Tag Archiv: Sommer

Der Sommer kommt – Temperaturen bis 30 Grad!

Aus «Maivember» wird endlich Mai: Jetzt zeigt sich der Wonnemonat in den kommenden Tagen auch in Bayern von seiner schönsten Seite. Allerdings steigt mit der Hitze auch das Gewitterrisiko. Vor allem in der Nacht zum Freitag solle von Westen ein Gewitterband durch Bayern ziehen, sagte der Meteorologe Dominik Smieskol vom Deutschen Wetterdienst am Montag in München. Wer einen Grillabend oder einen Biergartenausflug plant, sollte dies am besten in der ersten Wochenhälfte tun. «Da ist die Wahrscheinlichkeit, dass man trocken davon kommt, mit Sicherheit höher», riet Smieskol.

 
Zittern ist aber trotz Gewitter und Regen nicht angesagt, schließlich sind die Eisheiligen auch vorbei. «Es bleibt mit Temperaturen um 24, 25 Grad recht warm», erklärte Smieskol. Auch nachts sei kein Bodenfrost zu erwarten, die nächtlichen Werte sollen laut Wetterdienst im zweistelligen Bereich liegen. Auch in den Bergen wird es langsam sommerlich. Schneite es in den vergangenen Tagen noch auf einer Höhe von etwa 1400 Metern, liegt die Schneefallgrenze nach Einschätzung der Meteorologen in den kommenden Tagen bei etwa 3000 Metern.

 

 

jn / dpa

Umstellung auf Sommerzeit

Die Sonne scheint, es wird wärmer und die Blumen beginnen zu Blühen – Der Sommer naht.

 

Dieses Wochenende ist es soweit und die Uhren müssen wieder auf Sommerzeit ungestellt werden. In der Nacht von Samstag, 29. März, auf Sonntag, 30. März, müssen die Uhren um eine Stunde vorgestellt werden. Um 02:00 Uhr wird der Stundenzeiger auf 03:00 Uhr gestellt. Das heißt dann, eine Stunde weniger schlafen

 

Das Baureferat hat in dieser Nacht alle Hände voll zu tun. 181 öffentliche Uhren müssen umgestellt werden. Zum Glück für die Angestellten jedoch nicht von Hand, sondern über Funk.

 

rr

Keine Lust auf Streit im Urlaub: Frau setzt ihren Mann am Rastplatz aus

Immerhin festgebunden hat sie ihn nicht, aber nach einem heftigen Streit auf der Fahrt in den Sommerurlaub hat eine Frau aus Nordrhein-Westfalen ihren Mann auf einem Rastplatz in Nordbayern aus dem Wagen geworfen.

 

Die Familie war auf dem Weg Richtung Südfrankreich, als sich „ordentlich Zoff“ zwischen den beiden entwickelte. Das teilt die Polizei in Unterfranken mit. Schließlich setzte die Frau ihren Partner vor die (Auto-) Tür und fuhr mit den Kindern davon. Der 38-Jährige suchte dann in seiner Not die Polizei in Bad Kissingen auf.
Wer nun aber denkt, die Ehefrau habe ihr Handeln bereut, der hat weit gefehlt: Sie war nach der Auseinandersetzung zwar umgekehrt und fuhr wieder Richtung Heimat, wollte ihren Partner aber partout nicht abholen. Die Polizei besorgte dem Mann ein Zugticket – wie es inzwischen um den Familienfrieden bestellt ist, ist nicht bekannt.

 

mt / dpa

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

Hot Summer!

aut Wetterexperten ist der Sommer 2013 der trockenste seit zehn Jahren. In München regnete es bislang gerade mal 250 Liter pro Quadratmeter – normal wären fast 100 Liter mehr. Und das  obwohl tagelange Regenfälle Ende Mai/Anfang Juni weite Teile Bayern überflutetet hatten. Meteorologisch gesehen gehört jedoch der Monat Mai noch zum Frühling. Somit hat der Sommer 2013 in Deutschland sein Niederschlagssoll erst zu knapp 70 Prozent erfüllt. So trocken war es zuletzt 2003: In dem Rekordsommerjahr kam nur 68 Prozent der sonst üblichen Regenmenge runter!

me / dpa

Kampf gegen die Trockenheit: Feuerwehr rettet Münchner Biotope

Nicht nur Menschen haben unter der enormen Hitze zu leiden, sondern auch die Tier- und Pflanzenwelt. In einer Grünanlage zwischen der Neurieder Straße und dem Uriweg befinden sich vier Biotope – aufgrund der anhaltend warmen und trockenen Witterung drohten sie auszutrocknen. Denn: Sie verfügen über keinen natürlichen Wasserzulauf. Pflanzen und Tiere, die sich darin befinden, waren in akuter Gefahr.

 
Einsatzkräfte der Feuerwache Sendling brachten die Rettung: Sie verlegten zwei mehr als 250 Meter lange Schlauchleitungen zum nächsten Hydranten. In knapp zweistündiger Arbeit wurden die Biotope mit frischem Wasser befüllt; Flora und Fauna können sich nun wieder erholen.

Gefährlicher Leichtsinn: 34-Jähriger musste aus der Isar gerettet werden

Ohne Zivilcourage eines Passanten wäre ein 34-jähriger Mann am Samstag in der Isar ertrunken. Er hatte sich im Bereich der kleinen Isar auf einem Wehr aufgehalten, das sich in einem Seitenarm der Isar unterhalb der Maximiliansbrücke befindet. Es grenzt direkt an die dortige Fischtreppe – in diesem Bereich herrscht absolutes Badeverbot.

 

Aus unbekannter Ursache stürzte der 34-Jährige und geriet in die darunter befindliche Wasserwalze. Die Strömung war so stark, dass er sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. Ein 30 Jahre alter Mann, der sich zum Sonnen auf Höhe der Fischtreppe befand, beobachtete den Vorfall und erkannte sofort den Ernst der Lage. Er brachte sich selbst in Lebensgefahr, indem er in die Isar stieg und den mittlerweile bewusstlosen 34-Jährigen ans Ufer zog. Dort halfen weitere Passanten, den Mann aus der Isar zu bergen und begannen mit lebensrettenden Wiederbelebungsmaßnahmen.

 

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr und des Notarztes hatte der Mann das Bewusstsein wieder erlangt. Zu weiteren Untersuchung kam er in eine Münchner Klinik. Besonders in diesem Jahr kommt es aufgrund der heißen Temperaturen vermehrt zu Badeunfällen mit Todesfolge – die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG mahnt deshalb zur Vorsicht. Allein am letzten Juliwochenende sind neun Personen in bayerischen Gewässern ertrunken.

1,5 Millionen glückliche Schüler: Heute starten die Sommerferien!

Für 1,5 Millionen Schüler und 111 000 Lehrer in Bayern beginnen heute die Sommerferien. Kultusminister Ludwig Spaenle wünscht allen Familien und Lehrern erholsame Ferien mit viel Zeit zum Krafttanken. Finanzminister Markus Söder leistet ebenfalls einen Beitrag zur Schulpolitik: Einserschüler unter 18 Jahren haben in den großen Ferien freie Fahrt bei der Bayerischen Seenschifffahrt, wenn sie von einem vollzahlenden Familienmitglied begleitet werden.

 

Foto: Norman Rönz / pixelio.de

Achtung, Gewitter! Nach der Trockenheit kommt starker Regen

Seit Wochen sitzen die Deutschen auf dem Trockenen. Die Sonne brennt vom Himmel, der Regen bleibt aus. Bislang hat es im Juli in Bayern sehr wenig geregnet – in München beispielsweise nur 2,8 Liter pro Quadratmeter. Das liegt weit unter den Durchschnittswerten der Vorjahre – da hatte es nämlich um die 115 Liter geregnet. Eine Rekorddürre? Noch nicht! Denn gegen Ende der Woche werden heftige Gewitter mit starken Regenfällen erwartet.

 

Die Natur hat diese Niederschläge bitter nötig: Nicht nur die Blumen auf dem heimischen Balkon lassen die Köpfe hängen, sondern auch die Felder der Landwirte haben unter der extremen Trockenheit zu leiden. Noch dazu kommt die Waldbrandgefahr, die immer weiter anstreigt. Daher sind die Behörden in vielen Teilen Bayerns schon zu Kontrollflügen ausgerückt, um bei eventuellen Bränden schnell reagieren zu können.

 

Foto: Falk Blümel / pixelio.de

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