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Betonsperren und Lastwagen schützen Weihnachtsmärkte

Sperren aus Beton schützen in diesem Jahr erstmals Weihnachtsmärkte in München. Am Dienstag wurden erste Pflanztröge und andere Sperren an offenen Zufahrten am Marienplatz aufgestellt.

 

Auch Weihnachtsmärkte in anderen Stadtteilen sollen so geschützt werden. Mit der Aktion reagiert die Stadt auf den Lkw-Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im vergangenen Dezember. Die Pflanzkübel waren vor wenigen Monaten noch beim Oktoberfest im Einsatz.

 

In Augsburg hat sich die Stadt gegen Betonbarrieren zum Schutz des Weihnachtsmarktes entschieden. Der Christkindlesmarkt auf dem Rathausplatz soll aber durch vier an den Zufahrtswegen geparkte Transporter geschützt werden. Es handele sich um Kleinlaster mit mindestens eineinhalb Tonnen Gewicht von Händlern, die daneben ihre Stände haben, erklärte eine Sprecherin der Stadt. Damit die Fahrzeuge zum Ambiente passen, würden sie weihnachtlich dekoriert.

 

 

Nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden gibt es nach wie vor keine konkrete Gefährdungslage. München befinde sich in ständigem Kontakt mit dem Polizeipräsidium, hieß es. Die Polizei will in der Landeshauptstadt mit starken Kräften im Einsatz sein und für Sicherheit sorgen.

 

dpa

© Foto: Bundespolizei

München: Gleise vom und zum Hauptbahnhof München für 45 Minuten gesperrt

Am Montagabend waren sämtliche Gleisbereiche zum und vom Münchner Hauptbahnhof wegen Personen im Gleis für eine Dreiviertelstunde gesperrt. Es kam zu erheblichen Auswirkungen auf den Fern- und SBahnverkehr Münchens.

 

Gegen 22:15 Uhr stellten Beamte der Bundespolizei am Ende des Bahnsteiges 26 zwei Personen im Gleisbereich fest.
Es handelte sich um zwei Rumänen im Alter von 25 und 36 Jahren. Nachdem die beiden mitteilten, dass sich noch eine Person bei ihnen befand, die sich noch im Bereich der Gleise befinden würde, wurden zwischen Hauptbahnhof München und dem S-Bahnhaltepunkt Hackerbrücke sämtliche Gleise für die Ein- und Ausfahrt gesperrt. Bis 23:10 Uhr fand keinerlei Zugbewegung von und zum Hauptbahnhof mehr statt.

 
Zum Einsatz kam neben mehreren Streifen der Bundespolizei auch ein Hubschrauber der Bundespolizei-Fliegerstaffel
Oberschleißheim. Piloten suchten den in Frage kommenden Bereich mittels Wärmebild ab. Nachdem keine Person im
Gleisbereich erkannt wurde, konnten die Gleissperrungen nach rund 45 Minuten wieder aufgehoben werden.

 

Die drei Personen waren am Ende des Bahnsteiges 26 gemeinsam unterwegs zu einem abgestellten Waggon, in dem
sie Unterkunft und Schlafstatt für die Nacht suchten. Die beiden Rumänen wurden wegen einer Ordnungswidrigkeit
kostenpflichtig verwarnt.

 

RG / Polizei