Tag Archiv: Rentnerin

Neuried: Bremse mit Gas verwechselt – 2 Leichtverletzte

Das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt hat eine Frau in Neuried. Am Mittwochnachmittag wollte die 65-jährige mit ihrem Auto, einem 3er BMW, vor einem Lokal einparken. Dabei verwechselte sie nach eigenen Angaben die beiden Pedale ihres Automatikgetriebe-Fahrzeugs. Sie fuhr geradeaus und knallte gegen die Hauswand des Lokals. Dabei touchierte sie auch noch eine 74-jährige Frau, die vor der Gaststätte gesessen war. Die Frau wurde leicht verletzt und musste im Krankenhaus nur ambulant behandelt werden. Die Fahrerin blieb unverletzt, ihre 82-jährige Mutter auf dem Beifahrersitz erlitt eine leichte Rückenprellung und wird sich selbst zu einem Arzt begeben. Am BMW entstand erheblicher Sachschaden. Er war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt. Der Betreiber des Lokals schätzt den Schaden am Inventar und
an der Hausmauer auf ca. 5.000 Euro.
mh / Polizei

Rentnerin bei Fahrradunfall schwer verletzt

Eine radelnde Rentnerin kam am Donnerstag knapp mit dem Leben davon. Gegen Mittag fuhr sie aus Haar mit ihrem Fahrrad auf der Keferloherstraße in Haar. An der Kreuzung zur Gronsdorfer Straße wollte sie diese geradeaus überqueren. Dabei galt für sie an der Kreuzung ein Stopp-Schild. Die 78-Jährige fuhr, ohne auf den vorfahrtsberechtigten Verkehr zu achten und ohne anzuhalten, geradeaus über die Kreuzung.

 
Zur gleichen Zeit fuhr auf der Gronsdorfer Straße ein 43-Jähriger aus Haar mit seinem VW Golf und wollte die Kreuzung ebenfalls überqueren. Als die 78-jährige Seniorin vor dem 43-jährigen Autofahrer unvermittelt auftauchte, konnte er einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und fuhr frontal gegen die Radfahrerin.

 
Bei dem Unfall wurde die Rentnerin schwer verletzt. Sie wurde mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung (Schädel- Hirn-Trauma und Prellungen) in ein Krankenhaus gebracht.

 

Es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 1.550 Euro.

 

 

 

jn / Pressebericht Polizeipräsidium München

Raubüberfall: Rentnerin wurde mit Elektroschocker attackiert

Am Montagnachmittag wurde eine Rentnerin in Solln brutal überfallen und mit einem Elektroschocker verletzt. Die Seniorin hatte dem Angreifer die Wohnungstür geöffenet, weil sie eigentlich einen Handwerker erwartet hatte. Der unbekannte Mann jedoch griff die 68-Jährige sofort mit einem Elektroschocker im Halsbereich an.

 

Während des anschließenden Gerangels schrie die Rentnerin laut um Hilfe, woraufhin er 58-jährige Lebensgefährte herbeigeeilt kam. Der Täter jedoch schlug ihn mit der Faust zweimal ins Gesicht – erst nachdem die beiden weiter laut um Hilfe riefen, flüchtete er. Im Hausflur traf er auf einen Maler, der zur Zeit in der Nachbarwohnung arbeitet und aufgrund der Hilferufe nachschauen wollte, was passiert ist. Der Unbekannte murmelte Unverständliches und verließ das Anwesen.

 

Die 68-jährige Rentnerin, die Kratzspuren am Hals und einen Schock erlitt, musste in ein Krankenhaus gefahren werden. Der 58-jährige Lebensgefährte benötigte keine ärztliche Versorgung, er erlitt eine leichte Prellung im Gesicht.

 

Zeugenaufruf

 

Die Polizei fahndet nun nach dem Täter. Er ist etwa 28-35 Jahre alt, 1,90 Meter Groß und schlank. Er hat kurze, mittelblonde,
nach hinten gegelte Haare und ist ein eher europäischer Typ. Er sprach hochdeutsch, er trug ein graues Sakko, eine beige Hose und schwarze Schuhe. Den Elektroschocker führte er vermutlich in einer schwarzen Stofftasche mit sich. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

mt / Polizei

Foto: Kurt / pixelio.de

Achtung: Falsche Handwerker in München betrügen gutgläubige Senioren

Sie geben sich als Handwerker aus, doch in Wirklichkeit wollen sie nur an das Geld von gutgläubigen Rentnerinnen: Zwei Fälle von falschen Handwerkern mit betrügerischen Absichten sind in den vergangenen Tagen in München bekannt geworden. Ob es sich dabei um den selben Mann handelt, ist nicht sicher – die Täterbeschreibungen der Betrugsopfer und auch die Vorgehensweise lassen jedoch Ähnlichkeiten erkennen.

 

Mit Schmuck und Bargeld machte er sich aus dem Staub

 

Der erste Betrugsfall ereignete sich bereits am Mittwoch, 14. August gegen 16.30 Uhr. Ein unbekannter Mann klingelte an der Wohnungstür einer 81-jährigen Rentnerin in Neuhausen und behauptete, er müsse den Wasserdruck in der Wohnung überprüfen. Arglos lies die Rentnerin den vermeintlichen Handwerker in ihre Wohnung. In der Küche drehte der Fremde mehrfach das Wasser auf und gab der Seniorin Anweisungen, um sie zu beschäftigen. Etwa eine halbe Stunde später verschwand er wieder, und mit ihm jede Menge Bargeld und Schmuck.

 

Der Täter wird auf rund 40 Jahre geschätzt, ist etwa 1,80 Meter groß und von kräftiger Statur. Er hat schwarzes, kurzes Haar und trug ein weißes Hemd sowie eine beige Hose.

 

 

Die aufmerksame Rentnerin wurde misstrauisch

 

 

Der zweite Fall ereignete sich vergangenen Freitag gegen 14.40 Uhr. Doch hier hatte der Betrüger kein so leichtes Spiel: Er läutete an der Wohnungstür einer 80-jährigen Rentnerin in Forstenried und behauptete, auf einer nahe gelegenen Baustelle hätte es einen Wasserrohrbruch gegeben. Weiter gab der Mann vor, die Wohnung der Seniorin betreten zu müssen und machte bereits Anstalten einzutreten.

Die aufmerksame Rentnerin verweigerte dem Mann jedoch den Zutritt, ließ ihn vor der Wohnungstüre stehen und schloss die Tür, um selbst im Keller nachzusehen. Als die Seniorin festgestellt hatte, dass im Keller alles in Ordnung war, war der Handwerker bereits verschwunden. Die Rentnerin schätzte ihn auf ebenfalls um die 40, gab seine Größe mit rund 1,75 Metern an und beschrieb ihn mit kurzem, schwarzem Haar. Bekleidet war er mit einer Latzhose und weißem T-Shirt.

 

 

Zeugenaufruf

 

 

Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer hat an den besagten Tagen die verdächtigen Personen gesehen? Gibt es weitere Fälle von Handwerkern mit Betrugsabsichten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

mt / Polizei München

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

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