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Kabel, VDSL & Co.: Welcher Anschluss passt zu meinem Münchner Haushalt?

Für die Internetnutzung im privaten Bereich greifen nicht nur Menschen in München zunehmend auf mobile Geräte vom Smartphone bis zum Laptop zurück. Dies heißt nicht, dass Firmen und Privathaushalte auf einen starken Internetanschluss verzichten sollten. Während dies für Büros und den Datenaustausch zwischen Kollegen und Kunden einleuchtet, sind sich private Haushalte bei der Auswahl echter Top-Tarife unsicher. Neben Leistungen und Kosten werden oft der technisch notwendige Standard und die Gegebenheiten am Wohnort übersehen.

 

Private und gewerbliche Nutzung unterscheiden

Günstige Tarife für eine schnelle Internetnutzung gehören zur Werbebotschaft aller Anbieter dazu. Dabei geht es nicht alleine um das Tempo, wenn Kunden nach einem Internetanschluss suchen. Das Verhältnis von zugesagter Geschwindigkeit und monatlich zu zahlenden Beiträgen ist genauso relevant wie Zusatzleistungen, beispielsweise mit digitalen TV-Inhalten.

Wenn Sie die Beiträge unserer Mediathek auf dem Tablet oder PC zu Hause anschauen möchten, ist eine starke und schnelle Internetverbindung empfehlenswert. Wie bei Videos auf YouTube und anderen Medien benötigen Sie hierfür jedoch keinen Premium-Anschluss, der eher die monatlichen Kosten nach oben treibt.

Dies verhält sich bei Münchner Firmen anders, die einen schnellen Datenaustausch am Arbeitsplatz anstreben. Für diese ist neben dem Anschluss vor Ort auch das schnelle mobile Internet reizvoll, explizit Tarife für die neuste Generation 5G. Viele private Verbraucher dürften für mobile Videos & Co. weiterhin gut mit dem 4G-Standard zurechtkommen. Besonders, wenn man sich die Preisunterschiede zu den aktuell noch frischen 5G-Tarifen anschaut.

 

Tarifwahl an technische Standards anpassen

Natürlich spiegelt sich die zugesagte Geschwindigkeit des Internetarifs in den monatlichen Kosten wieder. Hier begehen private Haushalte aus Unwissenheit einen Fehler, der schnell zu einigen unnütz ausgegebenen Euros pro Monat führt. Selbst wenn in vielen Münchner Ortsteilen Glasfaser verlegt wurde und dies ein potenziell schnelleres Internet ermöglicht, muss das Tempo nicht am heimischen Computer ankommen.

Der Austausch alter Kupferkabel und der Ersatz durch Glasfaser gilt zwar im öffentlichen Raum, jedoch nicht zwingend im eigenen Haus. Hier hat der Eigentümer bzw. der Vermieter für zu sagen, dass auch im Gebäude Glasfaserkabel oder eine vergleichbare Lösung verlegt werden. Ansonsten wird das an sich schnelle Internet auf den letzten Metern zum eigenen WLAN-Router erheblich ausgebremst.

Der technisch verfügbare Standard und der eigene Hausanschluss sind deshalb genau zu überprüfen. Nur hiernach ist es sinnvoll, sich für modernste und schnellste Tarife zu entscheiden und einige Euro mehr für den Komfort einer schnellen Datenübertragung zu zahlen.

 

Überblick über sinnvolle Tarife gewinnen

Ist der adäquate Mbit/s-Bereich abgeklärt, der im eigenen Haushalt und bei internetfähigen Geräten ankommt, ist eine sachliche und gezielte Tarifwahl möglich. Eine kluge Gegenüberstellung der Tarife für Festnetz und Internet ist online möglich. Hier lässt sich bereits mit wenigen Eingaben abklären, was die eigenen Bedürfnisse sind und welche Anbieter in München und bundesweit besonders günstig sind.

Unabhängig vom Internet rückt die klassische Kommunikation per Telefon privat stärker in den Hintergrund. Während Firmen oft noch Hotlines im Büro unterhalten, verlagern sich private Telefonate fast ausschließlich aufs Handy. Hier ist bei der Tarifwahl zu überlegen, ob klassische Telefonie weiterhin gefragt. Aufgrund der gleichen technischen Standards schließen die meisten Anbieter Internet und Telefonie als Leistungspaket zusammen. Zwingend muss dies aber nicht erfolgen und gibt Kunden einen weiteren Ansatzpunkt zum Sparen.

 

Vor- und Nachteile verfügbarer Technologien

Spannender wird die Tarifwahl, wenn gleich mehrere Technologien potenziell zur Auswahl stehen. Dies gilt primär für Haushalte, die zum Fernsehen über einen Kabelanschluss verfügen. Regional in München und bundesweit tätige Anbieter verbinden den Kabel-Anschluss mit Internettarifen und schaffen so eine ernsthafte Konkurrenz zu VDSL.

Pauschal lässt sich nicht sagen, welche dieser beiden Möglichkeiten dem Bedarf privater Haushalte eher entspricht. Allerdings sollten beide Optionen und die jeweiligen Vorteile von VDSL oder Kabel individuell geprüft werden. Die Kabelverbindung schafft im Durchschnitt höhere Leistungen als Kupfer oder Glasfaser, natürlich mit einem entsprechenden Aufpreis für die Tarife. Im Gegenzug ist bei einem klassischen VDSL-Anschluss das Hinzubuchen von TV-Zusatzpaketen möglich, sogar mit exklusiven Medieninhalten.

 

Mediennutzung der Zukunft bedenken

Der Markt der DSL-Tarife ist genauso wie das Mobilfunkangebot stetig in Bewegung. Günstigere und leistungsstärkere Tarife können schon in wenigen Monaten auf den Markt kommen. Beim Tarifvergleich ist deshalb zu überlegen, ob und wie sich die persönliche Mediennutzung in Zukunft verändern könnte. Dies kann in die Dauer der Vertragsbindung einfließen. Auch hier gilt tendenziell: Je größer die Flexibilität zu wechseln, je kostspieliger der Tarif.

 

Verdi Streik in München, © Symbolfoto

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Einigung bei Tarifverhandlungen: Brauer bekommen mehr Geld

Mehr Geld für Bayerns Brauer. Die Brauwirtschaft und die Gewerkschaft NGG haben sich nach der zweiten Verhandlungsrunde auf einen Tarifabschluss verständigt. Die rund 10 000 Mitarbeiter der Branche im Freistaat bekommenrückwirkend zum 1. März ein Jahr lang 3 Prozent mehr Geld, im folgenden Jahr steigen die Löhne und Gehälter um 2,7 Prozent, wie die NGG und die Tarifgemeinschaft der bayerischen Brauer am Dienstag in München mitteilten. Auch die Bezahlung der Lehrlinge wird erhöht. „Mit diesem Tarifabschluss haben wir die Einkommensschere zu den anderen Bundesländern verringern können“, so NGG-Verhandlungsführer Freddy Adjan am Montag.

 

rr/dpa

Preiserhöhung: Taxifahren in München wird teurer

Ab dem 1. Dezember gelten neue Tarife für Taxifahrten. Wie die Abendzeitung berichtet sollen die Preise bis zu 8,33 Prozent erhöht werden. Der Mindestfahrpreis beträgt ab 1.12. 3,50 Euro – vor der Erhöhung waren es 3,30 Euro. Ein Plus von 6,06 Prozent. Der Kilometerpreis in der Tarifrunde I (München und Flughafen) wird von 1,70 Euro auf 1,80 Euro erhöht. Laut Kreisverwaltungsreferat sei dies eine moderate Anhebung.
Grund für die Preiserhöhung seien gestiegene Kosten für die Münchner Taxler. Außerdem sei das Einkommen der Fahrer „unzureichend“.

Mit der Anhebung liegen die Münchner Preise im Mittelfeld. Der Mindestfahrpreis in Passau beträgt ebenfalls 3,50 Euro, im Landkreis Passau 3,60 Euro und in Rosenheim sogar 4,00 Euro.

In der Taxikommisson mit Taxler und Vertretern der Stadt wurden die neuen Tarife ausgehandelt. Am Dienstag soll sie der Stadtrat beschließen.

rr/az