Tag Archiv: Razzia

Blaulicht Polizei im Einsatz, © Symbolfoto

Rapkonzert in München: Fast 100 Anzeigen nach Razzia

Mit mehr als 100 Beamten gab es während eines Rapkonzerts in der Münchner Olympiahalle am Wochenende eine Drogenrazzia. Dabei wurden 64 Personen mit Betäubungsmitteln erwischt und angezeigt. 34 Autofahrer wurden zudem angezeigt, weil sie unter Alkohol- oder Drogeneinfluss mit dem Auto fahren wollten.

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© Symbolbild

Aktion „Pollino“: Internationale Razzia gegen italienische Mafia auch in Bayern

Schlag gegen die organisierte Kriminalität: In mehreren Ländern gehen Ermittler gegen die italienische Mafia vor, es gibt zahlreiche Festnahmen. Im Visier ist die derzeit mächtigste Mafia-Organisation. In Bayern durchsuchten die Ermittler zwei Objekte. Sie liegen im Osten des Großraums München.

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Razzia: Kölner Staatsanwaltschaft durchsucht Räume des Vermögensverwalters Blackrock

Razzia: In München haben Ermittler der Kölner Staatsanwaltschaft die Räume des Vermögensverwalters Blackrock durchsucht. Grund sind Ermittlungen wegen umstrittener Cum-Ex-Geschäfte. Diese sollen sich auf einen Zeitraum beziehen, bevor der CDU-Politiker Friedrich Merz Aufsichtsratschef beim deutschen Ableger des US-Vermögensverwalters wurde.

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© Symbolbild

Razzia: Reichsbürger und Kindesentführerin verhaftet

Waffen, Munition und unbekannte Chemikalien – das alles fand die Polizei bei der Durchsuchung des Hauses eines „Reichsbürgers“ in Chieming. Der 58-Jährige wurde festgenommen. Auch eine Frau mit zwei Kindern befand sich im Haus. Diese war wegen Kindesentziehung zur Fahndung ausgeschrieben. Die Kinder kamen über das Jugendamt zu einer Pflegefamilie.

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viele Pillen/Drogen in verschiedenen Farben, © Symbolfoto.

Drogen-Razzia in der „Grinsekatze“ – Über 20 Festnahmen

In den letzten Wochen verdichteten sich Hinweise, dass es im Club „Grinsekatze“ im Münchner Osten zu massiven Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz kommt. Eine Razzia am vergangenen Wochenende bestätigte die Annahme.

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Dieses Schaf fand man in einem Bordell in Pasing. , © Dieses Schaf fand man in einem Bordell in Pasing. Foto: Polizei München

Bordell-Schaf „Rosi“ wieder bei seiner Herde im Nürnberger Zoo

Das Schaf „Rosi“, das im Mai in einem Münchner Bordell gefunden wurde, ist nun endlich wieder bei seiner Herde im Nürnberger Zoo. Das Schaf war aus dem Tierpark gestohlen und bei einer Droggenrazzia in einem Bordell in Pasing von Polizeibeamten entdeckt worden .  Weiterlesen

kreidl durchsuchungen miesbach sparkasse

Kreidl-Affäre: Gesamtvolumen von über 1 Mio – Großrazzia in Miesbach

München – Seit heute Morgen durchsuchen 13 Staatsanwälte und 75 Ermittler des Bayerischen Landeskriminalamtes 27 Wohnungen und Geschäftsräume im Landkreis Miesbach. Sie ermitteln wegen des Verdachts der Untreue, auch im Zusammenhang mit der Geburtstagsparty des EX-Landrats Jakob Kreidl.

 

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Alles begann in München: Europaweite Durchsuchungen wegen gefälschten Ausweisen

In ganz Europa finden heute in insgesamt 170 verschiedenen Objekten Durchsuchungen statt. Das BKA und Europol wollen damit einen großen Schlag gegen die organisierte Fälschung von Ausweisen landen. Auf die Spur kamen die Ermittler durch eine Einbrecherbande, die in München geschnappt wurde.

 

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München: Drogen, Waffen und Chemikalien von Polizei sichergestellt

Am Freitag hat die Polizei München eine größere Drogenküche ausgehoben.

Bereits seit Januar hatten die Polizisten acht Männer zwischen 16 und 29 Jahren im Visier.

Der Verdacht: Sie könnten in München und im Umkreis der Landeshauptstadt im großen Stil mit Drogen handeln.

 

Ein wahres Drogendepot

Rund 330 Gramm Cannabis – Produkte verschiedenster Art, rund 345 Gramm Amphetamin, 517  Ecstasy – Tabletten, ca. 18 Gramm MDMA, Dopingmittel, 7450 Euro in bar sowie Waffen (Schlagringe, Würgehölzer und ein Teleskopschlagstock).

Außerdem professionelle Ausrüstung für die Herstellung von Drogen: §ine Tablettenpresse sowie Chemikalien und Teile einer Laboreinrichtung.

Das alles hat die KriPo sicher gestellt und die acht deutschen Verdächtigen festgenommen.

Einige von ihnen haben bereits ein Geständnis abgelegt.

 

 

adc / PP

München: Razzia gegen die Black Jackets

Großeinsatz im Rockermilieu: Bei einer Razzia heute Morgen gegen die „Black Jackets“ wurden insgesamt 13 Objekte durchsucht. Neben Kräften von Spezialeinheiten des Kriminalfachdzernats waren etwa 160 Polizeibeamte im Einsatz. Bei der Durchsuchung konnte verschiedenes Beweismaterial sichergestellt werden. Auf Grund bestehender Haftbefehle wurden zudem fünf Tatverdächtige festgenommen, darunter drei mutmaßliche Führungspersonen der „Black Jackets München“ (drei türkische Staatsangehörige im Alter von 23, 24, und 25 Jahren) sowie ein 25-jähriger afghanischer Staatsangehöriger und ein 31-jähriger Deutscher. Den Beschuldigten liegen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie waffenrechtliche Verstöße zur Last.

 

 

Im Frühsommer vergangenen Jahres gründete sich in München ein Chapter der Gruppierung „Black Jackets“, die auf Grund ihrer Organisation und ihres Auftretens Ähnlichkeiten zum Rockermilieu aufweist. Innerhalb weniger Monate nach dem ersten Auftreten der Gruppierung wurden in diesem Umfeld bereits verschiedene Gewaltdelikte sowie Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz begangen. Um die polizeilichen Ermittlungen zu bündeln, wurde im Oktober 2013 beim Kriminalfachdezernat 3 – Organisierte Kriminalität eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Mitte November 2013 konnte durch einen umfangreichen Polizeieinsatz in einer Shisha Bar in München, die den „Black Jackets“ als regelmäßiger Treffpunkt dient, eine drohende gewalttätige Auseinandersetzung mit den Türstehern einer Diskothek verhindert werden. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wurde bekannt, dass Führungspersonen der „Black Jackets“ Zugriff auf eine Maschinenpistole haben sollen. Bei der Durchsuchung der Wohnung einer Frau aus dem Umfeld der Gruppierung Ende Januar 2014 konnte dieser Verdacht bestätigt und eine Maschinenpistole mit der dazugehörigen Munition sichergestellt werden. Anfang Februar 2014 gelang es der Ermittlungsgruppe, die Lieferung von 3 kg Marihuana, die mutmaßlich im Auftrag von Mitgliedern der „Black Jackets“ erfolgen sollte, aufzudecken und die beiden Kurierfahrer festzunehmen.

 

Bereits im November 2013 konnte die Polizei einen Rockerkrieg in München gerade noch verhindern.

 

Vor fast 30 Jahren gründeten sich die „Black Jackets“ in einem Jugendhaus in Heidenheim an der Brenz. Der Name geht auf die Kleidung der Mitglieder zurück. Um nach außen hin Geschlossenheit zu zeigen, tragen, auch heute noch, alle schwarze Jacken. Später kam die „Bulldogge“ als Zeichen hinzu. Dies soll, laut Angaben der Rocker, für Treue, Stärke und Entschlossenheit stehen. Ihr Motto lautet „forever friends“. Sie sprechen über sich als „Familie“ und bezeichnen sich als „Brüder“. Als die Gruppe über die Grenzen von Heidenhem hinauswuchs, wurden in anderen Städten sogenannte „Chapter“ eingeführt. Diese werden von einem „President“ geleitet, der die Verantwortung über seine Mitglieder in „seiner“ Stadt hat.

mh

Zigarettenschmuggler festgenommen

Zollfahnder haben im Raum Ingolstadt eine Zigarettenschmuggel-Bande gesprengt. Bei einer Razzia konnten 1.150 Stangen unverzollte und unversteuerte Zigaretten sichergestellt werden. Der bislang festgestellte Steuerschaden beträgt rund 350.000 Euro.

Ermittlungen bereits seit Mitte 2013

Vergangenen Mittwoch haben Zollfahnder schließlich 19 Wohnungen, Arbeitsstätten und Lagerräume durchsucht. Gegen fünf der insgesamt 24 Tatverdächtigen ist inzwischen Haftbefehl wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr erlassen worden.
Die im Bereich Ingolstadt ansässigen Zigarettenverteiler übernahmen an vorher abgesprochenen Treffpunkten die Schmuggelware von LKW-Fahrern. Diese hatten die Zigaretten in der Größenordnung zwischen 200 und 500 Stangen je Transport als Beiladung zur legalen Fracht wie zum Beispiel Torfballen von Russland über Lettland in die Europäische Union eingeschmuggelt.

Lager in Großmehring

Auf einem bäuerlichen Anwesen in Großmehring wurden die illegalen Zigaretten gehortet und schließlich auch verteilt. Mit einem Aufschlag auf den Gestehungspreis, wie es der Zoll nennt, von ca. 4 Euro je Stange wurden die Zigaretten an feste Abnehmer im Freundes- und Kollegenkreis verkauft.
Außer den Schmuggelzigaretten verschiedener Marken stellten die Ermittler in einem durchsuchten Bankschließfach neben einer größeren Summe Bargeld eine russische Militärpistole Kaliber 7,62 Tokarev und Munition sicher, für die keine waffenrechtliche Erlaubnisse vorliegen.

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Einsatz über zwei Tage

Zur Tilgung der Steuerschulden pfändeten die Beamten zudem über 40.000 Euro Bargeld bei mehreren Tatverdächtigen. An dem bis einschließlich Donnerstag andauernden Einsatz waren insgesamt 140 Beamte des Zollfahndungsamtes München, der Hauptzollämter München und Nürnberg sowie vier Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft München II beteiligt.
Aufgrund einer besonderen Gefährdungsbeurteilung bei einem der Tatverdächtigen wurde die zolleigene Spezialeinheit ZUZ (Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll) bei
den Festnahmen beteiligt.
mh / Zollfahndungsamt