Tag Archiv: Tatverdächtiger

Polizist wegen Sexualdelikten in Haft – Bayerisches Landeskriminalamt ermittelt

Ein weiterer Polizeiskandal in München ist bekannt geworden. Ein Polizist aus dem Münchner Umland sitzt wegen sexuellen Missbrauchs in Untersuchungshaft. Von mindestens zwei Missbrauchsfällen gehen die Ermittler aus. Des Weiteren geht es um einen Fall von Verbreitung von pornografischen Schriften, wie das bayerische Landeskriminalamt am Dienstag mitteilte. Die Ermittlungen begannen Mitte Februar, durch die Anzeige eines Missbrauchsfalls vor wahrscheinlich mehr als 15 Jahren. Fast zeitgleich wandte sich ein Vater an die Polizei: Dessen Sohn habe nach einem Schülerpraktikum von einem Polizeibeamten pornografische Fotos und Filme zugeschickt bekommen.

 

 


Es geht um pornografische Schriften, Filme und Fotos, die ein Polizist einem Minderjährigen Praktikanten geschickt hat. Die Anwältin des heute Volljährigen hatte am 21. Februar 2019 Anzeige gegen einen Polizeibeamten wegen sexueller Handlungen mit einem Jugendlichen erstattet. Der Tatverdächtige hat die Straftat wohl vor über 15 Jahren begangen. Das zuständige Polizeipräsidium Oberbayern Nord begann daraufhin mit den Ermittlungen gegen den Beamten, der im ehemaligen Schutzbereich Fürstenfeldbruck Dienst verrichtete.

 

 

Im März 2019 teilte zeitgleich ein Vater der Polizei mit, dass sein Sohn während eines Schülerpraktikums bei der Polizei einen Beamten kennengelernt habe, der ihm nach dem Praktikum pornografische Fotos und Filme geschickt haben soll. Dabei handelt es sich um denselben Mann.

 

 

Aufgrund des dienstlichen Bezuges der Straftat hat sofort das Dezernat für Interne Ermittlungen des Bayerischen Landeskriminalamtes unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II den Fall übernommen.

 

 

Polizist aus Bereich Fürstenfeldbruck verhaftet

 

 

Weitere Ermittlungen bestätigten den Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen. Am 14.03.2019 wurde der Mann festgenommen und seine Wohnung durchsucht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II erging am 15.03.2019 Haftbefehl. Zeitgleich hat das Polizeipräsidium Oberbayern Nord den Tatverdächtigen vom aktiven Polizeidienst suspendiert.

 

 

Zahl der jugendlichen Opfer erhöht sich

 

 

Aufgrund der aktuellen Ermittlungen sind weitere jugendliche Geschädigte bekanntgeworden. Es ist nicht auszuschließen, dass sich die Zahl der Opfer noch erhöhen wird. Die Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen sowie des Verbreitens von pornografischen Schriften werden fortgeführt.

 

 

Zweite Polizeiskandal-Veröffentlichung innerhalb einer Woche

 

Erst am Freitag war in einem anderen Fall bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft München I gegen mehrere Polizeibeamte wegen eventuell strafbarer Inhalte in einer internen Chat-Gruppe ermittelt. Unter anderem geht es um zwei möglicherweise antisemitische Videos. Außerdem wurde ein Foto von einer Hakenkreuzschmiererei gefunden. Entdeckt wurde dies auf dem privaten Handy eines Polizisten. Nach Angaben der Polizei gibt es zwischen den beiden Fälle keine Verbindung.

Paketboten klauen Waren aus Paketen, © Symbolbild

Haftbeschwerde im Mordfall Peggy

Im Mordfall Peggy hat der Anwalt des 41-jährigen Tatverdächtigen Beschwerde gegen den Haftbefehl beim Amtsgericht Bayreuth eingereicht.

 

Die Beschwerde sei eingegangen und werde nun geprüft, sagte ein Sprecher des Landgerichts am Freitag. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet. Es gebe keinen Beweis für die Beteiligung seines Mandanten an der Tötung des neunjährigen Mädchens, sagte Anwalt Jörg Meringer dem Sender. Der 41-Jährige habe auch nichts mit der Beseitigung der Leiche zu tun. Zum Inhalt der Haftbeschwerde wollte der Gerichtssprecher zunächst keine Angaben machen. Auch wann darüber entschieden wird, sei offen.

 

Peggy war am 7. Mai 2001 auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. Im Juli 2016 fand ein Pilzsammler Teile ihres Skeletts in einem Wald bei Rodacherbrunn im thüringischen Saale-Orla-Kreis, knapp 20 Kilometer von Peggys Heimatort entfernt. Vergangene Woche kam der 41-Jährige unter Mordverdacht in Untersuchungshaft.

 

dpa

Das Haus an der Dachauer Straße 24 steht in Flammen

Brand an der Dachauer Straße: Tatverdächtiger festgenommen

Es war eines der schrecklichsten Geschehnisse des letzten Jahres: Am 2. November 2016 sind ein Vater und seine zwei Kinder bei einem Brand in der Dachauer Straße ums Leben gekommen. Schon damals wurde Brandstiftung vermutet – jetzt hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen.
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© Mit diesen Fotos hofft die Polizei auf Hinweise

Zeugenaufruf nach Verschwinden von zwei Frauen

Nach dem mutmaßlichen Mord an zwei Frauen aus dem Raum Augsburg sucht die Kripo nun in mehreren bayerischen Bezirken nach Spuren. Im Zuge der Ermittlungen der Augsburger Staatsanwaltschaft wurde nun ein 31-jähriger Mann festgenommen, gegen den sich ein dringender Tatverdacht ergeben hatte.

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Rentner-Mord in Traunstein: Polizei sucht Tatverdächtigen

Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an einem 61-jährigen Rentner aus Traunreut im Landkreis Traunstein hat die Polizei  einen 25-Jährigen unter Tatverdacht. Die Kriminalpolizei Traunstein bittet zur Klärung der Tat weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Nachdem ein 61-jähriger Rentner am späten Samstagnachmittag des 17.05.2014 tot in seiner Wohnung am Traunreuter St.-Georgs-Platz aufgefunden wurde, hat nun die Obduktion am Institut für Rechtsmedizin in München ergeben, dass es sich dabei um einen gewaltsamen Tod gehandelt hat.

 

Nach den bisherigen Erkenntnissen der eingerichteten Ermittlungsgruppe „Georg“ der Kriminalpolizei Traunstein, wurde der Rentner am Montag den 12.05.2014, gegen Nachmittag, zum letzte Mal lebend in Traunreut gesehen.

 

Ermittlungen der Kriminalpolizei Traunstein ergaben nun, dass sich die auf den Lichtbildern abgebildete Person vor dem Ableben des 61-jährigen Rentners in dessen Wohnung aufhielt. Gegen den 25-jährigen Mann richtet sich deswegen inzwischen ein konkreter Tatverdacht.

 

Die Polizei ist allerdings auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Im Zusammenhang mit dem Verbrechen werden daher weiterhin Zeugen gesucht, die Auskünfte über den abgebildeten Begleiter geben können:

 

Die Fragen der Polizei:

 

Wer hat die abgebildete Person am 12.05.2014 und 13.05.2014 in Traunstein und/oder Traunreut gesehen?

 

Hat jemand die abgebildete Person an o.g. Tagen als Anhalter zwischen Traunreut und Traunstein mitgenommen?

 

Wurde am Abend des 12.05.2014 oder in der Folgenacht im Bereich Traunreut, Matzing, Oderberg oder Aiging ein Fahrrad entwendet und dies evtl. noch nicht polizeilich angezeigt?

 

Der Zeuge, welcher am 12.06.2014 mehrere abgelaufene EC-Karten, darunter auch eine des 61-jährigen Opfers, in den Briefkasten der Sparda Bank in Traunstein eingeworfen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei melden.

 

Hinweise werden von der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Telefonnummer 0861/9873-411 entgegen genommen.

Polizei/make

eine Attacke mit Pfefferspray in München, © Symbolfoto - Eine Attacke mit Reizgasspray

München: Reizgasspayer aus S-Bahn dank Videoüberwachung ermittelt

Reizgassprayer ermittelt – Bilder der Videoüberwachung aus der S-Bahn führen zu Tatverdächtigem

 

Er hatte eine Frau mit Reizgas besprüht, weil sie sich in der S-Bahn von seiner lauten Musik gesört gefühlt hatte. Bilder einer Überwachungskamera aus der S-Bahn führten die Ermittler der Bundespolizei nun zu einem  Tatverdächtigen.

 

Wie bereits berichtet, hatte ein Mann eine 26 Jahre alte Frau aus Emmering mit Reizgas besprüht. Die Frau war mit einer Freundin und deren Nichte gegen 14:10 in der S4 Richtung Ebersberg unterwegs. Sie waren in Laim in den letzten Wagen eingestiegen. In ihrem Rücken befand sich ein Mann, der mit seinem Handy über Lautsprecher Musik hörte. Die 26-Jährige telefonierte in der S-Bahn und äußerte im Gespräch, dass sie die laute Musik aufrege und sie kaum etwas verstehe. Fast im selben Moment war der Unbekannte aufgestanden, sprühte der 26-Jährigen Flüssigkeit ins Gesicht und verlies am Halt an der Donnersberger Brücke die S4. Dabei sagte er: “In München macht mich keiner blöd an!”.

Beide Frauen und das Kind fuhren trotz tränender Augen und brennender Haut im Gesicht weiter bis zum Ostbahnhof, wo sie sich mit einem Bekannten an die Bundespolizei wandten.

Anhand der Bilder aus einer Überwachungskamera konnte nunmehr ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Dabei handelt es sich um einen 36-Jährigen aus Puchheim, der bereits wegen ähnlicher Delikte polizeilich in Erscheinung getreten ist. Die Ermittlungen der Bundespolizei zu Gefährlicher Körperverletzungen können damit abgeschlossen
werden.

 

rr/Bundespolizei München

Nachbarschaftsstreit endet mit schweren Bauchverletzungen!

Im Haushamer Ortsteil Agatharied kam es am Donnerstagabend, gegen 22.00 Uhr, in einem Mehrfamilienhaus zu einem Streit zwischen zwei Bewohnern, in dessen weiteren Verlauf ein 20-jähriger Beteiligter eine schwere Bauchverletzung erlitten hat. Der Mann, ein deutscher Staatsangehöriger, musste mit einer offenen Stichwunde in das Krankenhaus eingeliefert werden.  Der 43-jährige Tatverdächtige, ebenfalls ein deutscher Staatsangehöriger, konnte noch in der selben Nacht in seiner Wohnung festgenommen werden.

Die Kriminalpolizei Miesbach hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft München II die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen. In der Wohnung des Tatverdächtigen konnten Hinweise auf das Tatgeschehen und ein benütztes Küchenmesser aufgefunden werden. Die Untersuchungen am Tatort werden heute fortgeführt. Der 43-jährige Mann hat sich in der polizeilichen Vernehmung zu den Tatvorwürfe geäußert. Er wird im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

 

cb

Marihuana im Keller angebaut!

Der Ernteertrag aus dem eigenen Anbau von Marihuanapflanzen, nämlich 500 g Marihuana, konnte im Keller eines 33-jährigen Germeringers sichergestellt werden.

Ein Hinweis hatte die Beamten der Polizeiinspektion Germering auf die Spur des Mannes gebracht. Nach Vorliegen eines entsprechenden Durchsuchungsbeschlusses wurden dessen Wohnräume am Donnerstag, 21.11.2013, in den Abendstunden durchsucht. In einem verschlossenen Keller fanden die Beamten schließlich eine Aufzuchtanlage.

In Töpfen hatte der 33-Jährige die Marihuanapflanzen angebaut und teilweise schon abgeerntet. Insgesamt konnte rund 500 g Marihuana sichergestellt werden. Gegen den Tatverdächtigen ermittelt nun die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

cb