Tag Archiv: Selbstmord

Ziviles Polizeiauto mit Haltekelle, © Symbolfoto

Verwirrter Fahrraddieb als Geisterfahrer auf Autobahn unterwegs

Gestern war ein 27-Jähriger mit einem gestohlenen Fahrrad auf der A95 in Richtung Stadtgebiet München unterwegs. Erst in dem bereits gesperrten Luise-Kiesselbach-Tunnel konnten Polizisten den Mann stoppen. Nachdem er anfing zu schreien und Suizidabsichten äußerte, kam der verwirrte Mann in eine psychiatrische Klinik.

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Polizeiwagen im Einsatz

München Neuried: Suizid auf der Autobahn München-Garmisch-Partenkirchen

Auf der Autobahn München Garmisch-Partenkirchen staut sich der Verkehr. Doch in diesem Fall ist es nicht der Urlaubsverkehr, der für lange Wartezeiten sorgt – auf dem Autobahnabschnitt Höhe Neuried geschah in der letzten Nacht ein Autounfall. Eine Person ist tot. Und mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um Suizid. Weiterlesen

Ein schwarze Pistole liegt auf einem Tisch, © Symbolfoto Waffe

München: Selbstmörder war Waffennarr

Der Mann, der sich am Dienstag vor den Augen der Polizei das Leben genommen hatte, war ein der Polizei bereits bekannter Waffen-Fanatiker.

Unter anderem hatte der 48 Jahre alte Selbstmörder eine vollautomatische Maschinenpistole der Marke UZI.

Außerdem hatte er rund 3400 Schuss Munition in seiner Wohnung gebunkert.

Schon seit den achtziger Jahren soll der Mann wegen Waffendelikten bei der Polizei bekannt gewesen sein. Seit 2011 bereits fahndeten die Beamten nach ihm.

Nachdem er sich selbst in den Kopf geschossen hatte, soll der Waffennarr noch mindestens ein Mal auf die Polizeibeamten gefeuert haben, bevor er starb.

 

 

Unser Polizeireporter bringt bei der Polizei gerade mehr in Erfahrung.

 

Hintergrund:

 

In der Thalkirchner Straße hat sich am Dienstagnachmittag ein Mann vor den Augen der Polizei erschossen. Dem 48 Jahre alten Mann wurde seine Wohnung in der Thalkirchner Straße gekündigt. Zuvor hatte er bereits bei einer Sozialstelle gedroht, sich für den Fall der Wohnungskündigung und danach keine weitere Hilfe zu bekommen,  zu erschiessen. „Die Waffe, eine Glock, habe ich schon.“ soll der Bewohner einem Mitarbeiter des Sozialbürgerhauses gesagt haben. Daraufhin wurde die Polizei verständigt, mit dem Ziel, den Mann von seinem Vorhaben abzuhalten. Als die Beamten bei dem Mann in der Wohnung eintrafen, richtete er eine Pistole gegen seinen Kopf. Trotz der mehrmaligen Aufforderung der Beamten die Waffe wegzulegen, schoss sich der 48-jährige vor den Augen der Beamten in den Kopf. Trotz Kopfschuss verstarb er nicht sofort, sondern drehte sich mit der Waffe in der Hand noch in Richtung der Polizisten. Zum Selbstschutz gab ein Polizist einen Schuss in das Bein des Mannes ab und stoppte ihn so. Er verstarb jedoch kurz danach aufgrund seines Kopfschusses.
Der Bewohner ist bei der Polizei wegen einiger Delikte (unter anderem Verkehrsverstöße, Diebstahls- und Trunkenheitsdelikte) bereit aktenkundig.

In eigener Sache:

Werte Zuschauer und User von münchen.tv:

Normalerweise berichten wir weder in unserer Nachrichtensendung „münchen heute“ noch auf unserer Homepage www.muenchen.tv über Selbstmorde. Denn wir wollen keinen Anreiz für Nachahmungen liefern.  Doch am Montagabend in Garching und am Dienstagmittag in der Thalkirchner Straße haben sich zwei tragische Fälle ereignet, die durch die Umstände eine besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erfahren haben. Aus diesem Grund haben wir uns in diesen beiden Fällen dazu entschieden, darüber zu berichten.

Wenn Sie selbst Selbstmord-Absichten haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Ihr münchen.tv-Team

Garching: Drogen-Brüder erschießen sich im Biergarten!

Doppelselbstmord am Montagabend in Garching. In einem geschlossenen Biergarten erschiessen sich zwei Männer mit einer Pistole. Am Dienstag will die Polizei weitere Ermittlungsergebnisse bekannt geben.

Gespenstisches Szenario am Montagabend in einem Biergarten in der Mühlgasse in Garching. Völlig alleine sitzen zwei Männer abends gegen 19:45 Uhr auf den Bierbänken und hantieren mit einer Pistole. Der Himmel verdunkelt sich durch das heranziehende Gewitter immer mehr. Der Biergarten ist aufgrund des regnerischen Wetters geschlossen. Ein Spaziergänger beobachtet dei beiden Männer und erkennt die Waffe. Umgehend verständigt er die Polizei. Als Streifenbeamten sich den beiden nähern, um sie zu kontrollieren, hält sich einer der beiden Männer die Pistole an die Schläfe und drückt ab. Die Polizisten ziehen sich umgehend zurück. Kurz darauf fällt ein zweiter Schuss. Am Ende liegen zwei Leichen im Biergarten. Warum sich die beiden Männer für einen Doppelselbstmord entschieden haben, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen. Am Dienstag sollen beide Leichen im Institut für Rechtsmedizin der LMU obduziert werden. Ob sich die beiden möglicherweise in einem Suizid-Internetforum kennengelernt hatten, um später ein Mal gemeinsam aus dem Leben zu scheiden, ist eine Theorie, die von der Polizei geprüft wird. Am Diestagmittag will die Polizei weitere Details, soweit möglich, bekannt geben. Einen Bericht sehen Sie um 18:00, 19:00 und 21:00 Uhr in unserer Nachrichtensendung „münchen heute“.

Jetzt wurde bekannt: Es handelt sich bei den beiden Toten um zwei Brüder, die die Polizei dem Drogenmilieu zuordnet. Die beiden haben sich mit einer 9-Millimeter-Pistole der Marke Heckler & Koch getötet.

Unser Polizeireporter mit weiteren Informationen:

 


mh / Polizei

In eigener Sache:

Werte Zuschauer und User von münchen.tv:

Normalerweise berichten wir weder in unserer Nachrichtensendung „münchen heute“ noch auf unserer Homepage www.muenchen.tv über Selbstmorde. Denn wir wollen keinen Anreiz für Nachahmungen liefern.  Doch am Montagabend in Garching und am Dienstagmittag in der Thalkirchner Straße haben sich zwei tragische Fälle ereignet, die durch die Umstände eine besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erfahren haben. Aus diesem Grund haben wir uns in diesen beiden Fällen dazu entschieden, darüber zu berichten.

Wenn Sie selbst Selbstmord-Absichten haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Ihr münchen.tv-Team

 

Der Waffennarr und der Isarmord – Polizei prüft auf Zusammenhänge

Spekuliert werden kann viel. Auf den ersten Bick gibt es kaum Verbindungsstücke zwischen dem Waffennarr, der sich in der vergangenen Woche im Glockenbachviertel erschoss, und dem Mord an der Isar vor einem Jahr.

 

Trotzdem – die Polizei muss jeder Möglichkeit auf den Grund gehen. Der Mord an der Isar ist für die Beamten noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Damals hatte ein Unbekannter eine mit ihrem Freund vorbeiradelnde Frau bespuckt und bei dem folgenden Streit deren Lebensgefährten erstochen. Derzeit würden DNA-Proben des Waffenbesitzers und des Messerstechers abgeglichen, bestätigte Polizeisprecher Wolfgang Behr am Dienstag entsprechende Medienberichte. Die Ergebnisse werden im Laufe der Woche erwartet. Die Überprüfung sei zunächst Routine.

«Wir machen das wie bei allen Personen, die eventuell als Täter infrage kommen» sagte Behr. Unter anderem seien über eine Funkzellenauswertung alle Handybesitzer überprüft worden, die sich zur Tatzeit in der Nähe befanden. Insgesamt sei die Polizei bereits Hunderten Spuren nachgegangen.

 

«Jetzt haben wir jemanden, der in der Nähe gewohnt hat, anscheinend einen Hang zu Messern hatte und grob auch wohl vom äußerlichen Erscheinungsbild in die Beschreibung passt», sagte Behr. Die Freundin des Opfers hatte damals den Mann beschrieben, der ihren Freund tötete – allerdings war sie ein Stück entfernt und es war Nacht.

 

Der Waffenbesitzer hatte sich vor einer Woche erschossen, als die Polizei vor seiner Wohnung stand. Die Beamten wollten Pistolen sicherstellen, nachdem die waffenrechtliche Erlaubnis des 32-Jährigen mit dem Austritt aus einem Schützenverein widerrufen worden war. Als die Polizisten Zisch- und Knallgeräusche hörten und Rauch sahen, drangen sie in die Wohnung ein. Dort fanden die Leiche des Mannes.

 
In der Wohnung brannten an drei Stellen Leuchtfackeln, die an Kunststoffkanistern mit brennbarer Flüssigkeit angebracht waren. Außerdem entdeckten die Polizisten zahlreiche Messer, zwei Pistolen mit etwa 1000 Schuss Munition, zehn Kanister mit brandfördernden Flüssigkeiten – sieben davon waren mit Zündvorrichtungen versehen -, Softairwaffen und zwei Gaspistolen. Das Haus war zur Sicherheit geräumt worden.

 

 

jn / dpa

München: Neue Details zum Toten im Glockenbachviertel

Im Fall des toten Mannes im Glockenbachviertel gibt es neue Details. Die Polizei konnte einige gefährliche Gegenstände sicherstellen.

 

Es konnte eine Vielzahl von gefährlichen Gegenständen in der Wohnung sichergestellt werden. Unter anderem befanden sich 2 Pistolen mit dazu passender Munition (ca. 1000 Schuss), 10 Kanister mit einer brandfördernden Flüssigkeit – 7 davon mit Zündvorrichtungen versehen-drei wurden versucht zu entzünden – zahlreiche Messer, 6 Softairwaffen, 2 Gaspistolen, 1 Schutzweste, 1 taktischer Einsatzhelm, 2 Reizstoffsprühgeräte und unzählige Pyrotechnik. Nachdem die gefährliche Gegenstände aus der Wohnung entfernt worden sind, konnten die von der
Feuerwehr München betreuten Bewohner des Mehrfamilienhauses gegen 15:45 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren. Ebenfalls wurden zu diesem Zeitpunkt die Verkehrsperrungen aufgehoben.

 

Polizei fand den toten Mann in einer Wohnung im Glockenbachviertel

Wie bereits berichtet war die Münchner Polizei zusammen mit Mitarbeitern des KVR gegen 08:30 zu der Wohnung in der Holzstraße gefahren, um Waffen sicherzustellen. Das KVR hatte einem 32 Jahre alten Mann die Besitzerlaubnis entzogen und wollte nun dessen Waffen sicherstellen. Auch auf mehrmaliges Klingeln hin öffnete der 32-jährige die Tür nicht. Die Beamten vernahmen Geräuche, wie Zischen und einen Knall und Rauch entwickelte sich. Daraufhin forderte die Polizei Verstärkung an. Feuerwehr und ein Team des SEK wurden hinzugezogen. Zur Absicherung der Gefahrenstelle wurden die Bewohner des Anwesens evakuiert und die umliegenden Straßen gesperrt.

 

 

Mann hatte Selbstmord begangen

Die Polizei konnte gegen 10.00 Uhr die Wohnung gewaltsam betreten. Dort wurde eine männliche tote Person aufgefunden. Die Identität und die Todesursache werden im Institut für Rechtsmedizin München untersucht. Da die verstorbene Person bisher nicht identifiziert werden konnte, sind die Personalien noch nicht geklärt.

 

In der Wohnung des Mannes wurden drei Brandstellen ausgemacht. Eine im Wohnbereich, eine in der Küche und
eine hinter der Wohnungstür. Hier war jeweils eine Leuchtfackel an je einen 5-Liter-Kunststoffkanister, welche offensichtlich mit einer brandfördernden Flüssigkeit gefüllt war, angebracht und gezündet. Durch den Abbrand der Fackel schmolz der Kunststoff und verursachte die Ruß- und Rauchentwicklung. Zu einem richtigen Brand kam es zum Glück nicht.

 

 

Ermittlungen laufen

Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 13 (Brandermittlungen) durchgeführt und dauern noch an. Bei münchen heute um 18:00 Uhr, 19:00 Uhr und 21:00 Uhr gibt es einen ausführlichen Bericht über den Ermittlungsstand.

 

 

 

rr/Polizeipräsidium München

 

 

Ein Polizeiauto im Anschnitt, © Symbolbild

Schießerei in Windach

Tödliches Drama in der Nacht auf Samstag im Landkreis Landsberg am Lech. Ein 77-jähriger hatte zunächst seine Frau mit einem Gewehr bedroht. Sie konnte schließlich zu Nachbarn flüchten. Daraufhin ging der Mann in den Garten und gab einige Schüsse ab, verletzt wurde dabei niemand. Noch während der Anfahrt der ersten Polizeifahrzeuge fielen laut Nachbarn weitere Schüsse. Der Mann wurde schließlich schwer verletzt aufgefunden, er hatte seine Schrotflinte gegen sich selbst gerichtet. Der sofort verständigte Notarzt konnte den Mann aber nicht mehr retten, er verstarb noch vor Ort. Seine Frau erlitt einen Schock.  Ein Motiv für die Tat dürfte laut Polizei im privaten, persönlichen Bereich liegen. Die Schusswaffe befand sich legal im Besitz des 77-jährigen.
mh / Polizei

Selbstmorddrama in Daglfing: Polizist rettet 18-jährigen Jugendlichen

Vergangene Woche ging gegen 01.10 Uhr in der Einsatzzentrale der Münchner Polizei die Meldung ein, dass sich ein junger Mann umbringen will. Er sei auf das Dach eines Gebäudes geklettert und will dort herunterspringen.

 

Am Einsatzort kamen vier Polizeibeamte an und fanden den besagten Mann auf dem Vordach eines Gebäudes. Einer der Beamten kletterte auf das Dach und pirschte sich von hinten an den Jugendlichen heran, der sprungbereit am Rand des Daches saß. Der Beamte riss ihn dann am Oberkörper zurück und hielt ihn fest, damit er nicht springen konnte. Der junge Mann leistete dabei heftige Gegenwehr und versuchte, sich loszureißen. Erst mit Hilfe der anderen Polizeibeamten konnte er schließlich gefesselt und vom Dach heruntergebracht werden.

 

Der 18-jährige Münchner wurde in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

 

mt / Polizei

Syrischer Asylbewerber auf Kran verhaftet

Der Mann, der am Montag morgen auf einen Kran geklettert war, um Asyl für seine Familie zu erpressen, konnte in der Nacht festgenommen werden.
Der 31-Jährige nahm während des Nachmittags und der Abendstunden keinen Kontakt mehr zu den Einsatzkräften auf. In der Nacht zog sich der Mann in die Kranführerkabine
zurück. Eine genaue Beurteilung seines Gesundheitszustandes war nicht mehr möglich. Gegen 23.30 Uhr hatten sich SEK-Beamte soweit an die Kabine angenähert, dass ein Zugriff erfolgen konnte. Der Mann wurde festgenommen, wobei er erheblichen Widerstand leistete.
Nach derzeitigem Kenntnisstand blieb der Syrer bei der Festnahmeaktion unverletzt. Ein Beamter verletzte sich am Knie. Mit der Hebevorrichtung der Feuerwehr wurden alle
beteiligten Personen sicher wieder auf den Boden zurückgebracht. Ob der Mann in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht oder in Haft genommen wird, muss noch
entschieden werden.
mh / Polizei