Tag Archiv: Stinkefinger

Germering: Bank wird für Mädchen zur Fingerfalle

Ein drei Jahre altes Mädchen hat es in Germering geschafft, ihren Mittelfinger so unglücklich in eine Sitzbank zu stecken, dass die Feuerwehr München anrücken musste.

 

Das Kind hatte am Dienstag Abend, kurz nach 18 Uhr, den Mittelfinger ihrer rechten Hand durch die kleinen Löcher der aus Metall bestehenden Bank in der Wittelsbacherstraße gesteckt. Die kleinen Finger der Dreijährigen passten auch durch das Loch hindurch. Nur als sie ihre Hand wieder zurück haben wollte, steckte der Finger in dem Loch fest.

Bei Kindern häufig ein Problem: Wenn sie bemerken, dass sie nicht mehr frei kommen, dann fangen sie an zu weinen, was zur Folge hat, dass das Gewebe noch mehr anschwillt, und dann kommen sie aus so einem Loch erst recht nicht mehr heraus.

Die Feuerwehr Germering musste anrücken, konnte aber zunächst auch nicht helfen.

Die Feuerwehr hatte Bedenken um den kleinen Finger, wenn sie mit ihrem Werkzeug die Bank ansägt.

Verstärkung musste her.

Auf der Hauptfeuerwache in München gibt es glücklicherweise ein Spezialwerkzeug für solche Fälle.

Mit einer Art Minikreissäge konnten die Berufsfeuerwehr München und die Freiwillige Feuerweh Germering den Finger der jungen Dame wieder vonder Bank befreien.

Der Notarzt musste dann die drei Jahre alte Bankpoplerin noch untersuchen, ihre Mama konnte sie dann aber ohne Verletzungen wieder mit nach Hause nehmen.

FW / adc

Aufregung um Steinbrück: Was sagt die Netzgemeinde zum #Stinkefinger?

Es ist der Aufreger des Tages: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zeigt auf dem Cover des SZ-Magazins den Stinkefinger. Das Foto entstand im Rahmen der Interviewreihe „Sagen Sie jetzt nichts“, die sich seit Jahren im Magazin der Süddeutschen Zeitung großer Beliebtheit erfreut. Die interviewten Persönlichkeiten sollen auf Fragen nur mit Mimik und Gestik antworten.
Die Frage, bei der Peer Steinbrück den Mittelfinger gezeigt hat, lautete: „Pannen-Peer, Problem-Peer, Peerlusconi – um nette Spitznamen müssen Sie sich keine Sorgen machen, oder?“ Und Steinbrück zeigt mit der Geste seine offensichtliche Antwort auf die Frage.

 

Rund eine Woche vor den Bundestagswahlen diskutieren die Wähler nun vor allem in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter über die aussagekräftige Geste des Kanzlerkandidaten. Unter dem Hashtag #Stinkefinger und #Stinkepeer stellen sich viele Menschen die Frage: Darf ein Politiker das? Die Meinungen gehen weit auseinander. Diejenigen, die sich hinter Steinbrück stellen, finden vor allem die Menschlichkeit symphatisch. Ein Politiker müsse nicht immer aalglatt sein, er dürfe auch mal mutig seine Emotionen zeigen.

 

 

 

 

 

 

Kritiker hingegen fordern von einem Politiker mehr als nur Menschlichkeit: So könne man sich als Kanzlerkandidat nicht benehmen, und es zeige deutlich, was Peer Steinbrück von den Wählern halte.

 

Eines ist jedenfalls sicher: Eine Woche vor der Bundestagswahl hat Peer Steinbrück es geschafft, dass ganz Deutschland über ihn redet.