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eine Attacke mit Pfefferspray in München, © Symbolfoto - Eine Attacke mit Reizgasspray

Rosenheim / Ostermünchen: Pfeffersprayattacke im Zug

In einem Zug ist es am Samstag (24. Mai) auf der Strecke München – Salzburg zu einer folgenschweren Auseinandersetzung gekommen. Im Verlauf von Handgreiflichkeiten zwischen einem Iraker und zwei unbekannten Tätern wurde im Wagon Pfefferspray versprüht. Am Ende musste einer der Beteiligten mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Mehrere Reisende klagten über Atembeschwerden. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Gas statt klärendem Gespräch

Zwischen Ostermünchen und Großkarolinenfeld stritten gegen 21:15 Uhr im Meridian ein irakischer Staatsangehöriger und ein unbekannter Mann. Der Streit entwickelte sich zur Rangelei. Die Begleiterin des Unbekannten griff nach ersten Erkenntnissen in das Geschehen ein. Offenbar ohrfeigte sie den 25-jährigen Iraker mehrfach und sprühte Reizgas in dessen Gesicht. Der Getroffene verspürte sofort starke Augenschmerzen. Beim Halt in Großkarolinenfeld verließen alle drei Personen den Zug. Während die Frau und der Mann sich vom Bahnhof entfernten, musste der an den Augen Verletzte noch vor Ort von verständigten Sanitätern versorgt werden. Anschließend wurde er zur weiteren Behandlung mit dem Krankenwagen ins Bad Aiblinger Klinikum gebracht. Ersten Zeugenaussagen zufolge hätten auch unbeteiligte Reisende im Zug gereizte Augen und Hustenanfälle gehabt. Inzwischen hat die eingeschaltete Bundespolizei die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

 

Die Frau wurde den Beamten wie folgt beschrieben: Mitte 20, etwa 1,65 Meter groß, dunkle wellige Haare, Nasenpiercing, dunkle Kleidung, schwarze Lederjacke, Gürtel oder Schal mit Leopardenmuster. Für den Mann konnte folgende Beschreibung abgegeben werden: Ende 20 oder Anfang 30, etwa 1,85 Meter groß, Glatze, auffälliges Tattoo mit der Darstellung eines Propellerflugzeugs auf der rechten Kopfseite, silberner Ohrring, weitere Tätowierungen am gesamten linken Arm. Bekleidet war er mit einem dunkelblauen Shirt, darüber ein dünnes Sweatshirt mit Reißverschluss. Er führte einen schwarzen Rucksack mit und sprach Hochdeutsch. Hinweise zur Ermittlung der beschriebenen Personen nimmt die Bundespolizei in Rosenheim unter der Rufnummer 08031 / 8026 – 2102 entgegen. Weitere Geschädigte können sich ebenfalls unter der angegebenen Telefonnummer melden.

BuPo

Graffiti auf Münchner S-Bahn, © Graffitisprayer geschnappt - Symbolfoto: Bundespolizei

Freising/München: Bundespolizei erwischt Graffitti-Sprayer

Die Bundespolizei hat einen 27 Jahre alten Münchner festgenommen, der S-Bahn-Züge auf dem Abstellgleis in Freising besprüht haben soll.

 

Der Rest der Crew kommt davon

Ein Sicherheitsmann der Bahn hatte am Sonntag Abend mehrere Sprayer dabei beobachtet, wie sie ihre künstlerischen Triebe an den Wagons  zweier S-Bahnen am Bahnhof Freising ausgelassen haben.

Da es eine ganze Bande war, schritt der Bedienstete der DB-Sicherheit nicht ein, sondern verständigte die Bundespolizei.

Das Einsatzteam der Polizei war gerade eingetroffen und wollte den Zugriff auf die Bande planen, da waren Graffitti-Sprayer just mit ihrem Werk fertig und flüchteten.

Nur einer war nicht schnell genug. Den 27-Jährigen konnten zwei Bahnbeamte nach kurzer Verfolgung einholen und schnappen.

Die Beamten haben ihn vorläufig festgenommen. Ihm droht jetzt eine Anzeige wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung.  Zudem hat er, wie auch andere evtl. noch Ermittelte mit zivilrechtlichen Forderungen der Deutschen Bahn AG zu rechnen.

 

Ein riesen Aufwand – und ein wenig Erfolg

Bei dem koordinierten Zugriff auf die Sprayer und der Verfolgungsjagd im nächtlichen Freising kamen mehrere Polizeibeamte, Polizeihunde und sogar ein Hubschrauber zum Einsatz.

Trotzdem konnte der Rest der Sprayer zunächst flüchten.

Außerdem hat die Polizei „Sprayerutensilien“ (eine Leiter, Spraydosen, etc.) sicher gestellt, die nun kriminaltechnisch ausgewertet werden.

Nach erster Schätzung entstand durch mehrere gesprühte Tags auf einer Fläche von rund 160 m² ein Schaden von knapp 5.000 Euro.

adc

Mit Graffiti beschmiertes Bahnwärterhäuschen, © Symbolbild

Illegales Graffiti – 7 Festnahmen

Hässlich, vulgär – oder doch Kunst?

Illegal sind unangemeldete Graffiti-Besprühungen auf jeden Fall. Nun konnten 7 Personen festgenommen werden, die auf dem Gelände der Deutschen Bahn ihre „Tags“ angebracht haben sollen.

 

Am Dienstagabend (7. Januar) gegen 21:25 Uhr wurden an einem ehemaligen Fahrdienstleitergebäude in München- Obermenzing im Rahmen einer Streifenfahrt vier Personen angetroffen, die frische Farbanhaftungen an sich hatten. Durch den Einsatz eines Polizeihubschraubers wurden drei weitere Personen, versteckt im Gebüsch, in
Tatortnähe aufgriffen. Anschließend wurden, u.a. durch Einsatz eines Polizeihundes Spraydosen und Handschuhe
aufgefunden sowie ein frisches Graffiti (~25m²) an einem ehemaligen Fahrdienstleiterhäuschen festgestellt.

 

 

Die sieben Heranwachsenden wurden vorläufig festgenommen. An vier Objekten in München wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft am frühen Morgen zudem Wohnungen nach weiterem Beweismaterial durchsucht.

 

Die Graffiti-Sachbearbeiter der Bundespolizeiinspektion München haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung aufgenommen.

 

 

 

jn / Pressestelle der Bundespolizei