Tag Archiv: Telefon

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Polizei warnt erneut: Trickbetrüger geben sich am Telefon als Beamte aus

Gestern kam es erneut zu drei Vorfällen mit Trickbetrügern. Die Anrufer gaben sich in allen Fällen als Polizisten des Präsidiums in der Ettstraße aus und stellten Fragen zu den Eigentumsverhältnissen. Alle Anrufe versuchten gezielt Rentner zu täuschen. Die Polizei warnt erneut vor Trickbetrügern am Telefon.

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Tastatur, © Symbolfoto

9.000 Euro: Rentner von falschem Microsoft-Mitarbeiter betrogen

Ein 71-jähriger Rentner hat über 9.000 Euro an Betrüger im Ausland überwiesen. Ein unbekannter Anrufer gab sich als Microsoft-Mitarbeiter aus und verschaffte sich so einen externen Zugang zum Computer des Rentners. Er gab vor, dass der Mann Viren auf seinem Rechner gehabt habe und diverse Lizenzen kaufen müsse.

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87-jährige Rentnerin von falschem Polizisten abgezockt – Fälle häufen sich

Am Montag, den 14. November, übergab eine Rentnerin einem falschen Polizisten in der Isarvorstadt 3.625 Euro. Sie gab einem angeblichen Bankangestellten in einem Telefonat Auskunft über ihr Vermögen. Dieser behauptete, das Geld müsse durch die Kriminalpolizei überprüft werden. Ein unbekannter Mann holte daraufhin das Geld ab. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

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Foto vom Schloss Elmau - Tagungsort G7-Gipfel 2015, © Hier fand der G7 Gipfel statt: Schloss Elmau

G7-Gipfel: Startschuss für das Bürgertelefon

Die Bayerische Polizei ist direkt für Bürgeranfragen zum G7-Gipfel zu erreichen. Er findet am 7. und 8. Juni 2015 im oberbayerischen Schloß Elmau statt. Rund um das Thema Sicherheit haben die Bürger die Möglichkeit ihre Fragen los zu werden. Die gibt es bestimmt zahlreich – der G7-Gipfel stößt auf viel Kritik. Weiterlesen

Altstadt: Zwei couragierte Bankmitarbeiter vereiteln zwei versuchte „Enkel-Trick“-Betrügereien

Im ersten Fall bekam eine 85-jährige Münchnerin am Mittwochnachmittag, den 14.05.2014, einen Anruf von einer Frau. Sie fragte die Anruferin, ob es sich um die Lebensgefährtin ihres Sohnes handeln würde. Dies bejahte sie. Zum Grund ihres Anrufes sagte sie, dass sie aktuell in einem Auktionshaus sei und für eine Ersteigerung dringend 30.000 Euro benötigen würde.

 

Da die 85-jährige Rentnerin lediglich 10.000 Euro Zuhause hatte, wollte sie weiteres Geld von ihrer Hausbank in der Altstadt abheben. Dort fiel einem aufmerksamen Bankangestellten das ungewöhnliche Abhebeverhalten auf und er kontaktierte in Absprache mit der Kundin die „richtige“ Lebensgefährtin ihres Sohnes. Sie versicherte, dass ein derartiges Telefonat mit ihr nie stattgefunden hat. Im Anschluss ging der Bankmitarbeiter mit der Rentnerin zur Anzeigenerstattung zur Polizei.

 

Der zweite Fall ereignete sich am Dienstag, den 20.05.2014. Auch hier rief eine unbekannte Frau bei einer 84-jährigen Münchnerin an und gab sich als Schwägerin aus. Für einen Hauskauf würde sie dringend 20.000 Euro benötigen und sie wollte das Geld auch persönlich, nachdem es die Rentnerin von ihrer Hausbank abgehoben hat, abholen. Daraufhin begab sich die 84-Jährige zu ihrer Hausbank im Münchner Westen. Dort hinterfragte ein couragierter Bankangestellter die ungewöhnliche Abhebung und alarmierte die Polizei.

 

Es werden immer wieder verdächtige Abhebungen bei der Polizei von Bankangestellten gemeldet. Diese beiden Fälle
stellen exemplarisch vorbildliches Verhalten dar und hier konnte jeweils konkret ein großer finanziellen Schaden abgewendet werden.

 

Aufgrund des vorbildlichen Verhaltens wurde den beiden Bankangestellten von Polizeivizepräsident Robert Kopp und der Vorsitzenden des Münchner Sicherheitsforums e.V., Frau Stadträtin a.D. Elisabeth Schosser, eine Belohnung von jeweils 200 Euro und ein kleines Geschenk übergeben.

 

Das Münchner Sicherheitsforum e.V. organisiert und unterstützt Kriminal- und Verkehrspräventionsprojekte und setzt sich dabei insbesondere auch für die älteren Münchner Bürgerinnen und Bürger sowie für die Jugendlichen in Stadt und Landkreis München ein. Im Rahmen der „Münchner Initiative gegen Trickdiebstahl“ – M.I.T. besteht bereits seit 2005 eine enge Kooperation zwischen dem Polizeipräsidium München, der Stadtund Kreissparkasse München und dem Münchner Sicherheitsform e.V. Die Initiative sorgt dafür, dass Seniorinnen und Senioren für das Thema Trickbetrug sensibilisiert werden. Zudem schulen die beteiligten Geldinstitute ihre Mitarbeiter – mit Erfolg, wie das aktuelle Beispiel zeigt.

 

Das Polizeipräsidium München teilt ergänzend folgende Präventionshinweise mit:

 

Seien Sie auf der Hut vor angeblichen Freunden, Bekannten oder entfernten Verwandten, die sich per Telefon bei Ihnen melden! Mit dem sogenannten „Enkel-Trick“ gelingt es schamlosen Betrügern leider immer wieder, insbesondere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Durch rührselige Geschichten bringen sie ihre Opfer dazu, nicht unerhebliche Bargeldbeträge abzuheben, um dem Anrufer aus einer vermeintlich ausweglosen Situation zu helfen: hohe Arztrechnungen, Mietrückstände oder Aktienverluste.

 

Bitte beachten Sie:
Bewahren Sie keine größeren Bargeldbestände zu Hause auf.
Werden Sie misstrauisch, wenn überraschend angebliche Freunde und Bekannte von Familienmitgliedern Sie um größere Geldbeträge bitte.
Halten Sie Rücksprache mit Ihrer Bank, wenn Sie durch angebliche Mitarbeiter aufgefordert werden, Ihr Geld abzuheben.
Schreiben Sei keine Geheimnummern auf.
Werden Sie misstrauisch, wenn Sie jemand auffordert, für ein angeblich lukratives Geschäft höhere Geldbeträge abzuheben.

 

Bewahren Sie Notfallnummern griffbereit auf.
Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Rufen Sie in diesen Fällen umgehend die Polizei unter 110!

 

RG / Polizei

Horst Seehofer schaut kritisch, © Horst Seehofer will eine Flüchtlingsobergrenze

München: Seehofer macht ein Nickerchen – die Kanzlerin wartet

Ministerpräsident Horst Seehofer hat sich als entschiedener Gegner der Sommerzeit geoutet.

Der Grund dafür: Er hat eine Telefonkonferenz mit niemand anderem als Bundeskanzlerin Angela Merkel verschlafen.

Die genaue Abfolge der Geschehnisse:

Es ist früh morgens, sieben Uhr …das denkt Horst Seehofer in jedem Fall, weil es ihm sein Handy so anzeigt, als es klingelt.

Seehofer liegt zu diesem Zeitpunkt noch im Bett – es war ja vermeintlich erst sieben Uhr – und ignoriert das schlafstörende Telefon – Klingeln.

Doch das Handy klingelt weiter und weiter. Am anderen Ende der Leitung wartet irgendwo im weit entfernten Berlin die Bundeskanzlerin auf das ersehnte Gespräch mit dem bayerischen Ministerpräsidenten. Angela Merkel war schon seit längerem wach.

Nach sieben Minuten dämmert es Horst Seehofer im Schlafgemach: Der Chef der Regierung im Freistaat hat die Zeitumstellung verschlafen, wie er einer bayerischen Zeitung verriet.

Nach dem Zeitumstellungs – Debakel will Horst Seehofer jetzt die Initiative seiner Energieministerin und Stellvertreterin Ilse Aigner unterstützen. Die ist nämlich auch gegen die Sommerzeit und alle damit einhergehenden Versäumnisse.

adc / dpa

Anruf über das Telefon, © Immer mehr Betrugsdelikte geschehen über das Telefon.

Betrugsmasche Schockanruf: So werden Rentner abgezockt

Die Enkeltrick-Betrüger werden immer skrupelloser: Die Münchner Polizei warnt aktuell vor einer Masche, bei der Senioren in regelrechte Schockzustände versetzt werden und so ihr gesamtes Erspartes den Betrügern aushändigen.

 

So war auch im Falle eines 89-jährigen Rentners aus Nymphenburg. Am Montag klingelte bei ihm das Telefon, am anderen Ende der Leitung war angeblich sein Sohn. Er erzählte aufgebracht, dass er einen Autounfall verursacht habe und schwer verletzt sei. Außerdem habe er ein junges Mädchen ebenfalls schwer verletzt. Um nicht ins Gefängnis zu müssen, benötige er 100.000 Euro. Anschließend übergab er das Telefon an einen angeblichen Rechtsanwalt, der die Forderung wiederholte. Im Hintergrund rief der angebliche Sohn um Hilfe und forderte, der Rentner möge bitte Geld zahlen.

 

Rentner wurde um 12.000 Euro erleichtert

 

Der 89-Jährige gab an, nicht über so viel Geld zu verfügen. Er bot 10.000 Euro an, was von dem Rechtsanwalt akzeptiert wurde. Der „Bruder“ des verletzten Mädchens erschien dann nach etwa 15 Minuten an der Wohnung des Rentners und nahm nach Unterzeichnung einer Quittung das Geld entgegen.  Etwa fünf Minuten später erhielt der 89-Jährige einen weiteren Anruf, bei dem ihm der Rechtsanwalt mitteilte, dass das Geld nicht ausreichen würde. Der gutmütige Rentner bot daraufhin nochmals 2.000 Euro an, die von dem „Bruder“ an der Wohnung entgegen genommen wurde. Der 89-Jährige verständigte schließlich seine Tochter, die wiederum die Polizei informierte.

 
Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang: „Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als
Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen! Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.“ Und: „Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.“

 

mt / Polizei