Tag Archiv: Song

Gewinner der stadtMUCke 2019

Voll auf die Ohren – Voll München – Gewinnersongs der stadtMUCke 2019

Fünf neue Songs für München, mitausgesucht von „Spider-Murphy-Gang”-Frontman Günther Sigl. Rap, Pop, Indie, Volksmusik und Jazz – so verschieden sind die fünf neuen Songs für München die stadtMUCke-Gewinner 2019. Aus über 100 Bewerbungen hat der Verein stadtMUCke zusammen mit seinen Mentoren und einer hochkarätigen Jury die diesjährigen Gewinner des Songwettbewerbes ermittelt.

 

“Wir suchen Songs, die beschreiben, was München ist”, erklärt Franziskus Büscher, Vorstand von stadtMUCke. Und der gemeinnützige Verein hat gefunden, wonach er gesucht hat – fünf neue Songs für München.


100 Einsendungen und hochkarätige Jury

 

Alle Songs wurden von einer hochkarätigen Jury bewertet. Die Jury setzte sich zusammen aus “Spider-Murphy-Gang”-Frontman Günther Sigl, dem Populärmusikbeauftragten des Bezirks Oberbayern Matthias Fischer, Solohornist der Münchner Philharmoniker Ulrich Haider, und Ludwig Maier von GkG mastering, bei dem die Songs später produziert werden. Auch das stadtMUCke-Team bekam eine von fünf gleichberechtigten Stimmen im Auswahlprozess.

 

“Über 100 Sang für München sind bei uns eingegangen. Mit so vielen hätten wir nicht gerechnet”, so Theresa Volk, Vorstand und Pressesprecherin von stadtMUCke.

Günther Sigl und Dieter Reiter

Statement von Oberbürgermeister Dieter Reiter:

 

„Ich habe sehr gerne zusammen mit Günther Sigl die Schirmherrschaft für den Wettbewerb StadtMUCke übernommen, weil wir damit junge Musikerinnen und Musiker unterstützen können. Und nicht zuletzt geht es in den Songs natürlich um München und das Lebensgefühl der Menschen in unserer Stadt.“

Hier die Sieger:

Laila – „City of hopes“

Laila Noeth ist als One-Woman-Show nur mit Keyboard auf den offenen Bühnen Münchens unterwegs. Ihre markante Stimme und die ruhigen Alternative-Pop-Balladen gehen sofort ins Ohr.  Ihr Song “City of Hope” ist der einzige Gewinnersong in englischer Sprache.
​Mentor: Josie Bürkle von der Band Claire.


Da Rocka und da Waitler – „Monaco“

„Da Rocka“ Florian Pfisterer und „Da Waitler“ Florian Pledl kombinieren Indie, Rock, Balkan, Volksmusik und Punk mit heimatlich allgäuerisch-bayerischen Texten. Ihr Song ist eine Liebeserklärung an München.
Mentor: Michi Spieler von der Band Kytes.

„Musik kennt keine Grenzen, wir machen alles, was sich für uns richtig anfühlt“.

 

Goethe Street Quartett – „Cold München“

Die vier Musiker des Goethe-Street-Quartetts haben sich als Studenten in München kennengelernt. Ihre ersten Auftritte hatten sie in der Ludwigsvorstadt. “Cold München” blickt hinter die Fassade des kalten, arroganten München, auf der Suche nach der Seele der Stadt.
​Mentor: Roger Rekless.


Bittenbinder – „München Funk“

Soul, Hip Hop und jede Menge Herz – das ist Bittenbinder. Der Bandname ist eine Hommage an den rumänischen Großvater von Frontfrau Veronika. Dabei klingt ihre Musik ganz und gar nicht nach gestern! Dieser Gewinnersong schafft es mit nur drei Zahlen das Münchner Lebensgefühl zu beschreiben: 089.
Mentor: Samy Danger

Jan König – „A bissal wos geht immer“

Wenn er nicht gerade Texte schreibt oder auf der Bühne steht, dann ist Jan König Doktorand in Latein an der LMU. Sein Song “A bissal wos geht immer” ist die perfekte Mischung aus nachdenklichem Rap-Text und Refrain mit Ohrwurmcharakter. Jan ist in München geboren und vielleicht hinterfragt er gerade deshalb seine eigene Stadt immer wieder: München ist für ihn eine verrückte Mischung aus Dorf und Großstadt. ​Mentor: Stofferl Well

Bei der Bewertung wurde auf verschiedene Kriterien geachtet und Text und Melodie getrennt voneinander beurteilt. “Wir  haben vor allem versucht, das Potential hinter jedem Song zu entdecken”, erklärt Franziskus  Bücher. Die Jury stellte eine Vorauswahl zusammen, aus der sich jede Mentorin und jeder Mentor seine Gewinnerband aussuchen konnte.

Ein Highlight für die Gewinner ist sicherlich die Studioaufnahme des Songs, dabei werden sie von Musikerinnen und Musikern der Münchner Philharmoniker begleitet. Die fertigen, neuen Songs sind dann am 20. Juli 2019 bei einem Konzert auf dem Tollwood zu hören. Und Monaco Sessions wird in den kommenden Wochen einen Sonderpreis ausloben und für einen Gewinner ein Musikvideo drehen.

Oktoberfest 2014 Wiesn Hit Schieder und Onken

Oktoberfest 2014: Marion Schieder und Alex Onken singen einen Wiesn-Hit

Wer die Wiesn auf dem Schirm hat, sieht Marion Schieder und Alex Onken. Sie sind wie Tom & Jerry und moderieren dieses Jahr zum inzwischen neunten Mal täglich von 18 bis 21 live von der Wiesn auf münchen.tv. Und nachdem sie acht Jahre erfolgreich überstanden haben, setzen sie jetzt noch eins drauf: sie singen!

 

Schluss mit den Wiesn-Hits der Möchtegern-Bayern

 

Jahrelang haben sich d´Schiederin und da Onkna dafür Zeit gelassen und teils mit Begeisterung, teils mit Entsetzen die musikalischen Beiträge für die Wiesn, die sich bereits viele Wochen vor dem Oktoberfest auf ihren Schreibtischen und auf denen der Wiesnkapellmeister, Radiostationen usw. stapeln, angehört und dabei festgestellt, dass immer mehr Ballermann-Interpreten, Möchtegern-Bayern und Teilzeit-Folkloristen auf den Wiesnzug aufspringen möchten.

 

Der erste Wiesn-Hit, der mit dem Oktoberfest zu tun hat

 

Mit „Aus meim Kopf – in mei Bett“ wollen d´Schiederin & da Onkna diesem Trend entgegen wirken und haben dabei nicht außer Acht gelassen, dass noch nie ein Wiesnhit direkt etwas mit der Wiesn zu tun hatte! Kurzum: „Aus meim Kopf – in mei Bett“ eignet sich hervorragend für Après-Ski-Partys, Faschingsfeiern und – quasi als „the-Wiesn-strikes-back“-Statement – auch für den Ballermann!

 

Für die, natürlich in Bierlaune auf der Wiesn entstandenen Idee, haben sie Unterstützung von dem erfolgreichen Produzenten-Team Achim Kleist und Wolfgang von Webenau der Syndicate Musicproduction aus dem Münchner Osten erhalten, die aktuell einige Lieder des Nummer-1-Albums „Atlantis“ von Andrea Berg produziert haben und auf große Erfolge wie „Mambo No.5“ von Lou Bega zurückblicken können.

„Aus meim Kopf – in mei Bett“ ist als Download bei Amazon erhältlich und auf der Fetenkult-Oktoberfest 2014. Für alle Fans von münchen.tv gibt’s den Song außerdem zum Download als Wiesn-Klingelton.

Mehr zur Wiesn 2014 gibt auch auf unser neuen Facebook-Seite Oktoberfest Live.

 

 

Während des Oktoberfestes sendet münchen.tv von 18 bis 21 Uhr täglich live von der Empore aus dem Hofbräu-Festzelt. Alle Infos rund um die Wiesn und die Sendung findet ihr hier:

Flyer zur Wiesn-Sendung Oktoberfest live 2014

 

Wohnungsnot in München: Student sucht mit YouTube-Song nach WG-Zimmer

Drastische Umstände erfordern drastische Maßnahmen. Das dachte sich wohl auch Student Philip Röder, der nach ewiger erfolgloser Wohnungssuche in München zunehmend gefrustet war. Anstatt auf Massenbesichtigungen zu gehen griff er nun zur Gitarre und veröffentliche auf der Video-Plattform YouTube den Song „Wohnen trotz München“ – und sucht so nach dem begehrten WG-Zimmer. Im Interview wollte münchen.tv von „Philip Zeitgeist“(so sein YouTube-Name) wissen, ob seine außergewöhnliche Suche schon erfolgreich war.

 

Wie bist du auf die Idee gekommen, den Song zu schreiben?

 

Das war total spontan. Ich war letzten Sonntag zugegebenermaßen ziemlich frustriert nach einer erneuten WG-Absage und dachte mir: wenn es auf die normale Art nicht funktioniert, muss ich eben kreativ werden. Dann hab ich mir Gitarre, Zettel und Stift geschnappt und sofort losgelegt.

 

Wie hat sich deine Wohnungssuche in München bisher gestaltet?

 

Puh, das ist ein zähes Unterfangen. Momentan scheint es schwieriger denn je zu sein. Ich suche seit mehreren Wochen vergeblich nach einem bezahlbaren WG-Zimmer mit den passenden Mitbewohnern. Das erste Problem ist, dass es schon mal kaum Angebote gibt, die preislich und von der Lage her für mich Sinn machen. Und wenn ich dann zum Casting eingeladen wurde, hat es bisher nicht geklappt. Was mich am meisten ärgert: man bekommt oft nicht mal eine persönliche Absage und muss sogar hierfür nachhaken.

 

Warum brauchst du die Wohnung in München bzw. was machst du in München?

 

Mein Lebensmittelpunkt liegt in dieser Stadt, die ich übrigens trotz meiner zynischen Textzeilen in dem Song absolut liebe. Ich studiere hier (Master Kommunikationswissenschaft an der LMU), ich arbeite hier (bei der Agentur Millhaus) und ich verbringe auch einen großen Teil meiner Freizeit in dieser wunderbaren Stadt.

 

Was könntest du deinen zukünftigen Mitbewohnern bieten/mitbringen?

 

Sie bekommen in erster Linie einen Mitbewohner, mit dem es nie langweilig wird. Ich bin fest verankert in Münchens Kultur-, Kunst- und Musikszene und habe immer eine gute Idee, was man in der Freizeit unternehmen kann. Freikarten und Gästelistenplätze inklusive. Oh und ich koche fantastische vegetarische und vegane Gerichte, das sollte man sich nicht entgehen lassen.

 

Wie lange hat es gedauert, den Song zu produzieren, inkl. Video?

 

Insgesamt: zwei Tage. Ich habe am Sonntag den Song inkl. Text und Stimmen aller sechs Instrumente komponiert. Am Montag Vormittag habe ich alles in meinem Studio aufgenommen, am frühen Nachmittag abgemischt und gegen Abend bin ich dann zum Videodreh in die Wohnung meines Kumpels Martin Enders gefahren. Dort haben wir das Ding gefilmt und waren Nachts um vier Uhr fertig mit dem Schnitt. Klar, es ist insgesamt sehr trashig und im do-it-yourself Style produziert, aber das macht gerade den Charme aus.

 

Gibt es noch mehr von dir zu hören?
Dieses „Philip Zeitgeist“-Projekt ist eigentlich nur ein Spaßding ohne wirkliche Zukunft. Aber da ich ein sehr politischer Mensch bin, benutze ich den Kanal vielleicht auf für zukünftige Satire-Aktionen, wer weiß. Ansonsten mache ich ganz andere Musik. Unter anderem arbeite ich an einem elektronischen Soloprojekt und baue außerdem eine neue Punkrock/Hardcore Band auf. Aber falls jemand einen Pop-Songwriter braucht: für Geld (oder ne Wohnung) bin ich sofort zu haben. Ansonsten: Danke an alle, die den Song bisher verbreitet haben. Ich bin überwältigt von so viel Zuspruch!

 

mt / adc

Oktoberfest 2013: Welcher Wiesn-Hit macht dieses Jahr das Rennen?

Alljährlich sorgt die Debatte um den Wiesn-Hit schon im Vorfeld des Oktoberfests für heftige Spekulationen. Welchen Text muss man unbedingt auswendig können? Welche Melodie sollte man im Kopf haben? Wir stellen zwei Hits vor, die in diesem Jahr das Rennen machen könnten: „Rock mi“ der A-cappella-Band Voxxxclub und „Aus meim Kopf – in mei Bett“ von den münchen.tv-Moderatoren Marion Schieder und Alex Onken.

 

Alpenrock-Song „Rock mi“ wird als Wiesn-Hit gehandelt

Um sich einem breiten Publikum bekannt zu machen, wählten die sechs Jungs von Voxxxclub den Weg über die neuen Medien: Der Alpenrock-Song „Rock mi“ wurde in einem mitreißenden Flashmob in einem Münchner Einkaufszentrum performt und das Video bei YouTube ins Internet gestellt. Dass der Song jedoch so ein Erfolg wird, damit haben die ausgebildeten Musical-Sänger nicht gerechnet – über vier Millionen Klicks hat der Clip mittlerweile erreicht und wurde im Vorfeld des Oktoberfests schon als heißer Anwärter für den Titel „Wiesn-Hit“ gehandelt.

Dass sie ihr eigenes Stück in den Wiesn-Zelten mittlerweile so häufig hören, können die Überflieger selbst noch kaum glauben. Im Wiesn-Studio von münchen.tv gaben die sechs Jungs dann gleich einmal ein Kostprobe ihres Hits zum Besten, und kurze Zeit später wiederholten sie das Ganze noch einmal vor einer grölenden Menge auf der Bühne des Hofbräu-Festzelts. Den bekannten Rhythmus aus dem Queen-Song „We will rock you“ kann schließlich jeder Wiesn-Gast nachklatschen.

 

münchen.tv hat seinen eigenen Wiesn-Hit

 

Aber auch die münchen.tv-Moderatoren Marion Schieder und Alex Onken versuchen sich 2013 an einem Wiesn-Hit. „Aus meim Kopf – in mei Bett“ heißt der Song des Erfolgsduos und handelt von einem neckischen Flirt. Wie gemacht also für die schlagfertige Oberpfälzerin und ihren humorvollen Kollegen. In den Festzelten wird der Song zwar noch nicht gespielt, aber die Zuschauer von münchen.tv erkennen bereits das Hit-Potenzial des Stücks und verhelfen ihm zu zahlreichen Downloads bei iTunes, Amazon und Musicload. Und: Die Moderatoren sind stolz darauf, dass „Aus meim Kopf – in mei Bett“ der erste Wiesn-Hit ist, der auch wirklich vom Oktoberfest kommt eigens dafür produziert wurde.

 

Einen hochoffiziellen Wettbewerb gibt es nicht

 

Welcher Song dann zum Wiesn-Hit gekürt wird, darüber lässt sich übrigens auch nach dem Oktoberfest trefflich streiten – denn einen hochoffiziellen Wettberwerb gibt es nicht. Zwar werden auf mehreren Online-Plattformen Abstimmungen durchgeführt, doch welcher Song dann tatsächlich das Publikum in den Zelten zum Mitsingen und -tanzen animiert, lässt sich wohl nur schwer durch eine Umfrage erheben. Wenn es jedoch nach dem Mitmach-Potenzial geht, dann haben die sechs Jungs von Voxxxclub auf jeden Fall eine Chance.

 

mt

Oktoberfest 2013: Das ist neu bei münchen.tv

Viele Zuschauer von münchen.tv erwarten die Wiesn jedes Jahr sehnsüchtig, denn die dreistündige Live-Sendung mit Marion Schieder und Alex Onken hat mittlerweile Kult-Status. Münchner und Fans aus aller Welt holen sich jeden Tag von 18 bis 21 Uhr die Wiesn in ihre Wohnzimmer. Doch obwohl Altbewährtes meist am besten funktioniert, gibt es 2013 einige Neuerungen.

 

Marion Schieder und Alex Onken singen einen neuen Wiesn-Hit

 

münchen.tv startet ins Oktoberfest gleich mal mit einem Ohrwurm, der Potenzial zu einem echten Wiesn-Hit hat: Die Moderatoren Marion Schieder und Alex Onken singen „Aus meim Kopf – in mei Bett“. Nach sieben gemeinsamen Moderationsjahren auf dem Oktoberfest fanden die beiden, dass es endlich mal Zeit wird für einen Hit, der auch wirklich direkt von der Wiesn kommt. Den Song „Aus meim Kopf – in mei Bett“ kann man sich auf den gängigen Download-Portalen herunterladen, und auch noch als Klingelton für’s Smartphone.

 

Um die Stimmung auf der Theresienwiese rund um die Uhr mitzuverfolgen, hat münchen.tv eine Live-Cam auf dem Dach des Hofbräufestzelts installiert. Sie sendet 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und alle 16 Wiesntage hochauflösende Bilder vom Geschehen auf dem Festplatz.

 

Neu im Wiesn-Studio: Klohäuserl und Kasperltheater

 

Auch in der Wiesn-Sendung selbst wird Altbewährtes mit Neuem kombiniert. Prominente Gäste gibt es nach wie vor, doch in diesem Jahr betreten sie das Studio im Hofbräuzelt durch die Pforten des offiziellen Wiesn-Klohäuserls. Fernsehen ist halt einfach großes Geschäft.

Und wer ganz nah dran sein will am TV-Business: Das Kasperletheater ist das Guckloch für die Zuschauer in die Wiesn-Welt von münchen.tv. Getreu dem Motto: „Schaut’s durch, werdet’s interviewt, dann seid’s im Fernsehen!“

 

münchen.tv im Auftrag der Liebe

 

Im Auftrag der Liebe gibt es in diesem Jahr noch eine Neuigkeit bei münchen.tv: Das Beziehungskisterl. Flirt- und Beziehungsexperten geben hier die richtigen Tipps rund um die Liebe auf dem Oktoberfest, vom O’bandeln bis hin zur langjährigen Partnerschaft.

Das Oktoberfest 2013 ist eröffnet – und mit einer Mischung aus Alt und Neu begleitet münchen.tv auch in diesem Jahr seine Zuschauer wieder 16 Tage lang durch die fünfte Jahreszeit in München.

 

Oktoberfest party wiesn

Oktoberfest 2013: Was wird der Wiesn-Hit 2013?

Was braucht ein Lied eigentlich um zum echten Wiesnhit zu werden? Eingängig muss es sein, das steht fest – am besten ein richtiger Ohrwurm. Man sollte auch nach drei Maß noch problemlos mitsingen können und natürlich muss der Oktoberfestsong für richtig gute Stimmung im Festzelt sorgen.

 

Im vergangenen Jahr haben wir zu ‚Brenna tuats guat‘ von Hubert von Goisern geschunkelt und sind uns an ‚Tagen wie diesen‘ von den Toten Hosen in den Armen gelegen…mei war des schee…

 

Wer macht in diesem Jahr das Rennen?

 

Doch was hilft es, in Erinnerungen zu schwelgen? Jetzt wird dringend eine Wiesn-Hymne für das Jahr 2013 gesucht –  aber welcher Song könnte das werden? Eine Frage, die nicht leicht zu beantworten ist, weiß Alois Altmann, der Chef der Isarspatzen, die im Hofbräuzelt für Stimmung sorgen. „Ich habe diesmal  keine Vorahnung, es hat sich heuer nichts abgezeichnet auf den Skipisten. Das ist immer so eine Art Wettervorhersage für das Oktoberfest“, erklärt er. „Ich denke, dass wird noch kurzfristig kommen…“
                                                                                                             

Hey Baby, I wui wieda hoam über die Country Roads in die Schickeria!                 

                                                                                                          
Alois Altmann ist einer, der es eigentlich wissen muss. Mit seinen Isarspatzen spielt er seit vielen Jahren im Hofbräufestzelt auf dem Münchner Oktoberfest. Bis 18 Uhr gibt´s immer traditionelle Blasmusik und am Abend, wenn die jungen Leute in´s Zelt strömen, geht es dann auch auf der Bühne richtig rund. Tanzen, Schunkeln und Mitsingen – das Zelt kocht. „Die Leute wollen aber auch keinen Ballermann, sondern einfach gut unterhalten werden“, stellt Altmann klar. Das ist ihm wichtig.

 

Auf die Frage nach einem echten Gute-Laune-Garanten nennt er sofort ‚Hey Baby‘ von DJ Ötzi, „das spielen wir jetzt bestimmt schon seit zwölf Jahren, da sind alle sofort auf den Bänken und singen lautstark mit“.

Weitere „Wiesn-Alltime-Classics“ sind ohne Frage ‚Fürstenfeld‘ von STS, ‚Schickeria‘ von der Spyder Murphy Gang, ‚Country Roads‘ von John Denver, ‚Hände zum Himmel‘ von Chris Rabatz oder, wenn es Abend wird auf der Wiesn, ‚Sierra Madre‘ von den Zillertaler Schürzenjägern, oder ‚Bergwerk‘ von Reinhard Fendrich.
Das große Raten hat begonnen….



Im münchen.tv ‚Wiesn-Poesiealbum‘ haben wir auch viele Promis, Politiker und Münchner Persönlichkeiten nach ihrem Tipp für den Wiesnhit gefragt:

 

Entertainerin Gloria Gray hört die Massen schon zu Helge Schneiders Sommerhit ‚Kaktus‘ pfeifen. Zugegeben, die Textzeile: „Blauer Himmel, Gute Laune and a beautiful girl auf´m Schoß“ würde ohne Frage auch gut auf die Wiesn passen. Die Rennrodel-Weltmeister Tobias Wendl und Tobias Arlt tippen auf den Song der Münchner Band 089, obwohl er ‚Dieses Jahr gibt’s koan Wiesnhit‘ heißt –  ob das ein gutes Omen ist?

 

Moderatorin Sandra Maria Gronewald könnte sich nach dem Triple-Erfolg des FC Bayern München den ‚Stern des Südens‘ als Oktoberfesthit 2013 vorstellen. Der neue Wiesn-Chef Dieter Reiter will sich nicht festlegen und freut sich  auf die vielen traditionellen und jungen Volksmusiker auf der ‚Oidn Wiesn‘. Seine Vorgängerin, die ehemalige Festleiterin Gabriele Weishäupl, wünscht sich unterdessen den Klassiker ‚Patrona Bavarie‘ vom  Original Naabtal Duo aus dem Jahr 1988. CSU-OB Kandidat Josef Schmid denkt dass die Cagey Strings mit ‚Oamoi Wiesn – imma Wiesn‘ das Rennen machen. Sängerin Ruth Megary favorisiert ‚Nackert‘ von LaBrassBanda, weil  sie die bayerische Band mit ihrer originellen Musik mag. Der Schichtl von der Wiesn ist sich sicher, dass es nur der Gassenhauer ‚Everybody Needs Somebody to Love‘ von den Blues Brothers werden kann. „Was denn sonst?“ fügt er hinzu.

 

Insider-Kreise haben schon Vermutungen

 

Wir haben noch eine Expertin befragt:  Angie, die Sängerin der bayerischen Party Band „Münchner G´schichten“ ist in dieser Saison schon auf vielen Volksfesten aufgetreten und weiß was beim Publikum ankommt:

„Ich glaube es wird entweder ein Trash Lied: Peter Wackel mit ‚Scheiss drauf!‘ „oder, was ich super gerne singe ‚Wake me up‘ von Avicii“. „Wenn wir einen dieser beiden Songs spielen, springt immer das ganze Zelt!“ „Am liebsten wäre mir aber natürlich, wenn es unser Song ‚Feiern in Bayern‘  würde“  fügt sie schmunzelnd hinzu.
Auch ‚Applaus, Applaus‘ von den Sportfreunden Stiller, ‚I sing a Liad für di‘ von Volks-Rock´n´Roller  Andreas Gabalier oder die Heino-Version vom Ärzte-Song  ‚Junge‘ werden in Insider-Kreisen als Anwärter für einen mögliche Wiesnhits gehandelt.

 

Wiesnhit bringt Ruhm und Geld



Jedes Jahr auf´s Neue versuchen sich zahlreiche bekannte und weniger bekannte Sänger und Bands an Liedern, die speziell auf das Münchner Oktoberfest zugeschnitten sind.

Manchmal gelingen aber auch Überraschungserfolge. So war es z.B. mit dem ‚Fliegerlied‘ von Donikkl, das inzwischen zum festen Repertoire von beinahe jeder Wiesn-Band gehört.
Chris Boettcher hat vor zwei Jahren mit seinem Song ‚10 Meter geh‘, in dem er die Sendung ‚Germanys next Topmodel‘ auf´s Korn nimmt, überraschend einen echten Oktoberfest-Kracher gelandet. Auch die Toten Hosen haben bestimmt nicht geplant, dass ausgerechnet „Tage wie Diese“ durch alle Oktoberfestzelte in München schallt. Vor Allem nicht nach ihrem Schmäh-Song über den FC Bayern…

 

Manch einem fällt also ein Wiesnhit einfach in den Schoß, während sich andere Musiker die Zähne am Thema Oktoberfest-Song ausbeißen. Das weiß auch Kapellmeister Alois Altmann „Jedes Jahr vor der Wiesn werden wir von Musikverlagen mit Vorschlägen überhäuft“, sagt er. „Schaut, dass ihr das an den Mann bringt oder probiert das mal aus“ wird ihm dann von vielen Seiten ans Herz gelegt. Doch nur die wenigsten Lieder schaffen es tatsächlich zum waschechten Wiesnhit.

Blurred, Brenna oder Boss Hoss

 

münchen.tv berichtet auch in diesem Jahr wieder täglich drei Stunden live vom größten Volksfest der Welt. Wiesn-Moderatorin Marion Schieder ist sich sicher, dass es auch 2013 „wieda guat brennt“ und Hubert von Goisern noch einmal die Wiesn-Hitliste anführt.

 

Moderator Alex Onken bezweifelt, dass es 2013 einen offiziellen Wiesnhit geben wird. Er wünscht sich aber, dass ‚Rockstar‘ von Stefan Dettl doch noch zu spätem Wiesn-Ruhm gelangt oder sich ‚Blurred Lines‘ von Robin Thicke in einer avantgardistischen Blaskapellenversion in der Liste der Wiesnhits verewigt.

 

„‚Blurred Lines‘ studieren wir vielleicht sogar ein, ich hab es in der Schublade“, verrät Isarspatzen-Chef Alois Altmann. „Aber sicher ist das noch nicht. „Alleine die Aussicht darauf dürfte Alex Onken jedoch bestimmt erfreuen.

 

Und wenn wir keinen finden?

 

Die Vorbereitungen für das Oktoberfest laufen auf Hochtouren  und Kapellmeister Alois Altmann probt mit seinen Isarspatzen das umfangreiche musikalische Repertoire für 16 Tage Wiesn-Wahnsinn. „Auch einige neue Stücke sind dabei“ kündigt er an.

Obwohl Altmann sich partout nicht festlegen möchte und abschließend feststellt: „Ein echter Wiesnhit ist 2013 definitiv nicht auf dem Markt“,  können wir ihm dann doch noch einen kleinen Tipp entlocken: „Ich könnte mir vorstellen, dass  z.B. ‚Don´t gimme that‘ von the Boss Hoss ganz gut funktioniert“,  sagt er vorsichtig.

 

Wer tatsächlich den Wiesn-Hit- Olymp erklimmt oder ob  wir in diesem Jahr vielleicht, man stelle sich vor, ganz ohne neuen Wiesnhit auskommen müssen, steht also noch im ‚Sternenhimmel‘. Aber wenn alle Stricke reißen, singen wir eben einfach wieder lauthals bei all den wunderbaren Wiesnhits der vergangenen Jahre mit, da sitzt dann wenigstens der Text schon.

 

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