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Bayern: Jeder dritte simst „ich liebe dich“

Ist das nicht romantisch? Das Handy bimmelt und in der U-Bahn, im Meeting oder auch abends im Bett flimmern Liebes-Botschaften über den kleinen Bildschirm des Handys.

 

In Sachen Liebe spielt das Smartphone für die Bayern eine wichtige Rolle: Fast jeder dritte im Freistaat hat schon mal eine Liebeserklärung per Handy oder Smartphone gemacht. Dies ergab eine repräsentative Studie, die der Energiekonzern Eon in München in Auftrag gegeben hatte. Das Marktforschungsinstitut TNS Emnid hat rund 2000 Deutsche befragt.

 

 

Aber nicht nur romantische Liebeserklärungen finden ihren Weg über SMS, Whatsapp oder andere Kurznachrichten-Dienste. Auch bei den unangenehmeren Konversationen bedienen sich viele der Handy-Tastatur. Zehn Prozent der Befragten trennten sich demnach auch schon per SMS oder Whatsapp vom Partner. Ob das so gut ankommt, ist aber fraglich. Da kann man nur hoffen, der Trend wieder zurückgeht – und dass wichtige Mitteilungen dem Gegenüber in’s Gesicht gesagt werden.

 

 

 

 

jn / dpa

 

 

Handy Mail versenden

Achtung – schadhafte SMS unter Missbrauch der Daten von DHL

Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) warnt vor massenhaft versandten schadhaften SMS unter Missbrauch der Daten von DHL.

 

In den vergangenen Tagen erhielten zahlreiche Mobilfunknutzer SMS, die augenscheinlich von DHL versandt wurden. Damit könnten Sie den Status einer angeblich an sie gerichteten Sendung über einen in der Nachricht enthalten Link
abrufen.

 

Sollten sie dem Hinweis folgen, installiert sich auf Smartphones mit Android Betriebssystem eine schadhafte App. Diese ermöglicht den Tätern u.a. Abschlüsse von Abonnements und Mehrwertdiensten auf Kosten der Nutzer. Weiterhin werden die Kontakte des angegriffenen Gerätes ausgespäht und ebenfalls für den Missbrauch genutzt. Der hierdurch entstehende Schneeballeffekt ermöglicht es den Tätern, auf eine Vielzahl von Kontakten unberechtigt zuzugreifen.

 

Tipps des Landeskriminalamtes:

 

• Sollten Sie eine solche SMS erhalten haben, klicken Sie den Link nicht an und führen Sie keine Dateien aus.
• Prüfen Sie Sendungen oder Anfragen über den offiziellen Internetauftritt des jeweiligen Unternehmens.
• Richten Sie bei Ihrem Mobilfunkanbieter eine Drittanbietersperre ein. Zusätzlich können Sie auch eine Sperre für Anrufe zu Mehrwertdiensten für Ihr Smartphone veranlassen.
• Installieren Sie keine Apps aus unbekannten Quellen auf Ihrem Smartphone.
• Sollten Sie den Anhang bereits angeklickt haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Mobilfunkanbieter in Verbindung. Zur Schadensbegrenzung kann es sinnvoll sein, Ihr Gerät auszuschalten und gegebenenfalls den Akku zu entfernen.

• Erstatten Sie im Schadensfall Anzeige bei der für Sie zuständigen Polizeidienststelle
• Setzen sie auch auf Smartphones Antivirenlösungen ein.

 

Es ist nicht auszuschließen, dass auch andere Logistik-Unternehmen für gleichartige Betrugsmaschen benutzt werden.

 

RG / Landeskriminalamt

WhatsApp will sich nicht über Werbung finanzieren

Mittlerweile befindet sich der Messaging-Dienst WhatsApp auf fast jedem Smartphone und macht der SMS Konkurrenz.

Die Gründer der App erklärten am Montag in München auf der Innovationskonferenz DLD, dass sie den Dienst auf Dauer nicht durch Werbung finanzieren möchten. „Wir hatten von Anfang an das Gefühl, dass wir nicht Werbung auf ein so persönliches Gerät wie ein Smartphone bringen wollen“, so Mitbegründer Jan Koum. WhatsApp finanzierte sich zunächst über den Kaufpreis für die App und inzwischen über eine jährliche Abo-Gebühr von einem Dollar.

Bei 430 Millionen aktiven Nutzern, 30 Millionen allein in Deutschland, kommt da ein Batzen Geld zusammen.

Zudem erklärte Koum, dass die Gründer nicht darauf aus sind, Informationen über ihre Nutzer zu sammelen. Ihre Philosophie sei es, so wenig wie möglich über die Nutzer zu wissen. Die Kommunikation zwischen den Smartphones der Nutzer und den WhatsApp-Servern laufe verschlüsselt.

rr/dpa