Tag Archiv: Tierpark

© Tierpark Hellabrunn

Sumpfkröten finden neues Zuhause im Hellabrunner Mühlendorf

Passend zum 23. Mai, dem jährlichen Welt-Schildkröten-Tag, wurden die Hellabrunner Sumpfschildkröten in ihr neues Zuhause gebracht. Nun hausen die sieben Tiere im Dorfteich im Mühlendorf.

© Tierpark Hellabrunn

Für die europäischen Schildkröten, die überwiegend in Gewässern und Teichen aufzufinden sind, ist der Dorfteich die ideale Umgebung. Die in Deutschland und Mitteleuropa natürlich vorkommende Art ernährt sich hauptsächlich von tierischer Nahrung, und kann sich zudem gut dem mitteleuropäischen Klima anpassen. Als wechselwarme Art kann sich die Schildkröte zwar nicht selber aufwärmen, aber kann dies durch das natürliche Sonnenlicht. In langen Kälteperioden fallen die Tiere unter Wasser in eine Kältestarre.

Im Tierpark Hellabrunn finden sich neben der der europäischen Sumpfschildkröte noch fünf weitere Arten, von der bis zu 200kg schweren Aldabra-Riesenschildkröte bis hin zur knapp zehn Zentimeter kleinen ägyptischen Landschildkröte.

 

Visayas-Pustelschweine in Hellabrunn, © Bilder: Tierpark Hellabrunn / Daniela Hierl

Brexit-Visayas-Pustelschweine finden neue Heimat in Hellabrunn

Noch kurz vor dem geplanten Brexit sind drei Visayas-Pustelschweine aus Bristol in den Münchner Tierpark Hellabrunn angekommen. Keiner weiß wie sich in Zukunft die Bedingungen für die Reisen von Zootieren für Zuchtprogramme verändern werden. Die rein männliche Gruppe der Visayas-Pustelschweine in Hellabrunn hat sich somit erst zwischenzeitig um drei, dauerhaft um zwei weitere Tiere, vergrößert. Weiterlesen
Nachwuchs bei den Kattas in Hellabrunn, © Bilder: Tierpark Hellabrunn / Marc Müller

Mhorrgazelle, Silbergibbon, Emu und Bulgarenziege – viel Nachwuchs in Hellabrunn

Jede Menge tierischer Nachwuchs im Münchner Tierpark. 23 Jungtiere tummeln sich in Hellabrunn. Vom Silbergibbon, über Mhorrgazelle, Wildmeerschweinchen, Emu und Katta bis zum Sumpfwallaby. Alle Neugeborenen tragen in diesem Jahr Namen mit dem Anfangsbuchstaben T. Weiterlesen
Spatz, Sperling oder Hausspatz in München, © Bild: Tierpark Hellabrunn / Marc Müller

Spatz, Haussperling, Spatzl oder Sperling – 20. März ist Weltspatzentag

Einst war der Spatz ständiger Begleiter der Menschen, doch heute ist er gerade in Städten immer seltener anzutreffen. Am Mittwoch, den 20. März, ist Weltspatzentag. Ein Aktionstag, der auch auf den Rückgang des Haussperlings aufmerksam machen soll.   Der Hausspatz ist vielerorts in Großstädten nahezu komplett verschwunden. Die moderne Stadtarchitektur bietet dem Spatzen kaum noch Brut- und Rückzugsmöglichkeiten. Auch in München ist der Bestand in den vergangenen Jahren extrem zurückgegangen. Um auf den Spatzenschwund aufmerksam zu machen, soll der 20. März als Weltspatzentag die Menschen darauf aufmerksam machen, dass eine einst weit verbreitete Vogelart allmählich verschwindet.   Im Tierpark Hellabrunn kann der Spatz beobachtet werden.   Umso erfreulicher, dass es einen Ort in der bayerischen Landeshauptstadt gibt, an dem der Haussperling noch recht häufig unterwegs ist: In Hellabrunn kann man den Vogel beispielsweise rund ums Elefantenhaus beobachten. An vielen Orten im Tierpark, darunter im Hellabrunner Mühlendorf, hängen spezielle Spatzenkästen, zum Teil auch mehrere nebeneinander. So wird den Vögeln, die bevorzugt in größeren Gruppen brüten, eine Unterkunft und die Möglichkeit einer Brutaktivität gegeben.     Tipps, wie man auch daheim Spatzen schützen kann, gibt es unter anderem in der Spatzenfibel auf der Website des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V..
Giraffe beim Fressen, © Tierpark Hellabrunn/Marc Müller

Hellabrunn: Weihnachten liegt in der Luft

Auch Tiere freuen sich auf Weihnachten. Im Tierpark Hellabrunn ist dies deutlich zu spüren. Die „Bewohner“ bekommen auch dieses Jahr wieder ganz besondere Leckereien zu den Festtagen. Für die Besucher gibt es auch ein Schmankerl: Das Orang-Utan- und Drill-Haus öffnet am Samstag in neuem Gewand seine Türen. Weiterlesen
München im goldenen Herbst: Der Monopteros im Englischen Garten

Sonniger und goldener Herbst in München – Freizeittipps

München und Oberbayern darf sich in den kommenden Tagen nochmals auf ein sonniges, goldenes Herbstwetter freuen. Wir haben einige Tipps, wie ihr die Temperaturen von bis zu 23 Grad voll auskosten könnt.

 

Temperaturen zwischen 16 und 19 Grad sorgen in den kommenden Tagen nochmals für ein mildes und angenehmes Wetter in München und Oberbayern. Im Alpenvorland kann es laut Deutschem Wetterdienst sogar bis zu 24 Grad warm werden. Bis Donnerstag soll das schöne Wetter anhalten. Ab dann lösen Wolken die Sonne ab, es wird trüber und die Temperaturen pendeln sich zwischen 10 und 15 Grad ein.

Freizeittipps für den Herbst in München:
Acht Gründe, um sich auf den Herbst zu freuen

Entlang der Isar, im Englischen Garten oder im wunderschönen Westpark: In München gibt es viele schöne Ecken, an denen sich ein Herbstspaziergang lohnt, weil die bunten Blätter an den Bäumen und Sträuchern jetzt besonders zur Geltung kommen. Perfekt, um den Tag zu genießen oder auch ein paar schöne Bilder zu knipsen. Fünf schöne Spaziergänge in München findet ihr hier.

wandern, © Symbolbild

Eine gute Möglichkeit, den goldenen Herbst zu genießen, ist ein Ausflug in die bayerischen Alpen oder das Voralpenland. Wie groß das Angebot ist, zeigt sich in den Servicestellen des Deutschen Alpenvereins München und Oberland (DAV). Diese gibt es hier. 

Und für alle, die gleich losziehen wollen, haben wir hier die schönsten Wandertouren zusammengefasst.

Sibirischer Tiger Tierpark Hellabrunn, © Tierpark Hellabrunn / Stefan Katzlinger

Auch die Tiere im Tierpark Hellabrunn genießen die letzten Sonnenstrahlen in vollen Zügen. Ein Spaziergang durch das Hellabrunner Naturparadies bietet hier eine tolle Gelegenheit, die Tiere in voller Pracht des gelb-goldenen Herbstlichtes zu betrachten. Mehr dazu hier.

Der Münchner Olympiapark im Herbst

Das Wetter wird kälter, die Tage kürzer, Grund genug, auch wieder im Warmen etwas zu unternehmen. Von Bowling bis hin zur Kletterhalle. Wir haben Tipps für euch, was ihr im Herbst in München unternehmen könnt

Bad Giesing Harlaching in München, © Foto: SWM/Robert Götzfried

Wem es draußen schon zu kalt ist, der kann sich auch im warmen Wasser aufwärmen. Ob Wirlpool, Sauna oder um ein paar Bahnen zu ziehen - in München gibt es viele Schwimmbäder, die immer einen Besuch wert sind. Eine Zusammenfassung der Hallenbäder, inklusive aller Öffnungszeiten, gibt es hier.

© astor@Cinema Lounge im Bayerischen Hof - Foto: Benjamin Monn

Lust, mal wieder einen richtig guten Streifen anzuschauen? In München gibt es viele Kinos, die mit ihrem ganz besonderen und eigenen Charme punkten. Kinos, die man in München besucht haben muss, haben wir hier zusammengefasst.

Sibirischer Tiger Tierpark Hellabrunn, © Tierpark Hellabrunn / Stefan Katzlinger

Tierpark Hellabrunn im goldenen Licht des Herbstes

Die Herbstzeit hat begonnen, und die Tiere im Tierpark Hellabrunn genießen die letzten Sonnenstrahlen in vollen Zügen. Ein Spaziergang durch das Hellabrunner Naturparadies bietet hier eine tolle Gelegenheit, die Tiere in voller Pracht des gelb-goldenen Herbstlichtes zu betrachten. Weiterlesen
Riesenflughund, © Tierpark Hellabrunn - Fran Wiesner

Bat Night: Wochenende der Fledermäuse in Hellabrunn

Während der Internationalen Bat Night am 25. und 26. August steht der Tierpark ganz im Zeichen der Fledertiere. An der Fledermausgrotte und in der Dschungelwelt können Besucher am kommenden Wochenende alles Wissenswerte über Fledermäuse und die nah verwandten Flughunde erfahren und sie aus nächster Nähe beobachten.

Riesenflughund, © Tierpark Hellabrunn - Fran Wiesner

Die Fledermaus-Nacht findet 2018 bereits zum vierten Mal im Tierpark Hellabrunn statt. Dabei handelt es sich um ein internationales Event: bereits seit über 20 Jahren wird die Bat Night, an der sich verschiedene Institutionen und Naturschutzorganisationen in über 30 Ländern beteiligen, am letzten August-Wochenende veranstaltet.

 

Fledermäuse und Flughunde bilden gemeinsam die systematische Ordnung der Fledertiere, die mit etwa 1.400 Arten die zweitgrößte Säugergruppe nach den Nagetieren darstellt. Auch in diesem Jahr werden am Infostand vor der Fledermausgrotte Zoo-Guides von 11 bis 17 Uhr alles Wissenswerte und Informative erzählt. Von der in der Grotte lebenden, fruchtfressenden südamerikanischen Brillenblattnase hin bis zu den, auf dem Tierparkgelände vorkommenden einheimischen Fledermausarten.

 

Doch nicht nur in der Fledermausgrotte, auch in der Dschungelwelt lassen sich im Tierpark Hellabrunn Fledertiere in Aktion erleben. Hier leben der Indische Riesenflughund und der aus Afrika stammende Palmenflughund. Am Info-Mobil in der Dschungelwelt beantworten Artenschutzbotschafter von 12 bis 15 Uhr alle Fragen rund um die exotischen Tiere.

Tierblattnase, © Tierpark Hellabrunn - Jörg Koch

 

Im Spätsommer, wenn viele heimische Fledermausarten nach geeigneten Winterquartieren suchen, um in den kühleren Monat ausreichend Schutz zu haben, sind die Tiere auch in ihrem natürlichen Lebensraum besonders gut zu beobachten.

 

In München leben acht Fledermausarten, darunter der Große Abendsegler, die Wasserfledermaus und die Zwergfledermaus. Man kann sie besonders im Bereich der Isar, in Parks, auf Friedhöfen, aber auch an oder in Gebäuden oder in alten hohlen Bäumen beobachten. Die kleinsten heimischen Arten wie die Zwergfledermaus passen mit drei bis sechs Gramm Körpergewicht bequem in eine Streichholzschachtel – schwerer als 30 bis 40 Gramm werden übrigens auch die größten heimischen Arten nicht.

 

Insgesamt kommen in Bayern mehr als 20 verschiedene Arten vor, von denen die meisten aufgrund unterschiedlicher menschlicher Einflüsse vom Aussterben bedroht sind. Als Hauptursachen gelten der Verlust von Quartieren, geeigneten Nahrungsgebieten und Flugrouten sowie die Gefährdung durch Umweltgifte und Holzschutzmittel. Deshalb stehen Fledermäuse auch unter strengem Schutz. Was jeder Einzelne zu ihrem Schutz beitragen kann, erfährt man am 25. und 26. August jeweils von 11 bis 17 Uhr vor der Fledermausgrotte und im Dschungelzelt des Tierparks Hellabrunn.

 

Riesenflughund, © Tierpark Hellabrunn - Fran Wiesner
Die heimischen Arten stehen im Fokus des neu eröffneten Mühlendorfs im Münchner Tierpark Hellabrunn., © Philipp Hartmann

Tierpark Hellabrunn: Neues Mühlendorf eröffnet

Der Münchner Tierpark Hellabrunn wächst weiter. Heute wurde der erste Teil des insgesamt 20.000 Quadratmeter großen Areals eröffnet. Im Fokus steht die heimische Biodiversität.

 

Viele Leute gehen wegen den Tigern, den Elefanten oder den Pavianen in den Zoo. Doch auch Bayern hat einige interessante Arten zu bieten. Diese sind die Hauptattraktionen im heute neu eröffneten Mühlendorf des Tierparks Hellabrunn.

 

Das Wetter hätte nicht besser sein können. Rund 350 geladene Gäste und Pressevertreter fanden sich ab 11 Uhr morgens in dem neuen Teil des Zoos ein. Betreten wird das Gelände über eine hölzerne Brücke, mit deren Hilfe ein kleiner Bachlauf überquert wird. Passend zum Namen ist dort auch ein altes Mühlrad vorzufinden.

 

Vor Ort gibt es viel zu entdecken. Rinder, Shetlandponys und Ziegen warten direkt nach dem Eingang neugierig auf die Besucher. Darüber hinaus beherbergt das Mühlendorf drei kleine Kunekunes. Hierbei handelt es sich um eine typische bayrische Schweineart. Die heimische Biodiversität steht im Vordergrund. Denn nicht nur exotische Tiere sind teilweise vom Aussterben bedroht, sondern mitunter auch gewisse heimische Haus- und Nutztierarten. Dies ist unter anderem der Industrialisierung geschuldet.

Die heimischen Arten stehen im Fokus des neu eröffneten Mühlendorfs im Münchner Tierpark Hellabrunn., © Philipp HartmannDie heimischen Arten stehen im Fokus des neu eröffneten Mühlendorfs im Münchner Tierpark Hellabrunn., © Philipp HartmannDie heimischen Arten stehen im Fokus des neu eröffneten Mühlendorfs im Münchner Tierpark Hellabrunn., © Philipp HartmannDie heimischen Arten stehen im Fokus des neu eröffneten Mühlendorfs im Münchner Tierpark Hellabrunn., © Philipp Hartmann

Das neue Gelände erweist sich auch als durchaus lehrreich. So kann man zum Beispiel beobachten, wie aus einem Ei ein ausgewachsenes Huhn wird. Die Frage, was denn nun zuerst da war, kann dadurch allerdings leider nicht beantwortet werden. Artenschutz wird im Münchner Zoo groß geschrieben. Deshalb wurde zusätzlich zu den Gehegen und Ställen ein Fischbruthaus erbaut, um den Fortbestand bedrohter Fischarten zu sichern.

 

Insgesamt gleicht das Mühlendorf einem großen Bauernhof. Neben den Gehegen mit den Tieren warten ein eigener Dorfladen und ein Biergarten auf die Besucher. Seit heute ist der erste Teil für jedermann zugänglich. Der zweite Bauabschnitt soll dann unter anderem eine Zooschule enthalten, in der Kinder gemeinsam mit Ziegen im Klassenzimmer sitzen. Das dort Gelernte können sie dann im Anschluss draußen umsetzen.

 

Weitere Infos zum Mühlendorf und dem gesamten Tierpark Hellabrunn findet ihr hier.

Braunbärin Olga im Münchner Tierpark Hellabrunn, © Foto: Tierpark Hellabrunn / Michael Thomas

Braunbär-Dame Olga ist aus Winterruhe erwacht

München – Die Temperaturen steigen, die Luft wird milder – und ein weiterer Frühlingsbote ist jetzt aus der Winterruhe erwacht: Braunbär-Dame Olga habe ihre Höhle erstmals wieder verlassen und wirke fit und ausgeschlafen, teilte der Münchner Tierpark Hellabrunn am Montag mit. Weiterlesen
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