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Bayernkaserne überfüllt – Kommen Flüchtlinge nun im Olympiastadion oder in einem Wiesn-Zelt unter?

München wird momentan vom Flüchtlingsstrom aus Afrika geradezu überrannt. Nachdem Oberbürgermeister Dieter Reiter die Bayernkaserne nun für geschlossen – weil überfüllt – erklärte, müssen neue Plätze gefunden werden. Die noch stehenden Zelte auf der Theresienwiese oder das Olympiastadion scheinen Alternativen. Der Krisenstab berät heute. Weiterlesen

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Wiesn will gelernt sein – Dieter Reiter übt sich

Christian Ude hat es jahrelang hervorragend gemacht – aber der hatte ja schließlich auch Übung. Der allererste Anstich ist für Neuling Dieter Reiter nicht nur etwas ganz besonderes, sondern auch eine echte Herausforderung. Könnte ja auch peinlich enden! Also, lieber vorher ein bisschen üben – damit der Samstag für alle ein Erfolg wird. Weiterlesen

Rathaus: Bürgersprechstunde kommt an

Auftakt der OB-Bürgersprechstunde: Aus über 250 Anmeldungen waren 80 Münchnerinnen und Münchner ausgelost worden, die jetzt bei der ersten Bürgersprechstunde im Rathaus Oberbürgermeister Dieter Reiter direkt ihre Fragen und Probleme vortragen konnten.

 
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat sein Versprechen gehalten und erstmals zu einer Bürgersprechstunde geladen. Aus 250 Anmeldungen wurden 80 Münchnerinnen und Münchner ausgelost, die sich im großen Sitzungssaal des Rathauses einfinden konnten. Zur Sprache kam dabei eine breite Themenpalette – von Fragen zum Betreuungsangebot für Kinder und der Sanierung von Schultoiletten über Verkehrsprobleme, Wohnungsbau, Stadtgestaltung und Mieterschutz,  bis hin zu den Rauchschwaden der Isar-Griller. Doch auch der Glasfaserausbau und ein Kulturzentrum für Allach die den Anwohnern das Leben schwer machen und den aktuellen Verhandlungen zwischen der EU und den USA über das Freihandelsabkommen TTIP waren Gesprächsthemen.

 

Reiter freut sich über Premiere

 

Unterstützt von seinen „Stadtministern“, nahm OB Reiter zu den Bürgeranliegen Stellung und konnte zum Teil bereits konkrete Maßnahmen oder zumindest eine weitere Prüfung durch die Stadtverwaltung zusagen. Den Teilnehmern, die nach über vier Stunden Bürgersprechstunde mit ihrem Anliegen nicht mehr zu Wort kommen konnten, sagte OB Reiter zu, dass sie dazu in der nächsten Bürgersprechstunde nach der Sommerpause Gelegenheit erhalten werden.

 

„Ich freue mich sehr, dass meine Bürgersprechstunden-Premiere einen so guten Anklang gefunden hat. Und ich bedanke mich bei den Münchnerinnen und Münchnern, die sich extra die Zeit genommen haben, mir persönlich zu schildern,  wo sie der Schuh drückt und was sie von ihrer Stadt erwarten“, erklärte Reiter in der Rathaus Umschau.

 

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Rot-Schwarz: Schwerer Start für neuen Münchner Rathauschef

Erst muss er in die Stichwahl, dann ringt er wochenlang um Mehrheiten. Der neue Münchner Rathauschef Dieter Reiter hat nicht gerade einen Traumstart erlebt. Jetzt macht er auch noch gemeinsame Sache mit dem Ex-Gegner CSU. Eine Notlösung – viele sind enttäuscht.

 

Grund zum Jubeln hatte der neue Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) bisher praktisch nur in Sachen Fußball: Bei der Meisterfeier und am Sonntag nach dem DFB-Pokalsieg, als die Bayern auf dem Marienplatz das Double feierten.
Ansonsten liegt hinter ihm ein steiniger Weg. Und vor ihm auch. Nach einem zähen Start geht der neue Rathauschef nun ein Bündnis mit dem bisherigen erbitterten Gegner CSU ein. Viele innerhalb und außerhalb der eigenen Partei sind enttäuscht. Von Fehlstart ist schon die Rede.

 

«Es gibt nicht viele Oberbürgermeister, die einen dermaßen schwierigen Start in das Amt hatten», räumt der Münchner SPD-Chef Hans-Ulrich Pfaffmann ein. Aber was hätte Reiter tun sollen? Er musste in die Stichwahl, von dem zwei Drittel-Ergebnis seines prominenten Vorgängers Christian Ude war der Newcomer weit entfernt. Die SPD verlor bei der Kommunalwahl Stimmen – und ihre Stellung als stärkste Fraktion im Rathaus. Verärgerte SPDler beklagten den «langweiligsten Kommunalwahlkampf aller Zeiten».

 

Klar, dass dies teils auch Reiter angelastet wird. «Es macht keinen Sinn, die Augen zu verschließen. Wir haben diese Wahl verloren. Das ist absolut bitter», gibt er zu. «Wir müssen diskutieren, wie es dazu kam, damit wir es in den nächsten sechs Jahren besser machen.»

 
Das wird nicht leicht. Ein komfortables Rot-Grün wie bei Ude geht nicht mehr. Ein Minderheitenbündnis mit den Grünen wollte Reiter nicht. Versuche, mit den Grünen und einer kleinen Partei ein mehrheitsfähiges Bündnis zu bilden, scheiterten ebenso wie schwarz-rot-grüne Gespräche.

 

Reiter rudert. «Es ist eine reine Vernunftehe», rechtfertigt er das ungeliebte Schwarz-Rot. Aber damit ist fast ein Vierteljahrhundert erfolgreicher rot-grüner Zusammenarbeit beendet. Viele sind sauer. Sie sorgen sich um die Zukunft von Mieterschutz und ökologischen Ideen, um den Umgang mit Migranten und den sozialen Ausgleich.

 

Auf dem Parteitag der Münchner SPD am Montagabend bekommt Reiter – an seinem 56. Geburtstag – deutliche Worte. «Ich habe Dich im Wahlkampf stark unterstützt. Das, was Du hier vorschlägst, kann ich nicht mittragen», ruft Ex-Bürgermeister Klaus Hahnzog dem Parteifreund zu. Die Rede ist vom Ende einer Lebensphilsophie und Wertegemeinschaft. Nach stundenlanger Debatte stimmen nur 71 Delegierte für das Bündnis mit der CSU, 51 dagegen. «Das hat mit Unstimmigkeiten nichts zu tun. Das ist ein demokratischer Prozess», sagt Reiter. Angesichts des Ergebnisses klingt das aber doch ein bisschen dünn.

 

Von seinem Vorgänger und Förderer Ude bekam Reiter auch sein Fett ab. Rot-Grün, dozierte der Alt-OB, sei für ihn nicht nur ein politisches Farbenspiel gewesen, «sondern ein inhaltlicher Auftrag». Udes Angriffe kamen freilich nicht überall gut an. Reiters Replik: «Keiner ist unfehlbar, auch nicht der Oberbürgermeister. Jedenfalls nicht der aktuelle.» Nicht schlecht für einen, der allzu offen zugibt, dass er nicht so gut reden kann wie sein berühmter Vorgänger.

 
Viele sehen Reiters Zwangslage – und fürchten eine weitere Schwächung der SPD. Bayerns SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen rief die Münchner Sozialdemokraten auf, die internen Verwerfungen zu überwinden. Der Münchner SPD-Politiker Roland Fischer mahnte: «Bei allen Bauchschmerzen, die wir haben: Wir brauchen eine vernünftige Lösung und wir brauchen einen Oberbürgermeister, den wir nicht gleich zu Anfang selbst demontieren. Wir haben nur diesen einen.»

 
Was in dem Trubel kaum jemand beachtet: CSU und SPD teilen sich die Rathaus-Posten. Aber ihre Bündnisvereinbarung trägt grüne und sozialdemokratische Züge – auch ein Erfolg Reiters. Die «Süddeutsche Zeitung» schrieb: «Im Münchner Rathaus regiert künftig Rot-Schwarz – mit einem ziemlich rot-grünen Programm.»

 

Auch über die Unterzeichnung des Papiers können Sie sich heute Abend detailliert informieren; münchen.tv ist mit einem Kamerateam vor Ort.

 

Weitere Artikel zum Koalitionsvertrag:

SPD ist gespalten: Kritik an Kooperationsentscheidung

Koalitionsgespräche mit den Grünen erneut gescheitert

 

rg / dpa

Der neue Chef in München: So ist Dieter Reiter

Wenn es am 20. September 2014 auf dem Oktoberfest wieder heißt „o’zapft is„, dann gibt es wieder zwei Wochen Wiesn, wie man sie in München halt gewohnt ist… fast.

 

Denn der Mann, der das erste  Fass in diesem Jahr anschlägt, wird nicht mehr der gleiche sein wie die letzten 20 Jahre.

 

Dieter Reiter von der SPD hat die OberbürgermeisterStichwahl für sich entschieden.

Mit seinem Sieg bei der Wahl mit 56,7 Prozent der Stimmen hat er sich gegen seinen Kontrahenten von der CSU, Josef Schmid, durchgesetzt.

 

Und das ist er, der neue Chef im Münchner Rathaus:

Geboren ist Dieter Reiter am 19. Mai 1958 im schwäbischen Rain. Zugroaßter ist er also, lebt aber schon seit seinem zweiten Lebensjahr in München.

Nach dem Abitur geht es für Dieter Reiter zum Studium an die FH nach Hof an der Saale. 1981 macht er in Franken seinen Abschluss als Diplom – Verwaltungswirt für Verwaltung und Rechtspflege.

Danach ging es für Dieter Reiter zurück nach München:

Da arbeitet er sich zunächst bis zum Leiter des Kassen- und Steueramtes nach oben.

2009 trat er dann seine jüngste Stelle als Leiter als Referent für Arbeit und Wirtschaft an.

Am 1. Mai 2014 wird er nun neuer Oberbürgermeister der Stadt München.

 

 

Der Mensch Dieter Reiter

…ist musikalisch.

Wie im Video – Link oben zu sehen, spielt er Gitarre und hat das sogar eine ganze Weile zusammen mit Hep Monatzeder in einer Band getan.

Als passionierter Gitarrist ist sein Lieblingsmusiker der legendäre Mark Knopfler, der bei den Dire Straits die Saiten zupfte.

Außerdem fährt der neue Oberbürgermeister gerne in Urlaub – nicht nach Rhodos, sondern am liebsten in den Norden – Sankt Peter Ording zum Beispiel.

Das tut er allerdings nicht mit dem Auto, ein solches besitzt er nämlich gar nicht. Viel lieber radelt Dieter Reiter zur Arbeit und zurück.

Als Münchner sind seine Lieblings – Mannschaft die Kicker vom FC Bayern – er ist auf Kosten des FCB sogar mal zu einem Spiel nach Wembley eingeladen worden… aber die alten Geschichten soll man ruhen lassen.

…es geht jetzt um die Zukunft:  Für die verspricht Dieter Reiter eine Bewerbung der Landeshauptstadt München um die Olympischen Spiele 2026, verlässlichere S-Bahnen, und noch einiges mehr.

Jetzt darf sich Herr Reiter aber erst einmal für das Oktoberfest fit machen. Da wird er zum nächsten Mal so im Fokus der Medien – auch bundesweit –  stehen, wie bei seiner Wahl.

 

adc / dpa / tm

 

Offener Brief von Dieter Reiter zum TV-Duell

Die Spitzenkandidaten der OB-Stichwahl am 30. März kommunizieren offenbar nur noch per offenem Brief miteinander – das Thema: gibt es vor der Stichwahl noch ein TV-Duellhier bei uns auf münchen.tv oder doch nicht. In diesem offenen Brief fordert Josef Schmid seinen SPD-Konkurrenten Dieter Reiter auf, sich dem Duell zu stellen:

 

 

Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten: Dieter Reiter kontert mit diesem offenen Schreiben:

 

 

 

 

Wie die Debatte um das TV-Duell ausgehen wird, sehen Sie am Dienstag, den 25. März um 20:15 Uhr bei uns auf münchen.tv. Dann ist eigentlich geplant, beide Kandidaten bei uns im Studio zu haben.

 

jn

Stichwahl: Grüne unterstützen Reiter

Schützenhilfe für die SPD im Kampf um den Münchner Oberbürgermeister-Posten: Die Grünen empfehlen ihren Anhängern bei der Stichwahl am übernächsten Sonntag (30. März) die Wahl des SPD-Kandidaten Dieter Reiter. Das entschied eine Stadtversammlung der Grünen am Donnerstagabend in München mit überwältigender Mehrheit.

Reiter hat damit klar die besseren Karten für die Stichwahl als sein CSU-Kontrahent Josef Schmid. Reiter, derzeit Wirtschaftsreferent der Landeshauptstadt, war im ersten Wahlgang auf 40,4 Prozent der Stimmen gekommen, CSU-Rathausfraktionschef Schmid lag mit 36,7 Prozent 3,7 Prozentpunkte dahinter. Die Grünen-Politikerin Sabine Nallinger kam auf 14,7 Prozent und verpasste damit die Stichwahl. Schon vor der offiziellen Wahlempfehlung der Grünen war damit gerechnet worden, dass Nallinger-Wähler am 30. März nun eher für Reiter votieren.

 

Hintergrund ist auch, dass in München in den vergangenen beiden Jahrzehnten ein rot-grünes Bündnis im Rathaus regierte. Das hat nun allerdings seine Mehrheit im Rathaus knapp verloren – will aber weiter zusammenarbeiten. Reiter hat deshalb als möglichen weiteren Koalitionspartner bereits die ÖDP ins Gespräch gebracht.

Die CSU gibt die OB-Stichwahl aber nicht verloren – im Gegenteil. Kommende Woche wird sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach München kommen, um bei Schmids Abschlusskundgebung zu sprechen.

 

Reiter ist der Wunschnachfolger des langjährigen Rathauschefs Christian Ude, der aus Altersgründen nicht mehr antreten konnte.

 

 

 

jn / dpa

Heute: Münchner SPD kürt Dieter Reiter zum offiziellen OB-Kandidaten

Die Münchner SPD will heute um 19.00 Uhr den Wirtschaftsreferenten und Wiesn-Chef Dieter Reiter offiziell zu ihrem OB-Kandidaten wählen. Der Schritt ist nur noch eine Formsache. Die Sozialdemokraten hatten sich bereits vor zwei Jahren auf den 55-Jährigen als Kandidaten für die Nachfolge von Oberbürgermeister Christian Ude geeinigt. Nach gut 20 Jahren im Amt kann Ude bei der Wahl im März 2014 aus Altersgründen nicht mehr antreten. Reiter ist sein Wunschkandidat.

Der Nominierungsparteitag steht unter dem Motto «Zukunft planen und Wachstum sozial gestalten». Reiter wolle auf dem aufbauen, was Sozialdemokraten wie Thomas Wimmer, Hans-Jochen Vogel, Georg Kronawitter und Christian Ude als Münchner Oberbürgermeister geleistet hätten. München ist seit Jahrzehnten fest in SPD-Hand. Nur einmal in der Nachkriegszeit schaffte es mit Erich Kiesl 1978 ein CSU-Politiker, den OB-Sessel für eine Amtszeit zu ergattern.

 

dpa / lby

Tourismus in München boomt – 2013 bricht alle Rekorde

Der Münchner Marienplatz zur Mittagsstunde: Hunderte Touristen, die Köpfe nach oben gereckt, die Smartphones und Kameras Richtung Rathaus gezückt. Das Glockenspiel ist eine der beliebten Touristenattraktionen in unserer bayerischen Landeshauptstadt – und die Münchner haben das Gefühl, dass der Besucheransturm immer größer wird.

 

Nun belegen auch die Zahlen: Die Urlauber lieben München. Nach einem starken Jahr 2012 schreibe der Tourismus in der Landeshauptstadt auch im ersten Halbjahr 2013 Rekordzahlen, teilte Wirtschaftsreferent Dieter Reiter (SPD) heute mit. In den ersten sechs Monaten zählten die Münchner Beherbergungsbetriebe mehr als 2,9 Millionen Gäste, das sei ein Plus von gut sechs Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012.

 

«Die positive Entwicklung bei den Gästezahlen und Übernachtungen aus dem In- und Ausland zeigt, dass sich München ganzjährig als hoch attraktive Metropoldestination in Europa positioniert hat.» Die Übernachtungen nahmen um 7,8 Prozent auf mehr als 5,9 Millionen zu. Dabei lockte die Landeshauptstadt vor allem mehr Gäste aus dem Ausland an. Die Zahlen ausländischer Gäste stieg etwas stärker als bei den inländischen Besuchern.

 

mt / dpa

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