Tag Archiv: Straßenbahn

Eine Person hält ein Smartphone in der Hand, © 31-Jähriger stürzt durch sein Smartphone abgelenkt ins Bahngleis

Fußgängerin übersieht Rotlicht und wird von Straßenbahn erfasst

Da eine 21-jährige Fußgängerin am Dienstagabend von ihrem Mobiltelefon abgelenkt wurde, übersieht sie beim überqueren der Straße eine rote Ampel und läuft direkt vor eine heranfahrende Straßenbahn. Durch den Zusammenstoß wird die Frau zu Boden geschleudert und schwer verletzt.

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Bus der MVG in München unterwegs.

Sommerferien: Bus statt Tram bei der MVG

In den Sommerferien erneuern die Stadtwerke München (SWM) weitere Streckenabschnitte im Tramnetz der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). Auf Teilstrecken der Linie 17, nämlich zwischen Romanplatz und Amalienburgstraße, sowie der Linien 27 und 28, nämlich zwischen Send-linger Tor und Kurfürstenplatz, fahren daher von Mittwoch, 30. Juli, bis ein-schließlich Montag, 15. September, Busse statt Trambahnen. In den ersten Tagen der Sommerferien ist außerdem eine Umleitung bei den Linien 19, 20 und 21 im Bereich Hauptbahnhof/Stachus erforderlich.

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München Stachus: Straßenbahn entgleist

Am gestrigen Montag ( 14.07.2014) entgleiste auf der Strecke der Straßenbahnlinie 20 ein Tram-Wagon. Auf Höhe der Haltestelle Karlsplatz Nord Richtung Bayerstraße sprangen die rechten Räder aus dem Gleisbett. Verletzt wurde niemand – weder der Straßenbahnführer, noch seine zwei Fahrgäste.

 

 

Hergang

 

Am Montag, den 14.07.2014 gegen 22:45 Uhr, fuhr ein 48- jähriger Straßenbahnfahrer aus dem südwestlichen Landkreis München mit seiner Straßenbahn der Linie 20 das Hochgleis der Prielmayerstraße stadteinwärts in Richtung Karlsplatz. Kurz zuvor war er von der Haltestelle Karlsplatz Nord losgefahren und wollte über die nächste Weiche das Tiefgleis in Richtung Bayerstraße befahren.

 

 

Der Straßenbahnfahrer gab den Weichenstellbefehl, übersah jedoch, dass das Einrastsignal der Weiche nicht aufleuchtete und er somit keine notwendige Freigabe für die Weiterfahrt erhalten hatte. Als er nun mit der Straßenbahn die Weiche passierte, folgten die rechten Räder der Straßenbahn dem eingestellten Gleisverlauf während die linken Räder, aufgrund der nicht eingerasteten Weiche aus dem Gleisbett sprangen. Im weiteren Verlauf wurde der Druck auf das Drehgestell der Straßenbahn so groß, dass auch die rechten Räder aus dem Gleisbett sprangen und die Straßenbahn komplett im vorderen Bereich entgleiste und auf dem Asphalt fuhr.

 

Als der 48-jährige dies bemerkte, leitete er umgehend eine Schnellbremsung ein und konnte die Straßenbahn mit dem Fahrerstand noch im Bereich des ersten der vier südwestlich führenden Fahrstreifen des Karlsplatzes zum Stehen bringen.

 

 

Nach der Bergung der Straßenbahn konnte bei der Überprüfung der Weiche festgestellt werden, dass diese durch eine in den Gleisbereich geratene und durch vorherige Straßenbahnen schließlich in den Bereich der Weiche geschobene Sprühdose blockiert war und verhinderte, dass diese einrasten konnte.

 

 

Ermittlungsstand

 

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird nicht davon ausgegangen, dass es sich eine vorsätzliche Tat eines Unbekannten handelt, sondern um die Verkettung unglücklicher Umstände. Durch die Entgleisung entstanden an der Straßenbahn ( Räder und Stromabnehmer ) und an der Fahrbahn Sachschäden in einer Gesamthöhe von ca. 35000,- Euro.Im Rahmen der Unfallaufnahme und der Bergung der Straßenbahn mussten im Bereich der Unfallstelle die zwei rechten der vier südwestlich führenden Fahrstreifen des Karlsplatzes für drei Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die verbleibenden zwei Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu keinen Verkehrsbehinderungen. Die Straßenbahnen der Linie 20, 21, und 22 wurden über den Hauptbahnhof umgeleitet und die Fahrgäste durch Lautsprecherdurchsagen entsprechend informiert.

 

Bei dem Verkehrsunfall wurden weder der Straßenbahnfahrer noch seine zwei Fahrgäste verletzt. Es kam zu keiner Gefährdung des Fahrzeugverkehrs auf dem Karlsplatz.

 

 

jn / Polizei

München: Erstmal kein MVG-Fahrer-Streik

Fahrgäste der Öffentlichen Verkehrsmittel in München können zunächst aufatmen, da ver.di die für Mittwoch angesetzten Streiks bei U-Bahn, Bus und Tram zunächst abgeblasen hat.

 

Arbeitgeber unter Druck

Was die Gewerkschaft da für München geplant hat, hatte zuvor schon in Nürnberg und Regensburg ein absolutes Chaos im Verkehr verursacht.

Den kompletten öffentlichen Personennahverkehr wollten die Streikenden lahm legen.

In München hätte das unweigerlich vor allem im Berufsverkehr am Morgen und am Abend zu kaum vorstellbaren Zuständen, sowohl auf den Schienen als auch auf den Straßen geführt.

Jetzt scheint dieses Chaos aber erstmal abgewendet:

Der Arbeitgeberverband KAV habe sich zu weiteren Verhandlungen bereiterklärt, sagte der zuständige Verdi-Sekretär Franz Schütz am Dienstag in München.

Die Gerwerkschaft will bei der neuen Verhandlungsrunde ein deutlich besseres, neues Angebot der Arbeitnehmer sehen, sonst scheint der Streik trotzdem unausweichlich.

 

Für eine Hand voll Euro mehr

Mit den Warnstreiks wollen die Gewerkschaften dbb Tarifunion und Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Bislang bieten diese rückwirkend vom 1. Juni an 3 Prozent mehr Geld, mindestens aber ein Plus von 90 Euro im Monat. Zum 1. Juni 2015 soll es ein weiteres Plus von 2,4 Prozent geben. Verdi hingegen verlangt, alle Entgelte um einen Sockelbetrag von 120 Euro zu erhöhen und zusätzlich bei einer Laufzeit von einem Jahr die Löhne und Gehälter um 4 Prozent anzuheben. Die Nahverkehrsgewerkschaft in der dbb Tarifunion will eine feste Erhöhung aller Entgelte um 100 Euro pro Monat, danach soll ebenfalls für nur ein Jahr eine Erhöhung von 3,5 Prozent greifen.

adc / dpa

 

Rentnerin stürzt in Trambahn und stirbt

Eine 88-jährige Rentnerin ist an den Folgen eines Sturzes verstorben.
Bereits am 20. Dezember ist die Frau in einer Trambahn aus bislang unbekannten Gründen gestürzt und mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen. Sie war vormittags in der Straßenbahn vom Ostbahnhof zum Tegernseer Platz unterwegs. Nach dem Sturz machte sich die Rentnerin zunächst auf den Heimweg.

Dort verständigte ihr Mann gegen 11:00 Uhr den Notarzt, da seine Frau über Kopfschmerzen und Atemnot klagte. Die Rentnerin kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus wo sie stationär aufgenommen und am Folgetag operiert wurde. Am 13.01.2014 wurde die Frau in eine andere Klinik verlegt, wo sie am 15.01.2014 an schwersten Hirnschäden verstarb.
Die Polizei ermittelt nun nach der Ursache des Sturzes. Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.rr/Polizeipräsidium München

Franzosen entführen Lama aus Zirkus

Eine Gruppe junger, betrunkener Franzosen war nach einem Disco-Besuch auf dem Heimweg. Unterwegs kamen sie an einem Zirkus vorbei und klauten ein Lama. Das Tier mit dem Namen Serge wurde von den Betrunkenen aus dem Gehege geführt.

 

Nach einem kurzen Spaziergang durch Bordeaux stiegen die jungen Franzosen in eine Straßenbahn – samt Lama.
Der Bahnfahrer alarmierte die Betreibergesellschaft, die das Tier wieder aus der Straßenbahn locken konnte.
Während das Lama wieder dem Zirkus übergeben wurde, müssen sich die Entführer auf ein Verfahren einstellen.

 

 

Dokumentiert haben die Jungs den gemeinsamen Ausflug mit dem Lama Serge auf Twitter:

Junge Frau übersieht Trambahn und wird schwer verletzt

Am Mittwochabend wurde eine junge Frau von einer Trambahn angefahren und schwer verletzt. Zu dem Unfall kam es, weil eine Trambahn der Linie 17 auf der Kreuzung Arnulfstraße & Washingtonstraße warten musste, bis der Querverkehr die Kreuzung geräumt hatte. Zur gleichen Zeit kam aus der Gegenrichtung ebenfalls eine Straßenbahn, die zunächst die Kreuzung auch nicht überqueren konnte. Als beide Straßenbahnen weiterfahren konnten, querten sie gegenläufig die Kreuzung.

Mittlerweile schaltete die Fußgängerampel für Fußgänger, die die Arnulfstraße überqueren wollten, auf Grün. Aus diesem Grund betrat eine 22-Jährige die Fußgängerfurt und wollte hinter der stadteinwärts durchfahrenden Straßenbahn die Arnulfstraße überqueren. Hierbei übersah die 22-Jährige jedoch die stadtauswärts fahrende Straßenbahn, wurde von der Front erfasst und zu Boden geschleudert. Sie zog sich schwere Verletzungen zu und kam mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

An der Straßenbahn entstand ein Sachschaden von ca. 1.500 Euro, der Straßenbahnverkehr war bis 19.00 Uhr unterbrochen.

 

mt / Polizei München