Tag Archiv: Skifahren

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Was gehört alles zu einer guten Skiausrüstung?

Die nächste Wintersaison kommt bestimmt und wer dann seinen Urlaub in den Bergen plant oder auch für einen spontanen Skiausflug am Wochenende gerüstet sein will, sollte die passende Skiausrüstung bereits vorbereitet haben. Doch was gehört überhaupt alles zu einer kompletten Skiausrüstung und was sollte keinesfalls fehlen?

 

Kleidung als wichtiger Bestandteil der Ausrüstung für den Skiurlaub

Wer sich in die weiße Pracht begibt, sollte trotz in hoher Dichte vorhandener Skihütten, in denen sich Skitourengeher und Skifahrer aufwärmen können nicht vergessen, dass die Temperaturen außen mitunter recht kalt sein können. Die richtige Kleidung zum Skifahren zählt daher in jedem Fall zur Ausrüstung beim Skifahren. Dazu gehören unbedingt:

  • Skimütze, denn über den Kopf verlieren wir am meisten Körperwärme.
  • Stirnband, um die Ohren auch an Sonnentagen zu schützen, wo eine Mütze als zu warm angesehen wird.
  • Skisocken, damit vor allem die Zehen geschützt sind und niemand kalte Füße bekommt.
  • Skiunterwäsche ist vor allem dann wesentlich, wenn ein ausgiebiger, langer Skitag geplant ist. Funktionsunterwäsche sorgt dafür, dass Skifahrer auch dann nichts ins Schwitzen kommen und ein angenehmes Tragegefühl gegeben ist.
  • Skianzug oder Skijacke – diese wichtigen Bekleidungsstücke halten Nässe und Kälte draußen und sorgen mit ihren Taschen dafür, dass auch die wichtigen Kleinigkeiten wie Smartphone oder Geld einfach mitgenommen werden können.
  • Die Skibrille – sie gilt als unverzichtbares Utensil beim Skifahren. Nicht nur, wenn starker Schneefall gegeben ist, ist die Sicht sonst stark eingeschränkt, was die Gefahrenlage erhöhen kann, sondern auch bei grell blendender Sonneneinstrahlung.
  • Eine Sonnenbrille kann an sonnenreichen Tagen eine angenehme Alternative zur Skibrille darstellen, dichtet aber bei Schneefall oder Regen seitlich nicht ab wie die Skibrille.
  • Skihandschuhe: Ohne sie sollte sich niemand auf die Piste wagen. Selbst, wenn die Temperaturen oben im Tal angenehm warm sind, kann die Wetterlage oben ganz anders sein. Niemand möchte dann Erfrierungen an den Fingern bei der Abfahrt riskieren.
  • Softshelljacke oder Fleecejacke können an wärmeren Tagen die klassische Skijacke ersetzen. Sie sind atmungsaktiver und leicht zu tragen.

 

Die richtige Ausrüstung für einen gelungenen Tag auf der Skipiste

Neben der Kleidung zählt selbstverständlich die sportliche Ausrüstung beim Skifahren zur unverzichtbaren Ausstattung. Die Skier verstehen sich dabei natürlich wie von selbst inklusive passender Skischuhe, die nicht drücken und dennoch viel Halt geben. Skistöcke helfen dabei, auch in schwierigen Situationen das Gleichgewicht zu behalten oder sich auch einmal abzustützen, wo es notwendig ist. Ein immer wichtiger werdender Faktor auf der Piste sind Sicherheitsausrüstungen. Allem voran sind dabei Skihelme immer häufiger auf den Pisten zu sehen, zumal diese in mehr und mehr Skigebieten auch gesetzlich vorgeschrieben sind. Die Helme schützen den Kopf bei Stürzen und schaffen damit ein hohes Maß an Sicherheit beim Pistenspaß. Da die Kombination mit Sonnenbrillen oder auch Skibrillen sich dabei mitunter schwierig gestalten kann, sind auch Skihelme mit Visier verfügbar. Ähnlich wie bei einem Motorradhelm lässt sich das Visier einfach praktisch hinunterklappen, um somit die Sicht auch unter schwierigen Wetterverhältnissen immer zu ermöglichen. Getöntes Glas bei den Visieren schafft auch bei Sonneneinstrahlung beste Sichtbedingungen.

Einen Ausrüstungsgegenstand, der eher aus dem Bereich des Snowboardens stammt, auf den jedoch auch immer mehr Skifahrer setzen, sind Protektoren. Diese sind unter anderem in Form von speziell gepolsterten Kleidungsstücken im Bereich von Handgelenken, Knien oder Ellenbogen verfügbar, können aber auch als separate Ausstattungen genutzt werden.

 

Fazit

Beim Skifahren zählt nicht nur die gute Figur und ein modisches Auftreten. Es ist vor allem funktionelle und praktische Skiausrüstung, die einen gelungenen Tag auf der Piste ohne Komplikationen erst ermöglicht und zum Genuss macht. Hochwertige Skibekleidung schützt den Körper nicht nur vor dem Auskühlen, sondern auch vor Verletzungen. Weitere Ausstattungen wie Skibrille, Skihelm und auch Protektoren verschaffen darüber hinaus erhöhte Sicherheit beim Skifahren.

Schneemassen können bei Tauwetter gefährlich werden, © Symbolfoto

Lawinenwarndienst zieht nach 50 Jahren erfolgreiche Bilanz

In der Winterzeit donnern regelmäßig Lawinen in bayerischen Bergen zu Tal. Immer wieder werden auch Menschen mitgerissen. Vor den gefährlichen Schneemassen warnt der Lawinenwarndienst seit Jahrzehnten – und blickt nun auf 50 Jahre Tätigkeit zurück.

 

Der bayerische Lawinenwarndienst hat zu seinem 50-jährigen Bestehen auf seine erfolgreiche Bilanz verwiesen. In dem halben Jahrhundert habe es in den von dem Warndienst überwachten Bereichen keinen einzigen Todesfall gegeben, berichtete das Innenministerium in München aus Anlass des Jubiläums.

 

Dennoch kommen auch im Freistaat immer wieder wieder Menschen durch Lawinen ums Leben. Obwohl die diesjährige Wintersaison erst in einigen Gebieten begonnen hat, mussten die Behörden bereits über zwei Todesfälle berichten. In den Berchtesgadener Alpen wurde am Sonntag auf einer Höhe von 1650 Metern eine Skitourengeherin von Schneemassen mitgerissen, die Retter konnten für die 50-Jährige nichts mehr tun. Erst im September hatte eine Lawine im Berchtesgadener Land einen 24 Jahre alten Wanderer vor den Augen seiner Familie in den Tod gerissen.

 

Anlass für die Gründung

 

Der Gründung des Lawinenwarndienstes war einstmals auch ein tragisches Unglück vorausgegangen. 1965 kamen auf der Zugspitze bei einem verheerenden Lawinenabgang zehn Menschen um. Dies war der Auslöser, um einen Warndienst aufzubauen. Dieser ging dann 1967 in Betrieb.

 

Das Rückgrat des Dienstes bilden heute mehr als 400 ehrenamtliche Mitglieder, die sich vor Ort in den betroffenen Gebieten für die Sicherheit der Bevölkerung und der Touristen engagieren. Sie sind in Lawinenkommissionen tätig, die bei akuten Gefährdungslagen über Streckensperrungen und andere Maßnahmen beraten und den Behörden Empfehlungen geben.

 

Zudem gibt es noch die Lawinenwarnzentrale in der Landeshauptstadt, die wie der bayerische Hochwassernachrichtendienst zum Landesamt für Umwelt in Augsburg gehört. Die Experten der Zentrale geben im Winter nicht nur tägliche Lageberichte heraus. Sie kümmern sich auch um die Ausbildung der Mitglieder der örtlichen Lawinenkommissionen, um den Betrieb der Messnetze und sind an der Planung von Lawinenschutzmaßnahmen beteiligt. Zahlreiche Messstationen liefern rund um die Uhr aktuelle Werte nach München, durch die die Mitarbeiter der Warnzentrale die Gefahr einschätzen können.

 

dpa

Hubschrauber der Bergrettung im Einsatz, © Symbolfoto

Zweithöchste Lawinengefahr-Stufe in deutschen Alpen

München – Erstmals in diesem Winter gilt in Teilen der deutschen Alpen die zweithöchste Lawinengefahr-Stufe. Für die Allgäuer, die Werdenfelser und die Berchtesgadener Alpen über 1800 Metern riefen die Experten vom Lawinenwarndienst Bayern am Freitagmorgen Stufe 4 aus – das heißt große Gefahr. Weiterlesen

Integration in der Praxis: Mit Flüchtlingen in den Bergen, © DAV/Leonhard Geißler

Integration auf dem Gipfel: Mit Flüchtlingen in den Bergen

Um jungen Flüchtlingen ihre neue Heimat näherzubringen, hat der Deutsche Alpenverein zusammen mit dem Malteser-Hilfsdienst ein neues Projekt ins Leben gerufen. Durch Ausflüge in die Bayerischen Alpen soll die Integration gefördert werden.

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