Tag Archiv: Prügel

Die Bundespolizei stellt Randalierer in der S-Bahn, © Symbolfoto

Bundespolizeieinsatz: Burschen prügeln sich in der S1

Eine Rangelei  in der S-Bahn  konnte Donnerstagnacht (20. April 2017), dank der Anwesenheit einer Bundespolizistin im Zug, schnell aufgeklärt werden. Drei Männer waren in der S1 auf dem Weg vom Flughafen nach Lohhof in Streit geraten und fingen an sich zu prügeln. Weiterlesen

„Prügelpolizist von der Au“ verliert zwei Sterne und bleibt im Dienst

Es war ein Fall von Polizeigewalt, der in ganz Deutschland durch die Medien ging. Der Polizist, der einer gefesselten Frau ins Gesicht geschlagen hat, ist vom Münchner Verwaltungsgericht um zwei Dienstgrade degradiert worden. Der Beamte war in einem früheren Prozess bereits zu 10 Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

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Schlägereien und Brände in der Silvesternacht

Sie sind es ja bereits gewohnt; Polizei und Helfer müssen sich in der Silvesternacht regelmäßig mit Rangeleien, missglücktem Feuerwerk und einfach viel Ärger herumschlagen.

 

Größere Schäden blieben dieses Jahr schönerweise aus, und manche sprachen sogar von einer ruhigeren Neujahrsnacht als im Vorjahr. Für Polizisten und Feuerwehrleute bleibt die Silvester-Schicht dennoch die arbeitsreichste des Jahres – das war auch heuer nicht anders.

 

Bei feuchtfröhlichen Feiern und mit farbenfrohem Feuerwerk haben in der Nacht zum Mittwoch Hunderttausende in Bayern das neue Jahre begrüßt.  Dutzende von Schlägereien hielten die Polizei bis in die frühen Morgenstunden in Atem. Immer wieder wurden Menschen von herumfliegenden Böllern und Raketen verletzt. Verirrte Feuerwerksraketen entfachten vielerorts kleinere Brände und zwangen die Feuerwehr zum Eingreifen.

 

Allein in München mussten die Beamten mehr als 180 Mal zu «silvestertypischen Einsätzen» ausrücken. 23 Mal musste die Polizei Streitereien schlichten, 20 Mal brauchten Betrunkenen oder Verletzte Hilfe. In rund 143 Fällen hatten Feuerwerkskörper Müllcontainer, Gebüsch, Grasflächen oder Balkons in Brand gesetzt oder sogar Menschen verletzt, berichtete die Branddirektion München am Neujahrsmorgen.

 

Viele nutzten das vergleichsweise milde Wetter zum Feiern außer Haus. Allein beim Tollwood-Winterfestival hatten rund 6500 Besucher ins neue Jahr hinein gefeiert, rund um den Friedensengel waren es nach Polizeiangaben 5000.

 

In München stürzte ein 21-Jähriger am frühen Neujahrsmorgen gegen eine fahrende S-Bahn und wurde dabei schwer verletzt. In erhebliche Gefahr brachten sich in der Silvesternacht auch drei Jugendliche. Die beiden 13 und 14 Jahre alten Junge und ein 13-jähriges Mädchen hatten sich an einer Bahnstrecke in München Graffiti ansehen wollen. Als ein Zugführer sie in dem Bahntunnel entdeckte, stoppte die Bahn sofort den Verkehr. Beamte der Bundespolizei brachten die Teenager schließlich in Sicherheit.

 

Größerer Schaden entstand allerdings bei einem Scheunenbrand in Bergen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen). Trotz des Einsatzes von rund 200 Einsatzkräften brannte die Lagerhalle samt der darin abgestellten Geräten vollständig ab. Es entstand ein Sachschaden von rund 200 000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Dutzende Menschen wurden in der Silvesternacht im Freistaat von Feuerwerkskörpern verletzt. So beschossen in Füssen zwei junge Männer am Silvesterabend Kinder mit Krachern. Von einem Balkon aus zielten sie auf zwei 11- und 12-jährige Mädchen und machten trotz Aufforderung, das zu unterlassen, weiter. Die Jüngere wurde wegen starken Ohrenpfeifens von ihrer Mutter vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

 

Zum Verhängnis wurde in der Neujahrsnacht Hobby-Feuerwerken mehrfach der unvorsichtige Umgang mit sogenannten Raketenbatterien, die mit einer einzigen Zündung mehr als ein Dutzend Raketen abfeuern. In Memmingen fiel eine solche Batterie um und schoss damit die Raketen auf ein benachbartes Firmengelände, wo sie eine Palette mit Waren in Brand setzten. Im schwäbischen Ichenhausen verletzten quer verschossene Raketen aus einer umgefallenen Feuerwerksbatterie eine 60 Jahre alte Frau am Bein so schwer, dass sie in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

 

Was genau in München in der Silvesternacht passierte, wird außerdem in unseren Nachrichten heute Abend zusammengefasst.

 

Also – einschalten!

 

 

jn / dpa

Münchner S-Bahn auf den Gleisen, © Symbolfoto

München: Bewusstloser wird an S-Bahnstation Hirschgarten gedemütigt und getreten

Zwei Männer haben einen hilflosen 20-Jährigen in München an der S-Bahnstation Hirschgarten getreten und mit Bier übergossen. Von den anderen Passanten am Bahnsteig ist niemand gegen den Angriff eingeschritten. Die Überwachungskamera hat alles aufgezeichnet – nun sucht die Bundespolizei nach Zeugen.

 

Zwei Männer traten auf den Hilflosen ein und überschütteten ihn mit Bier

 

Der 20-Jährige aus Hohenschäftlarn war am Sonntag gegen 6:15 auf einer Bank am Bahnsteig der S-Bahnhaltestelle eingeschlafen. Weil er so stark alkoholisiert war, fiel er auf den Boden und blieb dort regungslos liegen. Ein paar Minuten später kam ein junger Mann, der sich zu ihm beugte. Er sprach ihn an, bekam aber keine Reaktion – woraufhin er mit dem Fuß gegen den am Boden liegenden 20-Jährigen trat. Ein zweiter Mann, offenbar sein Kumpel, kam hinzu und goss dem Bewusstlosen etwas aus seiner Bierflasche auf die nackte Hüfte des am Boden liegenden 20-Jährigen. Niemand von den anderen Passanten am Bahnsteig schritt ein.

 

Danach fuhren die Täter einfach mit der S-Bahn davon

 

Sie gingen kurz weg zu ihren Freunden, die etwas entfernt standen, kamen aber wieder zurück und traten wieder auf den Mann ein und übergossen ihn mit Bier. Danach stieg die ganze siebenköpfige Gruppe in den vorderen Teil einer S7 – Richtung Ostbahnhof ein. Am Rosenheimer Platz verließen alle zusammen den Wagen. Mit dabei in der siebenköpfigen Gruppe waren zwei Personen, darunter ein junges Mädchen und ein junger Mann, die in der S-Bahn bzw. vorher oder nachher aufgrund ihrer Bekleidung aufgefallen sein könnten. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die die beiden Männer oder Begleiter aus der Gruppe wiedererkennen.

 

Polizei sucht nach Zeugen

 

Einer der Täter war zwischen 18 und 23 Jahre alt, hatt kurzes, blondes, lichtes Haar und ein osteuropäisches Aussehen. Bekleidet war er mit einer auberginefarbenen „amerikanischen“ Footballjacke mit grauen Ärmeln und braunem Innenfutter der Kapuze, dazu trug er weißes T-Shirt mit mehrfarbigem Aufdruck, eine beige Hose und graue Schuhe. Auf dem Kopf hatte er ein weißes Cap mit schwarzem Schirm.

Der andere Täter war zwischen 18 und 20 Jahre alt und hatte braunes, kurzes Haar mit Linksscheitel. Bekleidet war er mit einer blauen Jeans und einem blauem Kapuzenpullover mit der Aufschrift „KOKA“. Auf dem Kopf hatte er ein schwarzes Cap.

Die auffällige Begleiterin der beiden war etwa 17 bis 20 Jahre alt, hatte lange schwarze Haare und trug eine auffällig große, weiße Handtasche mit schwarzem Muster. Zudem hatte sie eine langstielige Rose, die vermutlich zuvor von einem jungen Mann der Personengruppe an der Bank des am Boden liegenden 20-Jährigen aufgehoben worden war. Ein weiterer Begleiter hatte ein blaues Cap mit roter Beschriftung vorne und rotem Schirm auf. Passend zum blau der Cap war das Innenfutter der Kapuze seiner Jacke.

Die Bundespolizei bittet Zeugen, die den Vorfall am Bahnsteig am S-Bahnhaltepunkt Hirschgarten am 17. November beobachtet
haben oder falls jemand zu den Täter bzw. den Zeugenbeschreibungen Informationen geben kann unter der Rufnummer 089/515550-0 um Hinweise.

 

mt / Polizei

Mahnmal für Zivilcourage in Gedenken an Dominik Brunner enthüllt

Am Donnerstag wurde in München ein Mahnmal für Zivilcourage enthüllt, das an Dominik Brunner und seinen Einsatz erinnern soll. Der 50-Jährige hatte vor vier Jahren in eine Prügelei eingegriffen und war dabei selbst ums Leben gekommen.

 

Genau vier Jahre danach wurde nun von der Dominik-Brunner-Stiftung an der Stelle am S-Bahnhof Solln ein Mahmal mit Gedenktafel enthüllt. Zu diesem Anlass waren hochrangige Gäste aus Politik und Gesellschaft erschienen, darunter auch Kultusminister Ludwig Spaenle und Uli Hoeneß, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung.

 

„Wir wollen verhindern, dass solche Dinge öfter vorkommen“, sagte Hoeneß in seiner Rede. „Ob wir sie ganz verhindern können, wage ich zu bezweifeln – aber mit diesem Mahnmal, mit diesem Denkmal, gibt es eine weitere Möglichkeit, darauf einzuwirken, dass diese Dinge nie aus dem Gedächtnis der Bürger verschwinden.“

 

mt

 

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18-Jähriger Münchner wird auf dem Heimweg brutal ausgeraubt

Am Montagabend wurde ein 18-Jähriger auf dem Nachhauseweg von einem Schlägertrupp brutal angegriffen und ausgeraubt – mitten in Großhadern. Der Überfall ereignete sich zwischen acht und halb neun Uhr abends – von fünf Männern wurde er angegriffen, geschlagen und getreten. Einer der Täter drückte ihm dazu eine vermeintliche Schusswaffe ins Genick und von einem weiteren Täter wurde ihm ein Brecheisen gegen den Rücken gedrückt.

 

Die Gruppe forderte Bargeld, Handy und EC-Karte von ihm. Der 18-Jährige nahm darauf einen Bargeldbetrag von knapp 20
Euro aus der Hosentasche, welcher ihm sofort entrissen wurde. Obwohl er auch mit der Waffe bedroht wurde, wollte er seine EC-Karte nicht rausrücken.  Letztendlich flüchteten die fünf Täter mit der geringen Beute.

 

Der 18-Jährige erlitt Prellungen und Hämatome am Kopf, Rücken, Füßen und im Gesicht und ging zunächst nach Hause. Erst einige Stunden später erstattete er Anzeige bei der Polizei.  Da der 18-Jährige die Täter teils namentlich und teils mit Spitznamen benennen konnte, wurden diese ermittelt und festgenommen. Bei den Tätern handelt es sich um drei 21-Jährige und zwei 20-Jährige. Alle fünf stammen aus dem Großraum München. Bei ihren Vernehmungen legten sie zum Teil umfassende Geständnisse ab.

 

mt / Polizei

 

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