Tag Archiv: Strafe

Landsberg am Lech: Uli von den Gemüsefeldern?

Uli Hoeneß könnte wohlmöglich bald nach seinem Haftantritt die JVA Landsberg schon wieder verlassen – und zur Außenstelle „Rothenfeld Nr. 2″ verlegt werden.

Ein nicht näher genannter Landtagsabgeordneter, der früher im Polizeidienst war, vermutet:

Ein normaler Haftvollzug werde in der Haupteinrichtung in Landsberg nicht möglich sein.

Deswegen könnte der PromiHäftling bald stattdessen in der Außenstelle unterkommen.

„Dort findet man wenig Gemeinsamkeiten mit der Haftanstalt für Jedermann in Landsberg. Sie verfügt über Einrichtungen und Möglichkeiten, die den gehobenen Ansprüchen ,gehobener Gäste’ entspricht. Auch der Kontakt zu den Häftlingen in der Landsberger Einrichtung und auch die Freigängermöglichkeiten sind hier den besonderen Gästen angepasst.“, heißt es von dem Insider.

Eine solche Möglichkeit für Gefangene mit gehobenen Ansprüchen: Rothenfeld 2 verfügt über eigene Gemüsefelder, die ein Häftling als Job bewirtschaften darf.

Einen ganzen Landwirtschaftsbetrieb finden die Luxus – Gefangenen in Rothenfeld. Mit Hühnern, Schweinen und Kühen.

Die selbst angebauten Produkte könnte der 62 Jahre alte Hoeneß dann im Hofladen, über den das Gefängnis verfügt, auch verkaufen.

So hätte Uli Hoeneß auch etwas zu erzählen, wenn sein alter Fußball – Kollege, Günter Netzer zu Besuch kommt.

Das hatter er nämlich angekündigt.

Und für einen kleinen Rundgang ist Rothenfeld 2 auch gut: Es ist nämlich aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zum Ammersee als „Knast mit Aussicht“ bekannt.

Hoeneß wird seine Haft voraussichtlich um Ostern herum antreten.

adc

Staatsanwaltschaft München: Keine Revision im Fall Hoeneß!

Uli Hoeneß muss für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis.

Die Staatsanwaltschaft München II will keine Rechtsmittel mehr einlegen, damit ist das Urteil Gefängnisstrafe in Kürze rechtskräftig.

Auch Hoeneß selbst hatte am vergangenen Freitag erklärt, dass er die Haftstrafe akzeptiere und gegen das Urteil keine Revision einlegen werde.

Zunächst hatte die Münchner Staatsanwaltschaft sogar fünfeinhalb Jahre für den ehemaligen Boss des FC Bayern gefordert. Jetzt gibt man sich aber mit den dreieinhalb Jahren für den schon 62 Jahre alten Uli Hoeneß zufrieden.

In wenigen Wochen wird Hoeneß seine Haftstrafe in der JVA in Landsberg am Lech antreten müssen.

adc / dpa

Faschingszeit: ADAC warnt vor Alkohl am Steuer

Die Faschingszeit ist in vollem Gang. Zur Narrenzeit guckt der ein oder andere gerne mal zu tief ins Glas.

Der ADAC warnt jedoch davor, sich alkoholisiert hinters Steuer zu setzen.Vor allem Fahranfänger sollten vorsichtig sein. Für sie gilt in der zweijährigen Probezeit nach Erhalt der Fahrerlaubnis ein völliges Alkoholverbot.

Schon ein Glas Wein kann zu viel sein

Bei Fahrauffälligkeit droht schon ab 0,3 Promille der Führerscheinentzug. Dazu kommen Punkte in Flensburg und ein Bußgeld. In der Faschingszeit wird die Polizei verstärkt Kontrollen durchführen. Werden dabei 0,5 Promille Blutalkohol festgestellt, kostet das mindestens 500 Euro Strafe, der Führerschein wird bis zu drei Monaten eingezogen und es sind mindestens vier Punkte fällig. Bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss steigen Geldstrafe und Punktezahl nochmals und der Führerschein ist für mindestens sechs Monate weg.

Versicherungsschutz ist gefährdet

Alkohol am Steuer kann jedoch auch weitere Konsequenzen haben: Der Versicherungsschutz kann gefährdet sein. Wenn ein Unfall nachweislich durch Alkoholkonsum entstanden ist, kommt die so genannte Trunkenheitsklause zum Tragen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung kann dann vom Verursacher bis zu 5000 Euro zurückfordern. Bei der Kasko-Versicherung kann sich der Versicherer auf seine Leistungsfreiheit berufen und nur einen Teil des Schadens oder gar nicht bezahlen.

 

Radfahren ist keine Alternative

Auch wer nach einer feucht-fröhlichen Faschingsfeier alkoholisiert mit dem Rad fährt, setzt seinen Führerschein aufs Spiel. Bei einem vom Radfahrer verursachten Unfall reichen wie beim Auto 0,3 Promille aus. Und wer mit 1,6 Promille auf dem Rad erwischt wird, muss in jedem Fall mit einem teuren Verfahren rechnen.

 

rr/ADAC

Merk fordert besseren Schutz vor sexuellem Missbrauch

Bayerns Justizministerin Beate Merk  will einen besseren strafrechtlichen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch.

Die Verjährungsfrist von derzeit 10 oder 20 Jahren – je nach Grad der Straftat – müsse auf 30 Jahre verlängert werden, forderte Merk am Montag in München.

Sie sprach sich auch dafür aus, dass sich ein Erwachsener künftig bereits dann strafbar macht, wenn er mit sexueller Absicht im Internet Kontakt zu einem Kind aufnimmt.

Merk reagierte damit auf eine am Wochenende bekanntgewordene Umfrage für die bundesweite Missbrauchsstudie «mikado».

Demnach sind im Freistaat 3,9 Prozent der 14- bis 16-Jährigen bereits Opfer von sexuellem Missbrauch geworden.

Bayern liegt damit im Vergleich der Bundesländer leicht über dem Durchschnitt.

me / dpa

Motorrad-Stunts auf der Leopoldstraße kosten einen 22-Jährigen wohl den Führerschein

In der Nacht zum Samstag fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Motorradfahrer auf, der auf der Leopoldstraße stadtauswärts raste – er war mit rund 120 Stundenkilometern unterwegs. Zu der überhöhten Geschwindigkeit kam dann auch noch sein „Kunststück“, denn nutzte die Strecke für einen sogenannten „Wheely“: Er hob das Motorrad vorne an und fuhr lediglich auf dem Hinterreifen.

Die eingeschalteten Anhaltezeichen „STOPP POLIZEI“ am Streifenwagen ignorierte der Mann und raste weiter. Auch Blaulicht und Sirene ignorierte der Motorradfahrer und führte weiter seine Stunts auf offener Straße durch. Erst auf Höhe der Dietlindenstraße konnte er angehalten werden – zu den Vorwürfen machte der 22-jährige Mann jedoch keine Angaben. Als Konsequenz führ seine nächtliche Fahrt wird er nun wohl einige Zeit auf seinen Führerschein verzichten müssen.

 

mt / Polizei

Fallschirmspringer starten unerlaubt vom Olympiaturm

Am Mittwochnachmittag staunten einige Passanten im Olympiapark nicht schlecht, als sie zwei Fallschirmspringer bemerkten, die vom Olympiaturm aus gestartet waren. Doch die Freude über den geglückten Sprung währte nur kurz: Kaum waren die beiden Männer in der Nähe des Turms wieder gelandet, bekamen sie es mit dem Sicherheitsdienst zu tun.

 

Wie die alarmierten Polizeibeamten später herausfanden, waren der 27-jährige Norweger und der 33-jährigen Franzose über die Absperrung auf der Aussichtsplattform geklettert und dann mit ihren Fallschirmen hinuntergesprungen. Sie wurden wegen eines Hausfriedensbruches und eines Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz anzeigt, da sie den Sprung ohne jegliche Genehmigung durchgeführt haben. Nach der Anzeigenerstattung mussten beide auch noch eine Sicherheitsleistung von jeweils 250 Euro zahlen.

Verkehrskontrolle in Müchen: Motorradfahrer fuhr 100 km/h zu schnell

Am Dienstagnachmittag führte die Polizei auf der Heinrich-Wieland-Straße in München Geschwindigkeitsmessungen mit der
Laserpistole durch. Gegen 14.40 Uhr ging ihnen dabei ein besonders übermütiger Raser ins netz: Ein Motorradfahrer raste mit einer Geschwindigkeit von 147 Stundenkilometern vorbei – erlaubt waren gerade einmal 50.

 

Trotz der enormen Geschwindigkeit gelang es den Polizeibeamten, den 22-jährigen Fahrer anzuhalten. Als Erklärung für sein Verhalten teilte der Raser lediglich mit, dass er nur kurz beim Tanken gewesen sei. Diese Tankfüllung kommt ihm nun teuer zu stehen: Ihn erwarten vier Punkte in Flensburg, drei Monate Fahrverbot und eine entsprechend hohe Geldbuße.

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