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Lokführer-Casting bei der S-Bahn München mit münchen.tv-Reporterin

Die S-Bahn München lädt am 29., 30. und 31. März 2019 zum Lokführer-Casting ein. Zielgruppe sind ausgebildete Lokführer, insbesondere aber Interessenten für einen Quereinstieg. Die unerschrockene münchen.tv-Reporterin Elena Miller stellte sich der Herausforderung.

 

 

Diese sogenannte Funktionsausbildung für Berufserfahrene dauert rund neun Monate. Bereits im Mai und November des vergangenen Jahres hatte die S-Bahn per Casting nach neuen Lokführern gesucht. An den insgesamt sechs Castingtagen konnte die S-Bahn rund 80 neue Kollegen finden.

 

 

 

 

Vom Quereinsteiger zum Lokführer

 

 

Vorbeikommen beim Casting kann auch diesmal jeder, der über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügt und Lust hat, sich als Quereinsteiger zum Lokführer weiterbilden zu lassen. Interessenten erhalten vor Ort weitere Informationen zur Ausbildung und zum Beruf und können sich direkt bewerben. Noch am gleichen Tag winkt ein Arbeitsvertrag.

 

 

Rund 100 Lokführer will die S-Bahn München 2019 einstellen. Hinzu kommen 24 Lokführer-Azubis, die am 1. September 2019 starten, es gibt jeweils noch freie Plätze.

 

Lokführercastingtermine

 

Die Bewerbertage finden an den folgenden Tagen am Orleansplatz 9a, im Containerbau, in 81667 München statt:

  • Freitag, 29.03.19, von 10 – 22 Uhr
  • Samstag, 30.03.19, von 10 – 18 Uhr
  • Sonntag, 31.03.19, von 10 – 18 Uhr

Sturmbilanz in Bayern – Orkanböen über 120 km/h – Züge und S-Bahn lahmgelegt

Umgestürzte Bäume, Zugausfälle, gesperrte Straßen, abgedeckte Dächer und umgeknickte Strommasten: Sturmtief Eberhard hat in vielen Teilen Bayerns für viel Wind gesorgt. Während in Nordrhein-Westfalen ein Mann durch den Sturm ums Leben gekommen ist, wurde in Bayern niemand ernsthaft verletzt. In ganz Bayern kam es am Sonntag zu rund 900 sturmbedingten Einsätzen, wie die Polizeipräsidien am Abend mitteilten.

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Münchner S-Bahn muss auf Strecke halten wegen Unfall, © Symbolfoto

Tödlicher Unfall, Frau im Tunnel, Ballon in Oberleitung: S-Bahnen drei Mal gestoppt

Ein tragischer Unfall, eine waghalsige Spaziergängerin und ein Luftballon haben dazu geführt, dass der Münchner S-Bahn-Verkehr am Wochenende gleich drei Mal angehalten wurde – insgesamt über mehrere Stunden. Auch am Montagmorgen kam es wegen eines Notarzteinsatzes und mehreren technischen Störungen zu Beeinträchtigungen. 

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Eine S-Bahn in Winter in München

Wie wird eigentlich die „Pünktlichkeitsquote“ der Münchner S-Bahn ermittelt?

  • Am Mittwochmorgen mussten Fahrgäste der Münchner S-Bahn erneut etwas mehr Geduld mitbringen. Wegen einer technischen Störung an einer S-Bahn kam es zu Verzögerungen auf der Stammstrecke. 
  • Bei der S7 gab es bis in den Vormittag hinein noch Verspätungen – wegen technischer Störungen an mehreren Bahnübergängen. Deren Fahrgäste aus Richtung Aying mussten mehrmals am Ostbahnhof aus- und umsteigen, weil die Züge nicht durch die Stammstrecke fuhren, sondern frühzeitig endeten. 
  • Kaum zu glauben, doch genau diese Züge gelten als pünktlich, weil sie nicht in die „Pünktlichkeitsquote“ eingerechnet werden. 
  • In München muss eine S-Bahn nicht mal ankommen, um pünktlich zu sein – außer an der Hackerbrücke und am Rosenheimer Platz.

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Eine S-Bahn im Tunnel der Münchner Stammstrecke

Oberleitungsstörung und Bäume im Gleis – Ausfälle bei der Bahn

Viel Geduld haben Pendler in München und Umgebung am Montagmorgen mitbringen müssen. Dort wurde eine Oberleitungsstörung gemeldet. Es kam zu Ausfällen und Verspätungen bei der S-Bahn München, die Stammstrecke konnte etwa eine Stunde lang nicht befahren werden.

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© Symbolbild

Zug, Bahn oder Bus zu spät – Geld zurück?

In letzter Zeit wurden die Nerven von Pendlern stark strapaziert: durch Zugausfälle, Verspätungen oder Streik. Doch wann hat man Anspruch auf Entschädigung und wie geht man am besten vor? Wir klären die wichtigsten Fragen.

 

Zug und S-Bahn

Nutzer von Zug und S-Bahn haben Ansprüche bei Verspätung oder Ausfall aufgrund der sogenannten Fahrgastrechte. Diese gelten seit 2009 basierend auf einer europäischen Verordnung einheitlich in Deutschland und Europa. Einen Anspruch auf Entschädigung hat man hier nicht nur bei technischen Störungen, sondern auch beispielsweise bei Streik oder schlechten Wetterbedingungen.

 

Ab einer Verspätung von 60 Minuten am Zielbahnhof, erhalten Kunden 25 % des gezahlten Ticketpreises für die einfache Fahrt von der Deutschen Bahn zurück. Ab einer Verspätung von 120 Minuten sind es 50 %. Bei Hin- und Rückfahrtickets wird die Hälfte des gezahlten Preises als Grundlage verwendet.

 

Bei Zeitkarten werden maximal 25 % des Zeitkartenwertes entschädigt, also bei Zeitkarten des Nahverkehrs wären das 1,50 € (2. Klasse). Wer eine Wochen- oder Monatskarte besitzt, kann die Verspätungsfälle erst nach Ablauf der Geltungsdauer gesammelt einreichen. Jedoch werden Beträge von weniger als 4 € nicht ausgezahlt, deshalb müssen Verspätungen gesammelt werden, bis dieser Betrag erreicht wird.

 

Um die Ansprüche geltend machen zu können, muss ein sogenanntes Fahrgastrechte Formular ausgefüllt werden, das man entweder von den Zugbegleitern, bei den Servicestellen der DB oder auf deren Homepage bekommt. Auf diesem Formular sollte bestenfalls die Verspätung von einem der Zugbegleiter oder den Mitarbeitern der DB Servicestellen bestätigt werden.  Das Formular kann dann in allen Servicestellen der DB, in den Verkaufsstellen teilnehmender Eisenbahnunternehmen abgegeben werden oder per Post an das Servicecenter Fahrgastrechte gesendet werden.

 

Spätestens ein Jahr nach Ablauf der Geltungsdauer der zugehörigen Fahrkarte, muss die Entschädigung beantragt werden. Zum Formular muss auch die Fahrkarte eingereicht werden.

 

Hier geht’s zum Fahrgastrechte Formular.

 

U-Bahn, Bus und Tram

Die Münchner Verkehrsgesellschaft bietet ihren Fahrgästen eine Garantie als freiwillige Zusatzleistung. Hier gibt es bereits bei einer Verspätung von mehr als 20 Minuten eine Entschädigung. Dabei wird der Wert einer Single-Tageskarte für den Innenraum erstattet. Verpasst man den letzten Anschluss des Tages aufgrund einer Verspätung der MVG, erhält man die Taxikosten bis 25 Euro zurück.

 

Von dieser Garantie jedoch ausgenommen sind angekündigte Maßnahmen wie beispielsweise Baustellen oder Veranstaltungen. Auch bei verstopften Straßen, extremen Wettersituationen, Falschparkern, Unfall, Streik oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen gibt es keine Erstattung. Da es sich um eine freiwillige Zusatzleistung handelt, besteht keine gesetzliche Verpflichtung oder Rechtsanspruch.

 

Diese MVG Garantie gilt für U-Bahn, Tram und Bus. Verspätungen bei S-Bahn und den Regionalbuslinien (Liniennummern ab 200) sind dabei nicht inbegriffen. Für eine Erstattung muss ein Onlineformular auf der Seite der MVG ausgefüllt werden. Wichtig dabei ist, dies möglichst zeitnah zu tun, denn nach mehr als 10 Tagen wird der Antrag nicht mehr bearbeitet.

 

Hier geht’s zum Formular.

 

Welche Rechte ihr als Fluggast habt, könnt ihr hier nachlesen.

 

ICE 4 in einem Bahnhof, © Bild: Deutsche Bahn AG/Oliver Lang

Warnstreik der Deutschen Bahn: Auswirkungen lange auf Schienen und Straßen spürbar

Im Zuge des Tarifkonfliktes mit der Deutschen Bahn hatte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) die Konzernmitglieder aufgerufen, am Montagmorgen ihre Arbeit niederzulegen. Folglich kam es bundesweit zu Zugausfällen und Verspätungen im Regional- und Nahverkehr sowie langen Staus auf den Straßen.

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