Tag Archiv: Schmuggel

© Crystal Meth. Foto: Polizei München

Weniger Crystal-Delikte 2016 in Bayern, aber keine Entwarnung

Aus Drogenlaboren in Tschechien schmuggeln Dealer vor allem auch Crystal Meth nach Bayern. Im Jahr 2016 verzeichnete die Polizei im Freistaat jedoch einen deutlichen Rückgang an Crystal-Delikten.

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Das Hauptzollamt München hat bei einer Kontrolle einen präparierten Wolf entdeckt, © Copyright: BFV/Zoll

Flughafen München: Wolf in Koffer gefunden

 Als die Beamten des Hauptzollamtes München ein Gepäckstück eines Passagiers am Flughafen München öffneten, kam ein Mitbringsel zum Vorschein, dass auch für die erfahrenen Beamten nicht alltäglich ist. Bei der Gepäckkontrolle wurde das Ganzpräparat eines Wolfes gefunden. Dieser Fund wird dem Reisenden noch teuer zu stehen kommen.
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München: Zoll am Flughafen schnappt Uhren-Schmuggler

31 geschmuggelte, hochwertige Luxusuhren konnten Zöllner am Flughafen München Franz-Josef-Strauß bei insgesamt drei Reisenden sicherstellen. Der Steuerschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Den richtigen Riecher bewiesen wieder mal Zöllner am Münchner Flughafen. Beim „grünen“ Ausgang, der eigentlich signalisiert, dass der Reisende nichts zu verzollen hat, unterzogen die Zollbeamten zwei Männer die aus der Türkei gelandet waren, einer Stichkontrolle. Obwohl die Männer zunächst angaben, keine neuen Waren erworben zu haben, fanden sich in ihrem Gepäck 29 wertvolle Uhren, sowie drei Goldringe.

Nur wenige Tage zuvor kontrollierten Zöllner einen Reisenden aus Kuwait. Auch er gab zunächst an, nichts zu verzollen zu haben. Dennoch fanden sich in seinem Reisegepäck zwei wertvolle Uhren und Schmuck.

Steuerschaden rund 50.000 Euro

Der Steuerschaden, der der Bundesrepublik in beiden Fällen zusammen entstanden wäre, beträgt rund 50.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen hat die zentrale Straf- und Bußgeldstelle beim Hauptzollamt Augsburg übernommen.

Bei der Einreise in die Europäische Union müssen Waren ab einem Wert von 430 Euro beim Zoll angemeldet werden. Die Reisenden müssen dabei den roten Ausgang für anmeldepflichtige Waren benutzen und eine Zollanmeldung abgeben„, so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München.

Bilanz 2013

Die zentrale Straf- und Bußgeldstelle beim Hauptzollamt Augsburg ist über die Grenzen des Bezirks für den gesamten südbayerischen Bereich zuständig. Im Jahr 2013 wurden dort insgesamt 2.500 Strafverfahren und rund 920 Bußgeldverfahren wegen steuerlicher Zuwiderhandlungen eingeleitet.

Mit den Zöllnern auf der Lauer

In unserer Sendung „110 – Das Polizeimagazin“ haben wir zwei Zöllner bei ihrer Arbeit begleitet. Mit welchen Ausreden sie es zu tun haben, wenn sie bei Stichproben Reisende erwischen, die beispielsweise zu viele Zigaretten im Gepäck haben, können Sie in der aktuellen Ausgaben von „110 – Das Polizeimagazin“ sehen.

mh

Zigarettenschmuggler festgenommen

Zollfahnder haben im Raum Ingolstadt eine Zigarettenschmuggel-Bande gesprengt. Bei einer Razzia konnten 1.150 Stangen unverzollte und unversteuerte Zigaretten sichergestellt werden. Der bislang festgestellte Steuerschaden beträgt rund 350.000 Euro.

Ermittlungen bereits seit Mitte 2013

Vergangenen Mittwoch haben Zollfahnder schließlich 19 Wohnungen, Arbeitsstätten und Lagerräume durchsucht. Gegen fünf der insgesamt 24 Tatverdächtigen ist inzwischen Haftbefehl wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr erlassen worden.
Die im Bereich Ingolstadt ansässigen Zigarettenverteiler übernahmen an vorher abgesprochenen Treffpunkten die Schmuggelware von LKW-Fahrern. Diese hatten die Zigaretten in der Größenordnung zwischen 200 und 500 Stangen je Transport als Beiladung zur legalen Fracht wie zum Beispiel Torfballen von Russland über Lettland in die Europäische Union eingeschmuggelt.

Lager in Großmehring

Auf einem bäuerlichen Anwesen in Großmehring wurden die illegalen Zigaretten gehortet und schließlich auch verteilt. Mit einem Aufschlag auf den Gestehungspreis, wie es der Zoll nennt, von ca. 4 Euro je Stange wurden die Zigaretten an feste Abnehmer im Freundes- und Kollegenkreis verkauft.
Außer den Schmuggelzigaretten verschiedener Marken stellten die Ermittler in einem durchsuchten Bankschließfach neben einer größeren Summe Bargeld eine russische Militärpistole Kaliber 7,62 Tokarev und Munition sicher, für die keine waffenrechtliche Erlaubnisse vorliegen.

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Einsatz über zwei Tage

Zur Tilgung der Steuerschulden pfändeten die Beamten zudem über 40.000 Euro Bargeld bei mehreren Tatverdächtigen. An dem bis einschließlich Donnerstag andauernden Einsatz waren insgesamt 140 Beamte des Zollfahndungsamtes München, der Hauptzollämter München und Nürnberg sowie vier Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft München II beteiligt.
Aufgrund einer besonderen Gefährdungsbeurteilung bei einem der Tatverdächtigen wurde die zolleigene Spezialeinheit ZUZ (Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll) bei
den Festnahmen beteiligt.
mh / Zollfahndungsamt

Nur noch 300 Zigaretten steuerfrei

Privatpersonen dürfen ab dem 1. Januar nur noch 300 Zigaretten aus Polen, Bulgarien, Ungarn, Litauen und Rumänien steuerfrei nach Deutschland mitbringen. Bisher waren 800 Zigaretten möglich. Wer ab Januar mit mehr als 300 Stück erwischt wird, muss die fällige Tabaksteuer nachzahlen. Bei falschen Angaben über die tatsächliche Menge drohen zusätzlich strafrechtliche Konsequenzen.

Europäisches Recht greift

Die neue Regelung im Tabaksteuergesetz geht auf eruopäisches Recht zurück. Demnach ist es möglich, die Anzahl der steuerfreien Zigaretten aus Ländern zu beschränken, die zum 1. Januar 2014 die EU-weiten Mindeststeuersätze nicht einhalten. Für das Erreichen dieser Voraussetzungen wurde diesen Ländern eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2017 eingeräumt. Nach Ablauf dieser Frist bzw. bei einem vorzeitigen Erreichen der Voraussetzungen können wieder 800 Zigaretten steuerfrei mitgebracht werden.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf www.zoll.de.
mh / Zoll

Polizei stellt in Erding 30 kg der Droge Khat sicher

Der Kripo Erding ist es am Montag gelungen, 30 Kilo der Droge Khat sicherzustellen. Das Gewächs wird meist in afrikanischen Ländern als Aufputschmittel verwendet und ist dort auch unter dem Namen Miraa bekannt.

 

Ein 48jähriger Portugiese schmuggelte die Ware zunächst von London, wo er von einem farbigen Auftraggeber die Drogen übernommen hatte, über den Flughafen München ins Bundesgebiet ein. Anschließend mietete er sich in einem Erdinger Hotel ein, von wo er die Droge in jeweils zwei Pakten in die USA verschicken wollte. Nach Auftragserledigung sollte der arbeitslose Portugiese 300 britische Pfund Provision erhalten.

 

Noch im Hotelzimmer wurde der Drogenschmuggler mit 15 Kilogramm Khat festgenommen werden. Die restliche Ware hatte er bereits bei einem internationalen Paketdienst zum Versand aufgegeben. Das Rauschgift konnte jedoch noch rechtzeitig beschlagnahmt werden. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wurde der Portugiese wieder auf freien Fuß gesetzt.

 

mt / Polizei