Tag Archiv: Regensburg

Stadion TSV 1860 München, © Löwenfans im Stadion

Anspannung ja, Nervosität nein – Löwen vor erstem Spiel in der Relegation

Für den TSV 1860 München steht heute die erst Partie in der Relegation um den Erhalt in der 2. Bundesliga an. Zum Auftakt reisen die Münchner Löwen nach Regensburg. Als Tabellendritter der 3. Liga hofft der Jahn Regensburg auf den zweiten Aufstieg nacheinander. Das Rückspiel in der Münchner Allianz Arena ist dann am Dienstag den 30. Mai. Anpfiff der Partie heute im Continental Arena ist um 18 Uhr.

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Klaar, © Polizeipräsidium Oberpfalz

Leiche an Donauufer entdeckt – sehr wahrscheinlich ist es die vermisste Studentin

Nach einer langen Partynacht verschwindet Malina K. in Regensburg spurlos. Fast drei Wochen lang sucht die Polizei unter Hochdruck – auch mit Hubschrauber und TV-Aufruf. Am Freitag wird eine Leiche am Donauufer entdeckt; es ist wohl die 20-Jährige.

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Polizeitaucher in Aktion, © Symbolfoto

20-jährige Studentin vermisst

Seit Sonntagfrüh wird die 20-jährige Studentin Malina Klaar aus Regensburg vermisst. Die junge Frau war bis gegen 5 Uhr am Morgen auf einer Party und machte sich anschließend auf den Heimweg. Kurz vor 6 Uhr hatte sie noch mit ihrer WG-Mitbewohnerin Kontakt, welcher sie einen Standort aus dem Stadtpark schickte. Lesen Sie im Artikel alle neuesten Informationen über den Fall. Weiterlesen

Regensburg: Mollath soll Ehemann seiner Ex-Frau bedrängt haben

Im Wiederaufnahmeverfahren gegen Gustl Mollath hat der jetzige Ehemann seiner Ex-Frau den Nürnberger als aggressiv und verwirrt bezeichnet. Bei einigen Begegnungen sei die Situation beinahe eskaliert, sagte der 60-Jährige am Montag vor dem Landgericht Regensburg.

 

So habe ihn Gustl Mollath zweimal in der Öffentlichkeit bedrängt und zudem mit Faxen und Briefen bei seinem Arbeitgeber diskreditiert. Der 57 Jahre alte Mollath muss sich erneut wegen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Sachbeschädigung verantworten. Unter anderem soll er 2001 seine damalige Ehefrau körperlich misshandelt und eingesperrt haben. Zudem soll er Dutzende Autoreifen zerstochen haben.

 

In einem ersten Verfahren hatte das Landgericht Nürnberg-Fürth Mollath im Jahr 2006 von den Vorwürfen wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen und ihn in die Psychiatrie eingewiesen. Der damalige Vorsitzende Richter hatte seinerzeit mit dem jetzigen Ehemann der früheren Mollath-Gattin gemeinsam Handball gespielt. Der Fall Mollath hat eine Debatte über die Unterbringung in psychiatrischen Kliniken ausgelöst.

 

RG / dpa

München: Seehofer will zügiger mehr Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge

Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Bayern, die Erstaufnahmeeinrichtungen sind überfüllt. Noch bevor sich das Kabinett am Dienstag mit der Problematik befasst, macht Ministerpräsident Horst Seehofer deutlich, was zu tun ist.

 

Angesichts der massiven Engpässe bei der Unterbringung ankommender Flüchtlinge will Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) schnell mehr Erstaufnahmeeinrichtungen in Bayern. Man müsse seiner Ansicht nach „mehr und auch zügiger“ zusätzliche Kapazitäten schaffen, sagte Seehofer am Montag vor einer gemeinsamen Sitzung des CSU-Präsidiums mit der Spitze der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft in München. „Mir kommt es darauf an, dass wir genügend Unterbringungskapazitäten vorhalten für diejenigen, die berechtigt hierher kommen und auch Schutz suchen“, betonte der CSU-Chef, „damit eine menschenwürdige Unterbringung möglich ist“.

 

Unterkünfte in allen Regierungsbezirken

 

Nach München und Zirndorf entsteht in Deggendorf derzeit die dritte Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. Sozialministerin Emilia Müller (CSU) bekräftigte, diese solle Ende des Jahres den Betrieb aufnehmen. Die vierte Einrichtung ist bereits in Regensburg geplant. Am Ende soll es in jedem Regierungsbezirk solche Unterkünfte geben.

 

Seehofer sieht aber auch Berlin in der Pflicht. „Sand im Getriebe“ gebe es beispielsweise bei der Bearbeitungsdauer von Asylanträgen. Hierfür müsse mehr Personal bereitgestellt werden. Zudem müssten weitere sogenannte sichere Drittstaaten wie Serbien und Mazedonien definiert werden, um schnellere Abschiebungen zu ermöglichen. Diese Punkte müssten in Berlin konsequenter angegangen werden als bisher.

 

Die Staatsregierung rechnet in diesem Jahr mit mehr als 30 000 Flüchtlingen. Die Einrichtungen in München und Zirndorf sind überfüllt. In München hatten die Behörden zeitweise die Aufstellung von Zelten für ankommende Asylbewerber in Erwägung ziehen müssen. An diesem Dienstag will sich das Kabinett mit der Problematik befassen.

 

RG / dpa

Regensburg: Domspatzen wollen Bienen retten!

Bereits Albert Einstein sagte, “Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben”. Laut Umweltbundesamt basieren über 90 Prozent unserer Nahrung auf Pflanzen die von Bienen bestäubt werden. Das Massensterben von Beinen könnte also dramatische Folgen für die Menschheit nach sich ziehen – eine Tatsache, die den Wenigsten bewusst ist und genau das wollen die Regensburger Domspatzen ändern! Die Schüler der fünften Klasse haben sich in den vergangenen Wochen, im Unterricht und auch in der Freizeit intensiv mit dem Thema „Bienen“ beschäftigt. Am Ende haben die Buben gemeinsam mit ihren Projektleitern Christine Eckert, René Grünbauer und Alexander Nguyen ein Spiel entwickelt, dass das neu erworbene Wissen rund um die fleißigen Bienchen auch Anderen näherbringen soll.

 

Thema zieht sich durch alle Unterrichtsfächer

Die Domspatzen wollen mit ihrem Projekt auf die Auswirkungen des Bienensterbens aufmerksam machen und aktiv zur Rettung und Bewahrung der Bienen beitragen. In fast allen Unterrichtsfächern wurde das Leben der Bienen thematisiert und die Fünftklässler waren mit Feuereifer bei der Sache. Im Natur- und Technikunterricht bekamen die jungen Nachwuchsforscher einen Einblick in den faszinierenden Organismus der Biene und deren Körperbau, im Deutschunterricht wurden Bienengedichte verfasst, in Kunst erstellten die Schüler Linolschnitte zum Thema „Das Bienenjahr“, in Englisch wurden die Aufgaben der Bienen mit der Vertiefung der englischen Grammatik verknüpft, in Mathematik Bienenaufgaben gerechnet und in Sport war Teamwork nach dem Vorbild der Bienen angesagt.
Aber auch in Fächern, die nicht auf dem Lehrplan der fünften Klasse stehen, gaben ältere Schüler ihr Wissen in interessanten Vorträgen an die Kleinen weiter: In Geschichte ging es um staatenbildende Wesen und in Informatik wurde mit Hilfe eines Java-Programms das Schwarmverhalten der Bienen eindrucksvoll demonstriert

 

Hummelchen, Blumenwiese & Insektenhotel


Dass die Domspatzen das Thema natürlich auch musikalisch bearbeitet haben, versteht sich von selbst: Im Chor durften sich die Schüler der Projektgruppe an dem heiteren Volkslied „Das Hummelchen“ in einem vierstimmigen Satz von Richard Fricke versuchen.

Außerdem standen einen Exkursion zu einem Imker und Filmabende mit „More than honey“ und „Bee Movie“ auf dem Programm. Viel Spaß hatten die  Schüler auch mit den Kreativangeboten Bienenbasteln, Bienenwachskerzendrehen und Honigverkostung. Schließlich setzen sich die Domspatzen tatkräftig für die Bienen ein und  bauten ein Insektenhotel, legten eine neue Blumenwiese an und stellten „Seedbombs“ (Samenbomben) her.

„Fleißige Bienen & Flotte Brummer“

Zu jeder dieser Aktionen wurden von den Schülern Quizfragen erstellt, die die Basis des  in vielen Arbeitsstunden selbst entwickelten Spiels „Fleißige Bienen & Flotte Brummer“ bilden. Bei dem Spiel gilt es, sein Wissen unter Beweis zu stellen, mit Körpereinsatz lustige Aufgaben zu meistern und überraschende Ereignisse zu überstehen. Das Bienen-Spiel steht auf der Projektseite der Domspatzen zum kostenlosen Download bereit.

me

Bildergalerie: Die Domspatzen & die Bienen

münchen.tv berichtete bereits im Januar über das Bienensterben:

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Mollath attackiert Merk

Bei seinem Besuch in der ARD-Talkshow «Beckmann» hat Gustl Mollath die bayerische Justizministerin Beate Merk scharf kritisiert. Der sieben Jahre gegen seinen Willen in der Psychiatrie untergebrachte Mollath warf  der Ministerin vor, sich in Widersprüche verstrickt zu haben. «Ich sag‘ es, wie es ist, auch wenn das jetzt unverschämt klingt: Da ist Hopfen und Malz verloren», sagte Mollath wörtlich. «Die Statements, die sie vor einem Jahr über meine Person abgegeben hat und meinen Fall, sind über 180 Grad konträr zu dem, was sie heute zum Besten gibt.»

Mollath war 2006 als gemeingefährlich in die Psychiatrie eingewiesen und vor gut einer Woche entlassen worden. Das Oberlandesgericht Nürnberg hatte auf eine Beschwerde seines Anwalts hin zugleich angeordnet, das Verfahren gegen den 56-Jährigen Maschinenbauer in Regensburg neu aufzurollen. Mit der Aufhebung eines früheren Urteils kam Mollath noch am selben Tag frei.

me / dpa

Rückschlag für Mollath: Das Regensburger Landgericht lehnt Wiederaufnahme seines Falles ab

Heute wurde bekannt, dass das Verfahren gegen Gustl Mollath nicht neu aufgerollt wird. Seit mittlerweile sieben Jahren sitzt er zwangsweise in einer psychiatrischen Anstalt. Das Landgericht Regensburg hat die beiden Wiederaufnahmeanträge als unzulässig verworfen.

 

«Es kann weder im Wiederaufnahmeantrag des Untergebrachten noch im Wiederaufnahmeantrag der Staatsanwaltschaft einen zulässigen Wiederaufnahmegrund erkennen und sieht daher keine Möglichkeit für eine Wiederaufnahme des Verfahrens“, erklärte ein Sprecher gegenüber der dpa. Mollaths Verteidiger Gerhard Strate und Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) kündigten draufhin an, dass sie eine Beschwerde einreichen würden.