Tag Archiv: Tiere

Kuh verirrt sich auf Baugerüst - von Feuerwehr gerettet , © Foto: Freiwillige Feuerwehr Flintsbach a.Inn

Tierschicksale, die uns 2018 in Bayern bewegten

Diese neun Tier-Schicksale haben Bayern 2018 bewegt. Eine Kuh im Loch, eine auf dem Gerüst. Eine Katze auf Eis, eine Schlange ohne Kopf. Und zwei Rehkitze, die auf dramatische Weise Waisen wurden. Das Jahr 2018 steckte voller Tiergeschichten.

Ihre Geschichten gehen oft richtig zu Herzen: Tiere erleben - meist unfreiwillig - allerhand. Auch dieses Jahr steckte wieder voller animalischer Ereignisse: mal berührend, mal einfach nur lustig. Eine Übersicht über das tierische Bayern 2018:

Rehkitze mit Mutter, © Symbolbild

Das wohl dramatischste Schicksal widerfuhr zwei ungeborenen Rehkitzen, die bei einem Unfall im Mai aus dem Bauch ihres Muttertiers herausgerissen wurden. Die Ricke verendete im Straßengraben nahe Monheim (Landkreis Donau-Ries). Der alarmierte Jagdpächter nahm die auf so schreckliche Art zur Welt gekommenen Rehzwillinge mit und brachte sie bei Werner Frank unter. Der Ziehvater bot ihnen Platz im Garten und päppelte die Kitze auf.

Python, © Symbolbild

Brutal endete auch das Leben eines mehr als vier Meter langen Pythons aus dem oberfränkischen Ahorn (Landkreis Coburg). Ein Mann soll ihn im Sommer mit einer Axt geköpft haben. Kinder hatten das enthauptete Reptil beim Spielen am Ortsrand gefunden. Spaziergänger entdeckten Tage später in einer Wiese einen abgetrennten Schlangenkopf und die Axt.

Katze auf dem Eis, © Symbolbild

Zumindest verletzt wurde eine Wildkatze, die im März in Gemünden am Main (Landkreis Main-Spessart) an einem Metallsteg festfror. In ihrer Verzweiflung riss sie sich Fellbüschel aus und verletzte sich an Hinterbeinen und Schwanz. Schließlich lösten Tierheimmitarbeiter die Katze mit zwei Thermoskannen warmen Wassers aus dem Eis.

Igel auf Wiese, © Symbolbild

Hilfsbereite Polizisten retteten einen umherirrenden Igel von einer Straße im oberpfälzischen Schwandorf. Sein Köpfchen steckte in einem Einwegbecher fest. Auf der Suche nach etwas Essbarem tappte der Igel wohl in die Falle und konnte sich nicht selbst befreien. Die Polizisten eilten dem Igel im Mai zu Hilfe, und das Tier konnte seinen Weg unbeschadet fortsetzen.

Kuh verirrt sich auf Baugerüst - von Feuerwehr gerettet , © Foto: Freiwillige Feuerwehr Flintsbach a.Inn

Rettung brauchten auch zwei Kühe: Regina aus dem Allgäu war Ende Mai wohl beim Grasen in ein sechs Meter tiefes Loch in einer Wiese in der schwäbischen Gemeinde Halblech gestürzt. Fünf Tage später entdeckte ein Urlauber das Rind durch Zufall. Mit einem Bagger erweiterte Besitzer Markus Grieser das Loch und befreite die Kuh mit einer Seilwinde und Schlingen. Bei Oberaudorf (Landkreis Rosenheim) wiederum landete eine Kuh gleich am ersten Tag auf der Alm auf einem Baugerüst. Das Tier stieg auf das an einer Brücke installierte Gerüst, rutschte dann über zwei Gerüst-Etagen und kam nicht mehr weiter. Zwei Dutzend Helfer der Freiwilligen Feuerwehr mussten Ende Mai ausrücken, um das Rindvieh zu retten.

Ziege, © Symbolbild

Hoch hinaus wollte auch Flöckchen: Die Ziege war vor zwei Jahren beim Ausladen an einem Schlachtbetrieb davongelaufen und lebte seitdem wild in einem Steinbruch im unterfränkischen Landkreis Miltenberg. Im April wurde die Geiß von der Bergwacht gerettet, nachdem sie eine Woche lang auf einem Felsvorsprung festhing. Flöckchen lebt jetzt auf einem Gnadenhof in der Region. Wenige Monate später verirrte sich eine junge Ziege in Burgsinn (Landkreis Main-Spessart) auf das Vordach eines Bahnhofs. «Die Ziege war irgendwie über das Geländer einer Fußgängerüberführung gekommen und stand auf diesem Vordach über der Oberleitung des Bahnhofs», sagte ein Polizeisprecher damals. Die Tierhalterin lockte letztendlich die Ziege mit Mais vom Dach.

Hund im Schnee, © Symbolbild

Apropos Essen: Auf der Suche nach einem Leckerli hat ein Hund im unterfränkischen Alzenau (Landkreis Aschaffenburg) beinahe einen Küchenbrand ausgelöst. Der Vierbeiner wollte im März wohl an die Nascherei in einer Plastikschüssel auf dem Küchenherd und schaltete «irgendwie» die Platte ein. Die Bewohnerin wurde durch einen beißenden Geruch auf das Geschehen aufmerksam. Sie schaltete den Herd aus und brachte ihre Haustiere ins Freie. Das blieb nicht ganz folgenlos: Frauchen erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung.

Dpa

Tierische Einsätze 2017

Tierisch gute Arbeit: Polizei hatte 2017 nicht nur mit Menschen zu tun

Den Notruf 110 wählen wir, wenn es brenzlich wird. Doch in die Arbeit der Polizei sind nicht immer nur Menschen verwickelt. Wir zeigen, dass auch Tiere in diesem Jahr wieder einen nicht zu verachtenden Teil der Polizeiarbeit ausmachten. Eine Katze rettete einem Mann sogar das Leben. Eine Chronik der tierischen Einsätze 2017. Weiterlesen
© Tierpark Hellabrunn/Daniela Hierl

Nachwuchs im Tierpark Hellabrunn

Im Tierpark Hellabrunn ist ganz schön was los! Zahlreiche Jungtiere, unter anderem die niedlichen Kälber der Elche, Takine und Yaks, tummeln sich im Zoo. Und auch hoch oben in den Kletteranlagen hangelt sich der Nachwuchs der Braunkopf-Klammeraffen, Orang-Utans und Silbergibbons genüsslich von Ast zu Ast.   Überall entdeckt man momentan kleine Bewohner des Tierparks: Yak-Kälbchen Riggs hat mit seinem flauschigen, hellen Fell doch eine gewisse Ähnlichkeit zu einem Kuscheltier, ebenso wie Takin-Nachwuchs Ramona. Und auch bei den Elchen ist nach der Zwillings-Geburt Ende Mai noch weiterer Nachwuchs hinzugekommen: Elch-Dame Beate brachte am 8. Juni das Kalb Rea zur Welt. Auch die Braunkopf-Klammeraffen und die Silbergibbons genießen gemeinsam mit ihrem Nachwuchs das warme Sommerwetter.   Ein Besuch bei den Flamingos ist ebenso durchaus lohnenswert: Hier warten 10 Küken darauf bestaunt zu werden und auch bei den Elenantilopen, Wasserschweinen und Mhorrgazellen gibt es süße Jungtiere zu entdecken.   Zudem lohnt es sich bei der kleinen Eisbärin Quintana vorbeizuschauen, die das Herumtollen in der Anlage der Polarwelt sichtlich genießt. Auch die drei Orang-Utan-Babys machen sichtliche Fortschritte und genießen es bei sonnigem Wetter Ausflüge in die Außenanlage zu machen.   So abwechslungsreich wie die Hellabrunner Tierwelt ist auch der Nachwuchs. Doch eine Besonderheit eint in diesem Jahr alle Jung-Hellabrunner: Der Name jedes Tieres, das 2017 in Hellabrunn geboren wird, beginnt mit „R“. So kann sein Alter nach Jahren schnell hochgerechnet werden, ohne dass die Tierdatenbank befragt werden muss.     ak  
Puma im Tierpark Hellabrunn, © Tierpark Hellabrunn/Michael Matziol

Nachwuchsboom im Münchner Tierpark Hellabrunn

Fast 19.000 Tiere hat der Tierpark Hellabrunn Ende 2016 bei der Inventur auf seinen Anlagen gezählt. Das sich diese Zahl beständig ändert, versteht sich von selbst. Neben Ab- und Zugängen von Tieren aus und in andere(n) Tiergärten auf der ganzen Welt, sind Tod und Geburt ebenfalls ein Teil des Tierpark-Alltags. Der „Kreislauf des Lebens“ forderte auch dieses Jahr im Münchner Tierpark bereits seine Opfer. Weiterlesen
Vogelgrippe, Ente, Virus, Geflügel, Teich, Wildtier, Erpel, © Die Zahl der erkrankten Tiere steigt weiter an.

Hochansteckende Vogelgrippe breitet sich weiter in Bayern aus

Die Vogelgrippe breitet sich in Bayern weiter aus. Inzwischen wurde die hochansteckende Variante H5N8 in neun Landkreisen und Städten bestätigt, wie ein Sprecher des Landesamtes für Gesundheit am Montag in Erlangen sagte. Weiterlesen
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