Tag Archiv: Rettung

Lkw-Fahrer übersieht Familienauto – Eltern und Kinder werden schwer verletzt

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Mittwoch gegen Mittag im Münchner Stadtteil Aubing. Ein 22-Jähriger LKW-Fahrer übersah dabei beim Abbiegen einen entgegenkommenden Opel Zafira eines Afghanen mit seiner Familie.

Der 52-jährige Familienvater konnten die Kollision nicht mehr vermeiden und prallte frontal gegen den Lastwagen. Er selbst, seine Ehefrau und seine vier Kinder wurden schwer verletzt und kamen in verschiedene Krankenhäuser zur stationären Behandlung.

Den ausführlichen Bericht sehen Sie um 18.00 Uhr in „münchen heute.“
Do >> 18:00 | 19:00 | 21:00

Tödlicher Betriebsunfall auf Großbaustelle in der Isarvorstadt

Am Mittwochmittag endete ein Unfall auf einer Großbaustelle für einen kroatischen Arbeiter tödlich.

Bauarbeiter hatten im Kellerbereich der Baustelle in der Auenstraße Verschalungen angebracht, um dort Betonsäulen gießen zu können. Nachdem der Beton ausgehärtet war, sollte die Verschalung wieder entfernt werden. Dazu hatten vier Arbeiter, darunter auch der 48-jähriger Kroate, Teile der Verschalung in einen Kranhaken gehängt. Der Kran sollte diese wegheben.

Nachdem der Kranführer die Last angehoben hatte, brach ein Zwischenstück aus massiven Holzbohlen aus der Verschalung heraus und traf den Kroaten. Der 48-Jährige zog sich schwerste Verletzungen mit diversen Brüchen an der rechten Schulter und den Rippen zu. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden, wo er gegen 13.00 Uhr an seinen schwerwiegenden inneren Verletzungen und Blutungen verstarb.

Bezüglich des Aufbaus der Verschalung wurde nun von der sachbearbeitenden Dienststelle ein TÜV-Gutachten in Auftrag gegeben. Dadurch soll die Unfallursache zweifelsfrei geklärt werden.

 

mt / Polzei München

 

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Junge Frau übersieht Trambahn und wird schwer verletzt

Am Mittwochabend wurde eine junge Frau von einer Trambahn angefahren und schwer verletzt. Zu dem Unfall kam es, weil eine Trambahn der Linie 17 auf der Kreuzung Arnulfstraße & Washingtonstraße warten musste, bis der Querverkehr die Kreuzung geräumt hatte. Zur gleichen Zeit kam aus der Gegenrichtung ebenfalls eine Straßenbahn, die zunächst die Kreuzung auch nicht überqueren konnte. Als beide Straßenbahnen weiterfahren konnten, querten sie gegenläufig die Kreuzung.

Mittlerweile schaltete die Fußgängerampel für Fußgänger, die die Arnulfstraße überqueren wollten, auf Grün. Aus diesem Grund betrat eine 22-Jährige die Fußgängerfurt und wollte hinter der stadteinwärts durchfahrenden Straßenbahn die Arnulfstraße überqueren. Hierbei übersah die 22-Jährige jedoch die stadtauswärts fahrende Straßenbahn, wurde von der Front erfasst und zu Boden geschleudert. Sie zog sich schwere Verletzungen zu und kam mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

An der Straßenbahn entstand ein Sachschaden von ca. 1.500 Euro, der Straßenbahnverkehr war bis 19.00 Uhr unterbrochen.

 

mt / Polizei München

Nach Badeunfall am Germeringer See: Verunglückter 83-Jähriger gestorben

Erneut gab es in bayerischen Gewässern ein Todesopfer: Ein 83 Jahre alte Badegast ist am Sonntagnachmittag am Germeringer See untergegangen und daraufhin am Abend in einem Krankenhaus gestorben.

 

Zunächst konnte der Mann noch durch Rettungskräfte von Wasserwacht und Feuerwehr wiederbelebt und in ein Münchner Klinikum eingeliefert werden. Dort verstarb er trotz aller Bemühungen der Ärzte am späten Abend.

 

Bei den polizeilichen Ermittlungen ergaben sich keine Hinweise auf Fremdverschulden. Gerade in diesem Jahr häufen sich die tödlichen Unfälle an bayerischen Badeseen und Gewässern und sorgen für einen traurigen Rekord.

 

mt

Schwere Gewitter über der Region München – die Polizei zieht Bilanz

Wer in der vergangenen Nacht bei Polizei und Feuerwehren Dienst hatte, war beschäftigt: Heftige Unwetter zogen am Dienstagabend München und Oberbayern hinweg. Teilweise kam der Verkehr zum Erliegen und  Blitzeinschläge verursachten mehrere Brände.

 

Behinderungen auf Bayerns Straßen

 

Auf der A 95 mussten viele Autofahrer zwischen der Anschlussstelle Seeshaupt und München stehen bleiben, weil starker Hagel auf ihre Autos niederprasselte. Gleiches passierte auf der A 8 im Bereich Irschenberg. Auch hier suchten viele Pkw-Besitzer Schutz unter Brücken. Im Landkreis Rosenheim kam es in Bad Aibling und Riedering zu Verkehrsbehinderungen, weil Äste und ganze Bäume auf die Straßen gefallen waren.

 

Blitzeinschläge sorgen für Unfälle und Brände

 

Schlimm erwischte es einen 58-Jährigen, der mit seinem Pkw Honda am Dienstagabend gegen 22.15 Uhr auf der Bundesstrasse 2 bei Garmisch-Partenkirchen von der Strasse abkam und gegen einen Baum prallte. Ursache für den Unfall war vermutlich ein Blitzeinschlag ganz in der Nähe des Fahrzeuges, weshalb der 58-Jährige wohl aus Schreck das Steuer verrissen hatte. Er musste von der Feuerwehr aus seinem stark beschädigten Wagen befreit und in ein Krankenhaus gebracht werden.

 

Eine Besatzung der Polizeiinspektion Prien stellte auf Streifenfahrt gegen 21.30 Uhr fest, dass eine landwirtschaftliche Maschinenhalle am Priener Ortsrand (Landkreis Rosenheim) bereits lichterloh brannte. Die eingesetzten 100 Feuerwehrler löschten zwar das Feuer, dennoch verbrannten mit der Halle noch einige Maschinen und Vorräte. Der Sachschaden wird auf 150.000 Euro geschätzt. Mehrere Zeugen hatten unabhängig voneinander kurz vor dem Brand der Halle einen Blitzeinschlag, gefolgt von einem lauten Schlag, gesehen und gehört.

 

Und auch im Münchner Stadtteil Waldtrudering geriet ein Haus nach einem Blitzeinschlag in Brand.

 

mt / Polizei Oberbayern

Foto: Falk Blümel / pixelio.de

Verkehrsunfall in Ramersdorf: Smart-Fahrerin wird eingeklemmt

Im Kreuzungsbereich Ampfingstraße / Grafinger Straße sind am Dienstagmittag zwei Autos zusammengestoßen: Ein Smart kollidierte mit einem VW Tiguan, die 46 Jahre alte Fahrerin des Smart wurde dabei in ihrem Pkw eingeschlossen. Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf entfernten mit hydraulischem Rettungsgerät die Fahrertüre und befreiten die eingeklemmte Frau.

 

Nach einer Versorgung durch einen Feuerwehr-Notarzt und den Rettungsdienst wurde sie mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen in den Schockraum einer Klinik gebracht, der Fahrer des VW Tiguan wurde bei dem Unfall nicht verletzt.

Kutsche kippt im Englischen Garten

Am Samstagnachmittag kippte im Englischen Garten eine Kutsche mit sieben Personen um, unter ihnen war auch ein Baby. Die Insassen kamen gerade von einer Tauffeier im Seehaus und wollten eine Rundfahrt durch den Englischen Garten unternehmen.

 

Die 46-Jährige Kutscherin wollte beim Losfahren 180 Grad zu wenden, um in der Gegenrichtung die Rundfahrt zu beginnen.  Dabei lenkte sie den Einspänner in einem zu engen Bogen nach links –  die rechten Räder der Kutsche verloren den Bodenkontakt und aufgrund der vollen Beladung kippte die Kutsche auf die Seite. Alle sieben Insassen der offenen Kutsche fielen nach links auf den Asphalt – das acht Monate alte Baby konnte von einem Mitfahrer gerade noch in letzter Sekunde aufgefangen werden und blieb unverletzt.

 
Der Schimmel, der die Kutsche gezogen hatte, geriet in Panik und bewegte sich wild in seinem Gespann, herbeieilende Kollegen der 46-jährigen Kutscherin konnten ihn jedochl halten, befreien und beruhigen. Die Kutscherin sowie ein 28-jähriger Münchner verletzten sich leicht, eine 25-jährige Münchnerin brach sich den Arm und wurde zur Behandlung in ein Münchner Klinikum verbracht. Der Sachschaden an der Kutsche beträgte etwa 2000 Euro.

 

mt / Polizei München

Kampf gegen die Trockenheit: Feuerwehr rettet Münchner Biotope

Nicht nur Menschen haben unter der enormen Hitze zu leiden, sondern auch die Tier- und Pflanzenwelt. In einer Grünanlage zwischen der Neurieder Straße und dem Uriweg befinden sich vier Biotope – aufgrund der anhaltend warmen und trockenen Witterung drohten sie auszutrocknen. Denn: Sie verfügen über keinen natürlichen Wasserzulauf. Pflanzen und Tiere, die sich darin befinden, waren in akuter Gefahr.

 
Einsatzkräfte der Feuerwache Sendling brachten die Rettung: Sie verlegten zwei mehr als 250 Meter lange Schlauchleitungen zum nächsten Hydranten. In knapp zweistündiger Arbeit wurden die Biotope mit frischem Wasser befüllt; Flora und Fauna können sich nun wieder erholen.

Badegäste in Bayern werden unvorsichtig: Neun Tote an einem Wochenende

Die Temperaturen im Sommer 2013 in Bayern sind rekordverdächtig. Aber es gibt auch einen anderen, traurigen Rekord im Freistaat: Noch nie sind an einem Wochenende so viele Badegäste in bayerischen Gewässern ums Leben gekommen: Insgesamt neun Menschen sind vergangenes Wochenende gestorben.

 

Die lang anhaltende Hitze ist der Grund, warum sich so viele Badegäste derzeit an und in bayerischen Gewässern aufhalten. Dazu kommt noch, dass Bayern ein Urlaubsland ist. Schon 2012 ertranken in keinem anderen Bundesland mehr Menschen – 75 Badetote gab es hier; deutschlandweit waren es 383. Die Gründe für die tödlichen Badeunfälle: Leichtsinn, Übermut, Selbstüberschätzung, Unkenntnis der Gefahren und auch mangelnde Schwimmfähigkeiten. Die DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft) hat hier alle Hände voll zu tun.

 

«Gerade an Badestellen, die nicht überwacht werden, kommt es besonders häufig zu Unfällen», sagt DLRG-Pressesprecher Sebastian Löw. Außerdem wird es auch dann gefährlich, wenn Alkohol ins Spiel kommt: Viele junge Menschen treffen sich Abends zum Feiern und bringen sich unter Alkoholeinfluss in große Gefahr. Erst kürzlich sind so auch zwei junge Männer in München ums Leben gekommen  (wir berichteten).

 

Unterschätzt wird an Seen oft auch die Wassertemperatur. An der Oberfläche ist Wasser noch warm, in tieferen Schichten aber kalt. Die Folge: Krämpfe, die auch zu tödlichen Unfällen führen könnten. Weitere mögliche Todesursache: Immer wieder wagen Leichtsinnige Kopfsprünge in zu seichtes Wasser – trotz Warnschildern.

 

Gefährlich ist auch das Baden in fließenden Gewässern, sei es nun die Donau oder die Isar. Gegen starke Strömung anzuschwimmen, sei laut DLRG-Sprecher Sebastian Löw praktisch unmöglich. Hinzu kommen Strudel: «Wenn man da hineingerät, ist ganz schnell die Kraft weg und dann geht man unter.»

 

Wenn also am kommenden Wochenende die Temperaturen wieder über die 30 Grad steigen, mahnt die DLRG zur Vorsicht – und ist zur Sicherheit der Badegäste mit rund 50.000 ehrenamtlichen Helfern in ganz Deutschland im Einsatz.

 

mt / dpa

Foto: DLRG Bayern

Wohnungsbrand in Obergiesing

Etwa 50.000 Euro Sachschaden hat heute in den frühen Morgenstunden ein Wohnungsbrand in der Schwanseestraße in Obergiesing verursacht. Dabei wurde das Feuer zunächst durch einen Zufall entdeckt: Eine Polizeistreife bemerkte den Rauch, der aus dem sechsstöckigen Wohnhaus austrat, und alarmierte die Feuerwehr.

 

Die angerückten Kräfte konnten das Feuer in einer Dreizimmerwohnung im zweiten Stock des Hauses schnell löschen, aufgrund der kompletten Verrauchung des Treppenhauses musste dieses von den Einsatzkräften belüftet und entraucht werden. Der etwa 60-jährige Wohnungsinhaber konnte vor dem Eintreffen der Feuerwehr seine Wohnung selbst verlassen. Er wurde durch eine Rettungswagenbesatzung behandelt und aufgrund einer Rauchgasvergiftung in eine Münchner Klinik transportiert; die übrigen Bewohner konnten während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen verbleiben. Weshalb das Feuer ausgebrochen ist, ist derzeit noch nich geklärt.

 

mt

Unfall: Auto und Trambahn kollidieren

Am Montagabend gegen viertel vor neun war eine Trambahnd er Linie 19 gerade auf der Rückfahrt zum Straßenbahndepot, als sie aus bislang ungeklärten Gründen an der Ecke Einstein- und Trogerstraße mit einem schwarzen Kia Kleinwagen zusammenstieß. Die 48-jährige Fahrerin des Pkw wurde dabei in ihrem Fahrzeug eingeschlossen, ihr Beifahrer konnte das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen.

 

Die Fahrerin hatte jedoch Glück im Unglück: Zufällig befand sich ein Krankentransportwagen der Firma MKT in Sichtweite, dessen Besatzung sofort Erste Hilfe leistete. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptfeuerwache, das sich auf der Rückfahrt von einem Einsatz befand, kam ebenfalls zufällig an dem Unfallort vorbei. Die Einsatzkräfte unterstützten die Rettung der eingeschlossenen Patientin medizinisch und technisch. Da sich die Türen nicht mehr öffnen ließen, setzten sie den hydraulischen Rettungssatz ein, um die Eingeschlossene zu befreien.

 

Nach der patientengerechten Rettung kam die Fahrerin mit einem Rettungswagen in eine Münchner Klinik. Ihr Beifahrer kam ebenfalls zur Abklärung in ein Krankenhaus. Zum Unfallhergang ermittelt die Polizei. Der entstandene Sachschaden kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden.

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