Tag Archiv: Rauchgasvergiftung

© Foto: Feuerwehr München

Feuer in München Maxvorstadt: War es vorsätzliche Brandstiftung?

Bei dem tragischen Wohnungsbrand in München, bei dem drei Menschen starben und elf verletzt wurden, handelt es sich nach Angaben der Bildzeitung um Brandstiftung – die Polizei bestätigte dies noch nicht.

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© Foto: Feuerwehr München

Drei Tote in München Maxvorstadt: Verdacht auf Brandstiftung erhärtet sich

Nach dem Großbrand in einem Münchner Wohnhaus mit drei Toten erhärtet sich der Verdacht auf Brandstiftung. Ein Mann und seine beiden minderjährigen Töchter waren ums Leben gekommen, weil eine Matratze im Holzflur des Hauses Feuer gefangen hatte.

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Moosach: Tödlicher Wohnungsbrand

Wohnungsbrand in Moosach mit einem Toten

 

Am Montag kam es gegen 13:50 Uhr zu einem Brand in Erdgeschossappartement in der Dachauer Straße. Zum Zeitpunkt der Brandentdeckung wollte eine 33-jährige Altenpflegerin aus München den Bewohner des
Appartements, einen 63-jährigen, an Multipler Sklerose erkrankten Münchner aufsuchen. Der Mann saß zeitweise im Rollstuhl. Nach dem Aufsperren der Wohnungstür stellte sie fest, dass das Zimmer stark verraucht und verrußt war und öffnete deshalb alle Fenster. Der Grund für die Rauchentwicklung war ein kleiner Brand von Büchern. DIe Altenpflgerin löschte diesen mit einem Wasserglas.

 

63 Jahre alter Mann leblos gefunden

 

Ihr Patient lag leblos vor seinem Rollstuhl. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Pflegerin kam mit einer leichten Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Durch den Brand und die hierbei eingetretene starke Verrußung und Verrauchung entstand ein Schaden in Höhe von geschätzten 50.000 Euro. Der Brandfahnder rückte aus und übernahm vor Ort die weiteren Ermittlungen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch keine konkrete Aussage zur Brandursache getroffen werden.

 

rr/Polizeipräsidium München

Harlaching: 3-Jähriger mit Rauchgasvergiftung

Brand in Harlaching. 3 Jahre alter Junge erleidet Rauchgasvergiftung.
In der Nacht auf Dienstag ist es im Wohnzimmer eines Reihenmittelhauses aus noch ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen. Der Bewohner war nicht zu Hause, als das Feuer in seinem Anwesen ausgebrochen ist. Der Rauch aus dem Reihenmittelhaus zog in ein Nachbarhaus, dort schlief der kleine Junge und atmete den Rauch ein. Noch bevor der 3 Jahre alte Jungen an den giftigen Dämpfen gestorben wäre, konnte er gerettet und in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Wie es zu dem Feuer kommen konnte und wie hoch die Schadenssumme ist, müssen die Brandfahnder der Polizei München nun klären.

Tödliche Rauchgase

Über 90 Prozent der Personen, die bei einem Brand ums Leben gekommen sind, sind an einer Rauchgasvergiftung gestorben. Der giftige Cocktail aus verbranntem Plastik, Holz, Stoffen und sonstigen Materialien, die sich in einer Wohnung befinden trifft die Opfer vor allem im Schlaf. Denn nachts reagiert das Sinneszentrum nicht auf Gerüche. Somit atmet der Mensch unbewusst beim Schlafen die tödlichen Dämpfe ein, wird bewusstlos und stirbt schließlich.

Rauchwarnmelder können Leben retten

Deshalb appelliert die Feuerwehr München, in jedem Zimmer einer Wohnung einen Rauchwarnmelder zu installieren. Ausnahmen sind das Badezimmer wegen der Warmwasserdämpfe und die Küche wegen der Dämpfe die beim Kochen entstehen. Diese kleinen Geräte gibt es schon für wenige Euro in jedem Baumarkt. Die Photozelle, die in den Rauchwarnmeldern verbaut ist, reagiert auf den Rauch und sofort gibt das Gerät einen schrillen Warnton von sich. Betrieben werden sie mit handelsüblichen Batterien. Informationen dazu gibt es auch bei jeder Feuerwache in München.
mh / Berufsfeuerwehr München

Feuerwehrauto Drehleiter , © Symbolfoto eines Feuerwehrdrehleiter Fahrzeugs

Verpuffung in Kfz-Werkstatt

Heute Vormittag gegen 10:35 Uhr ereignete sich in einer KFZ-Werkstatt in der Corinthstraße eine Verpuffung. Die Leitstelle erhielt daraufhin zeitgleich mehrere Anrufe und alarmierte sowohl die Feuerwehr als auch den Rettungsdienst zur Alarmadresse.

 
In der Werkstatt fanden die Einsatzkräfte mehrere kleine Brandherde vor, die sie mit einem C-Rohr löschten. Da sich das Feuer auch durch die Isolierung der Decke gefressen hatte, wurde diese geöffnet, kontolliert und die vereinzelten Flammen gelöscht.

 
Mitarbeiter des Rettungsdienstes behandelten insgesamt fünf Person mit leichten Rauchgasvergiftungen. Zwei der Patienten konnten ambulant nicht ausreichend versorgt werden und wurden durch Besatzungen des Rettungsdienstes in Kliniken transportiert. Ein Sachschaden kann derzeit nicht genannt werden und wird erst feststehen, wenn die Brandfahnder der Polizei die Ursache ermittelt haben.

 

rr/Branddirektion München

Zimmerbrand in Untergiesing

Eine Kerze hatte weitreichende Folgen.

Am Dienstagabend hatte eine 15-jährige Münchnerin vergessen, eine brennende Kerze in der elterlichen Wohnung zu löschen. Gegen 23.55 Uhr entzündete die herabgebrannte Kerze ein unter ihr befindliches Handtuch. Das Feuer griff anschließend auf die Möbel über. Die verständigte Feuerwehr musste den Brand löschen.

Die 15-Jährige und ihr Vater erlitten eine Rauchgasvergiftung und mussten zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der durch das Feuer verursachte Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

 

rr/Polizeipräsidium München

Löschfahrzeug der Münchner Feuerwehr, © Symbolbild

Küchenbrand in Haar

In Haar ist es am Dienstagabend zu einem Küchenbrand gekommen. Die beiden Bewohner, ein Ehepaar im Alter von jeweils 74 Jahren, mussten von der Feuerwehr gerettet werden. Der Ehemann hatte beim Kochen versehentlich eine zweite Herdplatte eingeschaltet, während auf einer anderen Herdplatte Essen überkochte. Das Feuer zerstörte schließlich die komplette Küche.

Ehemann will sich Rettung widersetzen

Der Ehemann war alkoholisiert und widersetzte sich sogar noch den Rettungskräften. Er und seine bettlägerige Frau erlitten eine Rauchgasvergiftung. Der Schaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.
mh / Polizei

Heizdecke defekt – 2 Verletzte in Moosach

Ein technischer Defekt an einer Heizdecke hat in Moosach zu zwei verletzten Personen geführt. Eine 80-jährige Frau hatte die Heizecke am Montagabend eingeschaltet, um ihr Bett vorzuwärmen. Dabei schmorte die Bettdecke an und verrauchte die komplette Wohnung. Nachbarn alarmierten gegen 20:15 Uhr die Feuerwehr. Die Seniorin und ihr 42-jähriger Sohn, der sich ebenfals in der Wohnung befunden hatte, wurden mit einer leichten Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden beträgt rund 500 Euro.
mh / Polizei

Mann (26) stirbt nach Wohnungsbrand!

Ein 26-jähriger Monteur bewohnte seit einiger Zeit ein Appartement im 2. Stock des Anwesen. Eine Schwester wohnt im gleichen Haus.

Nachdem er heute Morgen (02.12.2013, gegen 09.00 Uhr) nicht in der Arbeit erschien, öffneten seine beiden Schwestern und eine Freundin mit ihrem Schlüssel die Wohnungstür, um nach ihrem Bruder / Freund zu schauen. Bereits im Wohnungsflur nahmen sie starken Brandgeruch wahr. Sie öffneten nur kurz die Türe zum Wohn-/Schlafraum, um einen Blick in diesen zu werfen. Das Zimmer war völlig verraucht und verrußt. Alle drei verließen die Wohnung wieder und riefen die Feuerwehr.

Die FFW Gräfelfing betrat die Wohnung und fand den Monteur tot vor dem eingeschalteten E-Herd in der Kochnische liegen. Auf dem Herd war Feuer ausgebrochen und hatte u.a. einen Hängeschrank und Kunststoffteile in Brand gesetzt. Mangels Sauerstoff erlosch der Brand von selbst. Die Feuerwehr musste nur kleinere Nachlöscharbeiten durchführen. In der Wohnung entstand ein Schaden in Höhe von rund 20.000,– Euro.

Das Kommissariat 13 hat vor Ort die Ermittlungen zur Brand-und Todesursache aufgenommen. Es liegt die Vermutung nahe, dass eine Rauchgasvergiftung todesursächlich gewesen sein könnte. Näheres muss eine Obduktion klären. Die Angehörigen wurden vor Ort vom KIT betreut.

 

cb

Brand in Pasing – Rentnerin lebensgefährlich verletzt

Aus noch ungeklärter Ursache ist Freitagnacht um 2:00 Uhr in einer Ergeschosswohnung in der Schikanederstraße in Pasing ein Feuer ausgebrochen. Bei Ankunft der Feuerwehr schlugen die Flammen aus den Fenstern bis unter das Dach. Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden eine 88-jährige Dame in ihrer vollkommen verrauchten Wohnung und retteten sie gerade noch rechtzeitig. Das Feuerwehr-Notarztteam Pasing und der Rettungsdienst versorgten die lebensgefährlich verletzte Frau und brachten sie auf die Intensivstation eines Krankenhauses. Alle weiteren Bewohner des Hauses, ein älteres Ehepaar sowie zwei Frauen und ein Kind, konnten sich selbst retten.

 

Die Wohnung der 88-Jährigen brannte zum großen Teil aus. Auch alle anderen Wohneinheiten wurden durch den Brand schwer in Mitleidenschaft gezogen. Brandrauch und Rußniederschlag beschädigten sie enorm. Das gesamte Gebäude ist daher unbewohnbar. Die Bewohner kamen bei Bekannten unter. Die Brandfahnder der Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen.
mh