Tag Archiv: Schauspielerin

neue Münchner Ehrenbürger

Weltmeister Lahm, Schauspielerinnen May und Speidel und Verleger Burda neue Ehrenbürger Münchens

München hat sieben neue Ehrenbürger. Bei einem Festakt im Alten Rathaus wurden Verleger Hubert Burda, Fußball-Weltmeister Philipp Lahm, die Schauspielerinnen Michaela May und Jutta Speidel, Unternehmer Heinrich Traublinger, Publizistin Rachel Salamander und Franz Herzog von Bayern in den Kreis der Ehrenbürger der Landeshauptstadt aufgenommen.

 

Die Liste der neuen Ehrenbürger liest sich wie eine beeindruckende Auswahl von Persönlichkeiten aus Kultur, Sport und Wirtschaft. Medienunternehmer und Verleger Hubert Burda, Fußball-Weltmeister und FC-Bayern-München-Idol Philipp Lahm, die Kultschauspielerinnen Schauspielerinnen Michaela May und Jutta Speidel, der Unternehmer Heinrich Traublinger, der Publizistin Rachel Salamander und das Oberhaupt der Wittelsbacher Franz Herzog von Bayern, sie alle sind nun Münchner Ehrenbürger.

 

 

 

Sportler, Schauspieler und Wirtschaftsmacher

 

 

 

Dass die Stadt München seit 1818 ihren herausragenden Vertretern die Ehrenbürgerwürde verleiht, kam bisher ganze 53 Mal vor. Bis jetzt. Oberbürgermeister Dieter Reiter sorgte auch nach so vielen Jahren noch für eine Premiere: Erstmals bekamen sieben Personen gleichzeitig ihre Ehrenbürger-Urkunden überreicht.

 

 

„Insgesamt haben wir jetzt 60 Münchner Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürger, was ich angesichts der Größe, Vielfalt und Bedeutung unserer Stadt auch für angemessen halte“, so der OB.

 

 

 

Mit den drei neuen Frauen in der Ehrenbürger-Riege wächst deren Gesamtzahl auf sechs an.

 

 

 

„Ein überfälliger, aber zumindest weiterer Schritt in die richtige Richtung.“

 

 

 

 

Neue Ehrenbürger gehören in eine Reihe mit prominenter Gesellschaft

 

Ehrenbürger Tafel im Alten Rathaus

 

Wie alle anderen Münchner Ehrenbürger sind auch die neu Aufgenommenen auf Ehrentafeln im Foyer des Alten Rathauses eingetragen. Und da befinden sie sich in prominenter Gesellschaft. Unter anderem zählen die großen Architekten Leo von Klenze und Gabriel von Seidl, die Komponisten Richard Strauss und Carl Orff, Literatur-Nobelpreisträger Paul Heyse, der frühere Ministerpräsident Franz Josef Strauß und Alt-Oberbürgermeister wie Hans-Jochen Vogel, Georg Kronawitter und Christian Ude zu den Münchner Ehrenbürgern.

Rotlicht-Szene in München, © Symbolfoto

Münchner Schauspielerin und Bordell-Besitzerin: Margit Geissler ist tot

In „Marienhof“ spielte sie eine Ex-Prostituierte, fernab der Schauspielerei eröffnete sie 2012 ein Bordell in Pasing. Nun ist Margit Geissler-Rothemund am Montag im Alter von nur 57 Jahren ihrem Lungenkrebsleiden erlegen.

 

Margit Geissler ist tot. Sie verstarb im Krankenhaus Barmherzige Brüder in Nymphenburg an Lungenkrebs. Nach Angaben der AZ bestätigte ihr Ex-Freund Rudi Mult den Tod der Schauspielerin und passionierten Raucherin.  Auch ihr Ex-Mann, der Regisseur und Drehbuchautor Siegfried „Sigi“ Rothemund hatten noch Zeit, sich von Margit Geissler verabschieden. Das Paar war von 1983 bis 1998 verheiratet, gemeinsam haben sie die 26-jährige Tochter Dany-Babette.

 

Ihre Karriere begann in den Siebzigerjahren unter anderem mit Sexfilmchen wie „Nackt und heiß auf Mykonos“ an der Seite von Sascha Hehn. Zum Tode seiner Drehpartnerin sagte er der „Bild“-Zeitung: „Margit war eine lebensfrohe und vorallem liebenswerte Kollegen, die ich immer als ebensolche in Erinnerung behalten werde.“ Den Zuschauern war sie aber vor allem wegen ihrer Rolle in der ARD-Serie „Marienhof“ bekannt. Von 1995 bis 1997 stand sie hier als ehemalige Prostituierte „Hilde Möhlmann-Poppel“ vor der Kamera.

 

Nach der Scheidung von Rothemund, nahm sich Margit Geissler eine künstlerische Auszeit. Danach blieben allerdings die Rollenangebote aus. Deshalb verdiente sie zunächst mit Kellnern ihren Lebensunterhalt 2012 eröffnete sie dann in Pasing unter dem Namen Berdux 5 ein Bordell. Margit Geissler sagte damals gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Ich bekam einfach keine Rollen mehr.“ Und über ihren neuen Job: „Es macht mir Spaß.“