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Polizeiauto im Einsatz, © Symbolfoto

Todesursache eines 45-jährigen Münchners geklärt

August 2016: Ein 45-jähriger Münchner wird tot in seiner Wohnung in München-Haidhausen aufgefunden. Arbeitskollegen verständigten die Polizei nachdem er nicht zur Arbeit kam.

 

Eine Oduktion erbrachte zunächst keine Klarheit über seine Todesursache. Nachdem eine chemisch toxikologische Untersuchung durchgeführt wurde, kam heraus, dass der 45-Jährige an den Folgen seines Drogenkonsums verstroben ist.

 

Es handelt sich somit um den 17. Rauschgifttoten im Bereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2017.

 

Vergleichszahlen:

2016: 18 Personen
2015: 23 Personen

© Ein Marihuana Joint - Symbolfoto

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Zahl der Drogentoten in München deutlich gestiegen

Heroin, Kokain und Crystal Meth – Diese chemischen Substanzen können nach dem ersten Konsum süchtig machen und sind lebensgefährlich. Die Drogen fordern jedews Jahr zahlreiche Opfer. In München ist die Zahl der Todesfälle im Jahr 2013 zum ersten Mal wieder gestiegen, nachdem in den Vorjahren die Zahlen rückläufig waren. Im Bereich des Polizeipräsidiums München kamen 2013 bis zum Wochenende 45 Menschen aufgrund von Drogenkonsum ums Leben, 2012 waren es 39.

Trotz der gestiegenen Zahl verwies ein Sprecher der Münchner Polizei darauf, dass die Tendenz über einen längeren Zeitraum gesehen rückläufig sei. Zwar waren es 2004 laut Statistik noch 65 Tote, 2005 50 Tote sowie 2007 und 2008 wieder jeweils 55 Tote im Bereich des Münchner Polizeipräsidiums. Zwischen 2009 bis 2012 gab es jedoch weniger Drogentote.

„Der Zehnjahresvergleich zeigt auf, dass wir uns momentan eher noch auf einem niedrigeren Niveau befinden, soweit es in den beiden verbleibenden Wochen des Jahres nicht noch zu einem sprunghaften Anstieg nach oben kommt“, sagte der Münchner Polizeisprecher. Durchschnittlich waren die Drogenopfer 35 Jahre alt.

rr/dpa