Tag Archiv: Rettungskräfte

Dorothee Bär, CSU, Verkehr, Verkehrsministerium, Runter vom Gas, © Staatssekretärin Dorothee Bär setzt sich für "Runter vom Gas" ein

Jeder Unfalltod trifft das Leben von 113 Menschen

3214 Menschen sind 2016 bei Autounfällen auf Deutschlands Straßen gestorben. Im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ wurden heute die Motive der neuen Autobahnplaktate vorgestellt und erstmals Zahlen der Betroffenen eines jeden Unfalltoten präsentiert.

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Unfall an der Schäftlarnstraße - Motorradfahrer unter Auto eingeklämmt, © Foto: Berufsfeuerwehr München

Spektakuläre Rettung: Motorradfahrer unter Audi eingeklemmt

Gestern Nachmittag kam es gegen 17:15 Uhr in der Schäftlarnstraße zu einem großen Feuerwehr- und Rettungseinsatz. In der Folge musste die Straße vorübergehend komplett gesperrt werden.

 

Ein 30-jähriger Motorradfahrer war auf der Schäftlarnstraße in Richtung Einmündung zur Urbanstraße unterwegs. Da er hinter einer Autokolonne fuhr, versuchte er diese auf der Gegenfahrbahn zu überholen. Auf Höhe eines 91-jährigen Münchners erreichte er mit der Kolonne die Einmündung zur Urbanstraße. Aus dieser wollte gerade eine 32-jährige Autofahrerin nach rechts auf die Schäftlarnstraße einbiegen. Sie übersah dabei den Motorradfahrer mit Vorfahrgebot und traf ihn mit ihrem Pkw, sodass er trotz des Versuchs einer Vollbremsung von seinem Gefährt stürzte. Dabei wurde er vor die Räder des 91-jährigen Fahrers geschleudert, welcher ihn einige Meter die Straße entlang schliff jedoch glücklicherweise nicht überrollte. Der Motorradfahrer wurde unter dem Wagen eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen.

 

Glücklicherweise reagierten zahlreiche Beteiligte und Zeugen schnell: Passanten bemerkten den Unfall und riefen den Notruf, während Mitarbeiter einer Firma an der Straße sich mit mehreren Wagenhebern zum Auto begaben und diesen um mehrere Zentimeter anheben konnten. Der Motorradfahrer konnte so von der Last des Pkws befreit werden, sodass ein vorbeikommender Arzt sich um die Erstversorgung kümmern konnte.

 

Die schließlich eingetroffenen Rettungskräfte von Feuerwehr bis Notarzt konnten das Fahrzeug mit Bauklötzen zusätzlich sichern und den Motorradfahrer aus der Klemme befreiten.

 

Der Mann wurde in eine Münchner Klinik gefahren. Den genauen Unfallhergang ergründet derzeit das Unfallkommando der Polizei.

 

 

kw

Die Bundespolizei am Hauptbahnhof München , © Symbolbild - Foto: Bundespolizei

Hauptbahnhof: Gewalttätiger Angriff auf Rettungskräfte

Ein sehr stark alkoholisierter 41-Jähriger rastete aus, als ihm eigentlich geholfen werden sollte. Ein Erste-Hilfe-Einsatz am Hauptbahnhof München eskalierte am Montagabend (23. März) so stark, dass mehrere Beteiligte verletzt wurden. Ein 41-jähriger Aubinger wurde so schwer verletzt, dass er in die Klinik gebracht werden musste. Weiterlesen

Unfallopfer verstorben – Zeugenaufruf!

Die 52-Jährige, die vor 12 Tagen mit schwersten Verletzungen in Rottach-Egern aufgefunden worden war, verstarb in den Mittagsstunden des Freitag, 29. November 2013, in einer Münchner Klinik. Die Kripo Miesbach bittet nach wie vor um Hinweise in diesem Fall.

Wie berichtet, hatte ein Zeuge die 52-Jährige am frühen Morgen des 17. November mit einer lebensgefährlichen Verletzung im Grünstreifen an der Karl-Theodor-Straße gefunden und die Rettungskräfte verständigt. Die Ermittlungsgruppe „Heimweg“ geht nach derzeitiger Spurenlage davon aus, dass die Frau von einem bislang unbekannten Fahrzeug erfasst wurde. Der oder die Fahrzeugführer(in) ließ die schwerstverletzte und hilflose Frau einfach liegen und beging Unfallflucht.

Die Frau kam in eine Münchner Klinik, wo sie heute in den Mittagsstunden an den Folgen ihrer Unfallverletzungen verstarb. Von der  Staatsanwaltschaft wurde eine Obduktion angeordnet, um die genauen Umstände des Unfallhergangs und die Todesursache festzustellen.

Für Hinweise die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, wurde eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt.

Die Ermittler wissen nach der Auswertung einer Geschwindigkeitsmessanlage auch, dass zwischen 04.00 und 05.15 Uhr des Unfalltages mehrere Fahrzeuge die Karl-Theodor-Straße in beiden Richtungen befahren haben. Die Insassen aller dieser Fahrzeuge sind für die Ermittlungen sehr wichtig und werden nach wie vor gebeten, sich unbedingt zu melden! Dies dient auch dazu, Unbeteiligte ausschließen zu können.

 

Zeugenaufruf

 

Wer war am Sonntagmorgen, 17. November 2013, in der Zeit zwischen 04.00 und 05.15 Uhr, mit einem Fahrzeug in der Karl-Theodor-Straße oder dem Oberachweg in Rottach-Egern unterwegs?

Wer kennt Personen, die mit ihren Fahrzeugen in dieser Zeit die Karl-Theodor-Straße oder den Oberachweg befuhren?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizeistation  Miesbach unter der Telefonnummer 08025/299299 oder an jede andere Polizeidienststelle.

 

 

cb

Ehefrau verletzt ihren Mann mit Haushaltsschere – Mordkommission ermittelt

Über einen Taxifahrer ging am Dienstag, gegen 01.40 Uhr die Mitteilung ein, dass vor einem Anwesen im Münchner Stadtteil Hasenbergl eine Person verletzt worden sei.

Folgendes ergaben die bisherigen Ermittlungen der Mordkommission München:

Ein 47-järhiger Mann ging nach einem Anruf seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau gemeinsam mit seiner aktuellen Freundin zur ehelichen Wohnung. Die Ehefrau hatte zuvor auf eine Aussprache gedrängt. In der Nähe der Wohnung kam es auf der Straße zu einem Zusammentreffen der drei Personen.

Nach einem Wortgefecht fügte die Ehefrau ihrem Mann mit einer mitgeführten Haushaltsschere lebensbedrohliche Stichverletzungen zu. Er wurde in ein Münchner Krankenhaus gebracht und dort notoperiert – sein Zustand ist inzwischen stabil. Der 47-jährige ist derzeit nicht mehr in Lebensgefahr.

Gäste eines benachbarten Lokals verständigten über einen Taxifahrer die Rettungskräfte und die Polizei. Die Tatverdächtige konnte vor Ort vorläufig festgenommen werden und räumte bei einer ersten Vernehmung durch Beamte der Mordkommission ein, für die Verletzungen ihres Mannes verantwortlich zu sein.

Sie wird dem Ermittlungsrichter zur Entscheidung der Haftfrage vorgeführt –  Die Staatsanwaltschaft München I wird Haftbefehl beantragen. Derzeit ist von einem versuchten Tötungsdelikt auszugehen, die Ermittlungen dauern an.

Mann in Ingolstadt erschossen

Ein 50 Jahre alter Mann ist in Ingolstadt auf offener Straße erschossen worden. Die Polizei nahm kurz darauf am Tatort einen 45-jährigen Verdächtigen fest. Das Motiv ist bisher unklar. Zeugen hatten am Dienstagmorgen gegen 8.00 Uhr in einer Wohnsiedlung mehrere Schüsse gehört und die Polizei alarmiert. Rettungskräfte fanden das Opfer auf einem Gehweg liegend. Eine Schusswaffe sei am Tatort sichergestellt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Während die Kripo vor Ort Beweise sicherte, wurde der Tatverdächtige in der Dienststelle der Ingolstädter Polizei auf Schmauchspuren untersucht. Am Vormittag wurde er verhört. «Bis jetzt hat er sich noch nicht zur Tat geäußert», sagte am Mittag der Polizeisprecher. Der mutmaßliche Schütze soll nicht aus Ingolstadt stammen.

Wie der «Donaukurier» berichtet, wurde Ingolstadts Alt-Oberbürgermeister Peter Schnell Zeuge des Verbrechens. Schnell wohne in der Straße des Tatorts. Er habe zwar keine Schüsse gehört, aber gesehen, wie der mutmaßliche Täter mit einem Stein auf den Kopf des Opfers einschlug. «Ich bin hingelaufen und habe geschrien, er soll aufhören», sagte Schnell der Zeitung. Aber der «völlig verwirrte» Mann habe weiter zugeschlagen. Schnell habe dann Polizei und Rettungskräfte alarmiert.

Nach ersten Erkenntnissen lebte das Opfer in einem Gartenhaus in der Wohnsiedlung, direkt neben dem Tatort. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion der Leiche an. Das Opfer wies nach Polizeiangaben eine Kopfverletzung auf. Ob es sich bei der gefundenen Waffe um die Tatwaffe handelt, werde überprüft.

dpa

Leichtsinniger Badeunfall: 18-Jähriger springt kopfüber in den Nymphenburger Schlosskanal

Am Samstagmorgen sprang ein 18-jähriger Schüler aus München von einer Brücke aus in den Schlosskanal in Nymphenburg und verletzte sich dabei schwer.

 

Das Wasser ist an dieser Stelle nur rund einen halben Meter tief – der junge Mann aber sprang mit dem Kopf voraus. Er schlug sofort auf dem Grund des Kanals auf. Beim Aufprall verletzte er sich schwer an der Wirbelsäule und konnte sich nicht mehr bewegen. Passanten zogen ihn aus dem Wasser und alarmierten die Rettungskräfte. Als er nach den Gründen für seinen Sprung gefragt wurde, gab der 18-Jährige an, dass er sich nur ein wenig hatte abkühlen wollen.

(mt)