Tag Archiv: Tierheim

Völlig verängstigt flüchtet diese Katze in den Radkasten des Polizeiautos., © Foto: Polizei München

München: Katze erkundet den Petueltunnel

Am Mittwoch, 25.06.2014, gegen 08.50 Uhr, ging in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München die Meldung ein, dass sich in der südlichen Röhre des Petueltunnels in Fahrtrichtung Osten am rechten Fahrbahnrand eine Katze befindet.

 

Vor Ort versuchten die Kollegen dann das vom dichten Berufsverkehr verschreckte Tier einzufangen, um es aus
dem Tunnel bringen zu können. Völlig verängstigt flüchtete sich die Katze in den Radkasten des Streifenwagens. Beim
Versuch sie dort heraus zu bekommen, fauchte sie die Beamten an.

 

Mit Unterstützung einer zufällig hinzu gekommenen Hundeführerin und Kräften der Feuerwehr gelang es, die Katze aus dem Radkasten zu scheuchen. Sie flüchtete sich jedoch sogleich in den Fahrzeugaufbau des Feuerwehrautos.
Quasi als blinder Passagier wurde sie dann im Fahrzeugaufbau des Feuerwehrautos sitzend zur Feuerwache 5 verbracht.

 

Gegen 11:10 Uhr ging dann bei der Polizei die Meldung ein, dass die Katze zwischenzeitig aus dem Feuerwehrauto befreit wurde und sich auf dem Weg ins Tierheim befindet.

 

RG / dpa

Brutkasten Auto: Das überlebt kein Hund

Für den Jagdhund, der am 23. Mai 2014 bei brütender Hitze zweieinhalb Stunden auf einem Regensburger Parkplatz zurückgelassen worden war, kam jede Hilfe zu spät. Obwohl die Polizei die Fensterscheibe des Fahrzeuges einschlug und das Tier herauszog, starb der Vierbeiner.

Der Besitzer wurde wegen Tierquälerei angezeigt. Leider ist das kein Einzelfall. Immer wieder lassen achtlose Hundebesitzer ihre Verbeiner einfach im Auto sitzen, während die Sonne auf das Dach prallt und die Temperatur immer unerträglicher wird. 

Das Tierheim München bittet um besondere Aufmerksamkeit und Verantwortungsbewusstsein, sowohl bei Hundebesitzern selbst als auch bei Passanten, die durch schnelles Reagieren eine solche Situation verhindern könnten. In einem überhitzten Auto langsam zu sterben, ist ein furchtbarer Tod. Auch wenn die Lufttemperatur durch Wind oder Schatten als nicht bedrohlich wahrgenommen wird, kann es in einem umgeschützten Auto schnell zu heiß werden. Bitte seien Sie vorsichtig und achtsam, wenn es um das Wohl der Haustiere geht.

jn / Tierheim München

München: Tierheim sucht Zuhause für Hunde, Katzen und Hasen

Großkaninchen Luise und Leo

Passend zur Osterzeit suchen die beiden Großkaninchen Leo und Luise ein neues Heim. Die beiden kamen aus einer bedenklichen Tierhaltung. Der Rammler Leo wurde im Tierheim kastriert, beide wurden etwa im September 2013 geboren. Das lustige Pärchen ist stets zu Scherzen aufgelegt und ist besonders menschenbezogen. Die beiden sollten in der Außenhaltung leben dürfen. Eine Freifläche von etwa 10qm sollte den beiden zur Verfügung stehen. Da sie noch recht jung sind, sind sie noch sehr ungestüm und teilweise auch stürmisch. Voller Lebensfreude werden auch mal die Beine der Pfleger im Sturm erobert und wer den wilden Spielen nicht weicht, wird gezwickt oder einfach umgerempelt.

Besuchszeiten bei den „Jungwilden“ sind Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr im Kleintierhaus – Erdgeschoss. Telefonische Auskünfte bekommen Sie bei unseren Pflegern unter der Rufnummer 089 921 000 53.

 

Kater Mucki

Der kastrierte Kater Mucki ist einer der besonderen Lieblinge im Katzenhaus im Münchner Tierheim. Weil er so brav ist, residiert er im gesamten Oberbereich. Er mag nicht alleine sein und sucht den Kontakt zum Menschen. Bei den Kuschelzeiten nuckelt er gerne und schnurrt wohlig. Mucki wurde im Jahr 2001 geboren, ist kastriert und wünscht sich ein ruhiges Zuhause ohne Kleinkinder.

Wenn Sie den gutmütigen Kater kennen lernen möchten, melden Sie sich bitte zu den Besuchszeiten von Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr, im Katzenhaus 1. Stock. Telefonische Auskünfte erhalten Sie auch unter der Rufnummer 089-921 000-36.

 

 

Kater Leo

Der Kater Leo ist das Sorgenkind im Münchner Tierheim, denn er leidet an Diabetes und muss deshalb täglich 2 Mal mit Insulin versorgt werden und ist auch auf Spezialfutter angewiesen. Der prächtige Kater, wurde im Jahr 2000 geboren und ist kastriert. Eigentlich würde er gerne, so wie früher, im Garten umher streichen, durch seine Krankheit allerdings ist das leider nicht mehr möglich.Der braungemusterte, anhängliche und verschmuste Kater braucht einen ruhigen Pkatz in einer großzügigen Wohnung und wenn möglich, mit vernetztem Balkon.

Sollten Sie für unseren braven Leo ein Plätzchen haben, gerne mit Jugendlichen ab etwa 15 Jahren, schauen Sie währned der Besuschzeiten von Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr im Katzenhaus vorbei – 1. Stock melden. Telefonische Auskünfte bekommen Sie unter 089 921 000 36.

 

Mischlingshund Cerberus

Auch der große Mischlingshund Cerberus sucht ein neues Zuhause. Er wurde am 19.10.2009 geboren und ist nicht kastriert.  Er ist zu Menschen freundlich und anhänglich und könnte gut in eine Familie mit Jugendliche ab etwa 12 Jahre vermittelt werden. In seinem Umfeld ist er die Ruhe selbst, wenn er darf auch verspielt und temperamentvoll. Er fährt problemlos mit dem Auto mit, ist wachsam, sehr aufmerksam und beherrscht die Grundkenntnisse wie Komm! Sitz! und Platz! Katzen sollten ihm lieber nicht zu nahe kommen und wenn der Kraftprotz mit seinen 42 Kilo erstmal in Stimmung ist, ist er nicht nur wegen seines Körpergewichtes schwer zu kontrollieren. Bei Rüden zeigt er sich dominant und rauffreudig.

Wenn Sie sich für Cerberus interessieren, ihm auch kräftemäßig ein wenig gewachsen sind, ein strukturiertes Umfeld bieten können und bereits Kenntnisse in Hundehaltung vorweisen können, schaun Sie während der Besuchszeiten, Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr vorbei. Telefonische Auskünfte über den Rüden bekommen Sie unter der 089 921 000-26.

 

 

 

Fotos: Kater Mucki, Kater Leo, Hund Cerberus

rr/Tierheim München

 

 

Tierheim München sucht neues Zuhause für Vierbeiner

Frettchen Rudi sucht ein neues Zuhause. Er kam als Fundtier ins Münchner Tierheim und wurde von einem Besitzer nicht mehr abgeholt. Im Heim wurde das putzige Fleischfresserchen kastriert, gechipt und geimpft. Er wurde etwa im Juni 2013 geboren.Rudi benötigt viel Auslauf und Aufmerksamkeit. Spiel, Spaß und Fressen sind bei Rudi an der Tagesordnung. Sein neuer Besitzer sollte bereits Erfahrungen mit Frettchen gesammelt haben.

Wenn Sie sich für Rudi interessieren, melden Sie sich bitte beim Katzenhaus, von Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr. Telefonische Auskünfte über ihn bekommen Sie unter der Rufnummer 089 921 000 53.

 

Auch Jagdhund-Mischling Scott ist auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Der Rüde wurde am 20.Juli 2011 geboren und ist kastriert. Der gutmütige Hund sollte mit seinem neuen Besitzer eine gute Hundeschule besuchen, um das 1×1 der Erziehung zu erlernen. In der Eingewöhnungsphase sollte Scott keinesfalls von der Leine gelassen werden.

Bei Interesse melden Sie sich bitte auf dem Gnadenhof des Tierheims von Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr. Telefonische Auskünfte bekommen Sie unter der 089 921 000 37 oder direkt vom Gnadenhof unter der 08122- 14351 bzw. unter der Mobilnummer 0175 – 2573482.

 

Und zu guter Letzt hat sucht das Tierhein ein Plätzchen für Katzenmädchen Lutzi. Sie hat schwere Koordinationsprobleme. Das Tierheim geht davon aus, dass sie als Welpe die Katzenseuche überlebt hat, davon aber Störungen beibehielt. Lutzi wurde etwa im April 2012 geboren und ist ein ganz besonderes Tier. Sie sprüht trotz ihrer Behinderung vor Lebensfreude, ist lustig, schmusig und sehr unternehmungsfreudig.

Da Lutzi keinen „normalen“  Schritt ohne zu wackeln machen kann, muss ihr künftiges Zuhause auf ihre Behinderung ausgerichtet werden. Denn trotz ihres Unvermögens gerade zu gehen – geschweige zu springen- erforscht sie munter und fast schon todesmutig ihre Umgebung. Daher sucht das Tierheim für die kleine Lebenskünstlerin einen speziellen Katzenfreund, der viel Zeit für sie hat, um sie rund um die Uhr zu betreuen und auf sie zu achten. Ein Einzelplatz ohne weitere Tiere, gerne aber mit Jugendlichen ab 12 Jahre wäre ideal. Ein vernetzter Balkon, wo sich Lutzi ungehindert aufhalten und sonnen kann, würde ihren Bedürfnissen entgegenkommen.

Mehr Informationen über Lutzi bekommen Sie unter der Mobilnummer 0175 – 616 75 04.  Besuchen kann man sie im Katzenuntergeschoss von Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr.

 

 

rr/Tierheim München

 

 

Brandstiftung in Schwabing

Wegen Verdacht auf Brandstiftung wurde ein 50-Jähriger von der Polizei vorläufig festgenommen.

Am Mittwoch gegen 22.45 Uhr, bemerkten Hausbewohner einen Brand in einer Wohnung in der Clemensstraße in Schwabing. Aus dieser Wohnung war vorher eine lautstarke Auseinandersetzung zu hören. Es wurden die Polizei und Feuerwehr gerufen. Die Feuerwehr konnte im Schlafzimmer einen Brand feststellen, der umgehend gelöscht wurde.

Daraufhin übernahm das Fachkommissariat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache. Ein technischer Defekt konnte ausgeschlossen werden. Wie sich herausstellte, bewohnt ein 50-jähriger Mann zusammen mit seiner 31-jährigen Lebensgefährtin und dem gemeinsamen Kind die ca. 100 qm große Vier-Zimmer-Wohnung. Der zur Brandzeit allein in der Wohnung anwesende 50-Jährige machte zur Brandentstehung widersprüchliche Angaben. Offensichtlich stand er unter Alkoholeinfluss. Er wurde vorläufig festgenommen, da der dringende Verdacht besteht, dass er die Wohnung selbst angezündet hat. Er wurde zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Der Tatverdächtige erlitt leichte Brandverletzungen; ein 22 Jahre alter Feuerwehrmann wurde beim Löschen leicht verletzt, Schnittverletzungen an der linken Hand, und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Das Schlafzimmer sowie die restliche Wohnung wurden erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 80.000 bis 100.000 Euro.

 

 

rr/Branddirektion München/Polizeipräsidium München

 

 

Welpen ausgesetzt, © Symbolbild

Süße Welpen einfach ausgesetzt!

Wer macht denn sowas???
Diese süßen fünf vier Wochen alten Welpen wurden am Montag, den 7.Oktober 2013  auf einem Rastplatz der A8,  Richtung Nürnberg, in einem Karton gefunden. Die Finder brachten die 3 Hündinnen und 2 Rüden in´s Münchner Tierheim. Dei kleinen Hunde Ambra, Annabell, Ariane, Anton und Alfred werden dort nun von Pflegern aufgepäppelt, bis sie etw´ölf Wochen alt sind.  Vermutlich können die kleinen geschwächten Welpen Ende November, wenn sie an Gewicht und Größe zugelegt haben, an neue Familien vermittelt werden.

Der Tierschutzverein München sucht nun Zeugen die Hinweise zu dieser Straftat geben können oder etwas über den Verbleib der Mutterhündin wissen.

Hinweise, auch anonyme Hinweise, nimmt die  Vermisstenstelle des Tierheims  unter der Rufnummer 089 /9 21 000 22 entgegen. Oder per mail an:  vermisstenstelle@tierschutzverein-muenchen.de.


Ambra, Annabell, Ariane, Anton und Alfred leben jetzt im Münchner Tierheim

me/Tierschutzverein München e.V.

 

Tierheim München: So soll das neue Katzendorf aussehen

Im Tierheim München wird es zu eng – vor allem für die Katzen. Daher soll nun ein neues Gebäude für die Tiere gebaut werden, Ende 2014 soll es in Betrieb genommen werden. Am Donnerstag war der Spatenstich für das Projekt, bei dem auch Münchens Oberbürgermeister Christian Ude anwesend war.

 

Bisheriges Katzenhaus platzt aus allen Nähten

 

„Dieses Projekt ist sehr wichtig und überfällig“, betont Ude. „Die bisherigen Unterbringungsmöglichkeiten für Katzen platzen aus allen Nähten.“

 

Tatsächlich sind die Zustände momentan sehr beengt. Denn das ursprüngliche Katzenhaus war zu Beginn für gerade einmal 40 bis 50 Katzen ausgelegt, in den vergagenen 15 Jahren sind jedoch immer mehr Tiere dazugekommen. „Wir haben alles – Garagen, Kellerräume, und so weiter – katzengerecht gemacht, um sie unterzubringen“, erklärt Kurt Perlinger, Vorsitzender des Tierschutzvereins München e.V.

 

1,5 Millionen Euro kostet das neue Katzendorf

 

Das neue Katzendorf soll nun den mehr als 200 Katzen ein angemessenes Zuhause auf Zeit bieten. 1100 Quadratmeter verteilen sich auf zwei Etagen und sollen für die Tiere vor allem Bewegungsfreiheit bieten. Jedes Zimmer ist mindestens acht Quadratmeter groß und hat einen eigenen Auslauf oder Balkon.

 

 

1,5 Millionen Euro kostet der Bau des neuen Katzenhauses. Ein Drittel davon kann der Tierschutzverein selbst stemmen, ein zweites Drittel zahlt die Stadt München. Für das letzte Drittel ist das Tierheim auf Spenden angewiesen – hier sind jedoch erst 63.000 Euro zusammengekommen. Vorsitzender Kurt Perlinger will deshalb in den kommenden Wochen mit Postwurfsendungen auf die Möglichkeit einer Patenschaft für das Katzendorf aufmerksam machen – für 7,50 Euro im Monat können die Münchner dann den heimatlosen Katzen ein Dach über dem Köpfchen bereitstellen.

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