Tag Archiv: Rentner

Sollner Ehepaar aus brennendem Haus gerettet

Am gestrigen Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr ist ein  älteres Ehepaar in seinem Doppelhaus in Solln von Flammen eingeschlossen worden. Der Brand war im Keller ausgebrochen, die starke Rauchentwicklung im Gebäude machte eine Flucht vom ersten Stock nach unten ins Freie unmöglich.

 

Bei Ankunft der Feuerwehr standen beide an einem geöffneten Fenster. Neben der sofort eingeleiteten Brandbekämpfung konnten Feuerwehrkräfte zu dem Ehepaar in den ersten Stock vordringen. Dort wurden ihnen zum Schutz vor dem giftigen Brandrauch Fluchtmasken angelegt. Über den Treppenraum konnten sie gerettet werden. Der Rettungsdienst und ein Feuerwehr-Notarzt versorgten den 80 Jahre alten Mann und seine 73-jährige Frau und brachten sie in ein Krankenhaus. Sie hatten eine Rauchgasvergiftung erlitten.

 

50.000 Euro Schaden

 

Das Feuer im Keller konnte schnell gelöscht werden. Eine Waschmaschine war in Brand geraten. Durch die Bauweise des Doppelhauses breitete sich der Brandrauch bis in das Dachgeschoss aus. Der Schaden beläuft sich nach ersten  Schätzungen auf etwa 50.000 Euro. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Feuerwehr auch ein Nachbargebäude kontrollieren.

 

Feuerwehr/make

Rentner-Mord in Traunstein: Polizei sucht Tatverdächtigen

Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an einem 61-jährigen Rentner aus Traunreut im Landkreis Traunstein hat die Polizei  einen 25-Jährigen unter Tatverdacht. Die Kriminalpolizei Traunstein bittet zur Klärung der Tat weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Nachdem ein 61-jähriger Rentner am späten Samstagnachmittag des 17.05.2014 tot in seiner Wohnung am Traunreuter St.-Georgs-Platz aufgefunden wurde, hat nun die Obduktion am Institut für Rechtsmedizin in München ergeben, dass es sich dabei um einen gewaltsamen Tod gehandelt hat.

 

Nach den bisherigen Erkenntnissen der eingerichteten Ermittlungsgruppe „Georg“ der Kriminalpolizei Traunstein, wurde der Rentner am Montag den 12.05.2014, gegen Nachmittag, zum letzte Mal lebend in Traunreut gesehen.

 

Ermittlungen der Kriminalpolizei Traunstein ergaben nun, dass sich die auf den Lichtbildern abgebildete Person vor dem Ableben des 61-jährigen Rentners in dessen Wohnung aufhielt. Gegen den 25-jährigen Mann richtet sich deswegen inzwischen ein konkreter Tatverdacht.

 

Die Polizei ist allerdings auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Im Zusammenhang mit dem Verbrechen werden daher weiterhin Zeugen gesucht, die Auskünfte über den abgebildeten Begleiter geben können:

 

Die Fragen der Polizei:

 

Wer hat die abgebildete Person am 12.05.2014 und 13.05.2014 in Traunstein und/oder Traunreut gesehen?

 

Hat jemand die abgebildete Person an o.g. Tagen als Anhalter zwischen Traunreut und Traunstein mitgenommen?

 

Wurde am Abend des 12.05.2014 oder in der Folgenacht im Bereich Traunreut, Matzing, Oderberg oder Aiging ein Fahrrad entwendet und dies evtl. noch nicht polizeilich angezeigt?

 

Der Zeuge, welcher am 12.06.2014 mehrere abgelaufene EC-Karten, darunter auch eine des 61-jährigen Opfers, in den Briefkasten der Sparda Bank in Traunstein eingeworfen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei melden.

 

Hinweise werden von der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Telefonnummer 0861/9873-411 entgegen genommen.

Polizei/make

Traunreut: 5000 Euro Belohnung zur Aufklärung des Tötungsdeliktes

In Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an einem 61-jährigen Rentner aus Traunreut sucht die Kriminalpolizei Traunstein nach Zeugen, die Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens geben können. Das Bayerische Landeskriminalamt hat eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt.

 

 

Am späten Samstagnachmittag, 17.05.14, wurde der 61-jährige Rentner tot in seiner Wohnung am Traunreuter St.-Georgs-Platz aufgefunden. Die Obduktion am Institut für Rechtsmedizin in München hat den gewaltsamen Tod bestätigt. Die Kriminalpolizei Traunstein hat zur Klärung des Verbrechens die Ermittlungsgruppe „Georg“ eingerichtet.

 

 

Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde der 61-jährige Rentner am Montag den 12.05.14, gegen Mittag, zum letzte Mal lebend gesehen. Er befand sich in der Kantstraße in Traunreut und war mit einer dunklen Jacke und einem dunkelroten Base-Cape bekleidet. Der Mann war regional und überregional als „Flaschensammler“ unterwegs und trug dabei meistens einen dunklen Rucksack. Um seine Ziele zu erreichen, u.a. auch in Traunstein und Rosenheim, benützte er regelmäßig den Zug.

 

 

Im Zusammenhang mit dem Verbrechen werden Zeugen gesucht, die Auskünfte über das Opfer oder mögliche Begleitpersonen geben können:

 

 

  • Wer hat den 61-jährigen Rentner am Montag, 12.05.14, oder an den folgenden Tagen gesehen?

 

  • Wer hatte näheren Kontakt zu dem 61-Jährigen und kann Angaben zu seinen Lebensgewohnheiten machen?

 

  • Wer hat in der Zeit vom 12. bis zum 17.05.14 Beobachtungen in Traunreut vor allem im Bereich St-Georgs-Platz gemacht, die mit der Tat zusammenhängen könnten?

 

 

Hinweise werden von der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Telefonnummer 0861/9873-411 entgegen genommen.

 

 

Das Bayerische Landeskriminalamt hat für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens oder Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt.

 

  • Die Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt. Die Auslobung gilt ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Polizeibeamte zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

 

 

jn / Polizei

Untergiesing: Rentner beinahe im brennenden Gartenhäuschen um’s Leben gekommen

Am gestrigen Montagnachmittag befand sich ein 71- jährige Rentner vor seinem Gartenhäuschen in einer Gartenanlage in der Nithartstraße. Er schlief in einem Gartenstuhl als Nachbarn eine Rauchentwicklung aus dem Gartenhäuschen bemerkten. Aufgrund ihrer Schreie wachte der Rentner auf und lief in sein Gartenhaus. Er zog sich Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht und am Rücken zu, da die holzverkleidete Decke, die holzverkleideten Wände und Teile der Inneneinrichtung bereits Feuer gefangen hatten. Weiter erlitt er eine Rauchgasintoxikation.

 

Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Es besteht keine Lebensgefahr. Durch die Hilfe der Nachbarn konnte das Gartenhäschen mittels mehrerer Gartenschläuche gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro. Eine Brandursache steht noch nicht fest. Das Kommissariat 13 führt dazu Ermittlungen durch, diese dauern noch an.

 

Ohne die aufmerksamen Nachbarn hätte der Rentner den Brand vielleicht einfach verschlafen. Dass er nach Entdecken des Feuers nicht in sicherer Entfernung die Feuerwehr rief, hätte ihn das Leben kosten können.

 

 

jn / Polizei

München – Neuhausen: Alzheimer-Patient wieder aufgetaucht!

Er ist wieder da!

 

Dieser Mann war seit Dienstag Nachmittag gegen 15 uhr verschwunden.

Der 76 Jahre alte Rentner hat schon seit längerem die Diagnose Alzheimer, was wohlmöglich auch der Grund für sein Verschwinden gewesen sein dürfte.

 

Er geht zum Rasen mähen – und kommt nicht wieder

 

Eigentlich wollte Johann W. nur den Rasen auf dem Anwesen in der Fuetererstraße in Neuhausen, dass er mit seiner 60 Jahre alten Ehefrau zusammen bewohnt hatte, mähen, verschwand dann aber spurlos.

Seine Ehefrau hatte nur kurze Zeit nicht aufgepasst, da hatte Johann W. schon seine Tätigkeit abgebrochen und war verschwunden.

Seine Ehefrau dachte sich noch, dass er ja nicht weit sein könne und suchte das Haus, das Grundstück und auch die nähere Umgebung im Viertel ab. Allerdings ohne Erfolg.

Am Abend war der Alzheimer-Patient immer noch nicht zurück. Seine Frau verständigte die Polizei.

Auch wenn viele Polizistinnen und Polizisten bei der Suche halfen, blieb der Mann verschwunden.

 

Bei Baustellen und in öffentlichen Verkehrsmitteln die Augen offen halten

 

Die Polizei bittet jetzt um Mithilfe.

Die wenigen Anhaltspunkte, die es zum Aufenthaltsort von Johann W. gibt sind:

  • Er interessiert sich sehr für Baustellen, da er früher auf solchen gearbeitet hat
  • Er wird wohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein

 

Beschreibung:
76 Jahre, 184 cm, ca. 80 kg, graue kurze Haare, 3 Tage Bart, starke Augenbrauen; zuletzt bekleidet mit hellbraunen knöchelhohen Hausschuhen, dunkler Stoffhose, hüftlanger grauer Strickjacke mit Reißverschluß

Zeugenaufruf:
Wer kann Hinweise zum Aufenthalt des Mannes geben?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 14, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

Erfolg!

Die Fahndung hat funktioniert: Johann W. ist am Donnerstag Abend wieder am Hohenzollernplatz aufgetaucht.

 

adc

Gräfelfing: Rentner kracht in Gegenverkehr

Am Mittwochabend ist in Gräfelfing ein 78-jähriger Mann mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr geraten und hat eine Frau in ihrem Auto gerammt. Auf der Pasinger Straße rund 60 Meter vor der Einmündung zur Lochhamer Straße kam der Mann aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und rammte mit seiner linken Seite den PKW einer 30-jährigen Münchnerin. Danach fuhr der Mann weiter und prallte schließlich frontal gegen eine Fußgängerampel. Schwer verletzt wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert. Ob der Mann einen Anfall erlitten hatte, ist noch nicht geklärt. Die Frau blieb unverletzt.  An beiden Pkw entstanden erhebliche Sachschäden. Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen mussten abgeschleppt werden. Am Ampelmast entstand ein leichter Sachschaden. Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf rund 8.500 Euro geschätzt.
mh / Polizei

Moosach – Mini rammt Litfaßsäule um

Zwei verletzte Personen, vier beschädigte Fahrzeuge und eine umgestürzte Litfaßsäule – das ist das Ergbenis eines Verkehrsunfalls am Montagvormittag in Moosach. An der Kreuzung Dachauer- und Breslauerstraße hat eine 76-jährige Frau die Kontrolle über ihren Mini verloren. Als sie links in die Breslauer Straße einbiegen wollte und dazu eine Lücke im entgegenkommenden Verkehr ausnutzen wollte, beschleunigte die Rentnerin ihren Pkw so sehr, dass sie nach rechts abkam und über einen Gehweg gegen eine Litfaßsäule in der Breslauer Straße fuhr. Die Litfaßsäule stürzte durch die Wucht des Aufpralls auf den Mini und beschädigte zudem noch zwei weitere Autos und ein Motorrad. Die Frau und ihr 83-jähriger Ehemann auf dem Beifahrersitz wurden durch die Airbags leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.  Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Säule gegen weiteres Abrutschen. Anschließend wurde diese mit einem Kran vom PKW gehoben. Zur Klärung der genauen Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen übernommen. Die Höhe des Sachschadens wird auf 25.000 Euro geschätzt.
mh / Feuerwehr / Polizei

Gutgläubiger Rentner um Ersparnisse gebracht

Mutter und Tochter erschlichen sich das Vertrauen eines Rentners und brachten ihn um seine Ersparnisse.

In der Zeit von Donnerstag, 01.08.2013, bis Sonntag, 23.02.2014, erschlichen sich eine 39-jährige Mutter aus
München und ihre 16-jährige Tochter das Vertrauen eines 83-jährigen Rentners in Denning. Sie schilderten ihm ihre
vermeintliche Notlage und brachten ihn somit dazu, ihnen im Zeitraum von mehreren Monaten Geld auszuhändigen. Auch ein bislang unbekannter Mann hatte in der Zeit Kontakt zu dem Rentner aufgenommen. Der gutgläubige 83-Jährige zahlte den Frauen insgesamt mehrere Zehntausend Euro aus. Abgesehen von seinen Ersparnissen nahm er sogar noch Schulden auf. Nachdem die Polizei von diesem Sachverhalt Kenntnis erlangt hatte, konnten nach durchgeführten Ermittlungen insgesamt drei Tatverdächtige festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt werden. Die drei Personen wurden jedoch entlassen.

rr/Polizeipräsidium München

Polizei  Blaulicht Rettungswagen, © Symbolfoto

Radfahrer stirbt nach Verkehrsunfall in Harlaching

Kanpp zwei Monate nach einem Verkehrsunfall erlag ein 86-Jähriger seinen Verletzungen.

Am 10.12.2013, gegen 11.10 Uhr, war ein 86-jähriger Rentner mit seinem Fahrrad auf der Autharistraße unterwegs. Auf Höhe des Anwesens Nr. 12 wollte der Rentner an einem am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw vorbei fahren. Zur gleichen Zeit fuhr ein 64-jähriger München mit seinem Pkw Mercedes SL auf der Autharistraße in gleicher Richtung hinter dem 86-Jährigen. Der Münchner setzte in dem Moment zum Überholen an, als der Rentner an dem geparkten Pkw vorbei fahren wollte. Während des Überholvorgangs streifte der rechte Außenspiegel des Mercedes den Lenker vom Fahrrad. Hierbei kam der 86-Jährige zu Sturz und verletzte sich schwer. Er kam mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus.
Die behandelnden Ärzte stellten ein schweres Schädel-Hirntrauma mit Einblutungen fest. Da der 86-Jährige Marcumar-Patient war, konnte diese Blutung momentan nicht gestoppt werden. Da aufgrund dieses Umstandes mit dem Ableben des Patienten zu rechnen war, wurde das Polizeiunfallkommando verständigt.
Über den Rechtsanwalt des Rentners wurde nun bekannt, dass der 86-Jährige am 09.02.2014 im Krankenhaus verstorben ist.

 

rr/Polizeipräsidium München

Oberlandesgericht München von außen

Spitzbübischer Rentner – Prozess verschoben

Aktuelle Terminänderung – der Prozess um den Rentner aus Oberbayern wurde am heutigen Donnerstag auf den 28. Januar verschoben!

 

 

Ein Rentner aus Oberbayern sollte ab Donnerstag (16.01.) vor dem Münchner Landgericht stehen, weil er sich in Kochel am See ein Haus ergaunert haben soll.

 

Der Angeklagte brauchte ein Heim für sich und seine Familie, und machte sich die Beschaffung sehr leicht. Die Eigentümer des Anwesens schlossen mit dem 71-Jährigen notariell einen Kaufvertrag mit Auflassungsvormerkung im Grundbuch. Der Preis: 610 000 Euro. Der Rentner unterschrieb, hielt aber die Zahlungsfrist nicht ein. Trotzdem überließen die Eheleute dem Angeklagten die Schlüssel.

 

Das war ein großer Fehler. Der Rentner zog mit Frau und Sohn ein und zahlte auch danach keinen Cent des Kaufpreises. Die Eigentümer fragten vergeblich nach ihrem Geld, schließlich kam es zu mehreren Räumungsaufforderungen – die der Rentner geflissentlich ignorierte.

 

München tv wird Sie über den Verlauf des Prozesses auf dem Laufenden halten.

 

 

 

jn / dpa

Eching: Rentner in Wohnung beraubt

In Eching ist ein Rentner am Samstagabend in seiner Wohnung überfallen und beraubt worden.
Kurz vor 19 Uhr hatte ein Pärchen, beide etwa Mitte 20, bei dem 82-jährigen Mann geklingelt. Zunächst bettelten sie um Geld. Als der Rentner ablehnte, packte ihn der junge Mann am Arm und drängte ihn in den Flur. Dort forderte der körperlich überlegene junge Mann nochmals massiv die Herausgabe von Bargeld. Aus der Geldbörse des Rentners nahm er schließlich mehrere hundert Euro an sich. Bevor das Pärchen die Flucht antrat, schlug der junge Mann dem Rentner noch mit der Faust ins Gesicht. Der Rentner musste daraufhin im Krankenhaus behandelt werden.

Täterbeschreibung:

Der männliche Haupttäter war ca. 25 Jahre alt, etwa 165 cm groß, sprach ausländischen Akzent und trug eine dunkle Wollmütze sowie einen grauen Anorak. Sein Begleiterin war ca. 23 Jahre alt, ca. 160 cm groß und vermutlich osteuropäischer Herkunft.
Die Kriminalpolizei Erding hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen und bittet um sachdienliche Hinweise. Wer Angaben zur Identität des flüchtigen Pärchens, zu einem evtl. von ihnen benutzten Fahrzeug machen kann, oder das Paar bei weiteren Bettelversuchen beobachtet hat, ist aufgerufen sich unter der Telefonnummer 08122/968-0 bei der Polizei zu melden.
mh / Polizei

Erneut sind Trickbetrüger in München unterwegs

Die Fälle von Beturg in München häufen sich – in den vergangenen Wochen gab es mehrere Sitzationen, in denen vermeintliche Handwerker oder Enkel gutgläubige Senioren um ihr Erspartes bringen wollen. Die Polizei gab jetzt erneut zwei Betrugsfälle bekannt.

 

Handwerker entwendeten Goldschmuck einer 96-Jährigen

 

Am Mittwoch gegen 09.30 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Wohnungstür einer 96-jährigen Rentnerin in Solln. Er behauptete, dass bei einer nahe gelegenen Baustelle ein Wasserrohr beschädigt worden wäre und er nun den Wasserdruck im Haus der Seniorin überprüfen müsse. Die betagte Frau begab sich mit dem Fremden in den Keller und hielt sich dort etwa 20 Minuten lang auf.

Danach behauptete der Unbekannte, dass der Wasserdruck wieder in Ordnung wäre. Auf die Forderung der Seniorin, dass sie den Ausweis des Mannes sehen wolle, entgegnete der Unbekannte, dass der Firmenchef demnächst vorbeikäme und verschwand. In ihre Wohnung zurückgekehrt musste die 96-Jährige feststellen, dass mehrere Schubläden aufgezogen waren. Es fehlten zwei Goldketten. Ein unbeobachteter Mittäter muss die Zeit des Aufenthalts der Seniorin im Keller ausgenutzt haben.

 

Betrüger scheitern an misstrauischer Rentnerin

 

In einem zweiten Fall scheiterte der Betrug: Am Dienstag tauchten zwei unbekannte Männer an der Wohnungstür einer 75-jährigen Rentnerin in Obergiesing auf. Die Männer gaben vor, preiswert die Möbel der Seniorin reinigen zu können und wurden daraufhin in die Wohnung eingelassen. In der Wohnung stellten die Fremden in Aussicht, dass die Reinigung 900 Euro kosten würde. Da die Seniorin die beiden Männer keine Sekunde aus den Augen gelassen hatte, verließen diese, ohne etwas entwendet zu haben, die Wohnung der Geschädigten.

 

mt / Polizei

Anruf über das Telefon, © Immer mehr Betrugsdelikte geschehen über das Telefon.

Betrugsmasche Schockanruf: So werden Rentner abgezockt

Die Enkeltrick-Betrüger werden immer skrupelloser: Die Münchner Polizei warnt aktuell vor einer Masche, bei der Senioren in regelrechte Schockzustände versetzt werden und so ihr gesamtes Erspartes den Betrügern aushändigen.

 

So war auch im Falle eines 89-jährigen Rentners aus Nymphenburg. Am Montag klingelte bei ihm das Telefon, am anderen Ende der Leitung war angeblich sein Sohn. Er erzählte aufgebracht, dass er einen Autounfall verursacht habe und schwer verletzt sei. Außerdem habe er ein junges Mädchen ebenfalls schwer verletzt. Um nicht ins Gefängnis zu müssen, benötige er 100.000 Euro. Anschließend übergab er das Telefon an einen angeblichen Rechtsanwalt, der die Forderung wiederholte. Im Hintergrund rief der angebliche Sohn um Hilfe und forderte, der Rentner möge bitte Geld zahlen.

 

Rentner wurde um 12.000 Euro erleichtert

 

Der 89-Jährige gab an, nicht über so viel Geld zu verfügen. Er bot 10.000 Euro an, was von dem Rechtsanwalt akzeptiert wurde. Der „Bruder“ des verletzten Mädchens erschien dann nach etwa 15 Minuten an der Wohnung des Rentners und nahm nach Unterzeichnung einer Quittung das Geld entgegen.  Etwa fünf Minuten später erhielt der 89-Jährige einen weiteren Anruf, bei dem ihm der Rechtsanwalt mitteilte, dass das Geld nicht ausreichen würde. Der gutmütige Rentner bot daraufhin nochmals 2.000 Euro an, die von dem „Bruder“ an der Wohnung entgegen genommen wurde. Der 89-Jährige verständigte schließlich seine Tochter, die wiederum die Polizei informierte.

 
Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang: „Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als
Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen! Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.“ Und: „Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.“

 

mt / Polizei

 

Rentner wehrt sich mit Krücke gegen Straßenräuber

Kampflos wollte ein 65-jähriger Senior am Mittwochnachmittag nicht aufgeben: Auf einen Straßenräuber, der ihn um sein Bargeld erleichtern wollte, schlug der empörte Rentner mit seiner Krücke ein. Geholfen hat es aber nichts: Der Unbekannte konnte trotzdem mit seiner Beute fliehen.

 

Zu dem Überfall kam es gegen 13.30 am Rathausplatz in Garching. Der 65-Jährige wurde von dem Unbekannten in gebrochenem Deutsch nach dem Weg gefragt, dann jedoch angegriffen. Der auf eine Gehhilfe angewiesene Rentner stürzte dabei zu Boden und setzte sich mit seiner Krücke zur Wehr. Trotzdem gelang es dem Dieb, den Geldbeutel aus der Hosentasche des Seniors zu nehmen. Er nahm einige Geldscheine heraus, warf den Geldbeutel weg und flüchtete.

Dem Rentner kam kurz darauf ein etwa 50-jähriges Ehepaar zu Hilfe, entfernte sich anschließend aber wieder. Der Rentner rief seine Frau an, die wiederum die Polizei verständigte. Die eingeleitete Sofortfahndung verlief negativ.

 

Zeugenaufruf

Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen, vor allem nach dem etwa 50-jährigen Ehepaar. Sie könnten wichtige Hinweise zur Ergreifung des Täters geben. Der Mann war etwa 20 bis 25 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß, hatte schwarzes, glattes, links gescheiteltes Haar und sprach gebrochenes Deutsch mit englischem Akzent. Als Kleidung trug er ein weißes T-Shirt und ausgewaschene Jeans. Zeugen werden gebeten, sich mit der nächsten Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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