2014 und fügte hinzu: „Ich begrüße es sehr, dass die Schülerinnen schon frühzeitig Einblicke in die Praxis erhalten, beispielsweise während der Chemie- und Physiktage an der Ludwig-Maximilians-Universität, und dass die Lehrkräfte das eigenverantwortliche Lernen in altersgemischten Gruppen fördern. Dies schult Eigenständigkeit und soziale Kompetenzen.“

 

Die Städtische Anne-Frank-Realschule ist eine Mädchenschule mit naturwissenschaftlichem Profil. Rund die Hälfte der Schülerinnen entscheidet sich regelmäßig für ein naturwissenschaftliches Wahlpflichtfach, über ein Viertel beginnt nach dem Abschluss eine Ausbildung im technischen Bereich.

 

Der Deutsche Schulpreis (Hauptpreis) ist mit 100.000 Euro dotiert und wurde heute in Berlin von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier überreicht. Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Deutschen Schulpreis seit dem Jahr 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Seit dem Start des Programms haben sich über 1.500 Schulen für den Preis beworben. Eine Fachjury aus Schulpraktikern, Wissenschaftlern sowie Vertretern des staatlichen und privaten Schulwesens bewertet sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Bayerische Preisträger aus den vergangenen Jahren sind das Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt, die Sophie-Scholl-Schule Bad Hindelang-Oberjoch, die Grundschule Süd Landau und die Realschule am Europakanal Erlangen.

 

Der Staatssekretär gratulierte außerdem der „SchlaU-Schule / Schulanaloger Unterricht für Flüchtlinge in München“ zum Gewinn des mit 25.000 Euro dotierten Preises der Jury: „Die Schlau-Schule‘ in München sorgt dafür, dass junge Flüchtlinge eine gute Schulbildung erhalten und einen Schulabschluss erreichen bzw. möglichst rasch in eine bayerische Regelschule eintreten können. Gerade diese Kinder und Jugendlichen brauchen unsere Hilfe. Ich gratuliere der ganzen Schulgemeinschaft herzlich zum Gewinn des Jury-Preises 2014.“

 

 

RG / dpa / Staatsministerium

Wiesn: Maß-Preis durchbricht Schallmauer von 10 Euro

Die Preise fürs Oktoberfest 2014 wurden bekanntgegeben und wie vermutet, der Bierpreis steigt auf über 10 Euro an! Nur wenige Zelte bleiben unter der 10-Euro-Marke…

 

Das Oktoberfest 2014 wird noch teurer. Nicht nur der Kampf um die begehrten Plätze nimmt langsam unerträgliche Aus(maß)e an, sondern auch der Bierpreis.
Die Oktoberfestwirte haben die von ihnen geplanten Preise dem Referat für Arbeit und Wirtschaft mitgeteilt – der Bierpreis steigt auf über 10 Euro an.
Zum ersten Mal seit 1993 wird es nicht Christian Ude sein, der die Wiesn mit dem Anstich des ersten Bierfasses eröffnet, sondern Dieter Reiter.
Das Oktoberfest 2014 startet am 20.September.

 

O’zapft is!” – Die Bierpreise für das Oktoberfest 2014

 

Armbrustschützenzelt: 10,05 Euro

Fischer-Vroni: 10 Euro

Käfer: 10 Euro

Löwenbräu: 10,10 Euro

Schottenhamel: 10,10 Euro

Schützen-Festhalle: 10,05 Euro

Augustiner: 9,80 Euro

Bräurosl: 9,95 Euro

Hacker Festzelt: 9,95 Euro

Marstall: 9,95 Euro

Ochsenbraterei: 9,90 Euro

Paulaner: 9,95 Euro

 

Hier gibt`s den Wiesn-Kalender zum Oktoberfest 2014.

 

 

Gründe findet man – wenn man will

 

Warum die Wirte in diesem Jahr über die zehn Euro gehen, ist laut den Betreibern der gleiche Grund, den all diejenigen vortragen, die Preise erhöhen:

Die Betriebskosten sind gestiegen.

Aber bei mehreren Millionen Euro Umsatz, die in jedem Wiesn-Festzelt in jedem Jahr erwirtschaftet werden, werden die Gäste auch die berechtigte Frage haben, ob es denn ein so großer wirtschaftlicher Schaden gewesen wäre, wenn man 2014 noch unter dem Zehner für die Maß geblieben wäre.

Denn dass ohne Erhöhung Oktoberfest-Wirte an die Grenze des Ruins kommen würden, ist doch ein wenig schwer zu glauben.

 

RG

Insolvenz: Abendzeitung hebt Preise an

Rettung aus der Insolvenz: Die insolvente Münchner „Abendzeitung“ hebt die Preise an.

 

Die insolvente Münchner „Abendzeitung“ will sich mit einem deutlich höheren Verkaufspreis mehr Luft im Überlebenskampf verschaffen. Nach der bereits erfolgten Reduzierung der Druckkosten sei die Preiserhöhung ein weiterer Schritt, die strukturellen Verluste des Verlags zu verringern und einen Verkauf an einen Investor zu ermöglichen, teilte der Insolvenzverwalter Axel Bierbach am Mittwoch in München mit.
Vom 28. April an kostet das Münchner Boulevardblatt von Montag bis Freitag 1 Euro statt 60 Cent. Die Wochenendausgabe verteuert sich von 80 Cent auf 1,20 Euro. Die Erhöhung betrifft ausschließlich den Einzelverkauf. Die AZ hatte am 5. März vor dem Amtsgericht München einen Insolvenzantrag gestellt.

 

rr/dpa

MVV – stabile Preise, bitte!

Oberbürgermeister Christian Ude, der auch Vorsitzender der Gremien des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) ist, mahnt alle politischen Parteien, bei Wahlkampf-Versprechungen die Preisstabilität des Öffentlichen Personennahverkehrs in München im Auge zu behalten und keine Versprechungen zu machen, die zu sprunghaften Tariferhöhungen führen müssten.

 
Ude wörtlich:

„Die Münchner Fahrgäste haben noch in plastischer Erinnerung, welcher soziale Strengstoff und welche Attraktivitätsverluste für den Öffentlichen Personennahverkehr zu verzeichnen waren, als Oberbürgermeister Erich Kiesl mit seiner absoluten CSU-Mehrheit zum 1.1.1980 eine 30-prozentige Erhöhung der MVV-Fahrpreise durchsetzte.“ Die Gesellschafter im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund seien sich deshalb seit diesem Schockerlebnis einig, dass Tarife nur in moderatem Ausmaß erhöht werden dürfen, was „nach dem Sündenfall von 1980“ auch geschehen sei.

 
Für eine stabile Tarifpolitik sei es aber unerlässlich, dass nur wirtschaftliche Investitionsentscheidungen getroffen und keine kostspieligen Netzerweiterungen durchgeführt werden, die den Kostendruck und damit die Fahrpreise unverhältnismäßig erhöhen. Deshalb müsse bei jeder Ergänzung des Netzes sorgfältig abgewogen werden, ob die Vorzüge der verbesserten Erschließung für einzelne Außenbereiche in einem vertretbaren Verhältnis zu den finanziellen Mehrbelastungen aller Münchner Fahrgäste stehen.

 

Die Stadt München habe es in den vergangenen Jahrzehnten verstanden, das U-Bahn-Netz um 30 Kilometer und die Zahl der U-Bahnhöfe um 28 zu erhöhen, ohne unverträgliche Fahrpreiserhöhungen auszulösen. „Dies muss im Interesse aller Münchner Fahrgäste auch in Zukunft der entscheidende Maßstab sein.“

 

 

 

jn / dpa

 

2013 kein Benzinpreis-Rekordjahr

Kennen doch die meisten – die Fahrt zur Tankstelle tut weh.

Aber so rasant wie man meint ist der Benzinpreis 2013 gar nicht gestiegen.

 

Nach den Rekordpreisen im Vorjahr war die Lage an den deutschen Tankstellen 2013 nach Angaben des ADAC deutlich entspannter. Im Durchschnitt mussten Autofahrer nach Berechnungen des Automobilclubs im abgelaufenen Jahr für einen Liter Super E10 1,549 Euro bezahlen – und damit 4,9 Cent weniger als noch 2012, wie der ADAC am Donnerstag in München mitteilte. Auch der Jahresdurchschnittspreis für einen Liter Diesel (1,420 Euro) lag deutlich um 5,8 Cent unter dem Vorjahreswert. Zuletzt hatte es 2009 einen Rückgang gegeben, seither war es stets bergauf gegangen.

 

Vor allem der stärkere Euro und die vergleichsweise stabilen Ölpreise sorgten in den vergangenen Monaten für weitgehend unbewegliche Spritpreise. Dennoch, so der ADAC, war 2013 das bisher zweitteuerste Tankjahr – auch wenn Spitzenwerte wie 2012 kaum vorkamen. Damals waren die Preise für Super E10 zeitweise über die Marke von 1,70 Euro je Liter geklettert. Regional und abhängig von der Tageszeit schwankten allerdings auch 2013 die Preise deutlich, über den Tag verteilt mancherorts um mehr als 10 Cent je Liter.

 

 

jn / ADAC

Hanns-Seidel-Stiftung verleiht in München den Schülerzeitungspreis „Die Raute“

Fünfzehn Schulen, größtenteils aus Bayern, wurden heute mit dem Schülerzeitungspreis der Hanns-Seidel-Stiftung ausgezeichnet. Aus den über zweihundert Einsendungen konnten sich auch die Ludwig-Thoma-Realschule aus München, das Camerloher Gymnasium aus Freising und die Erdinger Berufsoberschule hervortun und den dotierten Preis entgegennehmen. Zum vierten Mal wurde „Die Raute“ nun für herausragende Schülerzeitungen vergeben und ist unter den Nachwuchsredakteuren mittlerweile eine begehrte Trophäe.

 

Je 300 Euro Preisgeld für die Gewinner

 

„Die Arbeit von Schülerzeitungsredakteuren verdient Lob und Anerkennung“, sagte Prof. Hans Zehetmair, Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung und ehemaliger Kultusminister in seinem Grußwort. Und auch Festredner Dr. Peter Müller, Ministerialdirektor im Kultusministerium, lobt das zusätzliche Engagement der Schüler. „Das ist alles gar nicht so einfach“, erklärte er in Hinblick auf seine eigene Schülerzeitungskarriere. Neben der Trophäe und der Urkunde durften die 15-Gewinner-Redaktionen jeweils noch ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro mit nach Hause nehmen, zudem dürfen sie an einem Seminar der Stiftung für Schülerzeitungen teilnehmen.

 

Schülerzeitungen aus München, Erding und Freising ausgezeichnet

 

In einer von drei Kategorien konnten die Schülerzeitungen der unterschiedlichen Schulgattungen den Preis abräumen: Journalistischer Einzelbeitrag, Kreativität und Gestaltung sowie Informationsvielfalt. Auch aus dem Münchner Raum waren drei Preisträger dabei: Das Blatt „Freestyle“ der Ludwig-Thoma-Realschule München überzeugte mit einem einfühlsamen und gut recherchierten Beitrag zum Thema ungwollte Schwangerschaft. In der Preisklasse der Berufsschulen konnte die Berufliche Oberschule Erding mit ihrer Informationsvielfalt glänzen: Fotoreportagen, Berichte, Rätsel und Interviews bieten den jungen Lesern eine Breite inhaltliche Palette. Das Camerloher Gymnasium aus Freising überzeugte wiederum mit einem journalistischen Einzelbeitrag: Die junge Redakteurin befasste sich mit einem aktuell brisanten Thema und besuchte in einer detaillierten Reportage eine afghanische Familie im Asylbewerberheim.

 

 

Die weiteren Preisträger sin „Pippifax“ (Kempten), „HKS World“ (Dinkelscherben), „Kunterbunte Schatztruhe“ (Passau), „V.I.N.“ (Auerbach), „Volltreffer“ (Augsburg), „Schilly Schote“ (Augsburg-Lechhausen), „paparazzi“ (Augsburg), „eigenleben“ (Würzburg), „die idee“ (Mindelheim), „egon“ (Hilpoltstein), „Konkret“ (Beilngries) und „Herbert“ (Lauffen am Neckar, Baden-Württemberg).

 

mt / adc

 

 

17-jährige Müncherin wird für Zivilcourage mit dem XY-Preis geehrt

Bereits im Juli 2012 kam es auf der Thalkirchner Brücke zu einer Schlägerei zwischen mehreren Jugendlichen. Weil sich eine damals 15-Jährige aus München beherzt einmischte, ließen die Täter von ihrem Opfer ab und flüchteten. Nun wird Pauline Hoppe-Jäger mit dem Preis der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY…“ geehrt.

 

Mutig nahm sie das Opfer in Schutz

 

Die damals 15-Jährige beobachtete auf dem Nachhauseweg die wenige Meter vor ihr stattfindende Schlägerei und drängte sich zwischen die nach wie vor agierenden Täter und das am Boden liegende Opfer. Sie barg den Kopf des bewusstlosen 22-jährigen Geschädigten in ihrem Schoß, um ihn vor weiteren Tritten zu schützen. Sie ließ sich von ihrem beherzten Eingreifen auch nicht abhalten, als sie gleichzeitig ebenfalls geschlagen und getreten wurde.

 

Der Fall wurde am Originalschauplatz verfilmt

 

Dieser Fall wurde mit der jetzt 17-Jährigen in der Hauptrolle am Originalschauplatz verfilmt und am 16.10.2013 in der Sendung „Aktenzeichen XY…“ gezeigt. Eine 11-köpfige Fachjury wählte diesen Fall zusammen mit zwei weiteren Fällen aus einer Gesamtzahl von 160 Vorschlägen aus und verlieh ihr den Preis. Die Verleihung fand am 05.11.2013 im ZDF Hauptstadtstudio in Berlin statt, moderiert wurde der Festakt wurde von Moderator Rudi Cerne. Als Schirmherr fungierte der Bundesinnenminister Hans Peter Friedrich. Der Preis ist mit einer Prämie von 10.000 Euro dotiert. In der nächsten Aktenzeichen XY… Sendung am 13.11.2013, 20.15 Uhr, im ZDF, wird über die Veranstaltung berichtet.

 

Bereits im September wurde die 17-Jährige für ihre Zivilcourage von Bayerns Innenminister Joachim Hermann geehrt.

 

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mt / Polizei

Oktoberfest 2013: Wiesn für den schmalen Geldbeutel – die besten Spar-Tipps

9,70 Euro für die Maß, knappe 15 Euro für´s halbe Hendl, Fahrgeschäfte kurbeln gemeinsam die Preise rauf und die Tracht muss auch erst teuer erworben werden – Sparen und Oktoberfest passen nicht gut zusammen, und wer auf der Wiesn Spaß haben will, muss einen wenigstens ansehnlich gefüllten Geldbeutel mitbringen.

 

Trotzdem gibt es Wege, das jährliche Vergnügen nicht zu teuer werden zu lassen – wenn das Oktoberfest in den Bankrott treibt, dann lief irgendetwas falsch.

 

Hier haben wir die besten und praktischsten Spar-Tipps zusammengetragen – damit am Ende noch Geld für den Bus oder das Taxi übrig bleibt!

 

Transport

 

Eine Fahrt nach München kann viel kosten – wer im ICE anreist und dann mit dem Taxi zur Theresienwiese kutschiert wird, hat zwar eine kurze und angenehme Reise, wird aber viel Geld los. Eine gute Alternative stellt das Bayern-Ticket dar, bzw. für Weitreisende das Quer-Durchs-Land-Ticket.

Es empfiehlt sich außerdem, in einer Gruppe zu reisen – je mehr, desto günstiger für den einzelnen.

 

Dasselbe gilt für die Öffentlichen Verkehrsmittel. Die Angebote der MVV sind auf Einheimische, Touristen und Reisegruppen eingestellt und gerade zur Wiesn ist der öffentliche Nahverkehr gut organisiert, sicher und auf viel Betrieb eingestellt.

 

Kleidung

 

Dass für ein schönes Dirndl oder eine gute Lederhose plus Accessiores einiges ausgegeben werden muss, ist bekannt. Anstatt aber bei teuren Trachten-Spezialisten oder auf der Touristenmeile einzukaufen, empfiehlt sich, es einmal in günstigeren Geschäften, Second-Hand-Länden oder sogar im Internet zu versuchen. Die Zeit direkt vor dem Oktoberfest ist außerdem nicht zwingend die beste Zeit zum Trachtenkauf – das Sortiment ist zwar größer, aber dementsprechend sind auch die Preise sehr hoch. Am besten lassen sich Trachten direkt nach der Wiesn oder in der kalten Jahreszeit erwerben.

 

Ein voller Bauch

 

Essen auf der Wiesn ist nicht gerade preiswert; auch wenn die Hendln, das Gröstl und die Ente das Wasser im Munde zusammen laufen lassen, zu Hause ist es doch günstiger. Also: am besten vor dem Wiesn-Gang eine ordentliche Mahlzeit zu sich nehmen, dann verträgt man das Bier besser und spart sich mindestens einen Mundvoll.

 

Ein volles Glas

 

Dasselbe gilt bei der Flüssig-Nahrung; „Vorglühen“ nennt es die Jugend, und so dumm ist es nicht; ein Bierchen daheim oder vor dem Wiesn-Besuch in einem günstigeren Etablissement hat noch niemandem geschadet und tut dem Geldbeutel gut.

 

Familientag

 

Jeden Dienstag ist auf dem Oktoberfest Familientag – zahlreiche Stände, Schausteller und Fahrgeschäfte bieten vergünstigte Angebote für Familien an. In diesem Sinne – Mütter und Väter, Omas und Cousinen – Dienstags auf die Wiesn!

 

Dass unter´m Strich trotz allem eine gute Stange Geld auf der Wiesn hängen bleibt, ist unvermeidbar.

Dafür gibt es sie aber auch nur einmal im Jahr – und schließlich lohnt es sich!

 

 

jn

Oktoberfest 2013: Die teure Maß Bier auf der Wiesn ist für Ausländer oft ein Schnäppchen

Für manchen Münchner ist das Oktoberfest angesichts des Rekordniveaus der Bierpreise ein teurer Spaß: 9,66 Euro kostet die Maß im Durchschnitt auf der Wiesn 2013. Doch für viele ausländische Besucher ist das ein wahrer Schnäppchenpreis: Norweger zahlen für zwei Maß Bier auf dem Oktoberfest weniger als für zwei Halbe in ihrer Heimat. Für Schweizer ist quasi jedes dritte Bier umsonst, für Australier jedes vierte.

 

Dennoch ist das Bier in seiner bayerischen Heimat nicht am günstigsten: Der internationale Vergleich des ECA International-Bierpreisindex zeigt, dass der Preis für einen Liter Bier in den USA, Österreich, Großbritannien, Spanien und Südafrika noch niedriger ist.

 

Auf Twitter ist der Bierpreis sowohl bei deutschen als auch ausländischen Usern ein Thema – interessante Fakten zum Preisanstieg werden hier veröffentlicht.

 

 

 

 

 

 

Doch obwohl der Preis jedes Jahr steigt, werden nach wie vor Rekordmengen an Bier auf dem Oktoberfest vernichtet. Allein im Jahr 2012 wurden 7,4 Millionen Maß ausgeschenkt – damit könnte man ein ganzes Schwimmbad füllen. Und solange der Absatz nicht zurück geht, wird wohl auch der Preis noch weiter steigen.

 

Foto: Michaela Schöllhorn / pixelio.de

Hopfenernte ist mau – wird das Bier jetzt teurer?

 

Die Hopfenernte wird in diesem Jahr deutlich geringer ausfallen, als im Vorjahr – und zwar um rund ein Viertel. Hopfenbauer Wolfgang Metzger aus der Hallertau spricht sogar von der schlechtesten Ernte seit 15 Jahren. Erst ein langer Winter, dann der Regen und nun die heißen Sommertage: Das macht dem Hopfen schwer zu schaffen. Auch Hagelschäden mussten verkraftet werden.

 

Werden die Ressourcen knapper, steigt oftmals der Preis – im Fall von Hopfen und dem daraus erzeugten Bier kann jedoch Entwarnung gegeben werden. Aufgrund der guten Ernten in den Vorjahren ist noch genug Hopfen vorhanden.

 

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Der Preis vom Eis – ein Indiz für Inflation?

München (dpa) – Früher kostete die Kugel Eis 20 Pfennig, heute in vielen Städten 1 Euro oder mehr. Bei kaum einem anderen Nahrungsmittel spüren die Menschen in Deutschland die Preissteigerung so deutlich wie beim Eis. «Wucher» schimpfen empörte Verbraucher in Internetforen – und liefern die Preisentwicklung der vergangenen Jahre aus dem Gedächtnis gleich mit. «Die meisten wissen noch, was sie als Kind für eine Kugel Eis bezahlt haben», sagt der Ökonom Alexander Koch von der Unicredit-Bank. Da das Eishörnchen beim Italiener an der Ecke heute wie vor 30 Jahren immer noch bar bezahlt wird, schmerzen diese Preiserhöhungen ganz besonders. «Gefühlte Inflation» nennen die Experten diesen Effekt.
Zehn Pfennig für ein Wassereis
«Diese gefühlte Inflation ist bei Gütern des täglichen Bedarfs viel höher als bei monatlichen Abbuchungen wie der Stromrechnung – weil man sie ganz bewusst erlebt», erklärt Inflationsexperte Koch. Er kann sich selbst noch an das «Zehnerl-Eis» aus seiner Kindheit erinnern – zehn Pfennig für ein Wassereis im Plastikschlauch. Da sich das Preisgefühl für viele Dinge in jungen Jahren bildet, bemerken die Verbraucher die Entwicklung im Laufe der Zeit immer stärker. «Je älter man wird, desto länger ist der Horizont, den man beurteilen kann.»
Eishersteller: Gutes Eis hat seinen Preis!
Für die italienischen Eishersteller sind die Diskussionen um den Eispreis ein großes Ärgernis. «Egal wie der Preis gestaltet ist, er wird immer zu hoch sein», kritisiert die Union der Italienischen Speisehersteller. «In Deutschland ist das Image des italienischen Speiseeises das eines einfachen Produkts, das für alle erschwinglich und somit unbedingt ‚billig‘ ist.» Qualität habe aber ihren Preis – und in anderen Ländern sei das Eis viel teurer. «Wir stimmen alle überein, dass das handwerklich hergestellte italienische Speiseeis in Deutschland auch weiterhin für alle erschwinglich bleiben muss.» Verramscht werden dürfe das Eis aber nicht.

Von Schleuderpreisen sind aber auch die großen industriellen Hersteller wie Langnese oder Schöller weit entfernt. Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie, in dem große Hersteller zusammengeschlossen sind, verweist auf stetig steigende Kosten für die wichtigsten Rohstoffe bei der Eisproduktion: Milch und Zucker. Das Eis besteht zu mehr als der Hälfte aus Milch und zu zehn bis 20 Prozent aus Zucker. Beide Rohstoffe seien in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden, sagt Geschäftsführer Ernst Kammerinke. «Dazu kommen die hohen Energiekosten.» Trotzdem müssten die Verbraucher nur geringfügig mehr für ihr Eis bezahlen.
München: Eispreis hat die 1-Euro-Grenze überschritten
In teuren Städten wie München hat der Eispreis die magische Grenze von 1 Euro in diesem Sommer vielerorts überschritten. Inflationsforscher Koch glaubt trotzdem nicht daran, dass die Kundschaft auf das Eis verzichtet. Als einen Beleg dafür sieht er den Preis für die Maß Bier auf dem weltberühmten Oktoberfest. In diesem Jahr müssen die Wiesn-Besucher bis zu 9,85 Euro für den Liter Bier bezahlen – die 10-Euro-Schwelle ist damit in Sichtweite. «Aber mir ist nicht bekannt, dass der Bierkonsum auf der Wiesn zurückgegangen ist.»

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