Tag Archiv: studenten

Demo FridaysForFuture

10 000 Schüler demonstrieren in München für den Klimaschutz bei #FridaysForFuture

„Fridays for Future“: Wieder demonstrieren Schüler für die Veränderung Klimapolitik. Mit bis zu 10 000 Teilnehmern sind in München weit mehr gekommen als die Veranstalter geplant hatten. Es geht um Klimaschutz und eine Verkehrswende, dafür gehen weltweit Schüler und Studenten auf die Straße. Im Rahmen der Kampagne #FridaysForFuture hat es in Bayern in mehr als einem Dutzend Städte Demonstrationen gegeben.

 

Seit mehreren Wochen gehen am Freitag Schüler und Studenten auf die Straße. Die Demonstration in München begann um 11 Uhr am Odeonsplatz. Wegen des großen Andrangs hatte die Polizei nach Informationen die Brienner Straße abgesperrt. Laut Polizei sind es insgesamt 8.000 Teilnehmer. Sprecherin der „#FridaysForFuture“-Proteste in München ist die 25-jährige Ramona Wüst.

Unter dem Motto #FridaysForFuture stehen weltweit etwa 1700 Kundgebungen in rund 100 Ländern auf dem Programm, auch in verschiedenen deutschen Städten.

Demonstration am Odeonsplatz

Schülerin Greta Thunberg aus Schweden ist das Vorbild

Vorbild ist die Schülerin Greta Thunberg, aus Schweden. Seit Januar demonstriert die 16-Jährige immer freitags für den Kampf gegen den Klimawandel, statt zur Schule zu gehen. Sie ist inzwischen zu einer Symbolfigur für Klimaschützer rund um die Welt geworden, war sogar für den Friedensnobelpreis nominiert.

Der Demonstrationszug startete am Odeonsplatz, zog über den Maximiliansplatz, zum Stachus und in die Sonnenstraße, auf der Schwanthalerstraße zum Bavariaring und auf die Theresienwiese zur Abschlusskundgebung. Prominente wie Hans Söllner, die Killerpilze, Kytes, 200 Escapes und die Bigband Dachau unterstützen die demonstrierenden Schüler und spielen Konzerte auf der Theresienwiese.

Auf Plakate statt auf Tafeln schreiben: Wie die Schulen mit Fehlzeiten durch die #FridaysForFuture-Demonstrationen umgehen, liegt im Ermessen der Schulleitungen, wie das bayerische Kultusministerium auf Nachfrage mitteilte. Das Ministerium lehne Demonstrationen während der Schulzeit strikt ab, begrüße es jedoch, wenn Schüler von ihren demokratischen Grundrechten Gebrauch machten.

FridaysForFuture

Dem Ministerium zufolge verletzen Schüler ihre Schulpflicht, wenn sie unentschuldigt im Unterricht fehlen. Die Schulen im Freistaat allerdings handhaben die Folgen sehr unterschiedlich: Einige Schüler berichten von Verweisen, manche von Nachsitzen, viele von Gesprächen.

Der Vorsitzende der Bundesdirektorenkonferenz Gymnasien, Dieter Brückner, sagte, dass die Schulleiter keine einheitliche Meinung haben.

 

«Es gibt keine automatischen Verweise», sagte Brückner.

LMU München (Ludwig Maximilians Universität), © Bayerische Unis haben immer mehr Bewerber

Erneut Rekordandrang an Bayerns Hochschulen

Die bayerischen Universitäten sind international sehr gefragt: Sie bieten ein breites Spektrum an Studiengängen und Ausrichtungen, außerdem sind viele bayerische Städte aufgrund von Kultur- und Freizeitangeboten mehr als beliebt.

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Ein Student lernt an seinem Computer

Mehr Studenten in Bayern – schlechterer Betreuungsschlüssel

Die Studentenzahl in Bayern steigt immer weiter. In den vergangenen Jahren hat sie um fast die Hälfte zugenommen – und das hat nicht nur positive Folgen.

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Handkreissägen-Mord in Haar: Prozessbeginn im Januar

Ein grausamer Mord in einer Studenten-WG kommt im Januar in München vor Gericht. Eine Pädagogik-Studentin ist angeklagt, weil sie ihren Freund mit einer Handkreissäge umgebracht haben soll. Der Prozess soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft am 30. Januar 2017 beginnen, drei Verhandlungstage sind zunächst angesetzt.

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Häuser und Wohnungen in München, © Gerade in München muss man bei der Wohnungssuche besonders geschickt sein

Die Studentenbude wird immer teurer

Ab Mitte Oktober füllen sich wieder die Hörsäle. Der Zustrom an die Hochschulen steigt von Jahr zu Jahr – genauso wie die Mieten für eine Studentenbude. Eine Studie hat nun untersucht, wo die Preise am schnellsten nach oben geschossen sind.

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LMU München am Geschwister-Scholl Platz

Starker Anstieg – Immer mehr Studenten in Bayern

Die Zahl der Studenten an Bayerns Hochschulen steigt schneller als erwartet. Über 370 000 Studenten sind zum Beginn des Wintersemesters im Freistaat eingeschrieben.  Vor 6 Jahren waren es noch 100 000 Studierende weniger.

 

Staatsregierung hat zu wenig Studienplätze

 
Der Ansturm auf Bayerns Hochschulen übertrifft die Vorbereitungen der Staatsregierung: Seit Ende des vergangenen Jahrzehnt ist die Zahl der an Bayerns Universitäten und Fachhochschulen eingeschriebenen Studenten um mehr als 100 000 gestiegen. Die Staatsregierung hat im vergleichbaren Zeitraum aber lediglich 50 000 neue Studienplätze geschaffen. Das ergibt sich aus den Zahlen zum Semesterbeginn, die Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle (CSU) am Mittwoch in München präsentierte.

 

Zum Beginn des neuen Wintersemesters sind 376 000 Studenten im Freistaat eingeschrieben. Das sind gut zwei Prozent mehr als im vergangenen Studienjahr. Rund zwei Drittel studieren an einer Universität, die übrigen an Fachhochschulen. Zum Vergleich: Zum Wintersemester 2009/10 hatte das Ministerium noch 272 000 Nachwuchsakademiker an Universitäten und Fachhochschulen gezählt.

 

 

Spaenle will die Forschung an den Fachhochschulen ausbauen
 

Spaenle will den Ausbau der Forschung an den Fachhochschulen zu einem Schwerpunkt der Wissenschaftspolitik machen. „Diesem Thema widme ich dieses politische Jahr.“ Deswegen fordert Spaenle auch zusätzliches Geld für den Wissenschaftsetat. „Der Bildungsminister ist der natürliche Feind des Finanzministers“, scherzte der CSU-Politiker unter Verweis auf die ständigen Rufe des Ressorts nach mehr Geld und neuen Stellen.

 

Bereits im nächsten Jahr werden Fachhochschulen in zehn kleinen Städten abseits des eigentlichen Standorts neue Studiengänge anbieten – Abensberg, Cham, Hauzenberg, Mühldorf am Inn, Rothenburg ob der Tauber, Tirschenreuth, Nördlingen, Memmingen, Miltenberg und Straubing. Spaenle nennt das eine „wissenschaftsgestützte Regionalisierungsstrategie“.

 

 

Fachhochschulen sollen stärker mit Unis kooperieren

 

Aus Bayerns Fachhochschulen – vor einigen Jahren offiziell in „Hochschule für angewandte Wissenschaften“ umgetauft – sollen aber keine Universitäten werden. „Gleichmacherei schadet – und wir wollen uns sicher nicht auf den Weg zu Gesamthochschulen machen“, sagte Spaenle.

 

Studiengänge und Forschungsaktivitäten der Fachhochschulen sollen praxisnah bleiben, während die Grundlagenforschung auf die Universitäten beschränkt bleibt. Ein eigenständiges Promotionsrecht für die Fachhochschulen wird es ebenfalls nicht geben – stattdessen können Fachhochschulen begabte Absolventen in Kooperation mit einer Universität promovieren lassen. „Das ist ein Modell, von dem ich ausgehe, dass es Vorbildebene auf Bundesebene entfaltet“, sagte Spaenle.

 
 
 

Open-Air- Kino, Mond & Sterne im Westpark, © Kino, Mond & Sterne im Westpark

Veranstaltungstipps fürs Wochenende in München

Der Hochsommer ist endlich in München angekommen. Wer nicht nur den ganzen Tag im Freibad, am See oder im Biergarten verbringen will, für den haben wir  viele Tipps was am Wochenende alles in München geboten ist.

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Rekord: Staat fördert Studentenwohnungen wie nie zuvor

Die bayerische Staatsregierung hat in Sachen Wohnungsplätze für Studenten im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis zu vermelden.37,5 Millionen Euro standen dafür zur Verfügung. Dieses Niveau soll beibehalten werden, verspricht Innenminister Joachim Herrmann. Auch Studentenzahlken stiegen. Weiterlesen

München: Wohnraumsituation für Studenten wird nicht besser

Eine Wohnung in München zu finden ist schwer ganz besonders für Studenten. Wegen der großen Nachfrage können sich die Vermieter ihre Mieter aussuchen und Bewerber mit sicheren Einkommen werden da meist bevorzugt. Um dem entgegenzuwirken haben Politik und das Studentenwerk die Münchnerinnen und Münchner dazu aufgerufen Wohnraum an Studenten zu vermieten. Kurz vor dem Semesterstart ist jedoch keine Besserung in Sicht. Weiterlesen

Schwabing: Schlägerei in Studentenwohnheim

Am Samstag, 07. Juni 2014, gegen 2 Uhr 15, kam es in einer Bar in einem Studentenwohnheim unter den Gästen zu einer Auseinandersetzung. Ein 31 Jahre alter Gast wollte schlichtend eingreifen. Dazu umklammerte er einen ca. 25 Jahre alten Mann, der andere Gäste angepöbelt hatte und ein sehr aggressives Verhalten zeigte. Dieser konnte sich aus der Umklammerung lösen und ohrfeigte den 31-Jährigen und schubste ihn zu Boden. Dann versetzte er dem knieenden Mann einen kräftigen Fußtritt ins Gesicht.

 

Täter gesucht

Der unbekannte Täter flüchtete mit zwei weiteren Personen aus der Bar. Zwei Augenzeugen nahmen die Verfolgung auf und konnten ihn vor dem Anwesen stellen. Er konnte sich jedoch losreißen und flüchtete in ein am nahegelegenen Taxenstand wartendes Taxi zusammen mit seinen beiden Begleitern. Das Taxi fuhr mit den drei Personen davon.

Der 31-Jährige verweigerte zunächst eine ärztliche Versorgung, begab sich jedoch später, am selben Tag, aufgrund zunehmender Schmerzen in ein Krankenhaus. Dort musste er stationär wegen mehrfacher Brüche der rechten Augenhöhle und des Jochbeins behandelt werden.

Täterbeschreibung:
Ca. 20-25 Jahre, 185 cm groß, schlanke Statur, vermutlich Deutscher, blonde kurze Haare, keine Brille; bekleidet mit rotem Polo-Shirt, weißer Hose, schwarze Sneaker

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in einem Studentenwohnheim in der Christoph-Probst–Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Der bisher unbekannte Taxifahrer ist aufgerufen sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 25, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen

Mehr als 1.000 neue Wohnheimplätze in 2014

„In fast allen bayerischen Hochschulstädten haben wir einen hohen Bedarf an preiswertem Wohnraum für unsere Studenten. Die Nachfrage nach Fördermitteln für den studentischen Wohnungsbau ist sehr hoch. Deshalb haben wir die ursprünglich vorgesehene Fördersumme von 17,5 Millionen Euro um zehn Millionen Euro erhöht und legen jetzt nochmal weitere zehn Millionen Euro aus dem Bayerischen Wohnungsbauprogramm obendrauf. Somit steht uns 2014 die Rekordsumme von 37,5 Millionen Euro für die studentische Wohnraumförderung zur Verfügung. Damit werden wir in diesem Jahr rund 1.400 Wohnheimplätze fördern.

1.015 Wohnheimplätze werden neu geschaffen, 400 umfassend saniert. Unser Ziel für 2014 – 1.000 neue Wohnheimplätze zu schaffen – werden wir also deutlich übertreffen“, teilte Innen- und Bauminister Joachim Herrmann mit.

 

Schon jetzt zeigt sich, dass die Nachfrage nach Fördermitteln in den kommenden Jahren unvermindert anhält. Deshalb werde sich Herrmann auch in den Haushaltsverhandlungen der kommenden Jahre für eine hohe Förderung von Wohnraum für Studenten einsetzen.

 

 

Weitere Neubau- und Sanierungsmaßnahmen für rund 550 Wohnheimplätze in München, Nürnberg, Augsburg, Erlangen, Aschaffenburg und Rosenheim werden heuer noch bewilligt.

Für das kommende Jahr hat das Studentenwerk München zahlreiche Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen vorgesehen, unter anderem in der Studentenstadt Freimann, sowie einen Neubau in Weihenstephan mit über 220 Apartments. In Erlangen steht ein Neubau des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg mit rund 400 Wohnheimplätzen auf dem Südcampus der FAU zur Förderung an. Auch in Hof, Bayreuth, Aschaffenburg und Regensburg sind weitere neue Wohnheimplätze geplant.

 

 

jn / Innenministerium

 

 

Studentische Ideen zur Stadtplanung

Wie könnte man die Seen-Landschaft im Münchner Norden weiterentwickeln? Unter anderem zu diesem thema haben sich Studenten der Fachrichtungen Städtebau und Regionalplanung Gedanken gemacht – die Ausstellung mit den verschiedensten Ideen ist bis 23. Januar im Referat für Stadtplanung und Bauordnung zu sehen.

 

 

Am Donnerstag wurden die Preise des „Johannes-Göderitz-Preises 2013“ der gleichnamigen Stiftung verliehen. Der Wettbewerb wurde 2013 vom Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung der Technischen Hochschule München durchgeführt.

 

Studentinnen und Studenten der Technischen Universitäten München, Braunschweig und Dortmund, der Leibniz Universität Hannover sowie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen beschäftigten sich mit fiktiven Siedlungsflächen im Bereich Fasanerie, Feldmoching und Lerchenau.

 

 

Professor Uwe Brederlau, Vorsitzender der Johannes-Göderitz-Stiftung, Professorin Sophie Wolfrum, Technische Universität München, und Stadtbaurätin Professorin Dr. (I) Elisabeth Merk überreichten die Preise an die Studentinnen und Studenten und eröffneten gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Stiftung und der Wettbewerbsjury die Ausstellung der Arbeiten im Referat für Stadtplanung und Bauordnung. Auf kreative bis visionäre Weise haben die Arbeiten unter dem Titel „Performin’ the city – Urbanität entwerfen“ ganz unterschiedliche Ansätze für potenzielle neue Siedlungsräume im Bereich Fasanerie – Feldmoching – Lerchenau entwickelt.

 
Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr im Foyer des Hochhauses, Blumenstraße 28b, geöffnet.

 

 

jn / Rathaus Umschau

Wohnungsmarkt: München Flop, Passau Top

Es ist ein altes Lied: Der Irrsinn um den Wohnungsmarkt in München.

Für Studenten ist die Zimmersuche nirgendwo in Deutschland so schwierig wie hier.

 

Der Berliner Immobilienentwickler GBI AG hatte Mieten, Erstsemesterzahlen, Leerstand und WG-Angebote in allen 81 Hochschulstädten mit mehr als 5000 Studenten verglichen und am Donnerstag dieses Ergebnis mitgeteilt. Und, keine Überraschung: München schneidet natürlich verdammt schlecht ab.

 

In München seien Studenten in ihrer Verzweiflung bereit, für ein kleines, unkomfortables Zimmer in einer WG durchschnittlich fast 500 Euro im Monat zu zahlen, sagte GBI-Marktforscher Stefan Brauckmann.

Verzweiflungstaten sind auf unserem Mietmarkt kein Einzelfall, und wenn dann noch Makler-Gebühren drauf kommen, ist man oft sogar zum Pendeln gezwungen.

 

Relativ entspannt sei die Lage dagegen in Passau, Nürnberg, Bayreuth, Bamberg und Würzburg, teilte die GBI AG mit – hier sei es für Studenten nicht problematisch, eine passende Unterkunft zu finden.

 

 

 

jn / dpa

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