Tag Archiv: schwarzfahrer

einfahrende S-Bahn, © Symbolfoto

Betrunkener Schwarzfahrer randaliert in S-Bahn

Am Samstagmorgen, den 17. Juni 2017, rastete ein alkoholisierter 18-Jähriger in der S-Bahn aus, als er kontrolliert wurde. Er verhielt sich gegenüber den Fahrkartenkontrolleuren sowie anderen Mitreisenden respektlos und schlug mit einem Schuh gegen die S-Bahnscheibe.

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Bundespolizeibeamter schließt Zellentür, © Symbolbild - Foto: Bundespolizei

Kurios – Untergetauchter Grieche will Infos von der Polizei und wird verhaftet

Ein 24 Jahre alter untergetauchter Grieche wurde am Samstagnachmittag von der Bundespolizei verhaftet. Der Mann selbst war zu den Beamten gegangen, um Informationen über seine geplante Ausreise zu bekommen.

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Bus der MVG in München unterwegs.

Fürstenfeldbruck: Haben MVG-Kontrolleure Schwangere gewürgt?

Das ist einmal ein Vorwurf, der es in sich hat:

Fahrkartenkontrolleur im Öffentlichen Personennahverkehr in und um München gehört sicher nicht zu den Jobs, den man sich aussuchen sollte, wenn man es auf allgemeine Beliebtheit angelegt hat.

Sollten aber die Vorwürfe stimmen, die eine 38 Jahre alte werdende Mutter gegen zwei Kontrolleure der MVG erhebt, dann ist Beliebtheit nun wirklich das Letzte, was die beiden erwarten könnten:

 

Wegen angeblichen Schwarzfahrens gewürgt!

 

Was genau vorgefallen ist:

Die 38-Jährige Monika B. beobachtete nach eigenen Angaben zunächst einen Streit zwischen einem anderen Fahrgast, einem der beiden Kontrolleure und dem Fahrer von dem Bus, mit dem die in der achten Woche Schwangere ins Krankenhaus fahren wollte.

Da sollen bereits üble Beschimpfungen geflogen sein.

Dann wollte Monika B. in den Bus einsteigen. Darauf soll der Fahrkartenkontrolleur sich ihr in den Weg gestellt haben und wollte ihr Ticket sehen.

Die werdende Mutter sagte ihm, sie wolle das Ticket gerade beim Busfahrer kaufen, worauf der sichtlich gereizte Fahrkartenkontrolleur ihren Personalausweis sehen wollte.

Monika B. sah das aber nicht ein – immer hin habe sie nichts unrechts getan.

Als der Bus vor dem Krankenhaus zum stehen kam, stieg die Schwangere aus und wurde – nach eigenen Angaben – dann von dem Fahrkartenkontrolleur und einer Kollegin angegriffen.

Die beiden sollen sie gewürgt und auf eine Bank geworfen haben- wegen Schwarzfahrens.

 

Die Polizei kommt – und hört verschiedene Stories

 

Sowohl die Schwangere Frau als auch die Kontrolleure erstatteten Anzeige:

Gegen die Kontrolleure wegen Körperverletzung, gegen Monika B. wegen Schwarzfahrens und Beleidigung.

Von Seiten der MVG heißt es, es gäbe keinen Grund, der Unschuldsbehauptung der Fahrkartenkontrolleure nicht zu glauben, da es gegen die beiden vorher noch nie Beschwerden  gegeben habe.

Die beiden Kontrolleure selbst sagen, sie hätten die schwangere Frau nicht am Fahrkartenkauf gehindert und dann attackiert, sondern Monika B. hätte den Kauf ihres Tickets immer weiter aufgeschoben, bis sie an ihrem Zielort angekommen war.

Ob die werdende Mutter sich hier ein Ticket sparen wollte, oder ob es einfach das erste Mal war, dass die beiden Kontrolleure handgreiflich wurden – die Ermittlungen laufen.

adc

Aggressive Schwarzfahrer rund um München

Körperliche Angriffe von Schwarzfahrern gegen Zugbegleiter. Gleich in zwei Fällen muss die Bundespolizei gegen aggressive Zugfahrgäste ohne Fahrschein ermitteln. In einem dritten Fall hat ein Mann grundlos die Notbremse gezogen.
Gegen 05:55 Uhr stieß ein 29-jähriger Türke, der bei der Kontrolle im Regionalexpress von Ampfing zum Ostbahnhof keinen Fahrschein vorweisen konnte, eine 42-jährige Zugbegleiterin mit großer Wucht gegen die Schulter. Als er die Frau danach am Hals packen und offensichtlich würgen wollte, schritten drei, bislang unbekannte Fahr-gäste im RE 27012 beherzt ein. Sie zogen den Mann aus Oberschleißheim von der Zugbegleiterin weg und drückten ihn zurück in den Sitz. Die DB-Mitarbeiterin wurde nicht verletzt.
Um 10:15 Uhr kontrollierten Mitarbeiter des DB-Prüfdienstes in einer S6 kurz vor dem S-Bahnhaltepunkt Possenhofen einen 18-Jährigen aus Berg am Laim. Der Mann hatte keinen Fahrschein und stieß die 56-jährige Kontrolleurin so heftig gegen eine Metallstange, dass diese anschließend über Schmerzen in der Schulter bzw. im Handgelenk klagte. Offensichtlich um zu flüchten, hat der Berg am Laimer danach die zweite Person des Prüfdienstes, einen 34-jährigen Mann, weggestoßen und ihn im Gesicht gekratzt. Einem Schlag ins Gesicht ist der DB-Mitarbeiter ausgewichen, ehe es ihm gelang den Mann zu überwältigen.
Kurz vor 22:00 Uhr zog ein 32-Jähriger aus Allach ohne ersichtlichen Grund in einer stadteinwärtsfahrenden S4 auf Höhe Pasing den Nothalt. Er wurde dabei vom Triebfahrzeugführer beobachtet. Der Mann wurde von zwei DB-Sicherheitsmitarbeitern am Bahnhof Pasing gestellt. Bei der Verbringung zum Ausgang kratzte der Allacher einen DB-Mitarbeiter am Arm woraufhin ihn dieser mit dem Knie gegen den Bauch getreten haben soll. Beim Allacher wurden 1,76 Promille Atemalkohol gemessen.
Die Bundespolizei hat in allen drei Fällen Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet. In zwei Fällen zusätzlich wegen Erschleichen von Leistungen und einmal wegen des Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen.
mh / Bundespolizei

ICE im Münchner Hauptbahnhof, © Wegen eines Brandes einer IC-Lok kommt es zu Problemen im Bahnverkehr - Symbolfoto

Schwarzfahrer wird gewalttätig

Ein zum Dienst fahrender Bundespolizist musste am Mittwoch (8. Januar) einen Zugbegleiter unterstützen. Gemeinsam gelang es, einen Schwarzfahrer, der körperliche Gewalt anwendete, an der Flucht zu hindern.

Es war kurz nach 06:15 Uhr am Mittwoch Morgen, als ein Zugbegleiter einen 16-jährigen Mazedonier in der Regionalbahn 59141, auf dem Weg von Pfaffenhofen/Ilm nach München kontrollierte.

 

Der Jugendliche konnte keinen Fahrschein vorweisen und machte trotz Belehrung falsche Angaben zur Person.

Der Zugbegleiter bat einen58-jährigen Bundespolizisten, der sich gerade auf dem Weg zum Dienst befand, um Unterstützung. Als die Regionalbahn in Petershausen stoppte und Reisende ein- und ausstiegen, wollte der 16-Jährige flüchten um sich weiterer polizeilicher Maßnahmen zu entziehen.

 

Bundespolizist und Zugbegleiter stellten sich ihm gemeinsam in Weg. Der Mazedonier konnte trotz körperlicher Attacken an der Flucht und dem Verlassen des Zuges gehindert werden. In München erwarteten dann die informierten Kollegen am Bahnsteig. Es kam zu keinen Verletzungen. Gegen den 16-Jährigen wird nun aber wegen Leistungserschleichung und versuchten Betrug sowie Körperverletzung ermittelt.

 

 

 

jn / Pressestelle Polizeipräsidium München