Tag Archiv: Schläger

Nach lebensgefährlichem Fußtritt: Täter fliegt durch Prahlen auf

München: Nach dem gefährlichen Fußtritt in den Rücken eines 17-Jährigen ist der Tatverdächtige zu dem Vorfall im Englischen Garten gefasst worden. Der 20-Jährige flog auf, weil er herumerzählte, dass er bei der Tat dabei war. Sein Opfer musste notoperiert werden und liegt noch immer im Krankenhaus. Weiterlesen

München: Schwerer Straßenraub in der Au: 37-Jährige wegen Geld verprügelt

München: Unterhalb des Nockherbergs ist am Donnerstag in den frühen Morgenstunden eine Frau verprügelt und ausgeraubt worden. Sie musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Nun hofft die Polizei auf Zeugenhinweise. 

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München – Neuhausen/Westend: Zwei Mal Rassismus-Attacke

Gleich zwei Mal hat es am Wochenende rassistisch motivierte Gewalttaten im Stadtgebiet München gegeben, zu denen die Polizei gerufen wurde.

 

„Ich muss jetzt jemanden schlagen“

Mit dieser Begründung hat ein 26 Jahre alter Landschaftsgärtner am Samstag in den frühen Morgenstunden an der U-Bahn-Haltestelle Heimeranplatz einen Streit mit mehreren anderen Männern mit dunkler Hautfarbe angezettelt.

Die hatten aber wenig Lust, sich mit dem betrunkenen Pöbler anzulegen und verließen die U-Bahn.

Der hatte sich sein Vorhaben („Ich muss jetzt jemanden schlagen“) aber scheinbar fest in den Kopf gesetzt und verfolgte die Gruppe.

Draußen vor dem U-Bahnhof fing der Mann dann an, die dunkelhäutigen Männer mit schwer rassistischen und diskriminierenden Beleidigungen anzugehen, und versuchte dann sein Vorhaben in die Tat umzusetzen, und schlug mehrmals nach einem 23 Jahre alten Mann aus dem Kongo.

Nur war der Rassist betrunken und sein vermeintliches Opfer zu schnell für ihn. Deswegen konnte der 23-jährige Kongolese den Schlägen des Landschaftsgärtners ausweichen, während die anderen aus der Gruppe die Polizei riefen.

Kurz darauf schnappten die Polizisten den rassistischen Raufbold – jetzt gibt es für ihn eine Anzeige.

 

Frau schlägt Algerierin – Zeugen gesucht!

Ebenfalls am Samstag, gegen neun Uhr abends, spielte sich dann ein ähnliches – und ähnlich bizarres – Szenario in einer Tram in Richtung Moosach ab:

Eine Lehrerin aus Algerien war mit ihrer kleinen Tochter im Kinderwagen, sowie mit ihrem Bruder und dessen Frau, die ihr Kind auch in einem Wagen dabei hatten, unterwegs.

Da eine Frau einen Zweierplatz für sich allein besetzte, fragte die Lehrerin sie, ob sie vielleicht den Platz haben könnte.

Die Frau drehte aber sofort vollkommen durch und beschimpfte die Algerierin mit wüsten, schwer diskriminierenden Beleidigungen.

Kurz vor der Haltestelle Stiglmaierplatz schlug die Frau dann der Lehrerin und Mutter mit der Faust auf das Auge.

Danach stieg die Täterin aus – jetzt bittet die Polizei um Mithilfe.

 

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum am Stiglmaierplatz Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Einbruch stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

München – Hauptbahnhof: Auf Lokführer eingedroschen

Ein 26 Jahre alter Mann, der bei der Polizei bereits seit längerem bekannt ist, hat am Dienstag Nachmittag einem 21 Jahre alten Lokführer der Deutschen Bahn ohne jeden Grund einen Schlag auf den Hinterkopf versetzt

 

…und dann auch noch Widerstand

Gegen viertel vor drei am Nachmittag wartete ein 21-Jähriger Bahnangestellter mit einigen Kollegen – friedlich und ohne etwas Böses zu ahnen – vor dem Hauptbahnhof am Ausgang Arnulfstraße vor einem Fast-Food-Stand.

Und da knallte es.

Von hinten kam ein Schlag mit Wucht gegen den Kopf des Lokführers. Ein 28-Jährige Altöttinger hatte – scheinbar einfach so – den Drang verspürt, dem jungen Mann eine Kopfnuss zu versetzen.

Dann setzte sich der dreiste Schläger ganz in der Nähe der Gruppe von Bahnangestellten auf eine Treppe und maulte und pöbelte noch in ihre Richtung.

Daraufhin rief der Lokführer, der den Schlag eingesteckt hatte, eine Streife der DB-Sicherheit, die in der Nähe war.

Die Sicherheitsmänner der Bahn hatten den Täter gerade angesprochen, da wollte der Reißaus nehmen. Eine weniger gute Idee, denn die Bundespolizei wurde sofort verständigt und hatte den Mann aus Altötting kurze Zeit später festgenommen.

Von Einsicht war bei dem polizeibekannten Mann aber auch bei der Festnahme keine Spur: Er wehrte sich, ließ sich auf den Boden fallen und tat alles in seiner Macht, um nicht mit auf die Wache zu müssen.

Ohne Erfolg – trotz aller Fluchtversuche bekommt er jetzt eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Dem 21-Jährigen Lokführer geht es gut, ihm war nur kurz nach der Kopfnuss schwarz vor Augen geworden.

adc

München/Frankfurt: Kroatin kommt wieder… in den Knast

Die Bundespolizei hat am Flughafen eine Kroatin festgenommen, weil die die Auflage des Landgerichtes Frankfurt, sich von Deutschland fern zu halten, nicht befolgt hat. Die heute 37 Jahre alte Frau wurde im Jahr 2002 wegen Raub mit Todesfolge zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.

Im Jahr 2006 wollte das Gericht anscheinend die deutschen Steuerzahler nicht mehr mit der Versorgung der Verbrecherin belasten und schob die Täterin nach Koratien ab.

Dafür musste sie auch den Rest ihrer Strafe nicht mehr absitzen. Die Bedingung war einzig und allein, dass die Frau, die in Hanau geboren ist, Deutschland fern bleibt.

Für den Fall, dass die Kroatin je wieder deutschen Boden betreten würde, hatte die Staatsanwaltschaft Frankfurt bei der Bundespolizei Anweisungen hinterlassen: Taucht sie wieder auf, dann wandert sie wieder ein ins Gefängnis.

Ob es nun Heimweh war, schlechtes Gewissen oder andere Gründe, das ist noch nicht bekannt – aber am 09. Mai stieg die 37-Jährige am Münchner Airport aus dem Flug von Zagreb aus.

Und durfte gleich wieder einsteigen:

Und zwar in ein Fahrzeug der Bundespolizei. Die Beamten brachten die Rückkehrerin ins Frauengefängnis München, wo sie jetzt für die nächsten 1872 Tage Aufenthalt hat.

Abschiebungen sind ein gängiges Mittel, sich von verurteilten Straftätern anderer Nationalitäten zu befreien.  Bundesweit hatte der Fall Mehmet in den letzten zehn Jahren immer wieder für Aufsehen gesorgt.

adc / BuPo

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