Tag Archiv: Straßen

Stau in München, © Symbolfoto

Verkehrsfalle München: Die Landeshauptstadt hält den Stau-Rekord

Einer Stau-Studie zufolge ist München die Großstadt mit den meisten Staus Deutschlands. 49 Stunden soll ein durchschnittlicher Autofahrer im Jahr 2016 an Wartezeit gebraucht haben. Und das kostet sowohl die Bürger, als auch die Stadt, eine Menge Geld.

Weiterlesen

Fahrzeuge fahren auf der Autobahn, © Straßen- und Autobahnmeistereien sollen bestreikt werden.

„Blow-up“ – Autobahnen durch Hitze gefährdet – Tempolimits verhängt

Bei zu großer Hitze besteht die Gefahr, dass sich Betonstraßen verformen. Vor zwei Jahren starb so ein Motorradfahrer bei einem „Blow-up“, als er durch die entstandene „Sprungschanze“ gegen eine Leitplanke flog. Auch dieses Jahr haben die bayerischen Behörden bereits Tempolimits auf einigen Autobahnen ausgesprochen, um die Gefahr zu verringern.  Weiterlesen

U-Bahn in einem Münchner U-Bahnhof

München: Kein Streik, aber trotzdem U-Bahn-Chaos

U2,U3,U4,U5 und U6: Auf allen diesen Linien fielen heute Züge aus und Bahnhöfe blieben ohne Anfahrt. Und das obwohl die MVG den  Fahrer-Streik für den Mittwoch eigentlich ausgesetzt hatte.

 

Pech: Kein Streik – und dann fällt Strom aus

Die MVG hat mitgeteilt, dass es zu den unschönen Verzögerungen im Berufsverkehr am Morgen des 02. Juli gekommen ist, weil der Computer, der die Versorgung der Bahnhöfe mit elektrischem Strom steuern sollte, ausgefallen war.

In der „Fernwirkzentrale“, von wo aus der zur Fahrt nötige Strom auf die jeweiligen Strecken geleitet wird, konnten die Mitarbeiter den Rechner nicht schnell genug wieder in Gang bringen, um den Strom auf die betroffenen Strecken zuzuschalten.

Die MVG erklärte am Vormittag weiter:

„Die Schaltvorgänge mussten damit in den dezentral über das Netz verteilten Gleichrichterwerken direkt durch Bereitschaftstrupps manuell getätigt werden. Damit konnte der U-Bahn-Betrieb zunächst nicht vollständig aufgenommen werden, einige Linien konnten zeitweise nur abschnittsweise bedient werden.“

 

Vor Rush-Hour alles geregelt

Noch bevor die meisten Pendler und Berufstätige die Züge brauchten, konnten die Stadtwerke die Stromversorgung aber wieder einrichten.

Diejenigen, die vor sieben Uhr schon den Weg zur Arbeit antreten mussten, schauten aber in die (leere U-Bahn-) Röhre.

Bis etwa neun Uhr dreißig konnte die MVG die Störungen dann vollständig beheben.

adc / mvg

München – Schwanthalerhöhe: Autodach – Rutsch – Partie

Ein VW Polo hat am Mittwoch Nachmittag ein Spektakel geliefert, als er auf dem Dach liegend die Kreuzung Geroltstraße und Kazmairstraße überquerte. Der Motor half dem Auto dabei nur wenig, viel mehr rutschte der Kleinwagen einmal zum Staunen anderer Verkehrsteilnehmer über die Kreuzung.

Wie es zu der kuriosen Fortbewegungsart kam:

Der Polo wollte – zunächst mit dem Autoboden nach unten – über die Kreuzung fahren.

Ein VW Lupo sieht den Polo zu spät und kracht seitlich in ihn hinen.

Dabei traf der Lupo das andere Auto derart unglücklich, dass der VW Polo ins Schleudern geriet, sich einmal um seine Querachse drehte und sich auf das Dach legte.

Durch die Kraft, die beim Aufprall auf den PKW einwirkte und den Schwung, den er noch von seiner Fahrt hatte, rutschte der Kleinwagen weiter, bis er gegen die Tür eines geparkten Autos am Straßenrand krachte.

Rutschpartie nochmal halbwegs gut gegangen

Trotz der hollywoodreifen Unfallfahrt gab es glücklicherweise keine ernsteren Verletzungen:

Die beiden Frauen, die sich in dem Rusch – Polo befunden hatten, kamen mit leichten Verletzungen  ins Krankenhaus, den beiden Insassen des Rammen – Lupos ist bei dem Aufprall nichts passiert.

Die Polizei musste den gesamten Bereich der Kreuzung Geroltstraße und Kazmairstraße sperren, um nach dem Unfall aufzuräumen.

Die Ermittlungen, wie es letztlich zu der Rutschpartie kam, laufen unterdessen.

adc / PP

Lastwagen auf der Autobahn, © Symbolfoto

Traurige Bilanz vom Wochenende: Vier Tote auf Bayerns Straßen

Mindestens vier Menschen sind am Wochenende in Bayern bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, darunter zwei Fahranfänger in Oberbayern und Oberfranken. In Schwaben und der Oberpfalz starben zwei Motorradfahrer.

 

Zwei Motorradfahrer kamen ums Leben

 

Ein 22 Jahre alter Biker kam bei einem Überholmanöver ums Leben. Wie die Polizei mitteilte, fuhr er hinter einem weiteren Motorradfahrer bei Maierhöfen (Kreis Lindau). Beim Versuch, ein Wohnmobil zu überholen, fuhr der 22-Jährige auf seinen Vordermann auf. Dieser hatte gebremst, weil das Wohnmobil ebenfalls zum Überholen ansetzte. Der 22-Jährige starb in einer Klinik.

Bei einem Unfall in der Nähe von Wernberg-Köblitz (Kreis Schwandorf) wurde ein 53 Jahre alter Motorradfahrer getötet. Er hatte einem Autofahrer an einer Kreuzung die Vorfahrt genommen und wurde von dem Wagen angefahren.

 

19-Jähriger verbrannte in seinem Auto

In Oberbayern und der Oberpfalz starben zwei Fahranfänger. Eine 18-Jährige prallte mit ihrem Auto bei Marktl (Kreis Altötting) gegen einen Lastwagen und starb noch am Unfallort. Die Fahranfängerin war aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Ein 19-Jähriger verbrannte nach einem Unfall nahe Eckersdorf (Kreis Bayreuth) in seinem Auto. Er war aus ungeklärter Ursache mit seinem Kleinwagen von der Fahrbahn abgekommen, gegen eine Mauer gekracht und eine Böschung hinabgerutscht.

 

dpa / lby