Tag Archiv: Sanierung

© Die künftige Ausstellung „Chemie“ - Foto: Ambos + Weidenhammer

Zehn Jahre für ein Jahrhundertprojekt – Deutsches Museum wird saniert

Das «Jahrhundertprojekt» wird zehn Jahre dauern: Das Deutsche Museum wird generalsaniert. Zum 100. Geburtstag 2025 soll alles fertig sein. Bis dahin: Großbaustelle. Trotzdem bleibt für die Besucher genug zu sehen – jedenfalls mehr, als an einem Tag zu schaffen ist.

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Wiener Platz, Buden, Marktstände, München, © Stadt reißt Marktstände am Wiener Platz ab.

Wiener Platz: Werden die Marktstände abgerissen?

Statt der bisher geplanten Sanierung der Markstände am Wiener Platz, soll es nun einen Neubau geben. Die Marktleute sind über die Pläne verärgert, jedoch gibt es von Seiten der Stadt keine Alternative – die Stände entsprechen nicht den Vorschriften. Weiterlesen

Deutsches Theater: Ewig jung und Kokosnuss kommen doch auf die Bühne

Nur wenige Monate nach dem Einzug des Deutschen Theaters in sein frisch renoviertes Stammhaus hat eine defekte Sprinkleranlage die Bühne schon wieder fast komplett lahm gelegt. Mindestens vier Wochen lang sollen in dem Haus in der Münchner Innenstadt überhaupt keine Vorführung stattfinden können. Ganz ließ sich das Deutsche Theater den Spaß aber nicht verderben:

Die Inszenierung des Rock’n’Roll-Songdramas „Ewig Jung“ kommt doch auf die Bühne.

Nur eben nicht im großen Saal, sondern im Silbersaal.

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Bei der Auslösung der Sprinkleranlage am Mittwochabend wurde im Wesentlichen die Bühnentechnik in Mitleidenschaft gezogen, wie das Deutsche Theater am Freitag mitteilte. Auch sicherheitsrelevante Technik wie die Brandmeldeanlage sei betroffen. Alle Vorstellungen der laufenden Produktion „The Wiz“ sowie die kommenden Produktionen, „Dylan“ und „Alice“ wurden abgesagt. Was das alles kostet, war zunächst noch unklar.

 

Auch der kleine Drache darf auf die Bühne

Wie das Deutsche Theater am Dienstag mitgteilt hat, kann nun auch das Kinderstück „Der kleine Drache Kokosnuss“ dort stattfinden. Es wird jedoch auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.
Die neuen Vorstellungstermine sind wie folgt:
Do, 24. Juli 10 Uhr + 14 Uhr
Fr, 25. Juli 10 Uhr + 14 Uhr + 17 Uhr
Sa, 26. Juli 11 Uhr + 14 Uhr + 17 Uhr
So, 27. Juli 11 Uhr + 14 Uhr
Gekaufte Katen behalten Ihre Gültigkeit und können kostenlos unter dt@muenchenticket.de, der Hotline 089/55234-444 oder an der Tageskasse des Deutschen Theaters in der Schwanthalerstraße für einen der neuen Termine umgetauscht werden.

 

Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen

 

Die Sanierung des Deutschen Theaters bleibt damit eine Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen. Das Haus in der Münchner Innenstadt war erst im Januar nach einer langjährigen Sanierungsphase mit einiger Verspätung wieder eröffnet worden. Rund 94 Millionen hat die Renovierung des fast 120 Jahre alten Hauses in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofes gekostet, geplant waren ursprünglich um die 80 Millionen.

 

Die Gründe dafür waren vielfältig: Die alte Bausubstanz machte Probleme, das Nebenhaus – nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges in aller Eile wieder aufgebaut – lehnte sich gefährlich nah an das Theater, in den U-Bahn-Rohren unter dem Haus traten Risse auf, die Brandschutzanforderungen waren komplizierter umzusetzen als gedach, Pilzsporen sorgten für Ärger – ebenso ein vergessener, denkmalgeschützer Brunnen, der bei den Bauarbeiten wieder an die Oberfläche geriet.

 

„Jetzt haben wir es wieder: den Palast des Lächelns, das Haus der leichten Muse – und die Heimstätte des Pfuschs am Bau“, sagte der damalige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) noch bei der Wiedereröffnung am 17. Januar. Gut fünf Monate danach muss das Haus jetzt schon wieder für mindestens einen Monat schließen.

 

RG / dpa

Notaufnahme in München , © Symbolbild

München: Harte Zeiten für Klinik-Mitarbeiter

Die Sanierung der angeschlagenen Münchner Kliniken wird sich erheblich auf die Bedingungen im Job von Klinikmitarbeitern auswirken: Weniger Geld, weniger Urlaubstage, dafür aber längere Arbeitszeiten dürfen die Mitarbeitern in den Krankenhäusern erwarten.

 

5000 Euro weniger im Jahr für alle

 

Der Rotstift wird vor allem bei der Vergütung der Arbeitnehmer angesetzt.

Im Schnitt sollen die Mitarbeiter der städtischen Kliniken auf über 5000 Euro Lohn pro Jahr verzichten.

Der zugehörige Stadtratsbeschluss soll wohl Anfang Juni kommen – dann werden sich die Chefs der Kliniken mit den Gewerkschaften an einen Tisch setzen.

Diskussionen scheinen da dann unvermeidlich, aber auch sinnlos. Ohne die Lohn- und Urlaubskürzungen, sowie den Abbau von mehr als 1500 Stellen wäre den Krankenhäusern bis spätestens Frühling 2015 eine Insolvenz bevor gestanden.

 

Verzweifelte Situation erfordern…

 

…verzweifelte Arbeitnehmer.

Dass die Kürzungen den Arbeitnehmer treffen liegt an einem Gutachten des Büro Boston Consulting, laut dem die Münchner Kliniken rund 85 Millionen Euro mehr für ihre Mitarbeiter ausgeben als ähnliche Unternehmen aus der gleichen Branche.

Kliniken, Stadtrat und Stadtkämmerei sind sich deswegen einig:

Die Personalkosten müssen sinken.

Die Verzweiflung soll bei den Arbeitnehmern aber auch nicht ins Unendliche wachsen, weswegen sich die Verantwortlichen entschieden haben, 1000 von den 1500 abzubauenden Stellen durch „natürliche Fluktuation“, also freiwillig oder aus Altersgründen zu bewerkstelligen.

 

Teuer – aber kein Spaß

 

Rund 740 Millionen Euro wird die Sanierung der Städtischen Kliniken kosten.

Davon  kommen rund 442 Millionen von der Stadtkämmerei, den größten Teil der restlichen 298 Millionen darf der Freistaat Bayern zuschießen.

 

Baustelle im Trappentreutunnel

Staufalle Trappentreutunnel: Ab Dienstag beginnen die Baumaßnahmen am Trappentreutunnel. Ein Jahr lang wird der Verkehr nur auf 2 Spuren laufen und das Tempo auf 40 km/h gedrosselt – zum Missfallen der rund 111.400 Autofahrer, die den Tunnel täglich passieren.

 

In der Nacht vom 14. auf den 15. April beginnen die Sanierungsarbeiten und werden voraussichtlich bis Mitte 2015 andauern. Durch die Arbeiten kommt es Einschränkungen im Straßenverkehr.

 

Sanierungsarbeiten dringend nötig

Risse mit einem Durchmesser von bis zu 0,2 Millimeter Breite. Der Münchner Trappentreutunnel muss von Grund auf renoviert werden. Ein Gutachter stellte fest, dass in den Wänden der 530 Meter langen Röhre Chlorid in dem Tauwasser steckt. Neben den Sanierungsarbeiten soll der Tunnel auch technisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Durchgehende Videoüberwachung, LED-Anzeigen, Sperrscharnken, Lüftung und moderne Brandschutztüren werden installiert – ähnlich wie die im Petueltunnel.

 

Auswirkungen der Baumaßnahmen am Trappentreutunnel

In der Nacht auf Dienstag beginnen die Sanierungsmaßnahmen. Dies hat Auswirkungen auf den Münchner Verkehr. Das Tempo wird von 60 km/h auf 40 km/h gedrosselt. Zudem werden in beiden Röhren die Spuren von 3 auf 2 reduziert. In den Nachtstunden jedoch zwischen 23:00 Uhr und 5:00 Uhr kann es aufgrund der Bauarbeiten erforderlich sein, dass jeweils eine weitere Spur gesperrt wird. Zunächst müssen aber die Fahrbahnteiler abgebaut und die Wandverkleidung abgeschraubt werden. Bis Ende des Jahres soll der Beton wieder fit gemacht werden.

 

Baukosten belaufen sich auf mehrer Millionen Euro

Die Sanierung und Modernisierung des Trappentreutunnels ist ein Millionenprojekt. Die Stadt rechnet mit 29 Millionen Euro. Ein Jahr lang sollen die Sanierungsarbeiten dauern. Das Baureferat will jedoch Gas geben und bis Mitte 2015 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein.

 

rr

 

 

 

Notaufnahme in München , © Symbolbild

Gutachten: Städtische Kliniken sanierungsfähig

Es könnte der Weg aus der Krise sein: Die Boston Consulting Group hat dem Aufsichtsrat der städtischen Kliniken am Freitag ein Sanierungsgutachten vorgelegt. Demnach sind die Kliniken nicht nur sanierungswürdig, sondern auch sanierungsfähig.

Dies ist ein wesentlicher Baustein für den bevorstehenden Private-Investor-Test, der wiederum die rechtliche Voraussetzung für weitere Finanzhilfen der Landeshauptstadt München ist. Diese sollen nicht nur mittelfristig eine drohende Insolvenz verhindern, sondern auch dazu beitragen, das Unternehmen auf gesunde Beine zu stellen.

rr

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