Tag Archiv: Schlägerei

Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen fest, © Symbolbild: Bundespolizei

Streiterei und Schlägerei – Polizei hat viel zu tun

Die Münchner Bundespolizei musste am Wochenende zahlreiche hitzige Streitigkeiten und Auseinandersetzungen schlichten. Körperverletzungen in Zügen und an Bahnhöfen waren an diesem Wochenende viel zu oft anzutreffen. Von Männern, die eine Streit mit Fäusten regeln wollen, bis hin zu einer siegreichen Kontrolleurin, die sich aus einer Umklammerung lösen kann.
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Notaufnahme in München , © Symbolbild

Mordversuch vor Münchner Bordell

Bereits am Samstag kam es zu einem Zwischenfall vor einem Bordell in München. Ein 24-Jähriger schlug zunächst auf einen 26-Jährigen ein. Anschließend trat er den bereits am Boden liegenden Mann mit dem Fuß ins Gesicht. Der Täter wurde bereits festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Das Opfer konnte bereits das Krankenhaus verlassen.  Weiterlesen

Blick auf ein Autobahn von einer Brücke aus , © Steinewerfer sollen von einer Brücke auf die A99 gezielt haben.

Im Schneckentempo auf A8 unterwegs – Schlägerei mit Lasterfahrern

Erst hinderte er mit seinem provozierenden Zickzackkurs im Schneckentempo Lastwagen am Überholen, dann wurde er auch noch rabiat – ein Rentner aus Berlin hat sich auf der Autobahn Salzburg-München (A8) eine Schlägerei mit einem Lastwagenfahrer geliefert.

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Flüchtlinge sitzen in einer Reihe auf einer Bank, © Arbeitsministerin Emilia Müller setzt sich für ein Job-Programm für Flüchtlinge ein

Kurden-Demo: Schlägerei mit türkischen Geschäftsleuten

Am Donnerstag Abend sind rund 100 kurdische Demonstranten durch München gezogen.

Im Verlauf der Demonstration soll es Schlägereien zwischen Kurden und Türken gegeben haben, nachdem die Demo durch eine Straße mit vorwiegend türkischen Geschäften gezogen war.

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München: Ziemlich beste Freunde

Zwei Männer, gute Freunde, gerieten am frühen Sonntagmorgen am S-Bahnhaltepunkt Höhenkirchen-Siegertsbrunn in Streit. Nach einer tätlichen Auseinandersetzung musste einer von beiden anschließend in die Klinik.

 
Um 01:35 Uhr kam es am S-Bahnhaltepunkt Höhenkirchen-Siegertsbrunn, nach zunächst verbalen Streitigkeiten, zu massiven körperlichen Attacken. Ein 30- und ein 19-Jähriger, beide aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn, bei denen
es sich um gute Freunde handelt, verletzten sich dabei gegenseitig leicht. Während der 30-Jährige eine geschwollene
Augenbraue davontrug, musste der 19-Jährige, der zunächst nur eine Schürfwunde an der rechten Hand erlitt sowie leicht aus der Nase blutete, später mit Verdacht auf Gehirnerschütterung in eine Klinik.

 
Woran der Streit der beiden alkoholisierten Freunde (2,84 Promille beim 30- und 2,02 beim 19-Jährigen) entbrannte, und ob sie in dessen Folge weiterhin beste Freunde sind, ist nicht bekannt.

 

Gegen beide ermittelt die Bundespolizei nun wegen wechselseitiger Körperverletzung.

 

RG / Polizei

Hauptbahnhof: 15-Jähriger schlägt Frauen

Ein 15 Jahrer alter Serbe hat am Samstag Morgen gegen zwei Uhr zwei Schwestern am Hauptbahnhof ins Gesicht geschlagen und dabei beide verletzt.

Die Bundespolizei traf im Zwischengeschoss der Bahnstation auf eine 21 Jahre alte Frau mit einer Verletzung im Gesicht, die mit den Nerven am Ende schien. Als die Beamten die Frau fragten, was denn los sei, sagte sie, ein Mann habe sie und ihre 16 Jahre alte Schwester auf dem Bahnsteig der S-Bahn geschlagen.

Die Beamten begaben sich sofort zu dem Bahnsteig. Der Täter war aber bereits geflüchtet. Es warteten aber noch einige andere Beteiligte auf den Zug.

Die Befragung ergab, dass sich die beiden Schwestern zuvor in einer Disco aufgehalten hatten, wo sie dem 15-Jährigen, der wie seine beiden späteren Opfer Serbe war, begegneten.

Am Bahnsteig im Hauptbahnhof gab es dann einen Streit zwischen der jüngeren Schwester und ihrem Landsmann.

Während der Auseinandersetzung beleidigte die 16-Jährige aus Freising den Jugendlichen aus Ramersdorf, was  zur Folge hatte, dass mit ihm das Temperament durchging und er ihr und auch ihrer Schwester, die der 16-Jährigen helfen wollte, ins Gesicht schlug.

 

Nicht das erste Mal für den Schläger

Einige der Leute aus der Gruppe, mit denen der Schläger unterwegs war (teilweise Verwandte) brachten die Bundespolizei auf die richtige Spur.

Der 15-jährige Serbe hatte, wie die Ermittlungen der Bundespolizei ergeben hatten, erst einige Tage vorher am Hauptbahnhof zugeschlagen.

Jetzt erwartet ihn ein Verfahren wegen Körperverletzung.

adc

 

Schwabing: Schlägerei in Studentenwohnheim

Am Samstag, 07. Juni 2014, gegen 2 Uhr 15, kam es in einer Bar in einem Studentenwohnheim unter den Gästen zu einer Auseinandersetzung. Ein 31 Jahre alter Gast wollte schlichtend eingreifen. Dazu umklammerte er einen ca. 25 Jahre alten Mann, der andere Gäste angepöbelt hatte und ein sehr aggressives Verhalten zeigte. Dieser konnte sich aus der Umklammerung lösen und ohrfeigte den 31-Jährigen und schubste ihn zu Boden. Dann versetzte er dem knieenden Mann einen kräftigen Fußtritt ins Gesicht.

 

Täter gesucht

Der unbekannte Täter flüchtete mit zwei weiteren Personen aus der Bar. Zwei Augenzeugen nahmen die Verfolgung auf und konnten ihn vor dem Anwesen stellen. Er konnte sich jedoch losreißen und flüchtete in ein am nahegelegenen Taxenstand wartendes Taxi zusammen mit seinen beiden Begleitern. Das Taxi fuhr mit den drei Personen davon.

Der 31-Jährige verweigerte zunächst eine ärztliche Versorgung, begab sich jedoch später, am selben Tag, aufgrund zunehmender Schmerzen in ein Krankenhaus. Dort musste er stationär wegen mehrfacher Brüche der rechten Augenhöhle und des Jochbeins behandelt werden.

Täterbeschreibung:
Ca. 20-25 Jahre, 185 cm groß, schlanke Statur, vermutlich Deutscher, blonde kurze Haare, keine Brille; bekleidet mit rotem Polo-Shirt, weißer Hose, schwarze Sneaker

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in einem Studentenwohnheim in der Christoph-Probst–Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Der bisher unbekannte Taxifahrer ist aufgerufen sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 25, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen

Faustschlag , © Symbolfoto

München – Pasing: Keilerei in S-Bahn

Die Bundespolizei hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem sich zwei Personengruppen in der S4 Richtung Geltendorf schlugen. In Pasing stellten Beamte der Landes- und Bundespolizei die Beteiligten.

 

Zehn Männer prügeln sich

Den ersten Ermittlungen zufolge hatte sich am 29.  Mai, um 19 Uhr fünf aus einem verbalen Streit zwischen zwei Männer-Gruppen eine handfeste Schlägerei entwickelt. In der S-Bahn S4 nach Geltendorf, auf Höhe Laim, flogen dann die Fäuste zwischen den insgesamt zehn 20- bis 56 Jahre alten Männern. Dabei fiel ein Beteiligter rücklings auf die angrenzende Sitzreihe und stieß sich eine Platzwunde am Kopf. Nachdem der Zug am Bahnhof Pasing angekommen war, verlagerte sich die Auseinandersetzung auf den Bahnsteig.

 

Egal wer anfängt – die Polizei beendet es

Einsatzkräfte der Landespolizei stellten sieben der Schläger in der Unterführung am Bahnhof Pasing. Mehrere Beamte aus Streifen der Bundespolizei konnte die kleinere, dreiköpfige Personengruppe noch am Bahnsteig stoppen.

Der Verletzte musste im Krankenhaus zum Nähen der Wunde behandelt werden.

 

Für den Fußball-Verein gekämpft

Die Ermittler der Bundespolizeiinspektion München werten nun das Videomaterial der S-Bahn und des Bahnhofs Pasing aus. Der Grund für die Auseinandersetzung ist noch nicht klar. Offenbar waren die Beteiligten aber Anhänger unterschiedlicher Fußballmannschaften: FC Bayern München und Hertha BSC.

„Ein aktueller Fußball-Bezug war jedoch nicht feststellbar“, meint die Pressestelle der Bundespolizei.

BuPo

Polizei  Blaulicht Rettungswagen, © Symbolfoto

Mann im Garmisch-Partenkirchen zusammengschlagen schwer verletzt

Er lag auf dem Boden und sie traten auf ihn ein. Ein 30-Jähriger liegt nach einer massiven Schläherei mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln wegen Verdacht eines verscuhten Tötungsdeliktes.

Nach einem Streit kam es Sonntagfrüh gegen 05:00 Uhr vor der Diskothek „Peaches/Musikcafe“ am Marienplatz in Garmisch-Partenkirchen  infolge eines Streits zu einer massiven Schlägerei, bei der zwei Männer im Alter von 30 und 27 Jahren niedergeschlagen wurden. Hierbei erhielt der 30-Jährige nachdem er zu Boden gegangen war massive Fußtritte gegen den Kopf. Er wurde mit Verdacht auf Gehirnblutung ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen eingeliefert. Das zweite Opfer, ein 27-Jähriger aus Füssen erlitt leichtere Gesichtsverletzungen die ebenfalls im Klinikum behandelt wurden.

Der Polizei gelang es anhand erster Zeugenhinweise zwei Tatverdächtige festzunehmen. Es handelt sich um junge Männer aus Murnau im Alter von 21 und 22 Jahren. Aufgrund des massiven und lebensbedrohlichen Vorgehens gegen den 30-Jährigen, aus Berlin stammenden Geschädigten, leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ein und stellte gegen den 22-jährigen Tatverdächtigen Haftantrag.

Zur Klärung der genauen Geschehnisse am Tatort bittet die Kriminalpolizei um weitere Hinweise. Zeugen der Auseinandersetzung vor der Diskothek „Peaches/Musikcafe“ werden gebeten, sich umgehend mit der Kriminalpolizei in Garmisch-Partenkirchen, Telefon 08821 9170 in Verbindung zu  setzen.

rr/Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Garmisch-Partenkirchen: versuchtes Tötungsdelikt

Sonntagfrüh ist es in Garmisch-Partekirchen vor der Diskothek „Peaches“ zu einer schweren Schlägerei gekommen. Das Opfer, ein 30-jähriger Mann, liegt mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus. Ein 21- und ein 22-jähriger konnten festgenommen werden. Die Kripo sucht nun Zeugen der Tat.

Gegen 5 Uhr morgens war ein Streit vor der Diskothek eskaliert.

Hierbei erhielt der 30-Jährige nachdem er zu Boden gegangen war massive Fußtritte gegen den Kopf. Er wurde mit Verdacht auf Gehirnblutung ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen eingeliefert. Das zweite Opfer, ein 27-Jähriger aus Füssen erlitt leichtere Gesichtsverletzungen die ebenfalls im Klinikum behandelt wurden.

Täter aus Murnau

Der Polizei gelang es anhand erster Zeugenhinweise zwei Tatverdächtige festzunehmen. Es handelt sich um junge Männer aus Murnau im Alter von 21 und 22 Jahren. Aufgrund des massiven und lebensbedrohlichen Vorgehens gegen den 30-Jährigen, aus Berlin stammenden Geschädigten, leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ein und stellte gegen den 22-jährigen Tatverdächtigen Haftantrag. Zur Klärung der genauen Geschehnisse am Tatort bittet die Kriminalpolizei um weitere Hinweise. Zeugen der Auseinandersetzung vor der Diskothek „Peaches/Musikcafe“ werden gebeten, sich umgehend mit der Kriminalpolizei in Garmisch-Partenkirchen, Telefon 08821 9170 in Verbindung zu  setzen.
mh / Polizei

Studie in München veröffentlicht: Junge Menschen öfter betrunken gewalttätig

Gewalt ausgehend von Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat heute als Grund fast immer Alkoholeinfluss – das geht aus einer bisher einzigartigen Studie der Bayerischen Polizei hervor.

In Bayern stiegen die Gewalttaten im Rausch bei 18- bis 21-jährigen in den Jahren von 2001 bis 2010 um knapp das Doppelte.

 

18 bis 21 Jahre alte Täter am häufigsten

Bei jungen Erwachsenen greift die Gewaltbereitschaft unter Alkoholeinfluss am stärksten um sich.

Knapp zwei Drittel der betrunkenen Gewalttäter sind zum Zeitpunkt der Gewalttat in diesem Alter.

Meist richten sich die Taten gegen gleich alte. Männer greifen dabei meist Männer an, Frauen üben Gewalt gegen Männer und andere Frauen fast gleich häufig aus.

Als Grund nennt die Polizei „Vorglühen“ und „Rauschtrinken„, das die Behörde grundsätzlich als risikoreiche Trink – Praktiken bezeichnet. 18 bis 24 Jahre alte Menschen betrinken sich laut der Statistik am häufigsten auf eine solche Art und Weise.

 

Auch Mädchen schlagen öfter zu

Jede zehnte Gewalttat wird mittlerweile von betrunkenen jungen Frauen oder Mädchen begangen.

Vor zehn Jahren war es noch gerade jede zwanzigste.

Auch hier nennt die Bayerische Polizei den früheren Kontakt  zu Alkoho, Vortrinken auf öffentlichen Plätzen, sowie das räumliche Umfeld als Risikofaktoren: Großstadtgebiete mit einer hohen Dichten an Bars und Clubs sind am gefährlichsten für Gewalt, ausgehend von alkoholisierten Tätern.

adc / bka

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