Tag Archiv: Streik

Heute Lufthansastreik am Münchner Flughafen

Erneuter Streik der Piloten: Die Lufthansa streicht an diesem Mittwoch wegen des Streiks der Piloten mehr Flüge als zunächst bekanntgegeben. Rund 140 Flüge von und nach München fallen aus. Bisher hatte die Lufthansa von rund 110 gestrichenen Flügen gesprochen.
Die Lufthansa rechnet wegen der Streiks der Piloten mit einem Millionenschaden.
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München: Prozess um dritte Startbahn am Münchner Flughafen in nächster Runde

Die jahrelange juristische Auseinandersetzung um die dritte Startbahn am Münchner Flughafen geht in die nächste Runde. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat auf 352 Seiten dargelegt, warum er im Frühjahr mehr als ein Dutzend Klagen gegen das umstrittene Milliardenprojekt abwies.

 

Das schriftliche Urteil wurde den Prozessbeteiligten zugeschickt, wie der VGH mitteilte. Damit können die Startbahngegner, neben mehreren Gemeinden und Privatleuten auch der Bund Naturschutz in Bayern (BN), die nächste Instanz anrufen.

 

Urteil frühestens 2015

 

Da der VGH keine Revision gegen sein Urteil zuließ, bleibt ihnen nur die Möglichkeit der Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Der BN kündigte am Dienstag an, diesen Weg zu gehen. Ob das höchste deutsche Verwaltungsgericht noch in diesem Jahr darüber entscheidet, ist offen. Im Falle einer Annahme wird es ein höchstrichterliches Urteil frühestens 2015 geben.

 

RG / dpa

München: Erstmal kein MVG-Fahrer-Streik

Fahrgäste der Öffentlichen Verkehrsmittel in München können zunächst aufatmen, da ver.di die für Mittwoch angesetzten Streiks bei U-Bahn, Bus und Tram zunächst abgeblasen hat.

 

Arbeitgeber unter Druck

Was die Gewerkschaft da für München geplant hat, hatte zuvor schon in Nürnberg und Regensburg ein absolutes Chaos im Verkehr verursacht.

Den kompletten öffentlichen Personennahverkehr wollten die Streikenden lahm legen.

In München hätte das unweigerlich vor allem im Berufsverkehr am Morgen und am Abend zu kaum vorstellbaren Zuständen, sowohl auf den Schienen als auch auf den Straßen geführt.

Jetzt scheint dieses Chaos aber erstmal abgewendet:

Der Arbeitgeberverband KAV habe sich zu weiteren Verhandlungen bereiterklärt, sagte der zuständige Verdi-Sekretär Franz Schütz am Dienstag in München.

Die Gerwerkschaft will bei der neuen Verhandlungsrunde ein deutlich besseres, neues Angebot der Arbeitnehmer sehen, sonst scheint der Streik trotzdem unausweichlich.

 

Für eine Hand voll Euro mehr

Mit den Warnstreiks wollen die Gewerkschaften dbb Tarifunion und Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Bislang bieten diese rückwirkend vom 1. Juni an 3 Prozent mehr Geld, mindestens aber ein Plus von 90 Euro im Monat. Zum 1. Juni 2015 soll es ein weiteres Plus von 2,4 Prozent geben. Verdi hingegen verlangt, alle Entgelte um einen Sockelbetrag von 120 Euro zu erhöhen und zusätzlich bei einer Laufzeit von einem Jahr die Löhne und Gehälter um 4 Prozent anzuheben. Die Nahverkehrsgewerkschaft in der dbb Tarifunion will eine feste Erhöhung aller Entgelte um 100 Euro pro Monat, danach soll ebenfalls für nur ein Jahr eine Erhöhung von 3,5 Prozent greifen.

adc / dpa

 

München: Warnstreiks im Münchner Nahverkehr – Fahrbetrieb nicht betroffen

Der Tarifstreit im kommunalen Nahverkehr in Bayern trifft nach Nürnberg und Augsburg am Freitag wieder München.

 

Am Morgen legten zunächst Beschäftigte in einer Trambahn- und einer Automatenwerkstatt die Arbeit nieder, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi bestätigte. Abonnement-Vertrieb, die Hotline der Stadtwerke-Zentrale und zwei Kundencenter sollten folgen. Die Fahrgäste müssen aber laut Verdi nicht mit größeren Verspätungen rechnen, da der Fahrdienst von dem Streik nicht betroffen sei.

 

Falls sich die Arbeitgeber in dem Tarifkonflikt nicht bewegen, könnten in der kommenden Woche aber auch Busse, U-Bahnen und Trambahnen in der bayerischen Landeshauptstadt stillstehen. In Nürnberg und Augsburg hatten Warnstreiks am Donnerstag den öffentlichen Nahverkehr erneut lahmgelegt.

 

RG / dpa

München: Trambahn fährt wieder – Streiks gehen weiter

Keine Bewegung im Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr in Bayern. Am Donnerstag rufen die Gewerkschaften wieder in Nürnberg und Augsburg zu ganztägigen Aktionen auf. In München gab es am Mittwoch nur Nadelstiche. Ausgestanden ist der Konflikt wohl noch lange nicht.

Der Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr in Bayern verschärft sich weiter und wird auch in den kommenden Tagen zur Geduldsprobe für Fahrgäste. Am Donnerstag liegt der Schwerpunkt der Warnstreiks in Augsburg und wieder in Nürnberg. Dort wollen die Gewerkschaften erneut für 24 Stunden den Betrieb von Bussen und Bahnen lahmlegen. Bereits am Dienstag hatten die Gewerkschaften mit massiven Warnstreiks in der Frankenmetropole für ein Chaos im Berufsverkehr gesorgt. Am Mittwoch hatten die Gewerkschaften mit ersten Aktionen in München einen Teil der Trambahnen still gelegt.

 

Nur Nadelstiche in München

„Die Arbeitgeberseite bewegt sich nicht und lässt uns damit leider keine Wahl, als die Warnstreiks zu verschärfen. Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis“, teilte dbb-Vorstand Willi Russ mit. Der ddb ist die Dachorganisation für die 2012 gegründete Nahverkehrsgewerkschaft, die neben der Gewerkschaft Verdi die Verhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) führt. In München sei es zunächst um Nadelstiche gegangen, zudem habe man die Fahrgäste möglichst schonen wollen. Auch deswegen habe es Aktionen etwa bei Fahrkartenkontrolleuren in München gegeben.

Insgesamt hielten sich die Folgen für München wie erwartet in engen Grenzen. Größere Aktionen sind am Donnerstag in der Hauptstadt zwar nicht zu erwarten, Verdi kündigte aber an, bis Donnerstag auch U-Bahn-Werkstätten lahmlegen zu wollen. Laut Verkehrsgesellschaft MVG ist nicht absehbar, ob das Folgen für den Betrieb haben werde.

 

Stillstand bei Verhandlungen

Bewegung in der Sache gab es nicht. KAV-Geschäftsführer Armin Augat sagte dem Bayerischen Rundfunk, er sehe keinen Anlass, das eigene Angebot nachzubessern: „Wir sind mit unserem Angebot an der oberen Grenze.“ Zugleich kündigte er aber an, dass die betroffenen Betriebe in dieser Woche über ihr Vorgehen beraten wollen. Die Verhandlungen für die 6500 Beschäftigten des kommunalen Nahverkehrs waren Anfang Juni nach drei ergebnislosen Runden zunächst abgebrochen worden.

 

Die Arbeitgeber wollen die Tarifeinigung des öffentlichen Dienstes übernehmen und bieten damit vom 1. Juni an 3 Prozent mehr Geld, mindestens aber ein Plus von 90 Euro im Monat. Zum 1. Juni 2015 gäbe es ein weiteres Plus von 2,4 Prozent. Verdi hingegen verlangt, alle Entgelte um einen Sockelbetrag von 120 Euro zu erhöhen und anschließend die Löhne und Gehälter um 4 Prozent anzuheben – bei einer Laufzeit von nur einem Jahr. Die Nahverkehrsgewerkschaft will eine feste Erhöhung aller Entgelte um 100 Euro pro Monat, danach soll eine Erhöhung von 3,5 Prozent greifen, ebenfalls für nur ein Jahr.

Warnstreiks im Münchner Trambahn-Netz

Mehr Lohn und Entlastungen bei der Arbeit – das fordern die Beschäftigen im öffentlichen Nahverkehr in Bayern. In München streiken die Trambahnfahrer dafür.

 

In München haben am Mittwochmorgen die angekündigten Warnstreiks der Trambahnfahrer begonnen. Wie Verdi-Gewerkschaftssekretär Verkehr Franz Schütz sagte, legte ein Großteil der Beschäftigten von vier Uhr an die Arbeit nieder.

 

Nach Angaben der Münchner Verkehrsgesellschaft sollte der Ausstand zunächst bis 10.00 Uhr dauern. Die Nahverkehrsgewerkschaft und Verdi hatten zu dem Warnstreik aufgerufen. Sie fordern eine Anhebung der Löhne und Entlastungen der Fahrer, beispielsweise im Schichtbetrieb.

 

Einige Trambahnen waren trotzdem unterwegs

 

Münchner, die sonst mit der Trambahn zur Arbeit fahren, mussten am Mittwochmorgen auf U-Bahn, Bus oder das eigene Fahrrad umsteigen. Ein Großteil der Trambahnfahrer in der Landeshauptstadt hat die Arbeit niedergelegt, auch viele Fahrkartenkontrolleure traten den Dienst nicht an. Einige Trambahnen waren jedoch trotzdem unterwegs: jene, deren Fahrer von der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG nach Haustarif bezahlt werden.

 

Bereits am Dienstag hatte ein Ausstand im Großraum Nürnberg Straßenbahnen, U-Bahnen und Linienbusse lahmgelegt. Am Mittwochmorgen lief der Betrieb dort aber wieder normal.

 

Zu dem Warnstreik aufgerufen hatten die Gewerkschaft Verdi und die Nahverkehrsgewerkschaft des Deutschen Beamtenbunds. Sie wollen damit ihre Forderungen nach mehr Lohn und besseren Arbeitsbedingungen durchsetzen. Die Arbeitnehmervertreter fordern eine Erhöhung der Löhne um 120 Euro plus eine weitere Anhebung um 4 Prozent. Außerdem sollen die Fahrer im Schichtbetrieb verschiedenen Bereichen entlastet werden, beispielsweise im Schichtbetrieb.

 

RG / dpa

 

 

Warnstreiks im Nahverkehr in Nürnberg und München

Der Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr dürfte am Dienstag im Großraum Nürnberg zu Beeinträchtigungen führen.

 

Die Nahverkehrsgewerkschaft in der dbb Tarifunion und Verdi haben ab 4.00 Uhr zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen. Sie fordern per Tarifvertrag mehr Einkommen und Verbesserungen bei Schicht- und Nachtdienst. Die Nürnberger Verkehrsgesellschaft VAG kündigte bereits Ausfälle bei U-Bahn, Tram und Bus an.

 

Mit Hilfe privater Busunternehmer werde aber ein 30-Minuten-Takt eingerichtet.

 

In München wird ab Mittwoch gestreikt

 

In München rief Verdi für Mittwoch zum Warnstreik auf: Teile des Fahrdienstes sollen bis in den späten Morgen ihre Arbeit ruhen lassen – und die Fahrkartenkontrolleure den ganzen Tag.

 

 

RG / dpa

Gewerkschaften wollen Nahverkehr in München teilweise lahmlegen

Der Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr in Bayern weitet sich aus. Nach dem Warnstreik in Augsburg am Freitag sollen in dieser Woche auch in München U-Bahn-, Tram- und Busfahrer ihre Arbeit niederlegen.

 

Ein Sprecher der Nahverkehrsgewerkschaft bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht des «Münchner Merkurs». An mindestens zwei Tagen soll der Nahverkehr der Landeshauptstadt teilweise lahmgelegt werden. An welchen Tagen, werde die Gewerkschaft Verdi erst 24 Stunden vor Beginn des Ausstands bekanntgeben.

 

Verhandlungen Anfang Juni gescheitert

 

Nach drei Runden waren die Verhandlungen der Gewerkschaften mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Anfang Juni abgebrochen worden. Die Arbeitgeber hatten unter anderem angeboten, die Löhne in diesem Jahr um 3 Prozent oder mindestens 90 Euro und im nächsten Jahr um 2,4 Prozent zu erhöhen. Verdi dagegen fordert für die 6500 Beschäftigten in Bayern eine Erhöhung der unteren Löhne um 120 Euro und eine weitere Steigerung um vier Prozent.

 

RG / dpa

Tarifverhandlungen für Nahverkehr abgebrochen – Streiks drohen

Bus- und Straßenbahnfahrer im Freistaat müssen sich in den kommenden zwei Wochen auf Streiks einstellen. Die Tarifverhandlungen wurden nach der dritten Runde abgesprochen. Verdi plant nun Aktionen in ganz Bayern.

 

Im öffentlichen Nahverkehr drohen während der Pfingstferien Streiks. Die Gewerkschaft Verdi hat die Verhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) nach der dritten Gesprächsrunde in Nürnberg abgebrochen, wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten.

 

Erwartungen werden nicht erfüllt

 

Das Angebot der Arbeitgeber reicht der Gewerkschaft nicht. «Die Verdi-Mitglieder hatten sich bei einer Befragung vor den Verhandlungen für eine deutliche Lohnerhöhung ausgesprochen. Ihre Erwartungen werden durch das Angebot der KAV aber nur völlig unzureichend erfüllt», sagte Verdi-Verhandlungsführer Manfred Weidenfelder. Die Gewerkschaft will nun mit Warnstreiks ihren Forderungen Nachdruck verleihen.

 

Während der kommenden zwei Wochen solle es in ganz Bayern Aktionen geben, sagte ein Sprecher. Welche Städte betroffen sind, wie lange die Ausstände dauern und ob alle Verkehrsmittel bestreikt werden, sei noch unklar. «Wir wollen aber eher die einzelnen Betriebe unter Druck setzen als die Bürger.» Daher könnten beispielsweise Kontrollschaffner und Werkstätten bestreikt werden.

 

Die Arbeitgeber haben angeboten, dass die Löhne in diesem Jahr um 3 Prozent oder mindestens 90 Euro und im nächsten Jahr um 2,4 Prozent steigen. Alle Beschäftigten sollen zudem 30 statt 29 Tage Urlaub haben. Für Nachtarbeit soll es zusätzliche Urlaubstage geben. Verdi dagegen fordert bei einer Laufzeit von einem Jahr eine Erhöhung der unteren Löhne um 120 Euro und eine weitere Steigerung um vier Prozent.

Kein Verstädnis von Arbeitskampfmaßnahmen

 

Die Ablehnung von Verdi sei nicht nachvollziehbar, weil eine deutliche Mehrheit der Gewerkschaft in einer Befragung den Abschluss auf Bundesebene vor wenigen Wochen begrüßt habe, teilte der KAV mit. «Vor diesem Hintergrund haben die Nahverkehrsbetriebe in Bayern für die von Verdi und der dbb Tarifunion angekündigten Aktionen – bis hin zu möglichen Arbeitskampfmaßnahmen – kein Verständnis.»

 

RG / dpa

Pilotenstreik bei Lufthansa

Stillstand auf dem Münchner Flughafen.

 

Nach dem Warnstreik am Donnerstag wird es nächste Woche 3 Tage lang wieder zu Flugausfällen kommen. Von Mittwoch bis Freitag werden die Piloten der Lufthansa ihre Arbeit niederlegen. Die Vereinigung Cockpit rief neben der Lufthansa auch die Frachttochter Lufthansa Cargo und Germanwings zum Streik auf.

 

Die Fluggesellschaft steht mit der Pilotenvereinigung in Tarifverhandlungen. Bisher konnte jedoch keine Einigung erzielt werden. Die Forderungen sind höhere Gehälter, aber auch eine Versorgung der Piloten am Karriereende.

 

rr

Warnstreikwoche beendet

Für diese Woche hat es sich ausgestreit. Doch vorher wurde bayernweit noch einmal verstärkt Druck gemacht.

Rund 2 500 Beschäftigte legten nach Gewerkschaftsangaben am Donnerstag allein in Bayern die Arbeit nieder. Bundesweit waren es laut Verdi mehr als 100 000 Arbeitnehmer. Auch Mittwoch kam es zu Warnstreiks, hier waren hauptsächlich Kitas betroffen.
„Unsere Warnstreiks sind damit in Bayern für diese Woche abgeschlossen“, sagte der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter Norbert Flach. „Wir sind hoch zufrieden. Die Beschäftigten haben mit dieser sehr erfolgreichen Warnstreikwoche mehr als klare Signale an die Arbeitgeber und die nächste Verhandlungsrunde gesendet.“

Ein Schwerpunkt war am Donnerstag der Münchner Flughafen; ein Chaos blieb dort aber aus. Betroffen waren ferner Wasserschifffahrtsämter mit ihren Außenstellen sowie in manchen Städten Stadtwerke, Stadtentwässerung, Abfallwirtschaftsbetriebe und die Straßenreinigung. In München, Nürnberg und Regensburg sei Müll liegengeblieben, weil Mitarbeiter der Stadtreinigung und Müllabfuhr nicht gearbeitet hätten, sagte Flach. An den Wasserstraßen konnten einige zum Winterende geplante Reparaturen nicht durchgeführt werden, in Regensburg musste ein Theateraufführung abgesagt werden.

rr/dpa

Warnstreik am Münchner Flughafen

Am Münchner Flughafen Franz-Josef-Strauß bleiben die Flugzeuge auf dem Boden.

Wie bereits berichtet, hat die Gewerkschaft Verdi für diesen Donnerstag zu einem Warnstreik am Münchner Flughafen aufgerufen. Mitarbeiter der Betreibergesellschaft und des Sicherheitspersonals werden die Arbeit niederlegen.

 

Zahlreiche Flüge fallen aus

Wie die Lufthansa am Mittwoch mitteilte, sind für Donnerstag fast alle innerdeutschen und europäischen Flüge gestrichen worden. Von 140 Flügen war die Rede.

 

Die Lufthansa hat auf ihrer Internetseite eine komplette Liste aller betroffenen Flüge eingestellt. Betroffen sind laut der Sprecherin nur Verbindungen innerhalb Deutschlands und Europas. Langstreckenflüge finden dagegen wie geplant statt und sind nicht vom Streik betroffen.

 

rr

Streik bei Telekom

Die Gewerkschaft Verdi hat rund Mitarbeiter der Telekom zu einem Streik am Dienstag aufgerufen. Mehr als 600 Angestellte in Augsburg, Kempten, Nürnberg, Schweinfurt und Weiden sollen ihre Arbeit ruhen lassen. Damit will die Dienstleistungsgewerkschaft nach eigenen Angaben den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. Verdi fordert 5,5 Prozent mehr Lohn für die Telekom-Mitarbeiter. Die Arbeitgeber haben ein Angebot vorgelegt, das über 2 Jahre verteilt insgesamt 3 Prozent mehr Geld vorsieht. Verdi hatte die Offerte umgehend abgelehnt. An diesem Donnerstag gehen in Hannover die Tarifverhandlungen für die bundesweit 72 000 Beschäftigten in die dritte Runde.

 

rr/dpa

Erneute Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Die Kitas in München bleiben wieder zu. Die Gewerkschaft ver.di hat für kommenden Mittwoch erneute Warnstreiks angekündigt.

Bei der 2. Verhandlungsrunde am Freitag kam es zu keiner Einigung zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft. Die 3. Verhandlungsrunde steht am 31.03./01.04.2014 an. Davor wollen im Ballungsraum München am Mittwoch, 26. März 2014 auch wieder die Kinderpflegerinnen, Erzieherinnen und Leitungskräfte in den  Kinderkrippen, Kitas, Horten, Tagesheimen und Kooperationseinrichtungen streiken.

 

Aber nicht nur Kitas sind betroffen. Mit Ausnahme des Nahverkehrs und der Landesbehörden werden fast alle Bereiche bestreikt – „Müllabfuhren, Stadtwerke, Stadtreinigung, Verwaltung, Gärtnereien, Bauhöfe, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Einrichtungen der Kinderbetreuung genauso wie Behinderteneinrichtungen und Einrichtungen der Altenpflege sowie Krankenhäuser“, kündigte die Gewerkschaft Verdi an. Mehr als 10 000 Bedienstete seien aufgerufen, die Arbeit ruhen zu lassen. In München und Nürnberg seien Kundgebungen geplant.

rr

 

 

Lufthansa-Piloten streiken

Die Piloten der Lufthansa haben sich darauf geeinigt, in den Streik zu treten. Für mehr Gehalt und dagegen, dass bei der Versorgung älterer Beschäftigter gespart wird.

Darüber haben in den vergangenen sechs Wochen mehr als 5400 Piloten des Unternehmens abgestimmt. Ihre Gewerkschaft, die Vereinigung Cockpit (VC), hat das Ergebnis der Urabstimmung heute bekanntgegeben.

 

„Aufgrund der hohen Belastung für Piloten ist es notwendig, dass jeder den richtigen Zeitpunkt für das Ausscheiden am Ende der Laufbahn selbst bestimmen kann. Das funktioniert nur bei entsprechender Übergangsversorgung.“ hieß es von der VC.

 

 

jn

 

 

 

Der Konzern mauert.

Streik der Vogtlandbahn-Lokführer betrifft auch Bayern

Die Lokführer und Zugbegleiter der Vogtlandbahn sind am Mittwochmorgen in einen Ausstand getreten. Die Züge sollen von 4.30 bis 11.00 Uhr bestreikt werden, wie die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Morgen in Frankfurt am Main mitteilte. «Betroffen sind vor allem Strecken in Sachsen und Bayern», sagte Frank Nachtigall von der GDL. «Wir rechnen damit, dass viele Züge ausfallen.»

In Bayern sind dem Sprecher zufolge die Alex-Züge von dem Streik betroffen. Die Strecken von München über Kempten nach Lindau und Oberstdorf ebenso wie die Strecken zwischen München, Landshut, Regensburg, Weiden und Hof. Auch bei der Oberpfalz-Linie zwischen Regensburg und Marktredwitz sind Zugausfälle möglich.

Hintergrund sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen zwischen der GDL und der Vogtlandbahn GmbH (VBG). «Wir haben den Verdacht, dass die VBG eine Hinhaltetaktik verfolgt. Wir wollen uns nicht veralbern lassen», sagte Nachtigall weiter.

 

 

jn / dpa

 

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