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FC Bayern München: Lewandowski legt los

Der Torschützenkönig der Bundesliga, Robert Lewandowski, will in seinem neuen Zuhause München beim FC Bayern nochmal eine Schippe auf seine bisherigen Leistungen draufpacken.

 

Batterien voll

„Ich wusste, dass Bayern München der Maßstab ist, wo ich ein noch besserer Spieler sein kann“, sagt der 25 Jahre Neuzugang vom Rivalen Borussia Dortmund am Mittwoch in München bei seiner Vorstellung.

Vor seinem ersten Training an der Säbener Straße machte der Pole Lewandowski überhaupt kein Geheimnis daraus, was er mit dem FCB erreichen will: wieder Meister werden.

Fit genug sieht sich Lewandowski nach der Sommerpause dafür.

„Ich fühle mich sehr gut. Ich hatte einen schönen Urlaub, meine Batterien sind wieder voll“, sagte der neue Stürmer im Team des FCB, der die Rückennummer neun von Mario Mandzukic bekommen hatte. Der Kroate wird zum spanischen Meister Atletico Madrid wechseln. Als Ablöse stehen 22 Millionen Euro im Raum.

 

Langsam stürmen, Robert

Die Chefs des FC Bayern bremsten die Euphorie um den neuen Mann an der Angriffsspitze zunächst noch ein wenig:

„Wir erwarten am Anfang keine Wunderdinge. Aber er ist mit allen Facetten ausgestattet, die ein Fußballer haben muss», meinte Sportvorstand Matthias Sammer: „Er hat in Dortmund Außergewöhnliches geleistet, obwohl der Wechsel schon feststand. Das ist das Holz, woraus Champions geschnitzt sind.“

Bekommen hat der FC Bayern dieses Champions-Holz ohne Ablöse zahlen zu müssen. Lewandowskis Vertrag in Dortmund war ausgelaufen.

Zudem stellten die Münchner am Mittwoch auch noch ihren zweiten Neuzugang Sebastian Rode vor. Er war ebenfalls ablösefrei an die Isar gewechselt und zwar vom Main. Er spielte zuvor bei Eintracht Frankfurt.

adc

FC Bayern München: Starke Choreographie vor schwachem Spiel

Schockierend: 4:0 für Real Madrid stand es nach dem Spiel gegen den FC Bayern München in der Allianz Arena beim Champions League Halbfinale dahoam.

Vor dem Spiel gab es aber schon einen echten Sieger-Moment für München und für die Fans des FC Bayern:

Die Südkurve gab sich mit einer starken Choreografie die Ehre.

Ein gigantischer Schal in den Farben des FCB wickelte sich um die Zuschauerränge in der Allianz Arena. Darunter prangten die Farben schwarz und gelb …natürlich nicht für den BVB, sondern weil es die Farben der Stadt München sind.

Dazu hatten die Fans im Megaformat den Schriftzug „Immer weiter“ auf die Südkurve der Allianz Arena geschrieben.

Und während der riesige Fanschal wehte, schmetterten rund 60000 Bayern-Fans die gute, alte Bayern-Hymne „Forever Number One“.

Das Video zur 60000-Mann-Choreographie sehen Sie zum Beispiel hier:

Gänsehautfeeling im positiven Sinne, bevor es dann die Anhänger des FC während der 90 Minuten Spielzeit eher wegen des gruseligen Spielverlaufs fröstelte:

Zwei Mal Kopfball von Sergio Ramos zum 0:2, davon einmal aus der Standart-Ecke, und dann Tore Nummer drei und vier von Christiano Ronaldo – einmal mit einem gewieften Freist0ß –  ließen nicht mehr viel Grund zum Jubeln.

adc / dpa

 

München / Nyon: Bayern gegen Real Madrid im Halbfinale

Die Paarungen für das Halbfinale der UEFA Champions League in der Saison 2013 / 2014 sind ausgelost.

Der Gegner für den FC Bayern auf dem Weg zum Finale in Lissabon heißt:

 

Real Madrid

1998, 2000 und 2002 holen sich die Spanier den Champions League – Pokal.

Zwei UEFA Cup – Siege 1985 und 1986 sowie den Weltcup in den Jahren 1960, 1998 und 2002 sind außerdem ihre Erfolge.

Im Jahr 2000 kassieren die Mannen aus der Spanischen Hauptstadt allerdings ihre höchste Heim – Niederlage gegen niemand anderen als den FC Bayern mit 2:4.

Außerdem steht mit Christian Ronaldo  der Weltfußaller des Jahres 2013 auf der Seite von Real Madrid.

 

Die beiden anderen Möglichkeiten wären gewesen:

 

FC Chelsea

Die Engländer haben den Bayern 2012 das Finale dahoam ordentlich vermiest.

Mit 3:4 im Elfmeter-Schießen unterlag der deutsche Rekordmeister Chelsea damals im Endspiel in München.

2013 gewinnt Chelsea dann die Europaleague.

Außerdem gehen zwei Siege beim Europapokal der Pokalsieger auf das Konto der Blues.

 

Atlético Madrid

Es ist die kleinere der beiden spanischen Landeshauptstadt – Mannschaften als Gegner aus Spanien.

Einmal der Europokal der Pokalsieger 1962, der Weltpokal 1974, zwei Mal Sieger der UEFA Europa League 2010 und 2012 und zwei Mal der UEFA Super Cup in den Jahren 2010 und 2012 gehen sind die größten Erfolge der Rojiblancos.

 

Der Weg nach oben – noch einmal

Egal, welcher Gegner komme, das Finale in Lissabon sei das Ziel, sagte der Vorstandschef des FCB Karl-Heinz Rummenigge vor der Auslosung am Freitag.

Der FC Bayern München steht zum vierten Mal in Folge in einem Halbfinale der Champions League. Noch kein Fußballverein hat das auf internationalem Level erreicht.

Iuventus Turin war in den Jahren 1996, 1997 und 1998 der letzte Club, dem eine ähnliche Serie gelungen war.

adc / dpa / fcb

 

 

München: Polizei mit Bilanz zum CL – Viertelfinale

Relativ glimpflich lief das Spiel FC Bayern München gegen Manchester United am Mittwoch in der Allianz Arena ab. So fällt die offizielle Bilanz der Polizei München aus:

„Ein stark angetrunkener Fan bespritzte aufgrund seiner Alkoholisierung Passanten mit Bier. Einer Passantin griff er an das Gesäß. Er wurde von der Polizei vorläufig festgenommen.

Vor dem Spiel versuchten mehrere Engländer durch Überspringen der Drehkreuze in den Stadienbereich zu gelangen.

Bei einem Versuch, einen dieser Fans festzuhalten, trat dieser gegen den Oberschenkel einer Polizeibeamtin und wurde deshalb angezeigt.

Während des Spiels schlug ein bislang unbekannter Täter einen Gastfan von hinten nieder und raubte diesem anschließend dessen Eintrittskarte.

Unmittelbar nach dem Führungstreffer zündeten Anhänger der Gastmannschaft zwei rote Bengalische Feuer. Die Personen konnten von der Polizei ermittelt und vorläufig festgenommen werden.

Insgesamt kam es zu 17 vorläufigen Festnahmen durch die Polizei wegen Erschleichen von Leistungen, Beleidigung, Körperverletzung, Verstosses gegen das Sprengstoffgesetz und Hausfriedensbruch.

Alles in allem also keine Vorkommnisse, die in dieser Form nicht zu erwarten gewesen wären.

Fans beider Mannschaften hatten schon seit dem Morgen in Gaststätten und Lokalen in der Innenstadt in München gefeiert. Die enorme Menge Alkohol, die die Fans dabei getrunken hatten, dürfte einer der Katalysatoren für die Straftaten gewesen sein.

adc