Tag Archiv: Radfahrer

Einsatzfoto Feuerwehr Tramlinie 20 Moosach, © Foto der Berufsfeuerwehr München

Tödlicher Verkehrsunfall – Radfahrer gerät unter Trambahn

Ein 62-jähriger Radfahrer ist in den Morgenstunden unter die Räder einer Straßenbahn geraten. Beim Überqueren einer roten Ampel wurde der Mann von der Trambahn zu Boden gerissen und unter die Waggons gezogen. Trotz mehrerer Wiederbelebungsversuche erlag er seinen schweren Verletzungen in einem Münchner Krankenhaus. Weiterlesen

Ein Fahrradfahrer auf einer Straße, © Symbolbild

Dreister Diebstahl vom Fahrrad aus – Zeugenaufruf!

Besonders dreist beklaute gestern Abend ein Radfahrer einen Fußgänger – der 43-jährige Mann wurde absichtlich angerempelt, daraufhin fiel sein Rucksack zu Boden. Der verantwortliche Radfahrer hielt sofort an, griff sich den Rucksack und radelte davon. Passiert ist das Ganze zwischen dem Bahnhof Starnberg und dem Landratsamt. Die Polizei bittet um Hinweise. Weiterlesen

Die Feuerwehr-Rettung bei einem Einsatz.

Frankfurter Ring: Radfahrer von LKW erfasst, tödlicher Unfall

In den frühen Morgenstunden des heutigen  ist es im Kreuzungsbereich Frankfurter Ring und Ingolstädter Straße zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Ein männlicher 82-jähriger Radfahrer war bei grün über eine Abbiegerampel gefahren. Ein LKW, der ebenfalls grün hatte, übersah beim Abbiegen das Fahrrad und überrollte den Mann. Es handelte sich um einen 26-Tonner. Der Unfall ereignete sich gegen 7 Uhr am heutigen Donnerstag, 12. Juni 2014.

 

 

Es wurde umgehend die Feuerwehr alarmiert. Der eintreffende Arzt konnte aber nichts mehr für den Radfahrer tun – er konnte nur noch den Tod feststellen.

 

 

Diese Art Unfall passiert regelmäßig im Münchner Straßenverkehr. Auto- und LKW-Fahrer übersehen häufig beim Abbiegen den Radverkehr. Aus diesem Grund ist es essenziell, als Radfahrer oder auch Fußgänger bei Abbiegerampeln auf den Autoverkehr zu achten – auch, wenn man eigentlich die Vorfahrt hätte.

 

 

Dies war der dritte tödliche Fahrradunfall im Jahr 2014. Damit haben wir bereits jetzt den Wert von 2013 erreicht. Um Unfälle im Straßenverkehr zu verringern, startet die Polizei jetzt wieder verschärfte Kontrollen. Lesen Sie hierzu auch den Beitrag „Gscheid radln – Kampagne gegen Unfälle im Straßenverkehr„.

Dem Grundsatz „Ankündigen – Aufklären – Ahnden“ folgend, wird in der ersten Aktionswoche bei geringfügigem Fehlverhalten vorwiegend ein verkehrserzieherisches Gespräch geführt. Ab der zweiten Aktionswoche werden dann Verwarnungsgelder erhoben bzw. Verstöße zur Anzeige gebracht. Dabei handelt die Polizei mit Augenmaß, erforderlichenfalls aber auch mit der notwendigen Konsequenz, insbesondere bei Zuwiderhandlungen, die ein besonderes Gefahrenpotential für andere aber auch sich selbst bergen.

 

 

Zu der geplanten Kontrollverschärfung wird unser Kollege Christian Adamczyk in den heutigen Abendnachrichten „München heute“ um 18 Uhr einen ausführlichen Bericht beitragen.

 

 

jn / Polizei

Ein Fahrradfahrer auf einer Straße, © Symbolbild

Olympiapark: Geisterradler rast in Wohnanhänger

Geisterradler sieht man des öfteren – also Radfahrer, die den Radweg entgegen der Fahrtrichtung nutzen. Am gestrigen Dienstag, 10. Juni, verletzte sich ein Geisterradler schwer, als er einen abbiegenden PKW mit Wohnanhänger übersah.

 

 

Hergang:

 

 

Ein 44-jähriger Münchner fuhr am 10.06.2014, gegen 20:00 Uhr, mit seinem Mountainbike die Ackermannstraße stadteinwärts. Hierbei benutzte er verbotswidrig den Radweg auf der linken Seite der Straße, entgegen der dortigen Fahrtrichtung. Zur selben Zeit fuhr eine 50-Jährige Münchnerin mit ihrem Pkw und angehängtem Wohnanhänger die Ackermannstraße stadtauswärts. An der Elisabeth-Kohn-Straße bog sie nach rechts in diese ein.

 

Als sie den Abbiegevorgang bereits zu zwei Dritteln abgeschlossen hatte und sich das Heck des Anhängers noch auf der Fahrradfurt befand, hörte sie einen lauten Knall und sah nur noch im Rückspiegel den auf die Fahrbahn Fahrradfahrer. Dieser war ungebremst gegen den Wohnwagen gefahren.

 

Durch den heftigen Aufprall verlor er kurzzeitig das Bewusstsein. Der schwer verletzte Radfahrer kam mit einem Rettungswagen in ein Münchner Krankhaus. Der eintreffende Notarzt stellte einen Trümmerbruch der linken Hand, einen Bruch der Nase, sowie einen Anbruch eines Halswirbels fest. Zum Unfallzeitpunkt trug er keinen Fahrradhelm. An dem hochwertigen Mountainbike und dem Wohnwagen entstanden Schäden von insgesamt ca. 6.000 €.

 

 

Jedes Jahr entstehen durch Geisterradler zahlreiche Unfälle. Gerichte entschieden in diversen Prozessen zwar gegen die Autofahrer, entschieden also, dass Verkehrsteilnehmer auch auf „flasch herum“ fahrende Radfahrer achten müssen. Doch das Fahren entgegen der Rcihtung des Fahrradweges stellt für die Radler selbst wie auch für die anderen Verkehrsteilnehmer ein großes Risiko dar.

 

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei wie auch der ADAC um die Einhaltung der Fahrtrichtung auf Fahrradwegen. Und noch einen guten Grund gibt es, das Geisterradeln zu unterlassen: Wer von der Polizei erwischt wird, dem kann eine saftige Geldstrafe blühen.

 

 

 

jn / polizei

 

 

Laim: Fußgängerin übersieht Radfahrer, Oberschenkelhalsbruch

Eine 66-jährige Angestellte wollte am Montag, den 19.05.2014, gegen 23:15 Uhr, die Joergstraße zu Fuß überqueren.
Dabei hat sie einen 23-jährigen Fahrradfahrer übersehen, der ohne Licht die Joergstraße stadtauswärts fuhr.

 

Da die Fußgängerin hinter einem geparkten Pkw, ohne auf den Verkehr zu achten, die Straße betrat und der Radfahrer die Frau wegen des sichtbehindernden Pkws nicht rechtzeitig erkennen konnte, war es ihm nicht mehr möglich den Unfall zu vermeiden. Trotz eines versuchten Ausweichmanövers, stieß der 23 Jährige mit dem Lenker gegen den Hüftbereich der Angestellten. Diese fiel daraufhin zu Boden und verletzte sich schwer (Oberschenkelhalsbruch). Sie musste zur stationären Behandlung in ein Münchener Krankenhaus verbracht werden. Der Radfahrer stürzte nicht und blieb unverletzt.

 

 

In der „Radlhauptstadt“ München sind Fahrradunfälle an der Tagesordnung. Um sicher durch den teilweise chaotischen Verkehrs-Dschungel zu kommen, müssen die Radfahrer erstens darauf achten, die Verkehrsregeln zu beachten. Bei rot über die Kreuzung zu düsen oder Fahrradwege in verkehrter Richtung zu nutzen, kann böse enden. Zweitens sollten die Zweiradfahrer immer auch für andere mitdenken. Ob Fußgänger oder Autofahrer – meist ist in einer Unfallsituation der Radfahrer derjenige, der übersehen wird.

 

Die Polizei bittet deshalb darum, besonders achtsam und vorsichtig im Münchner Straßenverkehr unterwegs zu sein – gerade jetzt, wo die Fahrradsaison gerade erst beginnt.

 

 

 

jn / Polizei

© Symbolbild

Schwerer Unfall: LKW-Fahrer übersieht Radfahrerin

Erst vor wenigen Wochen wurde eine Frau von einem LKW überrollt und starb dabei.

Nun wurde wieder eine Radfahrerin von einem LKW-Fahrer übersehen. Der 28-jährige Münchner war gegen 13:40 auf der Garmischer Straße unterwegs und bog, ohne anzuhalten, rechts in den Leonhard-Moll-Bogen ab. Dabei übersah er eine 23-jährige Studentin die auf dem Radweg unterwegs war. Sie  wollte die Kreuzung geradeaus überqueren und wurde frontal vom LKW erfasst. Die Münchnerin wurde zu Boden geschleudert und im Bereich des Beckens überrollt. Derzeit befindet sie sich im Krankenhaus – ihr Zustand ist kritisch.

Der Leonhard-Moll-Bogen musste stadteinwärts für die Dauer von 2 Stunden gesperrt werden. Dabei kam es im Kreuzungsbereich zu Verkehrsbehinderungen.

 

rr/Polizeipräsidium München

Gefährliches Stromkabel: Fahrradfahrer wird verletzt

Am Donnerstag gegen Mittag fuhr ein 46-jähriger Münchner in Großhadern mit seinem Mountainbike auf dem Radweg der Sauerbruchstraße. An einer Baustelle war ein Stromkabel in etwa drei Metern Höhe über den Radweg gespannt – und wurde zur Gefahr für den Radler. Denn aus bislang nicht geklärten Gründen hing das Stromkabel so weit durch, dass der 46-Jährige an ihm hängen blieb und stürzte. Er verletzte sich dabei schwer und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ermittlungen sollen nun klären, weshalb das Stromkabel so gefährlich tief über dem Radweg hing.
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