Tag Archiv: Raser

Die Polizei im Einsatz im Bayerischen Blitzermarathon., © Die Polizei im Einsatz: Kontrolle beim Blitzermarathon

Blitzermarathon-Ergebnisse – Raser fährt 106 km/h zu schnell

Gestern endete der Bayerische Blitzermarathon. In etwa 876.000 Kontrollen wurden in dessen Rahmen durchgeführt. Dabei konnten fast 26.000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden. Spitzenreiter war ein Raser, der 106 km/ zu schnell fuhr. Weiterlesen

München: 70 km/h statt 30 km/h: Raser vor Schule gestoppt – Fasanerie

Ausgerechnet vor einer Schule sollte man sich nicht unbedingt beim Rasen erwischen lassen. Doch genau das ist mehreren Münchner passiert. Der Spitzenreiter – ein 18-jähriger Fahranfänger – war mit 70 km/h statt der erlaubten 30 km/h in der Feldmochinger Straße erwischt worden.

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München: Motorradfahrer mit 129 km/h geblitzt

Das wird teuer. Bei erlaubten 60 km/h ist ein Motorradfahrer auf dem Georg-Brauchle-Ring mit 129 km/h gemessen worden. Eine mobile Videostreife überführte den Mann.
Am Sonntag in den frühen Abendstunden befand sich eine Videostreife der Münchner Polizei in der Dachauer Straße. Ihnen fiel ein Motorradfahrer auf, der mit seinem Motorrad innerhalb seines Fahrstreifens „Slalom“ fuhr, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Motorradfahrer fuhr weiter auf dem Georg-Brauchle-Ring und die Polizeibeamten konnten in Höhe des Olympiastadions eine Geschwindigkeitsmessung durchführen. Diese ergab nach Abzug der Toleranzen eine nachweisbare Geschwindigkeit von 129 km/h bei einer erlaubten zulässigen Geschwindigkeit von 60 km/h.

Videobeweis überführt Biker

Der 30 Jahre alte Fahrer gab den Verstoß zunächst nicht zu und behauptete auch, dass die gefahrene Geschwindigkeit nicht nachweisbar wäre. Allerdings konfrontierten ihn die Polizeibeamten dann mit der Videoaufzeichnung, welche er sich an Ort und Stelle anschauen konnte. Nun erwarten den Motorradfahrer ein Bußgeld in Höhe von 960 Euro sowie ein Fahrverbot von 3 Monaten.  Weiter werden dem Raser auf zwei Rädern im Fahreignungsregister zwei Punkte eingetragen.

Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit ist laut der Münchner Polizei noch immer Unfallursache Nummer ein. Deshalb verstärkt die Polizei momentan auch die Jagd nach Rasern. Im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2020 führt die Polizei eine knapp einwöchige, konzertierte Aktion „Obacht gebn“ durch, wobei besonderes
Augenmerk auf die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit sowie auf die Insassensicherung und die Handynutzung gelegt werden soll. Das Aktionsziel besteht in der Senkung der
bayernweiten Verkehrsunfälle mit Ursache Geschwindigkeit und der dabei Verletzten und Getöteten.
mh / Polizei

Georg-Brauchle-Ring: Raser mit 186 kmh geblitzt

Mit 186 kmh bei erlaubten 60 kmh ist auf dem Georg-Brauchle-Ring in München ein Mann geblitzt worden. Die Verkehrspolizei führte eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei wurden gleich zahlreiche Raser festgestellt, die mehr als die erlaubten 60 kmh gefahren waren. Den „Spitzenreiter“ erwartet eigentlich ein Bußgeld in Höhe von 680 Euro, vier Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot für drei Monate. Allerdings wird die Zentrale Bußgeldstelle diese Raserei als „Vorsatz“ werten, dadurch wird sich das Bußgeld verdoppeln.
mh / Polizei

Familienvater rast mit 130 Studenkilometern durch Riem

Ein schlechtes Vorbild im Straßenverkehr war ein Münchner Porsche-Fahrer: Der 55-Jährige am Mittwochabend bei einer Geschwindigkeitskontrolle mit Tempo 134 erwischt. Erlaubt waren auf der Straße im Münchner Stadtteil Riem nur 50 Stundenkilometer.

 

Allerdings war der Mann nicht allein in seinem Flitzer: Mit im Porsche saßen noch die Ehefrau und seine beiden Kinder, denen er mit dieser Aktion sicherlich kein gutes Vorbild war. Der Vater muss mit einem Bußgeld in Höhe von 680 Euro sowie vier Punkten in Flensburg rechnen. Und den Porsche muss er für die nächsten drei Monate in der Garage stehen lassen.

 

mt / dpa

 

 

Dreister Raser

Ein rasender Türke aus Österreich, der auf der A96 geblitzt wurde und deshalb seinen Führerschein abgeben musste, meldete in seiner Heimat das Dokument ganz dreist als „verloren / gestohlen“ und fuhr so noch lange weiter. Erst die Bundespolizei am Münchner Flughafen konnte ihn nun „stoppen“.
Als der Mann am Nachmittag des 24. Juli bei der Ausreise nach Istanbul kontrolliert wurde, fielen den Beamten zwei Fahndungsnotizen des Regierungspräsidiums Karlsruhe auf. Die Behörde wollte sich den Führerschein des Österreichers vorlegen lassen, um ein Fahrverbot auf deutschen Straßen darin zu vermerken.
Die dortige Zentrale Bußgeldstelle hatte gegen den 37-Jährigen im März 2010 ein einmonatiges Fahrverbot verhängt, nachdem er auf der Autobahn 96 bei Lindau mit zu hoher Geschwindigkeit geblitzt worden war. Knapp fünf Monate später hängte die Behörde noch einmal zwei Monate Fahrverbot dran, weil der gebürtige Türke noch mal auf derselben Strecke erheblich zu schnell unterwegs war.
Da der Raser seinen Führerschein nicht an die Zentrale Bußgeldstelle in Karlsruhe übersandte, ließ diese nach dem Führerschein bzw. seinem Besitzer fahnden.
Ende Juli schickten die Bundespolizisten vom Münchner Flughafen das Dokument nach Karlsruhe und leiteten die Löschung der Ausschreibung in die Wege. Mitte letzter Woche überprüfte der bearbeitende Beamte, ob die Ausschreibung auch tatsächlich gelöscht wurde. Er machte eine erstaunliche Entdeckung: Diesmal suchten die österreichischen Behörden europaweit nach dem besagten Dokument. Der 37-jährige Mann wollte wohl nicht so lange warten, bis er seinen Führerschein von den deutschen Behörden wieder bekommen sollte. Er meldete das Dokument kurzerhand bei der Polizei in Österreich als verloren beziehungsweise gestohlen.
Ein kurzer Hinweis der Bundespolizei aus München an die zuständige Stelle in Österreich über den tatsächlichen Verbleib des gesuchten Dokuments brachte schließlich Licht ins Dunkel. Die europaweite Suche wurde eingestellt und der 37-Jährige muss sich nun doch gedulden, bis er seinen Führerschein aus Baden-Württemberg wieder zurückbekommt.
mh / Bundespolizei

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