Tag Archiv: Spaenle

© Modellfoto: Hans-Joachim Wuthenow; www.wuthenow-photo.de

Neues Konzerthaus in München: Siegerentwurf steht endlich fest

Im Werksviertel am Münchner Ostbahnhof soll ein neuer Konzertsaal seinen Platz finden. Insgesamt waren 31 Entwürfe im Wettbewerb. Die Jury des Architektenwettbewerbs entschied sich für den Entwurf des Büros Cukrowicz Nachbaur.
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Schulstart: Kultusminister Spaenle will bayerische Schulen stärken

München Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) will in den kommenden Jahren die digitale und die berufliche Bildung an allen bayerischen Schulen weiter stärken. Wenige Tage vor dem Start des neuen Schuljahres kündigte Spaenle unter anderem Medienkonzepte für jede einzelne Schule an.

Zudem solle es an allen weiterführenden Schularten mehr Informatikunterricht geben, sagte Spaenle am Freitag in München, ließ Details mit Blick auf die anstehenden Haushaltberatungen aber offen. Das Thema Digitalisierung sei aber «die zentralste Veränderung, die wir zu gestalten haben», betonte er.

 

 

Die Arbeiten an der Konzeption des neuen neunjährigen Gymnasiums kommen nach Angaben Spaenles gut voran. Dieses startet in einem Jahr für die Klassenstufen fünf und sechs – de facto sind die jetzigen neuen Fünftklässler also die ersten G9-Schüler.

 

Der Lehrplan für die fünfte Klasse sei fertig, der Lehrplan für die sechste Klasse werde ebenfalls rechtzeitig vorliegen. Und auch die Konzeption der sogenannten «Überholspur» für schnelle Schüler, die das Gymnasium weiter in acht Jahren absolvieren wollen, komme voran. Auch die Berufsorientierung am Gymnasium werde neu aufgestellt, betonte er.

 

dpa

«Opfern Persönlichkeit wiedergeben»: Spaenle besucht Olympia-Denkmal

München – Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung des Erinnerungsortes an die Opfer des Münchner Olympia-Attentats von 1972 hat Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) das Denkmal besucht. «Wir wollen den Opfern im öffentlichen Bewusstsein ihre Persönlichkeit wiedergeben», sagte Spaenle am Montag im Olympiapark.

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Schulklasse, © Symbolfoto

Willkommen zurück G9 – CSU beschließt Bildungsreform

Seit Mittwochabend steht der Entschluss fest, Bayern kehrt zurück zum G9. Die CSU zog somit einen Schlussstrich unter die jahrelange Diskussion um das Bildungssystem in Bayern. Das neun jährige Gymnasium soll dann mit dem Schuljahr 2018/19 eingesetzt werden. Kultusminister Ludwig Spaenle stellt die Pläne am heutigen Donnerstag im Kultusministerium im Detail vor. münchen.tv berichtet dann ausführlich bei München heute um 18 Uhr.

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LMU München am Geschwister-Scholl Platz

Starker Anstieg – Immer mehr Studenten in Bayern

Die Zahl der Studenten an Bayerns Hochschulen steigt schneller als erwartet. Über 370 000 Studenten sind zum Beginn des Wintersemesters im Freistaat eingeschrieben.  Vor 6 Jahren waren es noch 100 000 Studierende weniger.

 

Staatsregierung hat zu wenig Studienplätze

 
Der Ansturm auf Bayerns Hochschulen übertrifft die Vorbereitungen der Staatsregierung: Seit Ende des vergangenen Jahrzehnt ist die Zahl der an Bayerns Universitäten und Fachhochschulen eingeschriebenen Studenten um mehr als 100 000 gestiegen. Die Staatsregierung hat im vergleichbaren Zeitraum aber lediglich 50 000 neue Studienplätze geschaffen. Das ergibt sich aus den Zahlen zum Semesterbeginn, die Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle (CSU) am Mittwoch in München präsentierte.

 

Zum Beginn des neuen Wintersemesters sind 376 000 Studenten im Freistaat eingeschrieben. Das sind gut zwei Prozent mehr als im vergangenen Studienjahr. Rund zwei Drittel studieren an einer Universität, die übrigen an Fachhochschulen. Zum Vergleich: Zum Wintersemester 2009/10 hatte das Ministerium noch 272 000 Nachwuchsakademiker an Universitäten und Fachhochschulen gezählt.

 

 

Spaenle will die Forschung an den Fachhochschulen ausbauen
 

Spaenle will den Ausbau der Forschung an den Fachhochschulen zu einem Schwerpunkt der Wissenschaftspolitik machen. „Diesem Thema widme ich dieses politische Jahr.“ Deswegen fordert Spaenle auch zusätzliches Geld für den Wissenschaftsetat. „Der Bildungsminister ist der natürliche Feind des Finanzministers“, scherzte der CSU-Politiker unter Verweis auf die ständigen Rufe des Ressorts nach mehr Geld und neuen Stellen.

 

Bereits im nächsten Jahr werden Fachhochschulen in zehn kleinen Städten abseits des eigentlichen Standorts neue Studiengänge anbieten – Abensberg, Cham, Hauzenberg, Mühldorf am Inn, Rothenburg ob der Tauber, Tirschenreuth, Nördlingen, Memmingen, Miltenberg und Straubing. Spaenle nennt das eine „wissenschaftsgestützte Regionalisierungsstrategie“.

 

 

Fachhochschulen sollen stärker mit Unis kooperieren

 

Aus Bayerns Fachhochschulen – vor einigen Jahren offiziell in „Hochschule für angewandte Wissenschaften“ umgetauft – sollen aber keine Universitäten werden. „Gleichmacherei schadet – und wir wollen uns sicher nicht auf den Weg zu Gesamthochschulen machen“, sagte Spaenle.

 

Studiengänge und Forschungsaktivitäten der Fachhochschulen sollen praxisnah bleiben, während die Grundlagenforschung auf die Universitäten beschränkt bleibt. Ein eigenständiges Promotionsrecht für die Fachhochschulen wird es ebenfalls nicht geben – stattdessen können Fachhochschulen begabte Absolventen in Kooperation mit einer Universität promovieren lassen. „Das ist ein Modell, von dem ich ausgehe, dass es Vorbildebene auf Bundesebene entfaltet“, sagte Spaenle.

 
 
 

© Außenansicht Neue Pinakothek - Foto: Haydar Koyupinar

70-80 Millionen Euro: Neue Pinakothek wird generalsaniert

Für 70 bis 80 Millionen Euro soll die Neue Pinakothek in München generalsaniert werden. Das gab das Kultusministerium heute bekannt. Die weltberühmten Werke müssen während den Maßnahmen an anderer Stelle untergebracht werden, darunter Bilder von Caspar David Friedrich, Claude Monet, Vincent van Gogh und Edouard Manet. 

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Schulklasse, © Symbolfoto

München: Grüne fordern WM-freundlichen Unterricht

Aufgrund der späten Anstoßzeiten bei der Fußball-WM in Brasilien fordern die Grünen einen späteren Schulbeginn am Tag nach den deutschen Spielen. Kultusministerium soll entsprechende Empfehlung geben.

Späte Anstoßzeit – gähnende Schüler, das möchte Grünen-Politiker Thomas Gehring bei der Fußball-WM in Brasilien verhindern. Sein Vorschlag: Wenn Spiele der deutschen Nationalmannschaft erst spätabends nach 22 Uhr deutscher Zeit angepfiffen werden, sollen Schulen den Unterrichtsbeginn am nächsten Tag nach hinten schieben dürfen. Deshalb fordert der Bildungspolitiker der Grünen das Kultusministerium auf, eine entsprechende Empfehlung an alle bayerischen Schulen zu geben.
„Ein späterer Unterrichtsbeginn nützt nicht nur den Kindern, sondern auch den Lehrerinnen und Lehrern, die dann nicht vor einer gähnenden Klasse unterrichten müssen.“, so Gehring. Grundsätzlich würde seine Idee nur drei Tage betreffen, denn wenn die Mannschaft von Bundestrainer Jogi Löw das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien erreichen sollte, wären nur drei Schultage davon betroffen, so der Grünen-Politiker.
Die bayerischen Schüler würden diesen Vorschlag sicher begrüßen, was Kultusminister Ludwig Spaenle davon hält, ist bislang nocht nicht bekannt.
mh

Schulklasse, © Symbolfoto

Die Zukunft des Gymnasiums – erster Dialog

Es ist ein empfindliches Thema – wie lange soll das Gymnasium denn nun dauern? Einen offenen und Dialog, bei dem alle seiten gehört werden, gab es bisher noch nicht. Das soll sich jetzt ändern:

 

Im Streit um die künftige Dauer des Gymnasiums lädt das Kultusministerium heute (Dienstag) um 18.00 Uhr zu einem ersten Dialogforum.

 

 

Angekündigt haben sich die Spitzen aller relevanten Verbände – von den Lehrern über die Eltern bis zu den Schülern – sowie Vertreter von Wirtschaft, Hochschulen, Kirchen und Kommunen. Erwartet wird, dass sie zunächst nur ihre bekannten Positionen austauschen, die sich zwischen einer Beibehaltung des G8 und einer Rückkehr zum G9 bewegen.

 

 

Ein zweites Forum, das dann «Gymnasialkongress» heißen soll, ist für den 21. Juli geplant. Anschließend will sich Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) auf ein Modell für die künftige Dauer des Gymnasiums festlegen – und die Eckpunkte im Sommer dem Kabinett vorlegen.

 

 

jn / dpa

Ludwig, der Bruchpilot – Harte Worte im Gymnasialstreit

Der Parteienstreit um die Zukunft des bayerischen Gymnasiums wird immer schärfer. Bei einer aktuellen Stunde im Landtag gab es am Donnerstag wechselseitig Anschuldigungen: Die Freien Wähler nannten Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) einen «Bruchpiloten» und eine «Gefahr für das Gymnasium». Die CSU konterte mit dem Vorwurf, die Freien Wähler seien die «Totengräber der kleinen Gymnasien». Anlass des Streits war das Volksbegehren der Freien Wähler zur Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums.

 

«Wenn man sagt, die CSU ist die Herzkammer der Macht: Sie sind höchstens die Nasennebenhöhle, und die ist auch noch verstopft.»

(Der Grünen-Bildungspolitiker Thomas Gehring am Donnerstag im Landtag zu seinen Kollegen von der CSU-Fraktion)

 

 

jn / dpa

 

Schulklasse, © Symbolfoto

Schulreform: Kultusminister Ludwig Spaenle schließt große Änderungen vorerst aus

Der wiedergewählte Kultusminister Ludwig Spaenle erklärte am Donnerstag in München, dass es vorerst keine großen Schulreformen in Bayern geben wird. Nach Jahren mit gravierenden Veränderungen, etwa am Gymnasium, seien jetzt Ruhe und pädagogische Verlässlichkeit gefragt, sagte Spaenle am Donnerstag im Bildungsausschuss im Landtag. Jedoch hieße dies nicht Stillstand. Sein Ziel sei es, das bestehende differenzierte Schulsystem in den kommenden Jahren stetig weiterzuentwickeln. Als Kernpunkte nannte er bessere Chancen für Kinder mit ausländischen Wurzeln und individuelle Lernzeit für jeden Schüler.Weiterhin soll mehr Raum für die Vertiefung von Unterrichtsstoff geschaffen werden.

rr/dpa

Bildungswesen: Spaenle kündigt politischen Kassensturz an

Um zu klären, an welchen Stellen es Nachbesserungsbedarf gibt, hat Schul- und Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle einen „politischen Kassensturz“ angekündigt. Zudem soll e4s Gespräche mit den bayerischen Uni-Präsidenten geben, die vor einem wachsenden Rückstand der bayerischen Hochschulen zur internationalen Spitze warnen und Milliardeninvestitionen fordern.

rr/dpa

Mahnmal für Zivilcourage in Gedenken an Dominik Brunner enthüllt

Am Donnerstag wurde in München ein Mahnmal für Zivilcourage enthüllt, das an Dominik Brunner und seinen Einsatz erinnern soll. Der 50-Jährige hatte vor vier Jahren in eine Prügelei eingegriffen und war dabei selbst ums Leben gekommen.

 

Genau vier Jahre danach wurde nun von der Dominik-Brunner-Stiftung an der Stelle am S-Bahnhof Solln ein Mahmal mit Gedenktafel enthüllt. Zu diesem Anlass waren hochrangige Gäste aus Politik und Gesellschaft erschienen, darunter auch Kultusminister Ludwig Spaenle und Uli Hoeneß, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung.

 

„Wir wollen verhindern, dass solche Dinge öfter vorkommen“, sagte Hoeneß in seiner Rede. „Ob wir sie ganz verhindern können, wage ich zu bezweifeln – aber mit diesem Mahnmal, mit diesem Denkmal, gibt es eine weitere Möglichkeit, darauf einzuwirken, dass diese Dinge nie aus dem Gedächtnis der Bürger verschwinden.“

 

mt

 

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