Tag Archiv: Promille

Justitia ist blind. Gerechtigkeit vor Gericht. , © Symbolbild

Mann demoliert Auto aus Wut über Tabledance-Rechnung

Ein Investmentmakler hat aus Wut über eine hohe Rechnung in einer Münchner Tabledance-Bar ein Auto demoliert – und ist jetzt noch mehr Geld los. Wie das Amtsgericht München am Montag mitteilte, wurde er wegen Sachbeschädigung und Beleidigung zu einer Strafe von 70 Tagessätzen verurteilt. Das entspricht mehr als zwei Monatsgehältern.

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© Foto: Bundespolizei

Streitlustiger Wochenstart: Bundespolizei verzeichnet mehrere Eskalationen

Ein Sitzplatz-Streit eskaliert, ein Mann will vor der Fahrschein-Kontrolle flüchten und zehn stark Alkoholisierte widersetzen sich einem Platzverweis. Am Montag und Dienstag musste die Bundespolizei gleich mehrmals ausrücken. Weiterlesen

Alkohol am Steuer Idiotentest, © Symbolbild

Volltrunkenes Wendemanöver auf Autobahn: Frau mit über 3 Promille festgenommen

Auf der BAB A8 in Bergen wäre es am Mittwochabend kurz nach 21.00 Uhr beinahe zu einem schweren Unfall gekommen, weil eine volltrunkene 36-Jährige einfach ihr Fahrzeug auf der Autobahn wendete. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

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Bier Alkohol Bayern Wiesn Oktoberfest, © x

Unfallgefahr Vatertag – Kein Alkohol am Steuer!

Besondere Unfallgefahren am Vatertag – Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann warnt vor Alkohol am Steuer: 2013 viermal so viele Alkoholunfälle, Verletztenzahlen mehr als versechsfacht – Wachsames Auge der Polizei

 

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat gestern vor den Folgen von Alkohol im Straßenverkehr am Vatertag 2014 gewarnt. 2013 ging die Zahl der alkoholbedingten Unfälle an diesem Tag bayernweit sprichwörtlich ‚durch die Decke‘: Die Bayerische Polizei musste am 9. Mai 2013 viermal so viele Alkoholunfälle (40) als am 9. Mai 2012 (10) verzeichnen. Die Zahl der Verletzten versechsfachte sich sogar, von fünf auf 32. „Nur mit Glück kam an diesem Tag durch Alkoholfahrer niemand ums Leben“, betonte Herrmann. „Für ungetrübten Vatertagsspaß muss daher klar sein: Mit Alkohol besser Hände weg vom Steuer und bei zu viel auch vom Fahrradlenker.“ Wo nötig, werde die Bayerische Polizei laut Herrmann ein wachsames Auge haben.

 

Konsequentes Eingreifen der Polizei

 

In Bayern nahm 2013 die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss um 6,5 Prozent auf 4.771 und die Zahl der dabei Verletzten um 6,7 Prozent auf 2.666 ab. Die Zahl der bei Alkoholunfällen Getöteten stieg aber leicht auf 70 an (2012: 68). „Damit geht rund jeder zehnte Unfalltote in Bayern auf das Konto von Alkohol im Straßenverkehr“, so Herrmann. „Dass Alkohol am Steuer töten kann, muss noch besser in die Köpfe der Verkehrsteilnehmer!“ Die Bayerische Polizei greift daher bei Fahrern unter Alkoholeinfluss konsequent durch.

 

Vom Bußgeldbescheid bis zum Fahrverbot

 

Auto- und Motorradfahrern drohen bereits ab 0,5 Promille Bußgeldbescheide – die Spanne reicht von 500 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten bis hin zu 1.500 Euro Bußgeld und drei Monaten Fahrverbot. Kraftfahrer machen sich allerdings auch schon mit 0,3 Promille strafbar, wenn sie alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigen. Ab 1,1 Promille gilt der Auto- und Motorradfahrer als absolut fahruntüchtig und begeht auf jeden Fall eine Straftat. Dann wird auch die Fahrerlaubnis sofort entzogen. Bei 1,6 Promille oder mehr Alkohol im Blut gibt es selbst für Fahrradfahrer empfindliche Konsequenzen wie dem Verlust der Fahrerlaubnis. Für junge Fahrerinnen und Fahrer bis zum 21. Lebensjahr sowie während der Probezeit gilt ein absolutes Alkoholverbot am Steuer.

 

RG / Polizei

Trudering: Betrunkener fährt Mädchen an

Alkoholisierter PKW-Fahrer übersieht beim Rechtsabbiegen fünf Jahre altes Mädchen. Mit einer Quetschung am Fuß kommt das Kind in ein Krankenhaus.

Am Mittwochabend gegen 18:20 Uhr war ein 53 Jahre alter Mann mit seinem PKW im Schmuckerweg im Stadtteil Trudering unterwegs. An der Kreuzung zur Truderinger Straße wollte er dort nach rechts abbiegen. Bei Grünlicht fuhr der Mann in die Kreuzung ein und ließ zunächst die Fußgänger, die ebenfalls Grünlicht hatten, passieren. Dabei ging auch eine Mutter mit ihren beiden Töchtern zu Fuß über die Straße. Aufgrund der vielen Fußgänger, die ebenfalls die Straße queren wollten, bemerkte die Mutter erst nach wenigen Schritten, dass ihre fünf Jahre alte Tochter nicht mehr neben ihr war sondern an der Ampel stehen geblieben war. Daher drehte sie sich um und ging wieder auf idas Mädchen zu. Im gleichen Augenblick lief die kleine Sara plötzlich auf die Straße. Der Pkw-Fahrer, der nun der Meinung war nun frei Fahrt zu haben,  nahm das Kind zu spät war und überrollte mit seinem rechten Vorderrad den linken Fuß des Mädchens.
Im Zuge der Unfallaufnahme konnten die anwesenden Polizisten bei dem 53 Jahre alten Mann  Alkoholgeruch feststellen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,54 Promille bei dem Autofahrer.
Das Mädchen wurde durch den Unfall glücklicherweise nur leicht verletzt. Mit einer Prellung und einer Quetschung des Fußes wurde das Kind zur ambulanten Behandlung in ein Münchener Krankenhaus eingeliefert.
mh / Polizei

Am Lenkrad ohne Führerschein, aber mit Alkohol

Ohne Führerschein, dafür mit einer deutlichen Alkoholfahne ist ein 45-jähriger Bosnier Mittwochnacht von der Polizei angehalten worden. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde der Mann gegen 1:35 Uhr in Neuperlach angehalten. Ein Alkoholtest vor Ort ergab einen Wert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Als der Mann schließlich in den Streifenwagen steigen sollte, um zu einer Blutentnahme gefahren zu werden, leistete er Widerstand gegen die beiden Polizisten. Dennoch gelang es ihnen, den rabiaten Trunkenbold abzutransportieren. Nach der Blutentnahme wurde der Bosnier wieder freigelassen. Ihn erwarten nun einige Anzeigen.
mh / Polizei

Feuerwehr Rettungswagen im  Einsatz, © Symbolfoto

38-Jähriger muss mit über 5 Promille ins Krankenhaus zur Ausnüchterung

Ein 38-jähriger, wohnsitzloser Pole hatte am Montag so viel Promille im Blut, dass er nicht mehr alleine laufen konnten.

Gegen 18:30 wurden Beamte von der Bundespolizei am Hauptbahnhof auf den Mann aufmerksam. Weil er seinen Weg nicht mehr alleine fortsetzen konnte, nahmen sie ihn mit zur Dienststelle. Dort wollten die Beamten einen Atemalkoholtest durchführen. Zwar konnte der Mann hineinpusten, der Alkomat musste aber passen. Der Atemalkoholgehalt lag über 5 Promille und da das Gerät nur bis 5 Promille anzeigt, konnte der tatsächliche Wert nicht ermittelt werden. Bei der ärztlichen Begutachtung stellte sich heraus, dass der 38-Jährige zur Ausnüchterung ärztlicher Versorgung bedurfte, weswegen er in ein Krankenhaus verbracht werden musste.

 

rr/Bundespolizei

Schutzgewahrsame und Hilfeleistungen!

Am Dienstag (3. Dezember) hatte die Bundespolizei u.a. mit einer Frau und zwei Männern zu tun, die aufgrund starker Alkoholisierung in Schutzgewahrsam genommen wurden.

Gegen 00:25 Uhr war in einem Schnellrestaurant am Hauptbahnhof eine stark alkoholisierte 33-jährige Deutsche eingeschlafen. Da es den Restaurantmitarbeitern, als der Betrieb beendet wurde, nicht gelang, die Frau zum Gehen zu bewegen, wurde die Bundespolizei informiert. Nach Verbringung aus dem Restaurant wurde bei der Frau ein Atemalkoholwert von 2,84 Promille festgestellt. Es gelang, den 33-jährigen Freund zu informieren, der die Frau gegen 01:20 Uhr abholte.

Ein 34-Jähriger aus Bogenhausen schlief gegen 01:10 Uhr in einer S-Bahn am Ostbahnhof, die abgestellt werden sollte. Da der Mann – trotz mehrmaliger Aufforderung – die S-Bahn nicht verlassen wollte, informierte der Zugführer die Bundespolizei. Nachdem auch die Beamten den 34-Jährigen nicht zum Aussteigen bewegen konnten, musste er hinausgetragen werden. Da sich der Mann einer Personalienfeststellung verweigerte, wurde er zum Revier am Ostbahnhof verbracht. Dort erbrachte eine Atemalkoholmessung den Wert von 3,6 Promille. Der Mann wurde im Polizeigewahrsam ausgenüchtert und einige Stunden später wieder entlassen.

Gegen 17:20 Uhr meldeten DB-Sicherheitsmitarbeiter einen hilflosen, alkoholisierten 32-Jährigen aus Hallbergmoos, der sich am Mittelbahnsteig der S-Bahn am Hauptbahnhof befand. Selbstständiges Stehen und Gehen war ihm nicht mehr möglich. Der Mann, gemessener Atemalkoholgehalt 4,1 Promille, wurde von seiner Frau abgeholt.

cb

Münchnerin (34) rastet aus – Körperverletzung!

Am Freitagabend (29. November) rastete eine 34-jährige Münchnerin am Hauptbahnhof München aus. Erst beleidigte und bespuckte sie einen 40-Jährigen aus dem sächsischen Eibenstock, dann biss sie eine Bundespolizistin, die einem Kniestoß gegen den Kopf ausweichen  konnte, und beleidigte zudem alle eingesetzten Beamten. Ein 40-jähriger Geschädigter wurde festgenommen, da er zur Haftvollstreckung ausgeschrieben war.

Ausgangspunkt in einem Schnellrestaurant am Münchner Hauptbahnhof war gegen 21:00 Uhr der Streit zweier Begleiter der 34-Jährigen. Dabei stieß ein 39-jähriger Münchner aus der Au einen 28-jährigen Wohnsitzlosen zu Boden. Als ein unbeteiligter Restaurantbesucher, ein 40-jähriger Ostdeutscher fragte, ob er die Polizei rufen solle, beleidigte die 34-Jährige ihn und bespuckte seine Jacke.

Die Bundespolizei nahm die 34-Jährige, die sich nicht ausweisen, stattdessen flüchten wollte, zur Wache mit. Auf dem Weg und in der Dienststelle beleidigte sie zunächst die beiden Bundespolizistinnen, die sie führten, später weitere Beamte. In der Wache biss sie eine Polizeikommissarin in die Hand. Als die Frau mit dem Kopf auch nach der Beamtin stoßen wollte, konnte diese ausweichen. Die Beamtin blieb, da sie Einsatzhandschuhe trug, unverletzt.

Die Bundespolizei ermittelt gegen die 34-Jährige, bei der ein Atemalkoholwert von 3,52 Promille gemessen wurde, wegen Widerstand, Körperverletzung und Beleidigung. Nachdem sie ausgenüchtert wurde, konnte sie gegen 02:10 Uhr am Samstagmorgen die Wache wieder verlassen.

Pech hatte der 40-Jährige Sachse, den die 34-Jährige beleidigt und angespuckt hatte. Ein Datenabgleich seiner Person ergab, dass er von der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Diebstahls zur Fahndung ausgeschrieben war. Der Mann hatte eine Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro nicht beglichen. Er wurde deswegen für 50 Tage Ersatzfreiheitsstrafe der Justiz zugeführt.

 

cb

Österreicherin mit 3,3 Promille flippt aus

Am Sonntag gegen 08:55 Uhr attackierte eine alkoholisierte 32-jährige Österreicherin am Südausgang des Hauptbahnhofes einem 33-jährigen Inder. Nach der Festnahme schlug sie
mit ihrer Hose gegen eine Bundespolizistin. Die Frau hatte zunächst dem Inder, nach ersten Ermittlungen grundlos, ins Gesicht geschlagen und dann eine leere Glasflasche nach ihm geworfen. Er wich jedoch aus und die Flasche zersplitterte am Boden. Nach ihrer vorläufigen Festnahme wurde die Frau in den Gewahrsamsrämen der Bundespolizei durchsucht. Dabei beleidigte sie die Beamten und schlug mit einer mit Metallnieten besetzten Hose gegen eine Beamtin und verletzte diese leicht im Gesicht. Bei der Österreicherin wurde ein Atemalkohol von
3,3 Promille gemessen, sie musste zur Ausnüchterung verbleiben. Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand wurden eingeleitet.