Tag Archiv: Schwabing

180 Tonnen Weltkriegsmunition beseitigt

Wer erinnert sich nicht an die 250 Kilo-Fliegerbombe, die für Aufruhr in Schwabing sorgte? Das Überbleibsel aus dem 2. Weltkrieg ist kein Einzelfall. 2013 hatten  die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes wieder alle Hände voll zu tun mit den militärischen Hinterlassenschaften. „Rund 180 Tonnen an Bomben, Granaten und Patronenmunition konnten die Kampfmittelräumer 2013 entsorgen, davon 65 alliierte Spreng- und Splitterbomben mit mehr als zwei Tonnen Sprengstoff“, informierte heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.

 

Obwohl die Menge an gefundenen Bomben und sonstigen Sprengstoffen enorm erscheint, wird mit noch viel mehr versteckten Überbleibseln gerechnet. Wichtig ist, beim Fund eines solchen richtig zu reagieren.

Herrmann warnt: „Bei Kampfmittelfunden gilt: Hände weg! Sofort die Polizei verständigen! Die Polizei informiert die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, die im staatlichen Auftrag und für die Bürger kostenfrei die gefährlichen Funde entschärfen und entsorgen.“

 

 

Überall dort, wo es im Zweiten Weltkrieg Bombardierungen gab, also vor allem in größeren Städten und auf Flächen ehemals kriegswichtiger Einrichtungen, muss auch heute noch mit Blindgängern gerechnet werden. Bei entsprechendem Verdacht müssen Grundstückseigentümer und Bauherren schon im eigenen Interesse Maßnahmen treffen, die eine Gefährdung durch Kampfmittel ausschließen – insbesondere bei Eingriffen in den Boden. Dazu zählt insbesondere die Absuche des Grundstückes durch Fachfirmen.

 

 

„Im Auftrag des bayerischen Innenministeriums übernimmt der Kampfmittelbeseitigungsdienst anschließend kostenfrei die Entsorgung“, so der Innenminister. Die mit der Kampfmittelbeseitigung beauftragte Firma verfügt aktuell über zehn Spezialisten. Operative Basis sind die beiden Sprengkommandos München und Nürnberg. Die Kosten für deren Tätigkeit belaufen sich aktuell auf etwa 800.000 Euro jährlich. 2013 sind die Kampfmittelräumer mehr als 900 Meldungen nachgegangen. Herrmann: „Ich bin diesen Experten sehr dankbar für ihre Arbeit, die mit einem hohen persönlichen Risiko verbunden ist. Umso mehr freut es mich, dass auch 2013 wieder niemand zu Schaden gekommen ist.“

 

 

Weitere Informationen zum Thema finden sich im Internetangebot des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr, finden Sie hier.

 

 

jn / stmi

Schwabing: Pkw ausgebrannt

Brandstiftung in Schwabing. In der Hohenzollernstraße ist in der Nacht von Sonntag auf Montag  gegen 03:30 Uhr ein Pkw ausgebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung und sogar von einer Serie aus.

 

Erneut hat es einen Smart der Firma Aigner Immobilien erwischt. Am Montag gegen 03.30 Uhr bemerkte ein Taxifahrer den Smart, der in der Hohenzollernstraße in Schwabing am Straßenrand parkte und brannte. Als die Feuerwehr eintraf war der Smart durch den Brand bereits total zerstört und ein weiterer Pkw (Smart), der dahinter parkte, wurde stark beschädigt. Dazu wurden vier in der Nähe abgestellte Fahrräder beschädigt, sowie das dortige Wohnhaus. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 30.000 Euro. Die Brandfahnder der Münchner Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

 

Zeugenaufruf:
Wem sind im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Hohenzollernstraße oder in deren näheren Umgebung aufgefallen? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

Die Ermittler gehen von einer Serie aus. Vor knapp zwei Wochen sind nämlich mehrere Autos in der Ruffinistraße in Neuhausen ebenfalls ausgebrannt. Darunter ebenfalls ein Smart der Firma Aigner Immobilien. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um gezielte Anschläge gegen die Immobilienfirma handelt.

 

Brandstiftung Ruffinistraße

Insgesamt sind bei der Brandstiftung 3 Autos ausgebrannt. Mittlerweile ist bekannt, dass das mittlere der drei Autos, ein Smart, vorsätzlich in Brand gesetzt wurde. Das haben die Brandfahnder der Münchner Polizei mit Hilfe eines Kollegen des Landeskriminalamtes festgestellt. Der Schaden an allen drei Autos sowie an den beiden gegenüberstehenden und an dem Haus vor dem die PKW standen wird von der Polizei auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Aufgrund der hohen Hitzeentwicklung waren einige Fensterscheiben gesprungen, an zwei PKW sind die Zierleisten und seitliche Blinker geschmolzen.

 

 

Zeugenaufruf

Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Ruffinistraße (Neuhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Nach Informationen von münchen.tv wurde die Immobilienfirma, deren Dienstwagen am 3. April gegen 4:50 Uhr in Brand gesetzt wurde, bereits vor einem Jahr Opfer einer Vandalenattacke. Damals wurden die Scheiben eines Firmenwagens eingeschlagen. Ob es sich bei der Brandstiftung um eine gezielte Attacke gegen die Firma handelt oder ob die beiden Fälle nichts miteinander zu tun haben, ist noch unklar.

 

rr/mh/Polizeipräsidium München

 

München: Kunstfunde bleiben erstmal versteckt

Die Kunstwerke, die sich vormals im Besitz von Cornelius Gurlitt befunden hatten, bleiben erst einmal an dem „geheimen Ort im Raum München“, an dem sie in den letzten Wochen untergebracht waren.

Die Taskforce „Münchner Kunstfunde“ der Landesregierung hat die Kunst, bei der es sich wohl um Nazi – Raub – Kunst, vor kurzem offiziell Cornelius Gurlitt zurückgegeben.

Allerdings nicht, ohne vorher mit dem Kusthändlersohn, in dessen Wohnung in Schwabing die Bilder gefunden worden waren, einen Deal auszuhandeln:

Gurlitt ist zwar wieder der Eigentümer der Bilder, dennnoch hat er sich verpflichtet, die Kunstwerke da zu belassen, wo die Taskforce sie momentan aufbewahrt – zur weiteren Untersuchung.

Schon allein aus konservatorischen Gründen liegt es nahe, dass jede Art der Bewegung von Kunstgut eine Gefährdung darstellen würde und demzufolge nach Möglichkeit zu vermeiden wäre„, heißt es von der Taskforce.

Bis Ende des Jahres soll die Provenienzforschung, also die Recherche über die ursprünglichen Besitzer der Kunstgegenstände, abgeschlossen sein.

Dann soll Cornelius Gurlitt die Bilder, die sich nicht als Raubkunst erwiesen haben, zurückerhalten.

„Es ist Sache von Herrn Gurlitt und seinen Vertretern, was mit den Bildern geschehen soll, bei denen eine Rückgabe angeordnet wird“, sagte Justizminister Winfried Bausback von der CSU.

Zuvor hatte Gurlitt seine Sammlung von möglicher NS – Raubkunst in seiner Wohnung, nur kennt den Ort mittlerweile durch die Medien fast ein jeder, was problematisch werden könnte, da es sich bei den Bilder um immense Vermögenswerte handelt.

adc / dpa

Schwabing West: Pkw-Fahrer übersieht Motorradfahrer

Pkw übersieht Motorradfahrer – eine Person schwer verletzt
Am Montag gegen 19.50 Uhr, fuhr ein 56 Jahre alter Grafiker aus München mit seinem Smart die Hohenzollernstraße stadtauswärts. Hinter ihm fuhr ein 23 Jahre alter Bürokaufmann aus München mit seiner Honda. An der Kreuzung zur Fallmerayerstraße scherte der 56-Jährige nach rechts in den Kreuzungsbereich ein und setzte, ohne zu blinken, nach links zum Wenden an. Dabei übersah er den Motorradfahrer, welcher
trotz sofortiger Gefahrenbremsung in die hintere linke Fahrzeugseite des Smart prallte und zu Sturz kam.

 

Der Motorradfahrer erlitt schwere Verletzungen

 

Dabei wurde der Bürokaufmann schwer verletzt. Er erlitt eine Brustbeinfraktur und einen Lungenriss und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen wird auf 4.000 Euro geschätzt. Die Hohenzollernstraße musste zur Unfallaufnahme in beiden Fahrtrichtungen für ca. eine Stunde gesperrt werden. Die Straßenbahnlinien 12 und 27 mussten unterbrochen werden.

 

Beginn der Motorradsaison

Die Motorradsaison 2014 beginnt. Die Autofahrer müssen sich nach den Wintermonaten erst wieder an die Motorradfahrer gewöhnen. Die Zweiradfahrer sind leicht zu übersehen. Daher ist ein Schulterblick beim Spurwechsel wichtig.

“Ganz wichtig ist, dass Autofahrer vor dem Abbiegen oder beim Spurwechsel rechtzeitig blinken. Für Motorrad-, wie Autofahrer gilt: Auf kurvigen Straßen unbedingt auf der eigenen Spur bleiben“, so Wolfgang Baumüller, Rettungsassistent und ehrenamtlicher Leiter der Johanniter Motorradstaffel in München.

 

Aber auch die Motorradfahrer müssen im Straßenverkehr aufpassen. Richtige Kleidung kann dabei viel ausmachen.

 

Die richtige Kleidung kann vor Verletzungen schützen

Typische Verletzungen bei Motorradunfällen sind Knochenbrüche, schwere Hautschürfungen oder Verletzungen an den Nerven, die zu Lähmungen führen können. Deswegen sollte jeder Motorradfahrer stets geeignete Schutzkleidung tragen. Eine normale Jeans bietet bei einem Unfall nicht mehr Schutz als die nackte Haut. Wichtig ist, dass die Protektoren richtig und fest sitzen. Das Schuhwerk sollte auch die Knöchel schützen.

 

rr/Polizeipräsidium München

Stromausfall im Münchner Norden

Auf einmal war alles Dunkel – Am Dienstagmorgen lag der Müncher Norden im Dunkeln. Grund dafür war ein Defekt im Umspannwerk.

 

Choas in München wegen Stromausfall

 

Zahlreiche Haushalte in München mussten ohne warmes Wasser, Licht und Strom auskommen. Betroffen waren die Stadtteile Schwabing West und Milbertshofen. Gegen 8 Uhr morgens gingen die Lichter aus und ließen die Münchner im Dunkeln zurück. Mittlerweile haben fast alle Haushalte wieder Strom. Laut Stadtwerke München gab es einen technischen Defekt im Umspannwerk Milbertshofen. Auch im 02-Tower in Moosach wurde es dunkel.

 

Auch Straßenverkehr betroffen

Aber nicht nur Haushalte waren von dem Stromausfall betroffen. Auch einige Ampeln im Münchner Norden gingen nicht mehr. Durch die fehleden Verkehrsregelung kam es zu Stockungen und sogar einigen Staus auf den Münchner Straßen  – unter anderem an der BWM Welt. Doch Unfälle konnten vermieden werden. Die Münchner Polizei reagierte schnell. Beamte hatten sich an die Kreuzungen gestellt und den Verkehr manuell geregelt. Mittlerweile sind alle Ampeln wieder mit Strom versorgt und die Verkehrslage hat sich normalisert.

 

Stromversorgung läuft wieder

 

Gegen 10:00 Uhr waren fast alle Münchner Haushalte wieder mit Strom versorgt. Nur noch einige weige Hundert seien noch betroffen, teilte ein Sprecher der Stadtwerke mit. „Es werden von Minute zu Minute weniger“, so der Sprecher weiter. Die weiteren Ausfälle würden bald behoben werden.

 

rr/Stadtwerke München

 

Schwabing: Gurlitt einigt sich nach Kunstfund mit Bundesregierung

Nach dem Fund hunderter Kunstgemälde in einer Wohnung in Schwabing hat die Bundesregierung nun mit Kunsthändler Cornelius Gurlitt eine Einigung getroffen. In einem Vertrag erklärt sich der 81 Jahre alte Mann dazu bereit, alle unter Raubkunstverdacht stehenden Bilder freiwillig auf ihre Herkunft untersuchen zu lassen. Das teilte die Bundesregierung, das bayerische Justizministerium und Gurlitts Anwälte am Montag mit.
Mit dieser Vereinbarung, an deren Zustandekommen auch die Strafverteidiger Prof. Dr. Tido Park und Derek Setz mitwirkten, erklärt sich Cornelius Gurlitt bereit, im Falle einer Beendigung der Beschlagnahme auf dann freiwilliger Basis eine Provenienzrecherche zu ermöglichen. Herr Gurlitt ermöglicht eine Fortsetzung der  Provenienzrecherche durch die Taskforce bei solchen Werken aus dem „Schwabinger Kunstfund“, für die ein Verdacht auf NS-verfolgungsbedingten Entzug (sog. Raubkunst) oder auch indirekt in Fällen der sog. entartete Kunst nicht ausgeschlossen werden kann. Diese Kunstwerke bleiben hierfür im bisherigen gesicherten Gewahrsam und bei „lostart“ eingestellt. Allerdings hat die Taskforce das Ziel, die Provenienzrecherche im Wesentlichen innerhalb eines Jahres durchzuführen. Kunstwerke, für die innerhalb der Jahresfrist die Provenienzrecherche durch die Taskforce nicht abgeschlossen wurde, werden an Cornelius Gurlitt herausgegeben. Herr Gurlitt gewährleistet aber die weitere Zugänglichmachung für die Fortsetzung der Provenienzrecherche. Soweit Restitutionsansprüche angemeldet wurden oder bestehen können, bleiben die Werke auch nach Jahresablauf in treuhänderischer Verwahrung. Cornelius Gurlitt kann zumindest einen Wissenschaftler an die Taskforce entsenden, damit die Wahrung seiner Interessen garantiert bleibt.“ heißt es in einer Mitteilung des bayerischen Justizministeriums.
mh / Justizministerium

Fußgängerin bei Unfall in Schwabing schwer verletzt

Radfahrer übersehen – Fußgängerin schwer verletzt
Am Mittwoch gegen 16.20 Uhr, ging eine 57-jährige Fußgängerin aus München den Gehweg der Clemensstraße entlang. Auf Höhe der Hausnummer 24 wollte sie die Fahrbahn überqueren. Dabei übersah sie einen von links kommenden und ordnungsgemäß die Fahrradstraße entlang radelnden 17-jährigen Schüler. Dieser bemerkte die Fußgängerin zu spät, da sie verdeckt durch vorschriftsmäßig geparkte Autos am Fahrbahnrand plötzlich auf der Fahrbahn erschien. Trotz Vollbremsung konnte der Radler einen Zusammenstoß mit ihr nicht mehr verhindern. Bei dem Zusammenstoß kamen beide zu Sturz. Während der Fahrradfahrer sich Prellungen am Knie zuzog, erlitt die Fußgängerin eine leichte Hirnblutung und musste mit dem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
rr/Polizeipräsidium München

Brandstiftung in Schwabing

Wegen Verdacht auf Brandstiftung wurde ein 50-Jähriger von der Polizei vorläufig festgenommen.

Am Mittwoch gegen 22.45 Uhr, bemerkten Hausbewohner einen Brand in einer Wohnung in der Clemensstraße in Schwabing. Aus dieser Wohnung war vorher eine lautstarke Auseinandersetzung zu hören. Es wurden die Polizei und Feuerwehr gerufen. Die Feuerwehr konnte im Schlafzimmer einen Brand feststellen, der umgehend gelöscht wurde.

Daraufhin übernahm das Fachkommissariat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache. Ein technischer Defekt konnte ausgeschlossen werden. Wie sich herausstellte, bewohnt ein 50-jähriger Mann zusammen mit seiner 31-jährigen Lebensgefährtin und dem gemeinsamen Kind die ca. 100 qm große Vier-Zimmer-Wohnung. Der zur Brandzeit allein in der Wohnung anwesende 50-Jährige machte zur Brandentstehung widersprüchliche Angaben. Offensichtlich stand er unter Alkoholeinfluss. Er wurde vorläufig festgenommen, da der dringende Verdacht besteht, dass er die Wohnung selbst angezündet hat. Er wurde zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Der Tatverdächtige erlitt leichte Brandverletzungen; ein 22 Jahre alter Feuerwehrmann wurde beim Löschen leicht verletzt, Schnittverletzungen an der linken Hand, und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Das Schlafzimmer sowie die restliche Wohnung wurden erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 80.000 bis 100.000 Euro.

 

 

rr/Branddirektion München/Polizeipräsidium München

 

 

Straßensperrung auf der Leopoldstraße wegen Abbruchhaus

Die Leopoldstraße in Schwabing war gestern für mehrere Stunden gesperrt.

Grund dafür waren Risse in einem Abbruchhaus an der Kreuzung Leopold- und Hohenzollernstraße.Gegen 16.00 Uhr wurde die Einsatzzentrale der Münchner Polizei alarmiert, da die Baufirma befürchtete, dass Fassadenteile auf die Straße fallen könnten. Die Leopoldstraße wurde daraufhin sofort zwischen der Münchner Freiheit und der Franz-Joseph-Straße gesperrt. Maßnahmen der verantwortlichen Firma zur Stabilisierung des Hauses dauerten bis in den Abend an. Ein Statiker überprüfte danach die Sicherheit des Hauses, von dem keine Gefahr mehr ausgeht.

Die Straßensperrung wurde um 18.45 Uhr aufgehoben. Es gab erhebliche Behinderungen im Berufsverkehr. Die U-Bahn war nicht betroffen.
rr/Polizeipräsidium München

Microsoft zieht nach Schwabing

Die Zentrale von Microsoft Deutschland liegt bislang in einem Vorort von München. In den kommenden Jahren will der Softwarekonzern in den Münchner Stadtteil Schwabing ziehen und dort die Arbeitswelt der Zukunft erproben.

 

Microsoft verlagert seine Deutschland-Zentrale vom Münchner Vorort Unterschleißheim in die bayerische Landeshauptstadt. In der Parkstadt Schwabing soll bis 2016 eines der modernsten Büros Deutschlands entstehen, das «individuelle Entfaltung aller Mitarbeiter», und «zeitgemäße Formen der Zusammenarbeit» mit Hilfe neuer Technologien bieten soll, teilte Microsoft am Freitag mit.

 

Microsoft setze bereits auf moderne Arbeitsformen, die den Mitarbeitern mehr Flexibilität bieten sollen. In Unterschleißheim arbeiten derzeit 1.800 Menschen, in ganz Deutschland sind es 2.700. Nicht für alle Mitarbeiter solle es künftig einen eigenen, individuellen Büroplatz geben. Der Softwarekonzern hatte zuletzt erklärt, dass künftig jeder Mitarbeiter einen Anspruch auf einen Heimarbeitsplatz haben solle.

 

«Neben den Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter waren die Wirtschaftlichkeit und die Nachhaltigkeit des Gebäudes sowie die Attraktivität und die Sichtbarkeit des Standortes ausschlaggebend», sagte Christian Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. Die bisherige Zentrale in Unterschleißheim liegt mitten in einem verkehrsberuhigten Neubaugebiet und kann kaum erweitert werden.

 

Die neue 26.000 Quadratmeter große Zentrale an der Walter-Gropius-Straße solle neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen. Zusätzlich soll der Neubau für Kunden, Partner und andere Gäste optimalen Platz bieten. Der Umzug ist für den Sommer 2016 geplant.

 

 

dpa/cb

Sensationsfund – Woher stammen die Kunstwerke?

Nach dem spektakulären Fund der Kunstsammlung in einer Schwabinger Wohnung gibt die Staatsanwaltschaft Augsburg am Dienstag Auskunft über die Kunstgegenstände.

Die gut 1.500 Werke berühmter Künstler wie Pablo Picasso, Henri Matisse oder Marc Chagall waren bereits im Frühjahr 2011 entdeckt worden.

Anscheinend lagerten sie in der Wohnung des 79 Jahre alten Cornelius Gurlitt, dem Sohn eines Kunsthändlers.

Nun sollen die kostbaren Kunstschätze in einem Depot in Garching bei München lagern, wo sie von Sachverständigen untersucht werden. Auch die Herkunft der Bilder soll geklärt werden.

Außerdem spricht die renommierte Kunstexpertin Meike Hoffmann von der Forschungsstelle «Entartete Kunst» der Freien Universität Berlin. Sie hat die Werke der Sammlung untersucht und will nun erste Erkenntnisse präsentieren.

 

cb/dpa

Krebsdrama: Ambra braucht Hilfe!

Die 16jährige Ambra Meda aus Tirana, Albanien hat Krebs. Das albanische Mädchen leidet an einem äußerst bösartigen Tumor an der rechten Niere und benötigt dringend eine Operation und eine Chemotherapie. Die Kosten dafür belaufen sich auf 180 000 Euro, ihrer Familie fehlen die finanziellen Mittel.  Um die Behandlung und die Unterbringung von Ambra Medas Elters in München zu ermöglichen, hat der Münchner Kampfsportweltmeister Jonny Keta damit begonnen Spendengelder zu sammeln. Unter Anderem findet am 12. Oktober eine Kampfsportveranstaltung zu Gunsten von Ambra statt. Daniel Stock hat das krebskranke Mädchen in der Kinderklinik München Schwabing besucht.  Den Beitrag sehen Sie um 18 Uhr bei münchen heute oder unten auf dieser Seite.

Wer helfen möchte, kann hier spenden:

Für Spenden aus Deutschland:

Deutsche Bank, PGK AG
Kontonummer: 6159339
Bankleitzahl: 70070024
Verwendungszweck: Ambra Meda

Für Spenden aus dem Ausland:

IBAN DE16 700700240615933900
BIC (SWIFT): DEUTDEDBMUC

ds/me

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Das sind die Wahlergebnisse für München

Bayernweit hat die CSU knapp 50 Prozent abgeräumt, in München sieht die Lage allerdings anders aus. CSU (36,6) und SPD (32,2) liegen fast auf Augenhöhe, die Grünen haben ein zweistelliges Ergebnis erreicht. Die Freien Wähler hingegen kommen nicht über die 5 Prozent. Und ginge es nach den Wählern der Landeshauptstadt, dann wäre die FDP mit knapp über 5 Prozent sehr wohl in den Landtag eingezogen.

 

In Schwabing hatte es bis zuletzt ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Isabell Zacharias (SPD) und Ludwig Spaenle (CSU) gegeben. Zeitweise hatte die Landtagskandidatin der SPD die Nase vorne, am Ende siegte jedoch der amtierende Kultusminister.

 

mt

Anwohner erinnern sich: Vor einem Jahr wurde die Bombe in Schwabing gefunden

Vor genau einem Jahr, am 27. August 2012, wurde in der Feilitzschstraße eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. An sich nichts ungewöhnliches – in Münchner Baugruben werden häufig solche nicht detonierten Sprengsätze entdeckt und erfolgreich entschärft. Doch nach kurzer Zeit wird allen klar: Diesmal ist es anders. Die Bombe muss gesprengt werden – mitten in Schwabing.

 

Der Stadtteil wird großräumig abgeriegelt, ganz München hält stundenlang die Luft an. Am 28. August gegen 22 Uhr ist es dann soweit: Ein lauter Knall hallt durch die Stadt, gefolgt von einem gewaltigen Feuerball. Fensterscheiben zerbersten, umliegende Häuser fangen Feuer.

 

Besonders die Anwohner erinnern sich auch heute noch an die Stunden vor und nach der Sprengung – und an das Ausmaß der Zerstörung. Damla Sahin, die Mitinhaberin in einem Friseursalon in der betroffenen Gegen ist, befürchtete das schlimmste: „Als wir diesen Knall, diesen Druck, diese Welle gespürt haben und diese Feuerflammen gesehen haben, habe wir gedacht: Es ist vorbei. Die ganze Feilitzschstraße existiert nicht mehr.“

 

Heute, ein Jahr nach dem Bombenfund, erinnert kaum noch etwas an die Explosion. Die letzten Fensterscheiben wurden ausgewechselt, und in der Baugrube entstehen die geplanten Wohnungen. Doch eines bleibt für immer: Die Erinnerung an den 28. August 2012.

 

Am Tag der Sprengung hat münchen.tv in mehreren Sondersendungen live vom Ort des Geschehens berichtet – schauen Sie in unsere Mediathek.

 

mt

Foto: Feuerwehr München

 

 

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